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Musikpädagogen rocken mit Eric Bazilian

Musikalischer Workshop der MuPaed-Rollers mit dem Frontmann von "The Hooters"


31. Januar 2019 | von Martina Stelzl

Einen Workshop der ganz besonderen Art durften die Studierenden des Lehrstuhls für Musikpädagogik der Universität Regensburg erleben: Eric Bazilian, Songwriter und Sänger von „The Hooters“, studierte mit ihnen ein paar der größten Hooters-Hits ein. Darunter Songs wie „Johnny B“, „500 Miles“ und „Satellite, aber auch Lieder, die er für andere Künstler geschrieben hat (u. a. „One of Us“ für Joan Osborne). Eingefädelt hatte dieses Projekt „Judy“ Seutter von der Musikschule TheHouseOnTheRock, der auch als Lehrbeauftragter an der Universität Regensburg tätig ist. Er kennt Eric Bazilian persönlich und hatte die Idee für diesen außergewöhnlichen Workshop.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Praxis populäre Musik“ standen jede Menge Proben für die Studierenden - alias die MuPaed-Rollers - an. Obwohl sie ja eigentlich mit Lernen und Seminararbeiten mehr als genug zu tun gehabt hätten, wurde seit Anfang Januar fleißig an den Stücken gefeilt. Vor allem Franz Adam, Dozent an der Uni Regensburg, hatte sich sehr viel Arbeit mit den Arrangements gemacht. Man braucht sich nur vorzustellen, wie lange es dauert, für ein einziges Lied die Noten für Streicher, Bläser, Chor und Band umzuschreiben. Was für ein riesiger Aufwand es ist, das Ganze für ein komplettes Konzert zu tun, lässt sich nur erahnen. Eric Bazilian ließ ihm dabei alle Freiheiten, war aber per E-Mail in den kreativen Prozess eingebunden.

Konzert mit der 40-köpfigen MuPaed-Rollers-Band

Das Ergebnis dieser Mühen wurde am 29. Januar 2019 im Jazzclub im Leeren Beutel bei einem Konzert mit den zu Gehör gebracht. Erst einen Tag vorher kam der Hooters-Star zum Proben an die Universität. Der Qualität hat diese Kurzfristigkeit keinen Abbruch getan, man hätte meinen können, alle Beteiligten spielen schon länger zusammen als eingeschworenes Team – auch aufgrund der fast schon bescheidenen und äußerst sympathischen Art Bazilians.

Judy Seutter an der Gitarre, der an diesem Tag übrigens Geburtstag hatte, und Franz Adam mit Akkordeon und Mandoline standen von Anfang an mit dem Hooters-Frontman in der ersten Reihe und brachten den typischen Hooters-Flair auf die Bühne. Großartig unterstützt wurden sie von einem 40-köpfigen Orchester, bestehend aus Streichern, Bläsern, Gitarristen, Schlagzeugern und einem großen Background-Chor, alles ausnahmslos Studierende.

Neben den Hooters-Hits wurden auch bekannte Songs anderer Interpreten wie „House of the Rising Sun“ und „Johnny B. Goode“, mit gesanglicher Unterstützung aus den Reihen der Studierenden gespielt. Jede Solo-Sängerin und jeden -Sänger begrüßte Bazilian namentlich auf der Bühne und fragte in fast perfektem Deutsch „Wie geht’s?“ oder „Alles gut?“. Man spürte deutlich, dass er das Rampenlicht gerne mit den anderen Musikern teilte und sich keineswegs in den Vordergrund stellen wollte. Dass er mit deutschen Texten keinerlei Berührungsängste hat, bewies er dann endgültig beim Neue Deutsche Welle-Klassiker „Major Tom“, der auch mit auf dem Programm stand.

Das begeisterte Publikum forderte mehrere Zugaben und allen Akteuren war die Freude über das gelungene Konzert deutlich anzusehen. Wie man munkeln hört, hat man den Abend noch ausgiebig gemeinsam ausklingen lassen. Mit Sicherheit bleibt dieser Workshop und das Konzert im Gedächtnis und der eine oder andere angehende Musikpädagoge wird vielleicht später einmal seinen Schülerinnen und Schülern von diesem unvergesslichen Erlebnis erzählen.


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