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Ablauf des Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot

Der Wettbewerb startet alljährlich im Herbst mit der Bekanntgabe des Sachverhalts in englischer Sprache auf der offiziellen Homepage des Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot. Zunächst ist es Aufgabe eines jeden Teams, einen ausführlichen Klageschriftsatz mit den für den Kläger günstigen Argumenten zu entwerfen. Dieser muss zu Beginn der Weihnachtszeit eingereicht werden. Kurze Zeit darauf teilt die Wettbewerbsleitung jedem Team eine Klageschrift eines anderen Teams zu. Darauf gilt es bis Ende Januar mit einem Beklagtenschriftsatz zu erwidern und den Vortrag des Klägers darin bestmöglich zu entkräften.

Nach Abschluss dieser Schriftsatzphase bereiten sich die Teams in einem zweiten Schritt auf ihre „Pleadings“ vor. Dazu finden freiwillige Probeverhandlungen (Pre-Moots) zwischen den verschiedenen Teams in zahlreichen renommierten Anwaltskanzleien und an Universitäten in In- und Ausland statt, die die Kandidaten bei der Vorbereitung auf die Hauptverhandlung in Wien oftmals nicht nur finanziell unterstützen, sondern auch beim letzten Feinschliff von Auftreten, Vortragsweise und sonstigen Soft-Skills mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Der „Showdown“ in Wien (und der Schwesterwettbewerb in Hong Kong) findet schließlich jedes Jahr um die Osterzeit vor namhaften Schiedsrichtern aus aller Welt statt.

  1. Fakultät für Rechtswissenschaft
  2. Bürgerliches Recht

Prof. Dr. Claudia Mayer, LL.M. (Chicago)

 

Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Internationales Privatrecht

Bild Prof Mayer T _bingen