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Dem Ursprung des Lebens auf der Spur


18. Juni 2019 | von Christina Glaser

Am Donnerstag, dem 12. Juni, stand der Tag der Chemie und Pharmazie an der Universität Regensburg im Zeichen der 8. Vilsmeier-Vorlesung mit Prof. Donna G. Blackmond

In seinem Grußwort gratulierte Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, den Studierenden, die eine Auszeichnung erhielten und dankte den Lehrenden. Bevor der Dekan der Fakultät Chemie und Pharmazie, Prof. Dr. Jörg Heilmann, näher auf die einzelnen Institute einging, stellte er die Kooperationstätigkeit der Fakultät heraus: „Das Wichtigste ist, miteinander zu sprechen und miteinander die Dinge anzugehen“. Nach der Ansprache des Dekans wurden die Preise der Universitätsstiftung Dr. Alfons-Paulus (gestiftet von Prof. Dr. Jürgen Sauer, dem Gründer des ersten Alumniveriens der Universität Regensburg ESdUR) sowie der Armin-Buschauer-Promotionspreis verliehen.



Höhepunkt war die Anton-Vilsmeier Vorlesung mit Prof. Donna G. Blackmond vom Department of Chemistry des Scripps Research Institute in La Jolla, Kalifornien. Sie ist eine weltweit führende Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der physikalisch-organischen Chemie. Ihr Vortrag „Models for the Emergence of Biological Homochirality“. Homochiralität steht für eine molekulare Asymmetrie. So kommen in der Natur wichtige Lebensbausteine, wie Aminosäuren, häufig nur in einer von zwei spiegelbildlichen Formen vor. Prof. Blackmond entwickelt Methoden, mit denen der genaue Ablauf von chemischen Reaktionen exakt verfolgt und mathematisch modelliert werden kann. Die Frage nach dem Ursprung der Homochiralität des Lebens ist ein zentrales Forschungsthema von Prof. Blackmond, das sie ihrem Publikum bei der Vilsmeier-Vorlesung näher brachte.



Mit der Vilsmeier-Vorlesung ehrt die Fakultät für Chemie und Pharmazie Chemikerinnen und Chemiker, die wichtige Beiträge zur Synthesechemie oder einem verwandten Gebiet geleistet haben. Zu den bisher Geehrten gehörten mit Prof. Richard R. Schrock (MIT Cambridge, USA) und Prof. Ben L. Feringa (Universität Groningen, Niederlande) auch zwei Chemie-Nobelpreisträger.

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