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Streit um die Wirtschaftsweisen

Veröffentlichungsdatum 21. März 2021
Süddeutsche Zeitung | Wirtschafts- und Finanzpolitik

Lino Wehrheim blickt in der SZ in die Geschichte des Beratergremiums

Der fünfköpfige Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - umgangssprachlich auch als Wirtschaftsweise bezeichnet - hat Ende Februar 2021 seinen Vorsitzenden, den Ökonomen Lars Feld, gehen lassen müssen. Dessen dritte Amtszeit als Mitglied des Beirats hatte die SPD verhindert - laut Medienberichten, weil Feld aus sozialdemokratischer Perspektive zu liberale Ansichten vertrat. Gegenvorschläge der SPD zur Neubesetzung des vakanten Postens lehnte die Union ab. Der Fünferrat tagt nun zu viert und sieht sich einmal mehr mit negativen Schlagzeilen in Bezug auf seine Besetzung und seine vermeintliche Bedeutungslosigkeit konfrontiert.

Lino Wehrheim, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Regensburger Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte (Prof. Dr. Mark Spoerer) hat über die Geschichte des Sachverständigenrats promoviert und schreibt darüber in einem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung. Wehrheims Einschätzung: "Lässt man die tagespolitische Aufregung hinter sich und blickt etwas gelassener auf die Geschichte des Sachverständigenrats, so ergibt sich ein differenzierteres, weit weniger düsteres Bild."

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