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Zwischen fotografischer Realität und manipulierter Fiktion

STMWK zeigt virtuelle Ausstellung mit Werken der UR-Absolventin Lena Schabus


12. März 2021

Noch bis zum 15. Juni 2021 sind Werke der UR-Absolventin und Künstlerin Lena Schabus in einer virtuellen Galerie des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (STMWK) zu sehen. Es ist bereits die vierte Kunstausstellung im Alten Ministergang des Ministeriums, die online für Interessierte zugänglich ist. Gezeigt werden Werke von drei Künstler:innen des Berufsverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) – Landesverband Bayern e.V. – neben Schabus stellen auch Cornelia Eichacker und Renato Rill ihre Werke aus.

Lena Schabus zeigt Bildcomposings, in denen sie sich mit urbanem Leben zwischen fotografischer Realität und manipulierter Fiktion auseinandersetzt. Ihre Composings erschafft sie aus Fotografie und Fotomanipulation, sie bearbeitet, collagiert und verändert Fotografien in einer Weise, dass sie auf den ersten Blick wie eine reale Aufnahme wirken. Die von Schabus komponierten Landschaften oder Szenen lösen jedoch auf subtile Weise Unbehagen aus – bei genauerer Betrachtung kippt das Dargestellte ins Surreale, der Blick öffnet sich auf alternative Realitäten und dystopische Visionen.

Lena Schabus, 1990 in Passau geboren, studierte ab 2011 an der Universität Regensburg Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung, 2019 schloss sie ihr Studium mit dem Master of Arts ab. Für ihr künstlerisches Schaffen wurde Lena Schabus mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderen erhielt sie 2016 und 2020 den Kunstpreis des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg e.V. Als Artist ist Residence war sie 2017 in Pujols in Frankreich und 2020 im tschechischen Pilsen. 2020 erhielt sie das Prof. Dr. Julius F. Neumüller Stipendium der Stadt Regensburg. Seit 2017 hat sie ein Atelierstipendium im Regensburger Künstlerhaus Andreasstadel inne.


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