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Universität Regensburg zur Corona-Diskussion

22. April 2021

In den Diskussionen um die Corona-Pandemie werden immer wieder Anfragen und Aufforderungen an die Universitätsleitung herangetragen, zu einzelnen Äußerungen und Publikationen von Wissenschaftler:innen der Universität Regensburg Stellung zu nehmen. In diesem Zusammenhang sei zunächst auf das Statement des Präsidenten vom 15. Dezember 2020 verwiesen. Die Universität Regensburg betrachtet die aktive und kritische Partizipation an gesellschaftlichen Debatten als konstitutive Komponente eines zeitgemäßen Wissenschafts- und Universitätsverständnisses. Wissenschaftler:innen der Universität Regensburg haben in diesem Sinne und in verantwortungsvoller Wahrnehmung der Wissenschaftsfreiheit als Grundlage und Bedingung der Suche nach Erkenntnis und Wahrheit in den vergangenen Monaten aus unterschiedlichsten Fachperspektiven vielfältige Beiträge zu den Debatten um die Corona-Pandemie geleistet. Im Sinne ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung stellt die Universität Regensburg jedoch noch einmal klar, dass eventuelle Leugnungen der Corona-Pandemie oder Verharmlosungen von COVID-19-Erkrankungen sowie Ablehnungen von wissenschaftlich fundierten, rechtlich abgesicherten und medizinisch gebotenen Schutz- und Hygienemaßnahmen die persönlichen Meinungen der jeweiligen Autor:innen spiegeln und nicht die Positionen und Maßnahmen der Universität Regensburg zum unabdingbaren Corona-Gesundheitsschutz für alle. Die Universität Regensburg distanziert sich, falls wissenschaftlich nicht fundierte Aussagen durch eine Assoziation mit der Universität Regensburg eine unangemessene Autorisierung oder unzutreffende Legitimation erfahren.

Prof. Dr. Udo Hebel
Präsident der Universität Regensburg

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