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Chronik Projekte

Aktuelle Projekte


URoadworks (seit 2018)

URoadworks: Navigieren in dynamischen Umgebungen

In URroadworks wird die Skalierbarkeit des Datenmodells von URWalking und der Zeitaufwand, kurzfristig auch komplexe Änderungen im Modell vorzunehmen, in einem realistischen Szenario evaluiert. In den kommenden Jahren wird der zentrale Teil des Campus der Universität Regensburg saniert. Die Baumaßnahmen führen zu ständig neuen Sperrungen bekannter Wege, gerade für Personen mit Handicap. 

Als Gegenmaßnahme werden Personen an gesperrten Wegen durch Umleitungsschilder mit QR-Codes auf das Campus-Navigationssystem aufmerksam gemacht. Sobald eine Person einen QR-Code gescannt hat, ist ihre Position bekannt, und sie kann sich von URWalking zum Ziel führen lassen. Im Hintergrund werden regelmäßig die Navigationsdaten im Datenmodell von URWalking überprüft und aktualisiert, so dass die Navigationsanweisungen von URWalking immer aktuell sind.

Aus den Nutzungsdaten sollen später Theorien über das Informationsverhalten von Personen im öffentlichen Raum empirisch validiert werden: welche Informationsbedürfnisse entstehen durch die Baustelle? Welche Systemantworten sind warum in welcher Situation hilfreich? Wie verhalten sich Nutzer mit Ortskenntnis gegenüber den außergewöhnlichen Routenanweisungen - werden sie versuchen, eigene Abkürzungen zu finden? Wie verhalten sich Ortsunkundige?

Projektleiter: Prof. Dr. Bernd Ludwig


ATiZu@Web (seit 2018)

ATiZu@Web - Konzeption und Implementierung einer Plattform zur Forschungsunterstützung im Rahmen des EU-Projekts "Aus der Tradition in die Zukunft"

Das INTERREG-Projekt "Aus der Tradition in die Zukunft", an dem die Universitäten Passau und Budweis beteiligt sind, hat die "Erforschung des sprachlich-literarischen Erbes von Südböhmen" (siehe dort) zum Ziel.

Im Rahmen eines Unterauftrags für dieses Projekt wird unter Benutzung des Frameworks "Django" eine Web-Applikation in Python umgesetzt, welche die Dateneingabe für die Forschungszwecke erleichtert, eine Endnutzersicht auf diese Daten bietet und andererseits vielfältige, auch kartenbasierte Suchmöglichkeiten offeriert. Zudem entsteht eine mobile Applikation, die es interessierten Laien ermöglicht, auf die Forschungsergebnisse zuzugreifen und z. B. Routen zu sprach- und literaturwissenschaftlich interessanten Orten zusammenzustellen.

ATiZu@Web Team:

Kooperationspartner: Universitäten Passau und Budweis

Start: 05/2018


OPTAPEB (seit 2017)

OPTAPEB - Optimierung der Psychotherapie durch Agentengeleitete Patientenzentrierte Emotionsbewältigung

Phobien lösen bei Millionen von Menschen Panikattacken aus und können sie stark in ihrem Alltag einschränken. Eine psychologische Behandlung erfolgt für gewöhnlich mithilfe von Expositionssitzungen, in denen man sich kontrolliert mit dem Angstauslöser auseinandersetzt.

Im Projekt "OPTAPEB" wird ein System entwickelt, das eine VR-gestützte Expositionstherapie mit einem virtuellen Agenten ermöglicht. Die emotionalen Reaktionen des Klienten während der Exposition werden durch ein multimodales Sensorik-System mit anschließender Datenfusion verarbeitet. Daraus leiten sich therapeutische Mikrointerventionen ab, die von dem virtuellen Agenten oder der Umgebung umgesetzt werden. Dadurch kann die therapeutische Behandlung sinnvoll erweitert und z. B. im heimischen Wohnzimmer fortgesetzt und vertieft werden.

