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Regensburg vs. Corona

Veröffentlichungsdatum 17./18./19. April 2021
Bayerischer Rundfunk / Mittelbayerische Zeitung / merkur.de

BR, MZ und Merkur berichten über wichtiges Etappenziel bei der Suche nach einem Corona-Medikament

Gernot Längst, Professor für Biochemie an der UR, forscht an einem Medikament gegen das Virus SARS-CoV-2 - zusammen mit dem Universitätsklinikum Regensburg, dem in Regensburg ansässigen Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) und dem Regensburger Unternehmen 2bind GmbH. Ansatzpunkt seiner Forschung ist das Nukleokapsid-Protein im Virus, das maßgeblich an der Vermehrung von SARS-CoV-2 im menschlichen Körper beteiligt ist. Ein Wirkstoff sollte sich an dieses N-Protein binden und es dadurch in seiner Funktion stören, sodass die Virenproduktion gehemmt wird. Mittlerweile hat das Regensburger Team sechs vielversprechende Substanzen identifiziert, die in einem nächsten Schritt umfangreichen Tests unterzogen werden: Unter anderem wird natürlich geprüft, ob die Wirkstoffe für den menschlichen Körper unbedenklich sind. Bis aus der Idee ein marktreifes Medikament geworden ist, werden vermutlich noch ein paar Jahre vergehen, so Längst. Doch da wir auch in Zukunft mit COVID-19 leben müssen, ist die Entwicklung eines Medikaments wichtig - gerade auch für Personen, die sich nicht impfen lassen können oder wollen.

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