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In der jiddischen Zeitungsgeschichte geblättert

Vortrag zur Ausstellung „Leben im Wartesaal“


Pressemitteilung vom 19. Dezember 2013

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Leben im Wartesaal – Das jüdische Regensburg der Nachkriegszeit“ findet am Donnerstag, den 9. Januar 2014, um 18.00 Uhr eine weitere öffentliche Veranstaltung statt. Joachim Hemmerle, Publizist und langjähriger Redakteur der Tageszeitung „Mannheimer Morgen“ hält in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel (Bertoldstraße 9, 93047 Regensburg, 2. OG) einen Gastvortrag unter dem Titel „In der jiddischen Zeitungsgeschichte geblättert“. Organisiert wird die Veranstaltung vom Elitestudiengang Osteuropastudien der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Regensburg sowie vom Institut für Slavistik der Universität Regensburg in Kooperation mit den Museen der Stadt Regensburg.

Der öffentliche Vortrag nimmt das Publikum auf eine Reise durch rund 300 Jahre Geschichte jiddischsprachiger Presse in aller Welt. Beleuchtet wird vor allen Dingen die Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, als viele jüdische Intellektuelle und Aktivisten ihre osteuropäische Heimat aufgrund des repressiven Klimas der damaligen Zeit verlassen mussten. Vorgestellt werden dabei Publizisten wie Abraham Cahan, der 1882 aus dem Russischen Reich in die USA floh und dort die jiddische sozialdemokratische Zeitung „Forverts“ mitbegründete, oder der ebenfalls aus Russland stammende und dann in New York arbeitende zionistische Literat David Pinski.

Der Referent Joachim Hemmerle widmet sich in seinem Ruhestand vermehrt Themen der jiddischen Kultur, die er während seiner journalistischen Anfänge bei der „Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung“ entdeckt hatte. Zu seinen Interessensgebieten zählt das jiddische Theater, über dessen Rezeption er in der deutschsprachigen Presse publiziert hat. Mit dem Ausstellungsprojekt zum „Najer moment“ verbindet ihn die Freundschaft zu einem seiner Redakteure, Fischel Libermann.

Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zum Vortrag von Joachim Hemmerle eingeladen; der Eintritt ist frei.


Das Begleitprogramm zur Ausstellung „Leben im Wartesaal – Das jüdische Regensburg der Nachkriegszeit“ unter:
www.osteuropastudien.uni-muenchen.de/aktuelles/ausstellung/index.html


Ansprechpartnerinnen für Medienvertreter:
Prof. Dr. Sabine Koller
Universität Regensburg
Institut für Slavistik
Tel.: 0941 943-1665
Sabine.Koller@sprachlit.uni-regensburg.de

und

Diane Schürmeier
Universität Regensburg
Institut für Slavistik
Tel.: 0941 943-3368
Diane.Mehlich@sprachlit.uni-regensburg.de

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