Verbundkoordinator: Universität Regensburg

Projektpartner:

  • VTplus GmbH, Würzburg
  • Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS), Erlangen
  • Ambiotex GmbH, Tübingen
  • New Textile Technologies GmbH, Balingen
  • audEERING GmbH, Gilching
  • ZTM Bad Kissingen GmbH, Bad Kissingen

Laufzeit: 09/2017 - 08/2020

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)


FoodChoice (seit 2017)

FoodChoice - Modelling & Changing Online Food Choices through Recommenders

Studying how people upload and browse online recipes has recently become an active field of research. While there is a growing body of work investigating which types of food are consumed and how this relates to real-world health related issues, such as e.g. diabetes or obesity, little research focus has yet been devoted to understanding how people make their food choices online, how they are influenced by certain contextual factors, how this behavior can be modelled or how this behavior can be changed. With respect to the last problem, recommender systems - such as those used by online stores to suggest products customers might like- are often touted as part of the solution. However, very little literature exists describing to which extent food preferences can be changed or the different effects different algorithmic approaches can have. In response we initiated a cross-border research project FoodChoice, which aims to not only to provide a better understanding regarding how certain factors, such as temporality, user geography and social relations between users influence the food choices people make online, but to moreover investigate how this behavior can be modelled and changed through novel health-aware recommender algorithms.

Team:


Information Behavior at Transitional Spaces (seit 2016)

Where to Go and What to Do: Towards Understanding Task-Based Information Behavior at Transitional Spaces

In public transitional spaces, such as airports, users are faced with diverse challenges regarding information interaction and use. These challenges arise due to the scheduled and/or location-dependent procedures users are required to perform. Understanding what these users need or desire in the context of such spaces, what information is on offer, both online and in situ, and how these aspects interrelate is important to facilitate the design of systems that are accepted by the users concerned. However, very little is known about human information behavior (HIB) in public transitional spaces. As a starting point to understand how behavior in such spaces relates to or differs from information behavior in other contexts, holistically, I will create an explanatory model of airport information behavior by conducting an exploratory grounded theory based field study and relating my findings to those of existing models.
(from: Melanie A. Kilian. 2019. Where to Go and What to Do: Towards Understanding Task-Based Information Behavior at Transitional Spaces. In 2019 Conference on Human Information Interaction and Retrieval (CHIIR ’19), March 10–14, 2019, Glasgow, Scotland Uk. ACM, New York, NY, USA, 4 pages. https://doi.org/10.1145/3295750.3298972)

Team:

Kontakt: Melanie A. Kilian, M.A.


Corroborate (seit 2016)

Corroborate: Understanding and supporting the information credibility judgments people make online

Making credibility judgements in information environments, such as the web is challenging because, in contrast to traditional print and broadcast media, often no quality control mechanism exists. This places increased emphasis on user information literacy skills, including their ability to evaluate information critically. These are skills, which people, regardless of education level, tend to overestimate (Gross 2012). Moreover, recent IR research has emphasized that user actions while seeking information, as well as the perception of information found is biased in countless ways. Although credibility judgements for web pages and SERP snippets have been well studied, we still know relatively little about how such evaluations are made and how they may be affected by user biases. This project aims to broaden our understanding of how people judge credibility, how successful they are, and what determines this. We further aim to design systems to support the critical evaluation of information informed by the improved better understanding the processes and biases involved.

Team:


DIVIS (seit 2016)

DIVIS - Digitale Indoor-Verortung mittels Inertial-Sensorik und Landmarken

Im Forschungsprojekt "DIVIS" wird in Kooperation mit der NEXOE Applications GmbH aus Regensburg eine Positionierungstechnologie für Fußgänger-Indoornavigationssysteme entwickelt, mit der Personen sicher zum Ziel navigiert werden können. Die Ortung geschieht dabei nicht nur durch herkömmliche im Smartphone integrierte Sensoren, sondern auch im Dialog mit dem Nutzer durch Bild- und Spracherkennung.

Laufzeit: 08/2016 - 03/2019

Förderung: FuE-Programm „Informations- und Kommunikationstechnik“ des Freistaates Bayern


Präferenzbasierte Routenberechnung (seit 2016)

URWalking Teilprojekt

Berechnung von Routen unter Einbezug allgemeiner und individueller Nutzerpräferenzen

Im Rahmen des URWalking-Promotionsprojektes von Dipl.-Inf. Manuel Ullmann sollen Nutzern des Navigationssystems sinnvolle Alternativen zur kürzesten Route präsentiert werden. Dabei wird das Verhalten ortskundiger Nutzer bei der Wegplanung am Campus untersucht.

