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Protein für ein gesundes Nervensystem

DFG bewilligt neue Forschungsgruppe zur Untersuchung von TSPO


10. Juli 2019

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat vor Kurzem die Forschungsgruppe 2858 „Bedeutung des Translokator Proteins (18kDa) (TSPO) als diagnostische und therapeutische Zielstruktur im Nervensystem“ bewilligt. An den vier Standorten Regensburg (Universität, Universitätsklinikum, medbo Bezirksklinikum), München (LMU), Göttingen (MPI und DZNE) und Paris (INSERM) wird zukünftig in enger Kooperation an der Bedeutung des Translokatorproteins TSPO gearbeitet. Die Forschungsgruppe wird mit einem Volumen von ca. 3,7 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre gefördert. Sprecher ist Prof. Dr. Rainer Rupprecht von der Universität Regensburg.

TSPO ist ein Protein mit zahlreichen Funktionen. Eine besondere Bedeutung hat es unter anderem im Nervensystem. Hier setzt die Forschungsgruppe an: Im Speziellen geht es beispielsweise um das Potenzial von TSPO-Positronenemissionstomografie (PET) bei Gehirntumoren, die Bedeutung von TSPO bei neurodegenerativen Prozessen im peripheren und zentralen Nervensystem sowie der Netzhaut oder die Rolle des Proteins bei Furcht und Angst.


ANSPRECHPARTNER FÜR MEDIENVERTRETER

Prof. Dr. Rainer Rupprecht                 
Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie
Universität Regensburg                       
Telefon: 0941 941-1004
E-Mail: rainer.rupprecht@medbo.de

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