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„Mit wie vielen Sprachen waren Sie heute schon konfrontiert?“

Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften bietet ab Wintersemester 2019/20 den neuen Masterstudiengang Mehrsprachigkeit und Regionalität an


8. Juli 2019 | von Christina Glaser

„Mit wie vielen Sprachen waren Sie heute schon konfrontiert?“ – mit dieser Frage begrüßte Prof. Dr. Paul Rössler, Prodekan der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften der Universität Regensburg, kürzlich die Interessierten bei der Informationsveranstaltung zum neuen Masterstudiengang Mehrsprachigkeit und Regionalität (MA_MuR). Die Frage mag den einen oder anderen zunächst verwundern, ist aber bei genauerer Betrachtung nicht unbegründet: So könnte das Gespräch am Frühstückstisch im Dialekt geführt werden, während die Nachrichtensprecherin im Radio die Neuigkeiten in der Standardsprache verkündet. Auf dem Weg zur Arbeit oder zur Vorlesung könnten im Bus oder in der U-Bahn u. a. polnische oder türkische Klänge an das Ohr dringen. In vielen Unternehmen und Studiengängen ist Englisch die vorherrschende Sprache und abends im Lokal könnte Sie die Bedienung – je nach kulinarischem Geschmack – z. B. auf Italienisch, Thailändisch oder Französisch begrüßen. Mehrsprachigkeit ist also im Alltag ganz normal.

Im zweijährigen, interdisziplinären Masterstudiengang Mehrsprachigkeit und Regionalität (MA_MuR) beschäftigen sich die Studierenden mit der Mehrsprachigkeitsforschung – mit ihren aktuellen Methoden, Projekten und internationalen Netzwerken. MA_MuR verleiht eine linguistische Profilbildung und ermöglicht vertieftes Wissen in Theorie und Methodik der empirischen Mehrsprachigkeitsforschung. Zwar ist der Schwerpunkt des Studiengangs die Regionalität, trotzdem beinhaltet er einen einsemestrigen Auslandsaufenthalt an einer renommierten Partneruniversität z. B. in Pilsen, Buenos Aires, Sidney oder Singapur. Mit dieser Kombination ist der Studiengang deutschlandweit einzigartig.

Der Studiengang bereitet auf berufliche Tätigkeiten vor, in denen auf Regionalität fokussierende Mehrsprachigkeit eine Rolle spielt, vor allem in den Bereichen Wissenschaft und Bildung. Bereits während des Studiums werden die Studierenden gezielt in aktuelle Forschungsprojekte eingebunden. Sie erlangen dadurch die notwendigen Grundlagen für ein anschließendes Promotionsstudium. Die Leitung des Studiengangs liegt bei Prof. Dr. Björn Hansen, Lehrstuhl für slawische Sprachwissenschaft, und Prof. Dr. Rupert Hochholzer, Professur für Deutsch als Zweitsprache.

Der Masterstudiengang Mehrsprachigkeit und Regionalität beginnt immer zum Wintersemester. Nähere Informationen zu MA_MuR finden Sie unter www.go.ur.de/mamur

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