Mithilfe von Verfahren aus dem Bereich des maschinellen Lernens wird dieses Verhalten dann simuliert. Dadurch ist es möglich, natürlichere Routen vorzuschlagen, aber auch individuelle Verhaltensweisen einzelner Nutzer und sich abbildender Nutzergruppen nachzuahmen.

Team:


Eye-Tracking während der Innenraumnavigation (seit 2013)

URWalking Teilprojekt

Unterstützung der Orientierung im Innenbereich - Analyse landmarkenbasierter Karten-Interfaces anhand des Blickverhaltens der Nutzer

Im Rahmen des Promotionsprojektes von Dr. Christina Bauer, einem Teilprojekt von URWalking, werden unterschiedliche Kartendarstellungen, die auf auffällige Objekte Bezug nehmen, anhand des Blickverhaltens der Nutzer evaluiert. Dabei kommt ein mobiler Eye-Tracker zum Einsatz. Der Forschungsfokus liegt auf der Rezeption der Interfaces und der Umgebung während der Navigation im Innenraum.

Team:


URWalking: Fußgängernavigation mit Landmarken (seit 2011)

URWalking - Universität Regensburg Walking

Erinnern Sie sich, wann Sie zum letzten Mal nach dem Weg fragen mussten? Wurde Ihnen gesagt, dass Sie in 250m rechts abbiegen sollen? Vermutlich nicht, denn gewöhnlich werden Wegbeschreibungen mit Hilfe auffälliger Objekte (Landmarken) kommuniziert.
Im Rahmen des UR-Walking-Projekts soll diese Kommunikationsform auch für mobile Navigationssysteme zur Verfügung gestellt werden. Gerade der verschlungene Campus der Universität Regensburg eignet sich zur Erprobung der Landmarkennavigation. Außerdem findet das Themengebiet regen Anklang bei Studierenden im Rahmen von Seminaren

Vom bisher sehr erfolgreichen Verlauf des Projekts URWalking zeugen zwei Teilnahmen an der CeBIT.

Flyer CeBIT 2012

Flyer CeBIT 2013

UR-Walking - PromoFilm 2012

UR-Walking - PromoFilm 2013

Projektleiter: Prof. Dr. Bernd Ludwig


Cocktail-Mixer BORIS (seit 2006)

BORIS - Bar Ordering and Information System

Im Rahmen des Projekts wurde ein sprach- & touchgesteuertes Dialog- und Recomendersystem entwickelt, das kontextabhängig Cocktails empfiehlt und zubereitet.

Das System wird laufend überarbeitet und weiterentwickelt. So bekam es 2015 z. B. eine neue Pumpeinheit spendiert.


Projekte in der Vergangenheit


Veränderungen im Ernährungsverhalten unterstützen (2018)

App-basierte Unterstützung von Veränderungen im Ernährungsverhalten

Elinor Brondwine M.Sc. beschäftigte sich als Promotionsstipendiatin des ZD.B in ihrem Forschungssprojekt mit Ernährung im Kontext des Gesundheitswesens. Das Ziel des Projektes war es, Patienten zu helfen, ernährungsbezogene Instruktionen des medizinischen Personals über einen längeren Zeitraum umzusetzen.

Förderung: Zentrum Digitalisierung.Bayern Fellowship (ZD.B Fellowship), BayWISS-Verbundkolleg Gesundheit


Re-finding Tweets (2012 - 2017)

Re-finding Tweets - Analyse der Personal-Information-Management-Praktik Re-finding im Kontext der Social-Media-Plattform Twitter

Florian Meier M.A. beschäftigte sich im Rahmen seines Dissertationsprojekts mit Re-Finding, also dem Wiederfinden bereits einmal gefundener Informationen.

