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Zoom

Für die UR wurde durch das Rechenzentrum eine Campus-Lizenz für Zoom beschafft. Mit Zoom können verschiedene Szenarien synchroner und asynchroner, videogestützter Lehre abgedeckt werden. Von einer Einzel-Sprechstunde bis zu Webinaren mit 1000 gleichzeitigen Teilnehmern.

Seit 09.April ist das System für alle Mitglieder der Universität zugänglich unter der Adresse:

https://uni-regensburg.zoom.us/

Limits

Meetings bis zu 300 Teilnehmer können in beliebiger Anzahl durchgeführt werden. Für größere Veranstaltungen bis 500 Teilnehmer steht eine limitierte aber ausreichende Anzahl von Zugängen bereit. Vereinzelte Veranstaltungen sind auch mit bis zu 1000 gleichzeitigen Nutzern möglich. Anfragen hinsichtlich dieser größeren Veranstaltungstypen richten Sie bitte an supportteam@ur.de.

Aktuelle Empfehlungen


Produktinformationen


Einsatzmöglichkeiten

Zoom bietet viele verschiedene Möglichkeiten, Kurse bzw. Lernmaterialien zu erstellen und zu vermitteln. Neben Live-Webinaren können Sie mit Zoom auch Videos oder Podcasts erstellen und beispielsweise über die Mediathek bereitstellen. 

Zusammen mit dem ZHW erarbeiten wir konkrete Empfehlungen, wie Sie Zoom für die Lehre einsetzen können und welche Möglichkeiten zur Lernmaterialerstellung und Bereitstellung damit zur Hand stehen, v.a. auch in Kombination mit anderen Systemen, wie z.B. GRIPS. Erste Ratschläge finden Sie auch unter "Wissenswertes/Hinweise".

Live-Streaming (synchrone Variante)

Zoom eignet sich vor allem zur Durchführung von Live-Streams (z.B. Vorlesungen) oder Live-Chats (z.B. Gruppenarbeiten oder Sprechstunden). Eine gute Internetverbindung für alle Teilnehmer und eine gute Serverinfrastruktur sind für die Verwendung des Werkzeugs obligatorisch.

Bedenken Sie bei der Planung Ihrer Lehrveranstaltung, dass es aufgrund der momentan hohen Nachfrage nach diesen Diensten zu Überlastungen kommen kann. Nutzen Sie dieses Werkzeug nur dann, wenn zeitgleicher Austausch nötig ist.

Aufzeichnen (asynchrone Variante)

Sie können Zoom auch zum Aufzeichnen Ihres Vortrags verwenden und das Video anschließend über die Mediathek den Teilnehmern Ihrer Veranstaltung bereitstellen. Dadurch sind diese nicht an feste Kurszeiten gebunden – können aber auch kein direktes Feedback geben.


Einarbeitungszeit

  • Einrichten kleinerer Konferenzen: ca. 5 Minuten.
  • Planung größerer Aufnahmen (inhaltliche Strukturierung und Mediennutzung bei der Aufnahme): ungefähr doppelte Abspielzeit, nach oben offen.

