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Mögliche Wettbewerbsverstöße von Amazon

Prof. Dr. Kühling äußert sich in ARD-Sendung „Plusminus“


Veröffentlichungsdatum 7. April 2021
ARD | Plusminus

In der ARD-Sendung „Plusminus“ hat sich Prof. Dr. Jürgen Kühling von der Universtiät Regensburg als Vorsitzender der Monopolkommission und Experte für Wettbewerbsrecht zu Vorwürfen gegen Amazon geäußert, dass die Internethandelsplattform seine Marktmacht gegenüber Händler:innen missbräuchlich ausnutzt. Konkret geht es um die Ausgestaltung der sogenannten „Buy Box“ von Amazon. Über dieses prominente Feld auf der rechten Produktseite von Amazon mit dem gelben Button „In den Einkaufswagen“ und „Jetzt kaufen“ können Kund:innen direkt bestellen. Daher ist es für Händler:innen zentral, in diese Box zu gelangen. Bei den Vorwürfen, die im Raum stehen, geht es u.a. darum, dass Amazon möglicherweise die Händler:innen unter Druck setzt, die Preise so zu senken, dass sie keine günstigeren Preise auf anderen Plattformen anbieten. Das könnte einen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung oder einen Kartellrechtsverstoß darstellen, wie Prof. Kühling bei einem Interview an der Universität Regensburg erläutert. Kühling forscht zu Fragen der Regulierung der großen Intermediäre wie Amazon, Facebook, Google & Co., die zunehmend die Informationsgesellschaft, unseren Alltag und unsere Wirtschaft prägen. Er ist mit diesen Fragen zugleich als Vorsitzender der Monopolkommission befasst. Die Monopolkommission ist ein unabhängiges Beratungsgremium, das die Bundesregierung und die gesetzgebenden Körperschaften auf den Gebieten der Wettbewerbspolitik, des Wettbewerbsrechts und der Regulierung berät.

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