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Prof. Dr. Tilo Wettig ist Mitglied im Strategieausschuss Nationales Hochleistungsrechnen

Gemeinsame Wissenschaftskonferenz beruft Regensburger Physiker in neues Gremium


17. Mai 2019 | von Christina Glaser

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz  von Bund und Ländern (GWK) wird unter dem Titel Nationales Hochleistungsrechnen (NHR) einen koordinierten Verbund von Hochleistungsrechenzentren einrichten. Der Verbundsoll als überregional bedeutsamer, nachhaltiger und ressourceneffizienter Einsatz im Dienst der Wissenschaft gefördert werden, wozu u. a. die flächendeckende und bedarfsgerechte Bereitstellung von Hochleistungsrechenkapazitäten für wissenschaftliche Forschung an Hochschulen gehört.

Dafür hat die GWK nun den Strategieausschuss Nationales Hochleistungsrechnen eingerichtet und den Regensburger Physiker Prof. Dr. Tilo Wettig als wissenschaftliches Mitglied in den Ausschuss berufen. Der Strategieausschuss soll in der Gründungsphase des Verbunds Nationales Hochleistungsrechnen Empfehlungen für ein Ausschreibungskonzept geben. Dazu gehören u. a. Vorschläge für die Kriterien für die Auswahl der NHR-Zentren und für die Aufnahme von Rechenzentren in die Förderung. Nach der Gründungsphase des NHR wird das Gremium Empfehlungen zur Evaluierung und Weiterförderung der geförderten Rechenzentren aussprechen, sowie zur Weiterentwicklung des Nationale Hochleistungsrechnens in der Gesamtheit und  zu einem Gesamtwirtschaftsplan des NHR-Verbunds. Prof. Wettig wurde zunächst für zwei Jahre in den Strategieausschuss Nationales Hochleistungsrechnen berufen.

Professor Dr. Tilo Wettig studierte Physik an der Universität Tübingen und der Stony Brook University in New York, USA, wo er 1994 promovierte. 1998 wurde er an der Universität Heidelberg habilitiert. Von 1999 bis 2004 forschte und lehrte er an der Yale University, USA, zunächst  als Assistant Professor und anschließend als Associate Professor. Seit 2004 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Theoretische Physik an der Universität Regensburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die Quantenfeldtheorie, mathematische Physik und Hochleistungsrechnen.


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