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Bleiben Vitalwerte stabil? – MINT-Girls 2018 testen Parameter unter verschiedenen Bedingungen

von Christina Glaser

Acht Monate lang haben sich die MINT-Girls in diesem Jahr mit dem Thema „Medizin und Technik – MINT in Gesundheit und Umwelt“ auseinandergesetzt. Höhepunkt waren die Projektwochen im Oktober, in denen die 17 MINT-Girls Vitalwerte unter verschiedenen Bedingungen testeten. Zur Vorbereitung beschäftigten sie sich mit den Vitalparametern des Körpers (wie z. B. Blutdruck, Herzfrequenz, Hautwiderstand, Atemfrequenz), lernten, wie diese bestimmt werden, was sie bedeuten und konstruierten selbst Sensoren zur Messung der Körperparameter – und dann hoben sie erst einmal ab.

Im „fliegenden Hörsaal“
Mit selbstgebauten und gängigen medizinischen Messgeräten im Gepäck machten sich die MINT-Girls zum DLR_School_Lab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen auf und stiegen in den „fliegenden Hörsaal“, d. h. in eine umgebaute Cessna 208B Grand Caravan. Von Oberpfaffenhofen flogen sie in die Alpen, umkreisten die Zugspitze und flogen wieder zurück. Jeder der Plätze im Flugzeug eignet sich dafür, eigenständig Messungen durchzuführen und so konnten die MINT-Girls ihre eigenen Vitalparameter in Abhängigkeit von der Flughöhe untersuchen. Die Ergebnisse der Flüge bestätigen die Vermutung, dass die Atemfrequenz aufgrund des sinkenden Sauerstoffpartialdrucks mit steigender Höhe zunimmt, ebenso die Pulsfrequenz.


Musik liegt in der Luft
Für den darauffolgenden Versuch verwandelte sich die Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik (HfKM) in ein Labor, denn die MINT-Girls veranstalteten unter der Leitung von Prof. Steven Heelein ein „experimentell-medizinisches“ Konzert. Marei und Sophie ließen sich „verkabeln“. Dann starteten die anderen MINT-Girls und Studierende der HfKM ihre Improvisation, bei der sie sich an Stichworten, wie Ruhe, Wut oder Liebe orientierten. Die Auswirkungen auf die Vitalparameter, wie Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung, Atemfrequenz und Hautwiderstand konnten auf zwei Leinwände verfolgt werden.


Ab an die Spitze
Nachdem sie die Zugspitze bereits umflogen hatten, nutzten die MINT-Girls die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf dem höchsten Berg Deutschlands für einen dreitägigen Forschungsaufenthalt. Direkt unter dem Gipfel untersuchten Sie den Einfluss der Höhenstrahlung, vermaßen das sogenannte Albedo des Gletschers (d. h. das Rückstrahlvermögen), machten mithilfe von Nebelkammern die kosmische Strahlung sichtbar und führten Untersuchungen im Bereich der Höhenmedizin durch.


Spannende acht Monate gehen zu Ende
Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung an der OTH Regensburg gingen am 2. November 2018 acht spannende Monate zu Ende. Der Abend wurde von zwei der MINT Girls, Annie und Martina, nicht nur eigenständig strukturiert, sondern auch moderiert. Vor Eltern, Lehrkräften, Vertretern der Universität Regensburg, der OTH Regensburg und des Universitätsklinikums sowie der Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer haben die 17 Teilnehmerinnen über ihre Erlebnisse bei den Workshops und Exkursionen berichtet und ihre Ergebnisse aus den unterschiedlichen Experimenten vorgestellt. Zum feierlichen Abschluss überreichte die Bürgermeisterin gemeinsam mit den Projektleitern Dr. Stephan Giglberger und Armin Gardeia die Urkunden und ein kleines Geschenk, zur Erinnerung an das Projekt, an die Schülerinnen.


Über die MINT-Girls
Das Projekt MINT-Girls Regensburg ist eine Initiative der Universität Regensburg und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg mit dem Ziel, Mädchen und jungen Frauen die faszinierende Welt von Naturwissenschaft und Technik näherzubringen und auf Studiengänge im MINT-Bereich neugierig zu machen. Es fand in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Geleitet wird das Projekt von Dr. Stephan Giglberger, MINT-Beauftragter der Universität Regensburg und Armin Gardeia, Projektbüro Junge Hochschule der OTH Regensburg.

Weitere Informationen unter www.mint-girls-regensburg.de


Projektleiter und Ansprechpartner:

Universität Regensburg            
Dr. Stephan Giglberger            
MINT-Beauftragter der UR            
Tel.: 0941 943-2088                
E-Mail: info@mint-girls-regensburg.de 


OTH Regensburg
Armin Gardeia
Projektbüro Junge Hochschule
Tel.: 0941 943-1138
E-Mail: info@mint-girls-regensburg.de

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Christina Glaser M.A.
Telefon 0941 943-5566
E-Mail presse@ur.de

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