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„Was kann man zu einem solchen Anlass sagen?"

Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Bernhard Dick


26. Juli 2019 | von Jan Kleine

Er habe den Kollegen Dick stets sehr geschätzt, so Dekan Prof. Dr. Jörg Heilmann, zu Beginn der Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Bernhard Dick, aber in Diskussionen mit diesem sei er nahezu immer nur als zweiter Sieger hervorgegangen. Gleichzeitig werde ihm nicht nur die direkte Art, Probleme und auch unangenehme Sachverhalte anzusprechen, in Erinnerung bleiben, sondern auch das fröhliche Wesen von Prof. Dr. Dick.

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Im Anschluss an die einführenden Worte des Dekans und das Grußwort des Präsidenten, Prof. Dr. Udo Hebel, wurde Herrn Prof. Dr. Dick von seinen Kolleginnen und Kollegen der Fakultät für Chemie und Pharmazie als Abschiedsgeschenk ein elektronisches Piano überreicht. „Diesem Projekt wolle er sich nun in der hinzugewonnenen Zeit widmen“, so Prof. Dr. Bernhard Dick mit einem Augenzwinkern, „und das auch, um den alten Kollegen nicht allzu oft in deren Arbeitsalltag auf die Nerven zu gehen.“

Neben den zahlreichen Kolleginnen und Kollegen mit denen er seit 1992 an der Universität Regensburg zusammengearbeitet hat, vergaß er aber auch nicht, sich bei seinen Sekretärinnen noch einmal zu bedanken, die ihn auf seinem Weg an der UR über die Jahre begleitet haben. „Das Sekretariat ist die Schaltzentrale eines Lehrstuhls, und ohne eine gute Sekretärin ist jeder Lehrstuhlinhaber aufgeschmissen!“

Die eigentliche Abschiedsvorlesung begann Prof. Dr. Dick dann mit der Bemerkung, dass dies ja keine gewöhnliche Vorlesung sein solle und schloss die Frage an, was man denn dann wohl zu einem solchen Anlass sagen könne. „Eine Option wäre“, so Prof. Dr. Dick, „das eigene Lebenswerk noch einmal in epischer Breite zu präsentieren. Und überhaupt könnte man die Gelegenheit für einen Blick in die Vergangenheit nutzen – zumal früher ja immer alles besser war!“

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Der pointierten und mit einem Augenzwinkern versehenen Schlussbemerkung entgegen, entschloss sich Prof. Dr. Dick dann aber doch, nicht über Vergangenes, sondern vielmehr über aktuell Relevantes zu sprechen. Das Verhältnis von Schein und Wahrheit bzw. von Wahrscheinlichkeiten und Scheinwahrheiten.

Im Anschluss seines Vortrags übergab er dann symbolisch das Zepter an seinen Nachfolger, Prof. Dr. Patrick Nürnberger, um den Abend dann gemeinsam bei Grillfleisch und Bier ausklingen zu lassen.

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