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Internationales Biobanking voranbringen

ESBB wählt Regensburger Pathologen Prof. Brochhausen-Delius in ihr Führungsgremium


7. Dezember 2020 | Foto: Florian Weber

Prof. Dr. Christoph Brochhausen-Delius ist neues Vorstandsmitglied der European, Middle Eastern and African Society for Biopreservation and Biobanking (ESBB). Der stellvertretende Direktor der Regensburger Pathologie und Leiter der Zentralen Biobank Regensburg (ZBR) wurde am 26. November 2020 offiziell in das neue Amt eingeführt.

Der Pathologe setzt sich seit mehreren Jahren für Biobanking am Standort Regensburg und für die überregionale Zusammenarbeit von Biobanken ein und hat innerhalb kürzester Zeit die Biobank Regensburg in wichtige nationale und internationale Netzwerke wie die German Biobank Alliance und das BBMRI-Konsortium geführt. In Biobanken werden Tumorproben und zugehörige Patientendaten gesammelt und gelagert. Sie sind essenzieller Bestandteil des internationalen Forschungsapparats.


Professor Brochhausen-Delius setzt sich als Koordinator des interregionalen, BTHA-geförderten Projektes BRoTHER vertieft für die Vernetzung von europäischen Biobanken zugunsten multizentrischer Forschung ein, insbesondere in der Bayerisch-Tschechischen Grenzregion. Das von der EU geförderte Kursprogramm „Precision Medicine International (eduBRoTHER)“ baut auf dieser internationalen Kooperation auf und bringt Studierenden die Bedeutung von Biobanking und Präzisionsmedizin näher.

Darüber hinaus legt Brochhausen-Delius in diversen Projekten den Fokus auf Qualitätsanalysen im Tumorbanking. Das Projekt Patho-Scan, gefördert mit 3,4 Mio. Euro vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, setzt bei der Weiterentwicklung der digitalen Pathologie an. Die Verbindung von Digitalisierung und Tumorforschung spiegelt sich auch in der Zusammenarbeit mit der „Path-Biobank of Hope“, einer Biobank, die von einer Patientinnenorganisation betrieben wird, wider.


Als Vorstandsmitglied der ESBB will der Pathologe genau diese Vielfalt des Biobankings unterstützen. "Ich möchte die weitere Vernetzung fördern, die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten erweitern und die Perspektive der Pathologie in der ESBB weiter stärken. Nur so kann translationale Forschung noch effektiver und zielorientierter gelingen. Die Arbeit der ESBB ist hierfür wegweisend und innovativ. Das möchte ich als Mitglied in den Vorstand der ESBB einbringen.“ sagt Prof. Dr. Brochhausen-Delius zu seiner neuen Position innerhalb der Gesellschaft.


Weitere Informationen


Kontakt

Prof. Dr. med. Christoph Brochhausen-Delius
E-Mail Christoph.Brochhausen@ukr.de
Telefon +49 941 944-6636

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