Refinding ist ein alltägliches Problem bei der Verwaltung von Informationen, die uns bei der Bewältigung des täglichen Lebens behilflich sind (Personal Information Management, PIM). Neben gedruckten Dokumenten, Adressen, E-Mails, Webseiten und Suchmaschinenergebnissen zählen hierzu auch Nachrichten auf sozialen Netzwerken. Soziale Netzwerke dienen nachweislich nicht nur dazu, um soziale Kontakte aufrecht zu erhalten und zu plegen, sondern sind auch Quelle für spezifische Informationen (Links), persönliche Erfahrungen, oder werden als Frage-Antwort-Systeme genutzt.

Florian Meier untersuchte im Speziellen das Problem des Information Re-Finding auf Twitter. Hierzu zählen Aspekte wie:

  • Was motiviert Nutzer zuvor gesehene Tweets wiederzufinden?
  • Welche Methoden verwenden sie hierfür?
  • Wie untersützt Twitter sie bei dieser Aufgabe?

Schließlich stellte sich im betreffenden Dissertationsprojekt die Frage, wie Search User Interaces für soziale Netzwerke hinsichtlich dem Informationsbedürfnis "Re-Finding" verbessert werden können.


Classgame (2011 - 2016)

Dipl.-Inf. (FH) Markus Fuchs M.A. beschäftigte sich im Rahmen seines Dissertationsprojekts mit Feedbacksystemen in der Hochschullehre:
Classgame ist eine spielerisch gestaltete Online-Lernplattform, die für die Programmierausbildung entwickelt wurde und kognitive Belastung reduzieren soll.

Das System wird heute noch am Lehrstuhl in der Lehre eingesetzt und stetig angepasst.


URTalking: Chatbot-basierte Studienberatung (2013 - 2015)

URTalking - Universität Regensburg Talking

"URTalking" war ein Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Informationswissenschaft an der Universität Regensburg. Im Rahmen des Seminars "Methoden der maschinellen Sprachverarbeitung" entwickelten Masterstudierende unter Anleitung von apl. Prof. Dr. Reischer einen Chatbot-Prototypen, der Studieninteressierte und Studierende bei ihrem Studium an der Universität Regensburg unterstützen sollte.

Projektleiter: apl. Prof. Dr. Jürgen Reischer


NADINE (2012 - 2015)

NADINE - Navigation im öffentlichen Personenverkehr

Innerhalb des Projekts "NADINE- Navigation im öffentlichen Personenverkehr mit modularer Dienste-Architektur zur Einbindung in externe Applikationen" arbeitete die Universität Regensburg an der Umsetzung einer Landmarkennavigation. Das Projekt wurde im Rahmen des Förderprogramms "Von Tür zu Tür - Eine Mobilitätsinitiative für den Öffentlichen Personenverkehr der Zukunft" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie durchgeführt.

Laufzeit: 09/2012 - 08/2015


Intelligente Auswertung von Sensordaten (2011 - 2014)

Das Projekt war ein Kooperationsvorhaben mit der HEITEC AG Erlangen.

Stefan Bienk beschäftigte sich in diesem Zusammenhang in seiner Dissertation mit der Frage, wie Stürze von Senioren anhand von Sensordaten vorhergesagt werden können.

Laufzeit:
Phase 1: 04/2011 - 12/2012
Phase 2: 01/2013 - 06/2014

Förderung: BMBF-Spitzencluster Medical Valley.


Bright Eyes (2008 - 2010)

Aus den Arbeiten am Eye-Tracking Projekt "Bright Eyes" unter der Leitung von Professor Dr. Christian Wolff (Lehrstuhl für Medieninformatik) und Dr. Ludwig Hitzenberger (Lehrstuhl für Informationswissenschaft) und in Kooperation mit der Universität Erlangen ging ein prototypisch umgesetztes System hervor, dass seine Inhalte auf Basis von Blickverhaltensanalysen dynamisch anpassen konnte.


Knowledgebay (2001 – 2008)

Das von verschiedenen studentischen Gruppen angeregte Projekt beschäftigte sich mit der Erstellung eines Archivs audiovisuell aufbereiteter Studieninhalte sowie -informationen. Im Rahmen von Knowledgebay schufen Studierende letztendlich über 300 Medienbeiträge und veröffentlichten diese.


