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„L-DUR“ – eine neue „Tonart“ für die Regensburger Lehrerbildung

Bund fördert mit der Initiative „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ digitale und berufliche Bildung im Lehramtsbereich


5. Juni 2019

Das Projekt L-DUR - „Lehrerbildung Digital an der Universität Regensburg“ ist von der Gutachterkommission der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ zur Förderung mit knapp zwei Millionen Euro empfohlen worden. Damit schließt die Universität Regensburg nahtlos an die Erfolge mit der Einwerbung von KOLEG und KOLEG2 (Kooperative Lehrerbildung gestalten) im Rahmen der Qualitätsoffensive an und akquiriert insgesamt zwölf Millionen Euro aus dem Fördertopf des Bundes, die der Lehrerbildung zugutekommen und diese nachhaltig verbessern sollen. „Die Empfehlung der Gutachterkommission freut mich sehr. Sie unterstreicht die Stärke der wissenschafts- und forschungsorientierten Lehrerbildung an der Universität Regensburg. So können wir die angehenden Lehrer*innen bestmöglich auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorbereiten“, so Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg.

Im Fokus von L-DUR steht die „Digitalisierung in der Lehrerbildung“. Mit L-DUR wird eine digitale Plattform für eine intensive Zusammenarbeit zwischen Universität und Schule geschaffen. Damit unterstützen digitale Techniken den engen Bezug zwischen Theorie und Praxis in der Lehrerbildung. Es entstehen digitale Produkte aus den Erziehungswissenschaften und den Fächern, die in der universitären Lehrerbildung und im schulischen Unterricht eingesetzt und weiterentwickelt werden. Das Konzept zu L-DUR wurde vom Regensburger Universitätszentrum für Lehrerbildung (RUL) gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Fächer entwickelt. Der Erfolg von L-DUR verweist daher auch auf die besonders wettbewerbsfähige Qualität der inneren Vernetzung an der Universität Regensburg. „L-DUR wird in die Forschung wie in die Lehre an der Universität Regensburg hineinwirken. Besonders hilfreich ist, dass hier viele Personen zusammenkommen und gemeinsam abgestimmte innovative Ziele verfolgen“, freut sich der Vorsitzende des universitären Lehrerbildungszentrums, Prof. Dr. Karsten Rincke.

Mit der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ unterstützt das BMBF bereits seit 2015 Hochschulen in Deutschland dabei, innovative Konzepte für die Lehrerbildung zu entwickeln und umzusetzen und die Qualität der Lehrerbildung dadurch nachhaltig zu verbessern. Die Universität Regensburg war bereits in den ersten beiden Ausschreibungsrunden mit Ihren Anträgen KOLEG und KOLEG2 erfolgreich und konnte damit mehr als zehn Millionen Euro einwerben. Im Zuge der dritten Ausschreibungsrunde stellt der Bund für die beiden Schwerpunktthemen „Digitalisierung in der Lehrerbildung“ und „Lehrerbildung für die beruflichen Schulen“ deutschlandweit insgesamt bis zu 79 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Von den Hochschulen wurden, einzeln oder im Verbund, 64 Vorhabenbeschreibungen beim Projektträger zur Begutachtung eingereicht. Zur Förderung empfohlen wurden neben dem Regensburger Antrag noch 25 weitere Konzepte zum Themenfeld „Digitalisierung in der Lehrerbildung“, 13 Projekte aus dem Bereich „Lehrerbildung für die beruflichen Schulen“ sowie vier Anträge, die an der Schnittstelle dieser beiden Schwerpunkte ansetzen. Die nunmehr dreifache Förderung der Universität Regensburg in allen Ausschreibungsrunden der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ zeigt die Konkurrenzfähigkeit und Stärke der Regensburger Lehrerbildung, insbesondere auch in der interdisziplinären Zusammenarbeit und fakultätsübergreifenden Vernetzung, und gibt ihr zugleich auch die Möglichkeit, ihre Potenziale für eine zukunftsweisende Weiterentwicklung bestmöglich zu entfalten.

Neben der Universität Regensburg haben vier weitere bayerische Universitäten in der dritten Bewilligungsrunde des Förderprogramms „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit ihren Konzepten überzeugt. Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler gratulierte den Universitäten zu ihrem Erfolg: „Erneut haben sich unsere Universitäten als Leuchttürme in der Lehrerbildung erwiesen! Ihre Projekte konnten bundesweit überzeugen und helfen dabei, angehende Lehrerinnen und Lehrer noch umfassender auf ihren künftigen Beruf vorzubereiten. So können sie die vielfältigen und sich ständig verändernden Aufgaben in Schule und Unterricht pädagogisch wie fachlich versiert angehen.“



ANSPRECHPARTNER FÜR MEDIENVERTRETER


Prof. Dr. Karsten Rincke
Vorsitzender des Regensburger Universitätszentrums für Lehrerbildung
Projektleitung L-DUR
Universität Regensburg
Tel.: 0941 943-5035
Mobil: 0173 212 7289
E-Mail: karsten.rincke@physik.uni-regensburg.de

Prof. Dr. Meike Munser-Kiefer
Projektleitung L-DUR
Universität Regensburg
Tel.: 0941 943-3559
E-Mail: meike.munser-kiefer@ur.de


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