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Dr. Fabian Langer erhält Dissertationspreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Der Absolvent der Universität Regensburg untersuchte in seiner Doktorarbeit Möglichkeiten, um Elektronik schneller und leistungsfähiger zu machen


05. April 2019

Dr. Fabian Langer ist während der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) in Regensburg durch die Sektion Kondensierte Materie für seine Doktorarbeit ausgezeichnet worden. Der Physiker hat an der Universität Regensburg am Institut für Experimentelle und Angewandte Physik vergangenes Jahr promoviert.


Dr. Langer hat während seiner Promotion untersucht, wie man die Elektronik der Zukunft noch schneller und leistungsfähiger machen kann. Dabei hat er den Ansatz verfolgt, das elektrische Feld von Licht als superschnellen Taktgeber zu verwenden. Mit dieser Methode umgeht man störende Streuprozesse, die zum Beispiel heutige Prozessoren auf hohe Temperaturen aufheizen. Folglich würde die Elektronik nicht nur schneller, sondern auch verlustärmer werden. Dr. Langer konnte in seiner Arbeit zeigen, dass die elektromagnetische Welle wie eine klassische Vorspannung fungiert und Elektronen in einem Halbleitermaterial beschleunigen kann. In wegweisenden Experimenten konnte er sogar die zeitliche Dynamik nachverfolgen und so unvorhergesehene Einblicke in die Quanten-Natur des elektronischen Transports auf ultrakurzen Zeitskalen gewinnen. Dr. Langer wurde in seiner Forschung nicht nur von seinen Kollegen an Prof. Dr. Rupert Hubers Lehrstuhl, sondern auch von Kollaborationspartnern an der Universität Regensburg, der Universität Marburg und der Universität Michigan in Ann Arbor (USA) unterstützt.


Fabian Langer präsentierte seine Forschungsergebnisse in einem Symposium um den Dissertationspreis auf der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Sektion Kondensierte Materie, in Regensburg. In diesem Finale überzeugte er die Auswahlkommission und setzte sich gegen sechs weitere Mitstreiter und Mitstreiterinnen durch. In einem festlichen Akt im Auditorium Maximum der Universität wurde Dr. Langer zusammen mit anderen Preisträgern für seine Forschung geehrt.

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