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Regensburger Nachhaltigkeitswoche ein voller Erfolg

8.500 Besucher:innen nahmen an rund 150 Veranstaltungen teil


23. Juni 2021 | Bilder © Markus Deli, Julia Dragan, Antonia Pröls

Vom 31. Mai bis zum 6. Juni 2021 stand Regensburg - sowohl auf dem Campus, als auch in der gesamten Stadt - im Zeichen der Nachhaltigkeit. Mehr als 8.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an den rund 150 Veranstaltungen und Aktionen rund um die Agenda 2030 teil. Damit war die Regensburger Nachhaltigkeitswoche die bisher größte Sensibilisierungsaktion für Nachhaltigkeit in Regensburg. Veranstaltet wurde das Projekt von der Studierendeninitiative Netzwerk Nachhaltigkeit und der Stadt Regensburg gemeinsam mit der Universität Regensburg und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg.

40 lokale Initiativen trugen zu dem umfangreichen und vielseitigen Programm bei, das den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Regensburg alle Dimensionen der Nachhaltigkeit näher brachte. Dabei unterstützten herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie Harald Lesch, Claudia Kemfert oder Nico Paech die Regensburger Nachhaltigkeitswoche. Ebenso standen Vertreterinnen und Vertreter internationaler Unternehmen auf einer der vielen virtuellen Bühnen. Das Themenspektrum der Nachhaltigkeitswoche erstreckte sich von Kultur, Bildung und Wissenschaft über Mobilität und Wirtschaft bis hin zu Umwelt und Sozialem.

Die Regensburger Nachhaltigkeitswoche 2021 wurde zu großen Teilen von ehrenamtlichem Engagement getragen. Einen Großteil der Planung und Organisation übernahm dabei das Netzwerk Nachhaltigkeit, eine studentische Initiative, die im Vorfeld bereits zwei Nachhaltigkeitswochen auf dem Campus Regensburg durchgeführt hatte. Für das Kooperationsprojekt mit der Stadt Regensburg, der Universität und OTH Regensburg leisteten die Studierenden des Netzwerk Nachhaltigkeit mehr als 3000 unbezahlte Arbeitsstunden. Sie übernahmen neben der Koordinierung des Großprojekts auch die Erstellung und stete Aktualisierung der Website sowie die Gestaltung eines einheitlichen Designs. Aufgrund der hohen Bereitschaft zum Ehrenamt kam die erste stadtweite Nachhaltigkeitswoche mit geringem Budget aus. Finanziell unterstützt wurde das Projekt unter anderem vom Verein der Freunde der Universität Regensburg e.V.

Eröffnet wurde die Nachhaltigkeitswoche von Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, und Bürgermeister Ludwig Artinger sowie zwei Vertreter:innen des Netzwerk Nachhaltigkeit. Prof. Dr. Hebel betonte den hohen Stellenwert einer nachhaltigen Entwicklung für die Universitätsleitung, welche gerade durch die Einrichtung des studentisch initiierten Green Office – das zum 1. Mai 2021 mit der neuen Leiterin Ann-Kathrin Roßner besetzt wurde – vorangetrieben und priorisiert wird. Weitere Impulse für eine nachhaltige Entwicklung an der Universität Regensburg brachte die Podiumsdiskussion „Nachhaltigkeit und Klimaneutralität an Hochschulen“. Bei dieser wurden die beiden Green Offices von Universität und OTH Regensburg vorgestellt und zusammen mit Lara Lütke-Spatz, Koordinatorin des Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern (NHNB), Dr. Fabian Trinkel, Koordinator für Nachhaltigkeit in der Helmholtz-Gemeinschaft, und Prof. Dr. Nikolaus Korber, Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung der UR, über die gesellschaftliche Verantwortung der Hochschulen und Best-Practice-Beispiele diskutiert.

Neben vielen studentischen Vereinen, Arbeitskreisen, Fachschaften und dem Studentischen Sprecher:innenrat, beteiligten sich auch das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz und zahlreiche Dozierende der Universität Regensburg aus der Philosophie, Psychologie und Biologiedidaktik, den Musikwissenschaften und den Wirtschaftswissenschaften rege an der Nachhaltigkeitswoche.

Während ein Großteil der Veranstaltungen im Online-Format ausgerichtet wurde, konnten auf dem Campus auch einige kontaktlose und den Hygienemaßnahmen entsprechenden Aktionen stattfinden. Dazu zählten ein kontaktloser Kleidertausch im Audimax-Foyer sowie ein Pflanzentauschregal, das weiterhin im PT-Gebäude zu finden ist. Die Studierenden und Mitarbeitenden der Universität nahmen kostenlose Biomüll-Starterkits, Fairtrade-Rosen und Kräutersets mit nach Hause oder konnten sich an einem Infostand von Foodsharing über das Lebensmittelretten informieren. Zudem befanden sich zwei überdimensionale T-Shirts der stadtweiten Ausstellung „XXXL- Missstände in der Bekleidungsindustrie“ auf dem Campus.

Die Regensburger Nachhaltigkeitswoche war somit ein voller Erfolg und konnte wohl über die gemessene Teilnehmendenzahl hinaus noch viele weitere Menschen erreichen und für die Klimakrise sensibilisieren. Aktuell berät das Netzwerk Nachhaltigkeit mit der Stadt Regensburg, inwieweit sich die Regensburger Nachhaltigkeitswoche zu einem wiederkehrenden Format etablieren könnte.

Das Team der Studierendeninitiative Netzwerk Nachhaltigkeit


Einige der Programmhighlights finden Sie als Aufzeichnung auf dem Youtube-Kanal des Netzwerk Nachhaltigkeit:
https://www.youtube.com/channel/UCKPRaawVOZNXbic7Xjyj8pQ

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