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Corona begegnen

Eine Million Euro für Impfstudie CoVaKo 2021 an Bayerisches Forschungskonsortium


12. Januar 2021

Wissenschaftsminister Bernd Sibler sagt Unterstützung für Begleitstudie zur Wirksamkeit und Sicherheit der SARS-CoV-2 Impfung zu: „Wichtige Daten für kluges und verantwortungsvolles Handeln zum bestmöglichen Schutz unserer Gesundheit“ – Beteiligung aller bayerischen Universitätsklinika und des LGL

Foto: ©iStock/Natali Mis



Das bayerische Wissenschaftsministerium unterstützt die Studie „CoVaKo 2021“ zur Sicherheit und Wirksamkeit der SARS-CoV-2 Impfung mit einer Million Euro, wie Ende 2020 bekannt gegeben wurde. Ziel der Studie ist es u. a., mit Hilfe eines COVID-19-Impfregisters herauszufinden, wie wirksam die COVID-19-Impfung in verschiedenen Personen- und Risikogruppen ist. Ein weiteres Ziel der an CoVaKo-2021 beteiligten Forscherinnen und Forscher ist es, den Infektionsverlauf bei den Geimpften zu analysieren, die trotz der Impfung eine Infektion durchmachen.


Die Studie wird von den sechs bayerischen Universitätsklinika in Erlangen, München (LMU und TUM), Würzburg, Regensburg und Augsburg sowie der Hochschule Hof in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) durchgeführt. Auch das Paul-Ehrlich-Institut und das Robert-Koch-Institut sind einbezogen. Die Federführung liegt bei Prof. Dr. med. Klaus Überla, Universitätsklinikum Erlangen.


Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Mit ‚CoVaKo‘ können wir weitere wertvolle, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse für eine sichere Impfung gegen das Corona-Virus erhalten. Die Zulassung des Impfstoffs ist ein großer Schritt im Kampf gegen Corona. Nun geht es darum, wirksam und effektiv zu impfen. CoVaKo kann uns dabei helfen. Mit dieser Studie liefern unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wichtige Daten, die uns kluges und verantwortungsvolles Handeln zum bestmöglichen Schutz unserer Gesundheit ermöglichen. Medizinische Expertise ist dafür unverzichtbar.“ Alle Impfwilligen könnten die Studie unterstützen, indem sie bei der Impfung ihr Einverständnis zur unverbindlichen Kontaktaufnahme durch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für gezielte Forschungsvorhaben geben.


Konkret sollen teilnahmewillige Probanden wiederholt von Studienteams der sechs beteiligten Universitätsklinika aufgesucht werden, um den klinischen Verlauf zu dokumentieren und Rachenabstriche und Blutproben zu gewinnen. Die Proben sollen dann in jeweils spezialisierten Labors nach standardisierten Protokollen auf Virusbeladung und Dauer der Virusausscheidung, sowie hinsichtlich der Antikörperantwort und zellulären Immunantworten analysiert werden. Abstrichproben werden auch für die Bestimmung der SARS-CoV-2 Sequenz asserviert. Projektpartner für die Universität Regensburg ist Prof. Dr. Ralf Wagner, Institut für klinische Mikrobiologie und Hygiene; Molekulare Mikrobiologie (Virologie).

Ansprechpartner an der Universität Regensburg

Prof. Dr. Ralf Wagner
E-Mail ralf.wagner@ur.de
Telefon 0941 944 6452

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