TransRouter (1998 - 2000)

TransRouter - Translation Router (Telematics Applications of Common Interest - Language Engineering)

Gegenstand des Projekts TransRouter waren Entwurf und Entwicklung eines Entscheidungsunterstützungssystems zur Planung von Übersetzungsprojekten.

Im Verlauf dieses Projekts wurden Profile für die Beschreibung von Texten, Sprachdaten, Übersetzungswerkzeugen und Übersetzern als Grundlage des Entscheidungsprozesses entwickelt. Darauf aufbauend wurde ein Entscheidungsalgorithmus entworfen und implementiert. Eine graphisch-interaktive Benutzungsoberfläche unterstützt den Auswahlprozess. Es wurden 3 Prototypen des Systems entwickelt und durch Nutzertests evaluiert.

TransRouter wurde als Projekt LE4-8345 im 'Telematics Applications of Common Interest Programme' im 4. Rahmenprogramm durch die Kommission der Europäischen Gemeinschaft und das Schweizer Ministerium für Erziehung und Wissenschaft von 1998 bis 2000 gefördert.

Mitglieder des Konsortiums: Berlitz, Dublin; CST, Kopenhagen; University of Edinburgh; TIM/ETI; University of Genf; Lernout and Hauspie, München; LRC, Dublin; Universität Regensburg.
Förderung: Commission of the European Communities: DG XIII, Telecommunications. Information Market and Exploitation of Research, Berlitz Ireland Ltd. (Berlitz GlobalNet.).


SMMI (1997 - 2000)

SMMI (Phase I/II/MOST/III/IV) - Mixed Mode Interaktion: Teilprojekte "Sprachbedienungskonzepte für Navigationsgeräte und Telefonie" und "Rhapsody Modellierung"

  • Phase I: Mixed Mode Interaction in komplexen multiinstrumentellen und multimodalen Umgebungen
  • Phase II: Entwicklung eines Prototyps zur sprachlichen Bedienung von Navigationsgeräten
  • MOST: Technische Integration des optischen Bussystems Most zum Datenaustausch diverser Kommunikationskomponenten in Fahrzeugen
  • Phase III: Erstellung eines natürlichsprachlichen Dialogmodells zur Nutzung von Freisprecheinrichtungen in Fahrzeugen
  • Phase IV: Auf der Basis des CASE-Tools "Rhapsody", das auf dem Paradigma der objektorientierten Programmierung der UML (Unified Modelling Language) beruht, wird eine Simulations- und Testumgebung geschaffen, die über den Austausch von Klassenbibliotheken im Stande ist, die gesamte sprachliche und haptische Bedienung und die dabei entstehenden Abhängigkeiten des MMI zu simulieren. Mit diesem Tool kann bei der Erstellung und bei Veränderungen des Modells gleichzeitig Code erzeugt werden, der für die Realisierung auf anderen technischen Plattformen benutzt werden kann.

Im Vordergrund dieses Projekts stand deshalb die Erstellung möglichst allgemeiner Klassenbibliotheken zur Dialogbeschreibung und die Integration von allgemeiner Dialogfunktionalität. Dabei sollte auch die Eignung und Leistungsfähigkeit dieser Entwurfsmethodik ausgetestet werden.


Förderung: Audi AG, Ingolstadt.


MIROSLAV (1996 - 1999)

MIROSLAV - Machine Translation Initiative for Russian and other Slavic Languages

Ziel des Projektes war es, die Sprachen des östlichen Europa an die Standards und Verfahren der maschinellen Sprachverarbeitung im übrigen Europa heranzuführen. Das Vorhaben beinhaltete zwei wesentliche Aspekte:

  • linguistische Grundlagenforschung: insb. Analyse notorisch schwieriger Phänomene der slawischen Sprachen
  • Anwendungsbezug und Einsetzbarkeit der gefundenen Ergebnisse: insb. Einbettungen in konkrete Anwendungen usw.

