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Prof. Dr. Silke Härteis hält Antrittsvorlesung

Mit Beginn des Sommersemesters 2018 hat Prof. Dr. Silke Härteis im Alter von 35 Jahren eine W2-Professur für Anatomie an der Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin der Universität Regensburg angetreten. Innerhalb von nur rund 16 Jahren hat die junge Professorin damit den Sprung von der Abiturientin zu einer eigenständigen Professur an der Fakultät für Biologie und Vorklinischen Medizin der Universität Regensburg gemeistert.


Am 26. Oktober 2018 stellte Prof. Dr. Silke Härteis im Rahmen ihrer Antrittsvorlesung an der Universität Regensburg ihr Forschungsgebiet zum Thema „Rolle von Ionenkanälen bei polyzystischer Nierenerkrankung“ vor. Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung ist eine der häufigsten lebensbedrohlichen genetischen Erkrankungen, bei der es zur Bildung von flüssigkeitsgefüllten Zysten überall in der Niere kommt. Eine ungeklärte Frage ist, welche pathophysiologischen Mechanismen dem Zystenwachstum zugrunde liegen. Das Ziel der Forschungstätigkeit von Prof. Dr. Silke Härteis besteht darin, die zellulären und molekularen Mechanismen, die zur Zystenentstehung führen, besser zu verstehen. Des Weiteren liegen ihre Forschungsinteressen auf dem Gebiet der Regulation renaler epithelialer Ionenkanäle.


Werdegang von Professor Dr. Silke Härteis

Im Oktober 2001 erhielt die Oberpfälzerin aus Neumarkt einen der 25 begehrten Studienplätze des Studiengangs Molekulare Medizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), den sie 2006 mit herausragenden Leistungen abschloss. Von 2006 bis 2009 erfolgte bei Prof. Dr. Christoph Korbmacher am Institut für Zelluläre und Molekulare Physiologie der FAU die Promotion zum Dr. rer. nat., gefördert durch ein Promotionsstipendium des Elitenetzwerks Bayern, im Jahr 2014 hat Frau Prof. Härteis das Habilitationsverfahren erfolgreich beendet.


Prof. Dr. Silke Härteis hat in ihrer bisherigen Karriere in hochrangigen internationalen Fachzeitschriften publiziert. Sie kann nationale und internationale Kooperationen sowie die Einwerbung kompetitiver Drittmittel für ihre Forschungsprojekte nachweisen: Insgesamt erhielt sie ein Fördervolumen von ca. einer Million Euro.


Durch verschiedene Auslandsaufenthalte (u.a. Yale University, USA; Cambridge University, UK; Universität Zürich, Schweiz; University of Calgary, Kanada; Monash Institute of Pharmaceutical Sciences, Australien) verfügt sie über internationale Forschungserfahrung an mehreren renommierten Institutionen und dementsprechend über ein ausgeprägtes Netzwerk an nationalen und internationalen Kooperationen.

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v.l.n.r.: Prof. Dr. Silke Härteis, Prof. Dr. Christoph Korbmacher, Präsident Prof. Dr. Udo Hebel, Dekanin Prof. Dr. Inga Neumann und Prof. Dr. Ralph Witzgall
© UR/Hecht

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