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Forschung

Ein Algorithmus lässt sich vereinfacht als eine fest definierte, endliche Vorgehensweise beschreiben, die sich zur Lösung eines Problems eignet – oder noch kürzer: als eine Rechenvorschrift. Über Algorithmen können Entscheidungsprozesse auf Computer verlagert werden. Oft sind diese in der Lage, wesentlich effizientere Strategien als Menschen anzubieten. Deshalb haben Algorithmen mit der Verbreitung von besonders leistungsstarken Rechnern verstärkt an Relevanz erlangt. Damit stellen sie einen der Grundpfeiler der Digitalisierung dar.

Für die Wirtschaft geht mit der Digitalisierung großes Potenzial einher – für die Rechtswissenschaft bringt sie auf verschiedenen Ebenen Herausforderungen. Insbesondere kommen auf menschliches Tun und körperliche Produkte zugeschnittene Rechtsvorschriften zunehmend an ihre Grenzen. Die Juniorprofessur für das Recht der Algorithmenbasierten Wirtschaft begleitet diese Transformationsprozesse in Lehre und Forschung.

Konkret widmen sich die aktuellen Forschungsprojekte insbesondere dem der Plattformregulierung dienenden Digital Markets Act (DMA), dem Digital Services Act (DSA) sowie den Verträgen über digitale Produkte (§§ 327 ff. BGB).

Genaueres zu den Veröffentlichungen und Vorträgen von Tabea Bauermeister finden Sie hier (externer Link, öffnet neues Fenster)

 

Veröffentlichungen

Monographien

  • Gesamtschuld und Regress in der Schadensersatzrichtlinie,
    Dissertation, Mohr Siebeck, Tübingen 2021.

Herausgeberschaft

  • Private Enforcement im Digitalen Binnenmarkt, Mohr Siebeck, 2025 (gemeinsam mit Prof. Dr. Sebastian Schwamberger).

Kommentierungen

  • Art. 6 Rom II-VO, in: Budzikiewicz/Weller/Wurmnest, beck-online.GROSSKOMMENTAR zum Zivilrecht, 1.3.2025.
  • § 33e GWB, §§ 81h bis 81n GWB, § 22 HinSchG und Art. 23 VO 1/2003,
    in: Schubert/Kämmerer/Veil, beck-online.GROSSKOMMENTAR zum Hinweisgeberschutzrecht, 1.2.2025.
  • Art. 7 DMA, in: Jaeger/Kokott/Pohlmann/Schroeder/Seelinger, Frankfurter Kommentar zum Kartellrecht, 107 Lieferung, 1/2024.

Aufsätze und Beiträge

  • § 327r BGB und das AGB-Recht - eine schwierige Beziehung,
    in Bernzen/Heinze/Steinrötter, DSRI Herbstakademie 2025, 2025, 659-673.
  • Digital Markets Act und Künstliche Intelligzenz - eine multiperspektivische Untersuchung, KIR 2025, 286-294.
  • Die private Rechtsdurchsetzung des DMA - Vorgaben und Forderungen des Unionsrechts,
    in: Becker, Wettbewerb auf digitalen Märkten, 2025, 257-381.
  • § 327p Abs. 1 S. 2 BGB – Systemsprenger oder maßvolle Weiterentwicklung?,
    in: Bernzen/Fritzsche/Heinze/Thomsen, Das IT-Recht vor der (europäischen) Zeitenwende, 2023, 757–772.
  • Zweitveröffentlichung: K&R 2024, 93–97.
  • Der Ausschluss vom Schwarm – über das Löschen von Social-Media-Accounts,
    in: Korch/Köhler, Schwärme im Recht, 2022, 51–74.
  • The German “Lex GAFA” – lighthouse project or superfluous national solo run?,
    YARS 2022(2), 75–102.

Die gesamte Übersicht der Publikationen finden Sie hier (externer Link, öffnet neues Fenster)

Vorträge

  • Information Overload im E-Commerce?,
    DGRI Jahrestagung 2025, Humboldt-Universität zu Berlin,
    12. bis 14.11.2025
  • § 327r BGB und das ABG-Recht  - eine schwierige Beziehung, 
    DSRI Herbstakademie 2025, Universität zu Köln,
    13.09.2025
  • The Assignment Model as an Extra-Legal, Legal Tech Based Form of Class Action,
    IV International Legal Forum “Tashkent Law Spring – 2025",
    29.05.2025
  • Digital Content and Digital Services in EU Contract Law,
    Symposium "Private Law and Digitalization in Comparative Perspective",
    School of Law, Zhongnan University of Economics and Law (Wuhan),
    11.10.2024
     
  • Zwischen Klausel- und Digitale-Inhalte-Richtlinie: Die Änderung des bereitzustellenden digitalen Produkts,
    Forschungszirkel Wirtschaftsprivatrecht,
    1. bis 3.7.2024
  • EU Competition Law and the Digital Markets Act,
    Zoom-Konferenz: New Competition Law of Uzbekistan: Implications from the international scholarship,
    Tashkent State University of Law,
    27.2.2024
  • Digitaler Fernzugriff – neue Impulse aus dem Unionsrecht?,
    Tagung Rechtsdurchsetzung im digitalen Raum, 
    LIT Open Innovation Center, JKU Linz,
    24.11.2023
  • Private Enforcement des Digital Markets Act,
    Interdisziplinäre Postdoc-Tagung: Wettbewerb auf digitalen Märkten,
    Universität Würzburg,
    29./30.9.2023
  • Versandhandel und Click&Collect,
    Schuldrecht aktuell für Jurist:innen,
    Verbraucherzentrale Bundesverband, Berlin,
    2.11.2022

Die gesamte Übersicht der Vorträge finden Sie hier (externer Link, öffnet neues Fenster)

Über den Interdisziplinären Forum Wettbewerb

Das Interdisziplinäre Forum Wettbewerb (IFW) bildet eine Plattform für den fachübergreifenden Austausch von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Wettbewerbsrechts und der Wettbewerbsökonomie. Die im Rahmen des Forums veranstalteten Tagungen finden im Zwei-Jahres-Rhythmus jeweils im Herbst (November) statt und widmen sich stets einem aktuellen Rahmenthema, zu dem promovierte und habilitierte Referentinnen und Referenten aus juristischer und ökonomischer Perspektive gemeinsam diskutieren.

Das IFW findet seinen Ausgangspunkt in der von Dr. Björn Christian Becker an der Julius-Maximilians-Universität veranstalteten interdisziplinären Postdoc-Tagung „Wettbewerb auf digitalen Märkten“ (2023) und wird seither gemeinsam von den Rechtswissenschaftlern Jun.-Prof. Dr. Tabea Bauermeister und Dr. Björn Christian Becker sowie der Ökonomin Dr. Annika Stöhr organisiert.

Nächste Veranstaltung

Vergangene Veranstaltung

29./30. September 2023, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Thema: „Wettbewerb auf digitalen Märkten“
Keynote: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Juliane Kokott
Tagungsband: Becker (Hrsg.), „Wettbewerb auf digitalen Märkten“, Nomos, Reihe „Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik, Februar 2025 ( (externer Link, öffnet neues Fenster))

Das Programm der Tagung sowie eine Übersicht der Referentinnen und Referenten finden Sie hier (externer Link, öffnet neues Fenster) als PDF sowie untenstehend als Bild:

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