Dokumentation


Tutorials

Installation des Clients

Anmeldung am Client

Ad-hoc-Meeting starten

(Wiederkehrende) Meetings planen

Einstellungen während des Meetings

Teilnehmerverwaltung während des Meetings

Aufgenommene Videos für die Mediathek anpassen

Breakout-Räume und Co-Moderatoren

Die Umfragefunktion nutzen

Sicherheitseinstellungen vor dem Meeting

Sicherheitsoptionen während des Meetings


Wissenswertes/Hinweise

Die folgenden Tipps sind angelehnt an die Handreichung "Synchrone Online-Lehre / Live Lehren im Internet" des Teams ProLehre der TU München. Vielen Dank für die Bereitstellung der sehr hilfreichen Texte unter CC BY-NC-SA 4.0 .
  • Machen Sie sich mit Zoom gedanklich und praktisch in Grundzügen
    vertraut. Testen Sie die Funktionen vorab mit wenigen Kolleginnen oder Kollegen in einer eigenen Sitzung – am besten am gleichen Ort, mit den gleichen Geräten.
  • Planen und kommunizieren Sie die genauen Zeiten und den Zugang an alle Beteiligten. Wenn möglich, halten Sie die Sitzungen außerhalb der Stoßzeiten (etwa 10–16 Uhr) ab, um eine Überlastung der Systeme zu umgehen.
  • Bitten Sie Ihre Studierenden, sich etwa 10 Minuten früher einzuwählen, um die Technik zuverlässig zum Laufen zu bringen; meist dauert es doch immer ein paar Minuten, bis alles passt. Die Studierenden können nach erfolgreichem Einwählen ihr Bild/Ton ausschalten und etwas anderes machen, bis es dann losgeht.
  • Überlegen Sie, ob Sie eine Notkommunikation anbieten wollen (z.B. Chat), sodass sich Studierende, die sich nicht einwählen können, bemerkbar machen können.
  • Geben Sie den Studierenden den Hinweis, ihre Geräte möglichst über Netzwerkkabel zu verbinden (anstatt das WLAN zu nutzen) und nach Möglichkeit Alternativgeräte (z.B. Smartphone) bereit zu halten, sollte es zu Verbindungsproblemen kommen; manchmal läuft das Smartphone mit 4G besser als das Laptop mit Eduroam (Kosten im Blick behalten).
  • Nutzen Sie, wenn möglich, zusätzlich die Aufnahmefunktion, um (insbesondere bei Störungen) den Studierenden im Nachgang eine Aufzeichnung zur Verfügung stellen zu können (ACHTUNG: die Studierenden müssen damit einverstanden sein). Um Bandbreite zu sparen, können Sie und/oder Ihre Studierenden die Videospur ausschalten (oder in den Einstellungen die Qualität reduzieren) und nur bei Bedarf einschalten.
  • Verwenden Sie ein Headset, um die Sprachqualität zu erhöhen und Rückkopplungen zu vermeiden.
  • Eine Hilfskraft, die sich für Sie um die Technik kümmert (und eventuell den Chat im Blick behält), kann Ihnen helfen, sich ganz auf die Inhalte und Ihr Gegenüber zu konzentrieren.
  • Überlegen Sie sich, wie Sie eine Online-Session sinnvoll starten und moderieren.
  • Sprechen Sie zu Beginn kurz die Etikette in Ihrem digitalen Raum an. Machen Sie z.B. mit Ihren Studierenden „Handzeichen“ zur Beteiligung aus (Frage/Meldung/Zustimmung), geben Sie Ihren Studierenden den Hinweis, Chatfunktionen sparsam zu nutzen, da diese ein großes Ablenkungspotential haben, vereinbaren Sie mit Ihren Studierenden, die Mikrofone stumm zu schalten und nur bei Redebeiträgen zu aktivieren, um Störgeräusche (z.B. Tastatur, Rückkopplungen) zu vermeiden.
  • Nehmen Sie Rücksicht auf die Zeitverzögerung. Sprechen Sie langsamer als gewöhnlich. Machen Sie mehr Pausen als gewöhnlich. Warten Sie bei Fragen länger als gewöhnlich auf eine Reaktion oder Antwort.
  • SSO (Single Sign-On) erfolgt beim Einsatz von Zoom an der Universität mit Shibboleth – d.h. man meldet sich zwar mit seinem RZ-Account auf der Zoom Einstiegsseite an, die Authentifizierung erfolgt aber eben nicht „bei Zoom“ sondern über die Benutzerverwaltung an der UR. Was dennoch (transportgesichert) übertragen werden muss, sind dienstliche E-Mail-Adresse, eine dienstbezogene ID und der vollständige Name.
  • Beim Einsatz von Zoom über den Webbrowser werden weniger Daten zu verwendeten Geräten und Konfigurationen übertragen als bei Verwendung des Clients (der Client bietet dagegen stabilere und flüssigere Meetings).
  • Schalten Sie Videokamera und Mikrofon per default aus, Aktivieren Sie beides nur dann, wenn Sie sprechen bzw. sich zeigen wollen.
  • Verwenden Sie virtuelle Hintergründe, wenn Sie Personen oder Gegenstände im Hintergrund verbergen wollen.
  • Machen Sie von der Möglichkeit gebrauch, den Beitritt zu Meetings durch Passwörter zu schützen.
  • Erlauben Sie nur authentifizierte Teilnehmer (angemeldet über SSO – also im Uni-Kontext nachvollziehbar).


Alternativen

Weitere Lösungen gibt es ebenfalls. Datensparsamkeit bei der Realisierung Ihrer Lehrformate ist in allen Fällen zu empfehlen:

  1. Universität

Unterstützung von Lehrangeboten

Support-Team Digitale Lehre

 

Dozentin-und-studierende-im-hoersaal