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1 000 Zertifikate in 10 Jahren

Vizepräsident Korber überreicht das tausendste Zertifikat der Studienbegleitenden IT-Ausbildung


14. Februar 2019 | von Margit Scheid

1 000 Zertifikate in weniger als zehn Jahren, das ist die Bilanz der Studienbegleitenden IT-Ausbildung an der Universität Regensburg. Am gestrigen Mittwoch, dem 13. Februar 2019, holte Julia Löffler, die Spanische, Italienische und Russische Philologie studiert und gerade ihre Bachelorarbeit schreibt, ihr Zertifikat für die tausendste erfolgreich abgeschlossene IT-Ausbildung ab. Seit dem Wintersemester 2009/10 gibt es dieses Angebot in Regensburg, bei dem vom angehenden Grundschullehrer bis hin zur Physik-Doktorandin die Studierenden aller Fakultäten Schlüsselkompetenzen im Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien erwerben können.

Im Schnitt gab es also gut 100 Absolventen pro Semester, tatsächlich hat sich die Zahl der vergebenen Zertifikate aber von ein paar Dutzend in den Anfangsjahren bis zu 178 im letzten Studienjahr erhöht (zum Vergleich: rund 180 Studierende machen jedes Jahr in Regensburg ihren Abschluss im Studiengang Humanmedizin).

Für die Übergabe dieses besonderen, des tausendsten Zertifikats kam Prof. Dr. Nikolaus Korber, Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung, ins Rechenzentrum, ein Zeichen dafür, dass ihm die „SITA“ – wie die Studienbegleitende IT-Ausbildung abgekürzt heißt – ein besonderes Anliegen ist. Er gratulierte Julia Löffler und nutzte die Gelegenheit, um Dr. Regine Bachmaier seinen Dank für die Koordination des SITA-Angebots auszusprechen. Denn mit der Zusammenstellung des Kursprogramms machen sich die Verantwortlichen jedes Jahr einige Mühe, schließlich gilt es pro Semester über 130 Kurse für elf Module zusammenzustellen.

Ein weites Spektrum an Kursinhalten

Ganz konkret reicht die Bandbreite der Lehrveranstaltungen von der professionellen Verwendung gängiger Textverarbeitungs- und Gestaltungsprogramme über Webdesign bis hin zu spezialisierten Programmierkursen. Das Angebot wird in Kooperation zwischen den Fakultäten und dem Rechenzentrum zusammengestellt; es will sowohl bei der Bewältigung des Studiums u.a. durch die selbstorganisierte Gestaltung von Lernprozessen helfen, soll aber auch für den späteren Beruf fit machen. Und auch wer sich erst einmal nicht für das Zertifikat interessiert, ist willkommen, denn selbstverständlich können die in SITA versammelten Kurse auch solo besucht werden, einfach aus Interesse beispielsweise für die Einführung in den 3-D-Druck – vielleicht ist der Antrieb für einen zertifizierten Abschluss ja ein paar Semester später da.

SITA – freiwillig und ohne Tempolimit

Der Zugang zu den Angeboten der SITA ist freiwillig und für alle Willigen denkbar einfach: Über das Vorlesungsverzeichnis (LSF) gelangt man in das Angebot der „Studienbegleitenden IT-Ausbildung“ und kann sich online für den gewünschten Kurs anmelden. Es gibt keine Zugangsvoraussetzungen und auch keine Regelstudienzeit – das Tempo bestimmt jeder selbst.

Hilfreich sind nicht nur die Inhalte der Kurse, sondern auch die Kontakte zu den jeweiligen Dozentinnen und Dozenten. Neben Mitgliedern der UR – nicht nur aus dem Rechenzentrum, sondern auch aus den Fakultäten und anderen Einrichtungen – kann Regine Bachmaier jedes Semester auch Praktiker aus Unternehmen und Institutionen für Lehraufträge im Rahmen der SITA gewinnen, darunter beispielsweise Entwicklungsingenieure, Mediengestalterinnen, Journalisten und Politiker.

Für alle interessierten Studentinnen und Studenten noch ein Tipp von Julia Löffler: Die Excel-Kurse bei Florian Feuerer (die auch im kommenden Sommersemester wieder angeboten werden) sind aus ihrer Sicht besonders empfehlenswert.


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