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Luxuriöse Bedürfnisanstalt im kaiserzeitlichen Obergermanien

DFG fördert Veröffentlichung von Ausgrabungsergebnissen


4. Mai 2021 | Foto © Stadtarchiv Rottenburg am Neckar

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Veröffentlichung der Ausgrabungsergebnisse zur Prachtlatrine von Rottenburg am Neckar, einem bedeutsamen archäologischem Befund aus der römischen Provinz Germania Superior.

Es handelt sich um eine öffentliche Toiletten-Anlage, die im 2. Jahrhundert n. Chr. in der antiken Stadt Sumelocenna (heute Rottenburg a. N.) eingerichtet und mit ihrer monumentalen Architektur und reichen Ausstattung nördlich der Alpen bis dato ohne direktes Vergleichsbeispiel dasteht. Die Ausgrabungen wurden im Zeitraum von 1986-1991 durchgeführt und werden nun im Rahmen einer interdisziplinären Kooperation zwischen dem Institut für Klassische Archäologie der Universität Regensburg (PD Dr. Martin Tombrägel), der Professur für Provinzialrömische Archäologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (Prof. Dr. Salvatore Ortisi) und dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (Dr. Marc Heise) vorgelegt. Das Römisch-Germanische Zentralmuseum, Leibniz-Forschungsinstitut (RGZM) und das Institut für Klassische Archäologie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz sind als weitere Projektpartner beteiligt.


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