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Ernst Herzfeld-Award für Franziska Schneider


21. Oktober 2020

Franziska Schneider, Doktorandin am DFG-Graduiertenkolleg 2337/1 „Metropolität in der Vormoderne“, ist neue Trägerin des Ernst Herzfeld-Awards für Masterarbeiten in Islamischer Kunstgeschichte und Archäologie: Sie untersuchte die inhaltlichen, architektonischen und räumlichen Zusammenhänge zwischen der barocken Zeyneb-Sultan-Moschee im Herzen Istanbuls und der sich in der unmittelbaren Nachbarschaft befindlichen Chalkoprateia-Kirche, einem frühchristlichen Bauwerk aus dem 5. Jahrhundert. Die durch Mehmet Tahir Ağa erbaute und 1769 der Öffentlichkeit übergebene Moschee erklärt exemplarisch, wie dabei die Byzanz-Rezeption als stilgebendes Element innerhalb des osmanischen Barocks eingesetzt wird. Die Masterarbeit trägt den Titel „Rediscovering the Local Heritage – Zeyneb Sultan Mosque and the Chalkoprateia Church in Constantinople” und entstand in Istanbul und an der Freien Universität Berlin, nun forscht Franziska Schneider für ihre Doktorarbeit an der Universität Regensburg. Dabei wird sie sich mit dem Architekten der Zeyneb-Sultan-Moschee Mehmet Tahir Ağa beschäftigen, in dessen Oeuvre die Byzanz-Rezeption als Stilmittel des osmanischen Barocks fortwährend eingesetzt wurde. Die Untersuchung will seine verschiedenen Bautätigkeiten und -aufsichten innerhalb des 18. Jahrhunderts in Istanbul zusammenfassen und diese in den allgemeinen topographischen Rahmen einordnen. Dabei sollen auch Fragen des Patronats, des Stiftungssystems und des Einbezugs der lokalen Minoritäten aufgeworfen werden.


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