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"Musik und Zeitmanagement im digitalen Zeitalter"

Eine von drei Ringvorlesungen im Wintersemester 2020/21


7. Dezember 2020

An der Universität Regensburg finden in jedem Semester zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten Ringvorlesungen statt. Zu den meist wöchentlich stattfindenden Sitzungen beleuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachbereiche und oft auch aus verschiedenen Institutionen das Thema der Ringvorlesungen aus ihren spezifischen Blickwinkeln heraus. Ein wesentliches Merkmal von Ringvorlesungen ist, dass sie allen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern offenstehen: Willkommen sind Studierende aller Fakultäten genauso wie Gäste aus Stadt und Region.

In Zeiten der Corona-Pandemie haben sich die Ringvorlesungen ins Digitale verlagert und bieten dadurch weitere Zugangsmöglichkeiten – sei es zum Beispiel durch Videoaufzeichnungen oder als Livestreaming-Angebot zu einer festen wöchentlichen Uhrzeit. Die interdisziplinäre Tragweite, die einen Transfer der wissenschaftlichen Erkenntnisse möglich macht, wird auf diese Weise transparent und für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppierungen nachvollziehbar.


In diesem Wintersemester bietet die Universität Regensburg drei Ringvorlesungen an: Das Zentrum für Klassikstudien diskutiert über „Entfernte Verwandte – Mensch und Tier“; CITAS und der Leibniz-WissenschaftsCampus „Europa und Amerika“ beleuchten das Thema „Special Relations Revisited: Europa und die USA seit dem 19. Jahrhundert“; die dritte Ringvorlesung mit dem Titel „Musik und Zeitmanagement im digitalen Zeitalter“ organisiert der Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik. Diese medial aufwändig gestaltete Ringvorlesung fokussiert das Thema Musik und Zeitmanagement unter Einbeziehung internationaler Referent:innen aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven.

Die aktuelle Thematik stößt auf reges Interesse bei den Studierenden, aber auch bei Personen außerhalb der Universität. Denn dass allen bisweilen Zeit „wegzulaufen“ scheint und dass viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, so auch das Lehren und Lernen, ohne das Einräumen von Zeitressourcen nicht funktionieren kann, ist nicht nur eine wissenschaftlich begründete Erkenntnis, sondern eine allzu menschliche Tatsache. Darüber hinaus zeigen internationale Referentinnen und Referenten auf, dass der Umgang mit „Zeit“ gerade in Zeiten der Corona-Pandemie unter eigenen Vorzeichen steht und manchmal ein etwas anderer Zugang zum Zeitempfinden notwendig ist.

Generell tragen alle Ringvorlesungen – und damit die Öffnung universitärer Lehrveranstaltungen – dazu bei, wissenschaftliche Erkenntnisse gezielt mit gesellschaftlichen Fragestellungen zu verbinden, neue fachliche Diskussionen zu eröffnen und wissenschaftliche Erkenntnisse aus ihrer – coronabedingten – Isolation einer weit größeren Zuhörerschaft näherzubringen, national und international.

Überblick über die Ringvorlesungen der Universität Regensburg

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