SIMBA (1996 - 1999)

SIMBA - Sprachliche Interaktion mit einem intelligenten, maschinellen Beifahrer

Entwurf einer interaktiven akustischen Bedienungsanleitung im Automotivbereich. Prototypische Realisierung einer interaktiven akustischen Bedienungsanleitung im Automotivbereich. Experimentelle Untersuchungen zu einer interaktiven akustischen Bedienungsanleitung im Automotivbereich.

Förderung: Daimler-Benz Forschung, Stuttgart.


ACCESS (1996 - 1999)

(ACCESS - Automated Call Center Through Speech Understanding

Erstellung eines Evaluationstools zur Auswertung von Dialogen im Call Center Bereich, Analyse der Dialoge und Wizzard of Oz Experimente zum Design von natürlichsprachlichen Dialogen.

Versicherungen, Banken und andere Dienstleister bedienen sich zunehmend Call Centers zur Betreuung ihrer Kunden. Für Routinedialoge werden im Projekt ACCESS speech-server entwickelt, die einen computergesteuerten Dialog mit dem Benutzer führen sollen, der sich von operatorgesteuerten Dialogen nicht wesentlich unterscheidet.

Projektpartner: DASA, Ulm; Daimler Benz, Forschungszentrum, Ulm; Interamerican, Athen; Toshiba, Regensburg; Tellit Direkt Versicherung, Bergisch-Gladbach; Universität Patras; WCL, Patras.

Förderung: Daimler Benz, Forschungszentrum, Ulm; Europäische Union, Telematics Applications Program Nr. LE 1802-10347/0; Daimler-Benz Aerospace AG (DASA), Ulm.


WING-IIR (1989 - 1995)

WING-IIR - Werkstoffinformationssystem mit natürlich-sprachlicher/graphischer Benutzeroberfläche und Intelligentes Information Retrieval

Das Projekt bewegte sich auf dem Anwendungsfeld der Werkstofffaktendatenbanken und zielte auf die Entwicklung eines Informationssystem mit einer multimodalen Benutzerschnittstelle und intelligenten IR-Komponenten ab.

Anwendungspartner (Auswahl): Motoren- und Turbinen-Union München GmbH (MTU), Institute for Advanced Materials am Joint Research Centre der EG in Petten, Niederlande

Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi)


ComfoLIR (1988 - 1993)

ComfoLIR - ComfoTex & Linguistische Informationswissenschaft Regensburg

Seit 1987 widmete sich die Linguistische Informationswissenschaft Regensburg (LIR) mehreren Benutzerstudien zur Evaluation von Bürosoftware.

Im Rahmen des Forschungsprojekts ComfoLIR wurde das User-Interface von Siemens' Textverarbeitungsprogramm ComfoTex evaluiert und schließlich ComfoHelp, ein intelligentes Hilfesystem für die Software, entwickelt.

Förderung: Siemens Nixdorf Information Systems (SNI)


DICOS (1988 - 1990)

DICOS - Dialoge mit Computer in natürlicher Sprache

Das Projekt beschäftigte sich mit menschlichem Sprachverhalten im Kontext der Mensch-Maschine-Interaktion. Im Rahmen mehrerer Simulationsstudien im Bereich der Bibliotheks- und Bahnauskunft wurden empirische Hinweise für Unterschiede im Sprachgebrauch zwischen Mensch-Maschine-Dialog und zwischenmenschlicher Kommunikation gesammelt.


PADOK (1984 - 1989)

PADOK - Patentdokumentation

Für den Aufbau eines Deutschen Patentinformationssystems wurden im Rahmen des Projekts mehrere Inhaltserschließungsverfahren Retrieval- und Evaluationstests unterzogen.

Die informationslinguistische Untersuchung der Patentschriften geschah teilweise in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Patentamt.

Das Projekt war in zwei Phasen unterteilt:

PADOK-I: 1984 - 1986

PADOK-II: 1986 - 1989

Förderung: Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT)


COBIS (1978 - 1981)

COBIS - Computergestütztes Büro-Informationssystem

Im Rahmen des Projekts wurde ein Laborversuch durchgeführt, in dem CONDOR, ein natürlichsprachliches Informationsbeschaffungssystem von Siemens, erstmals in realitätsnahen Bürosituationen Anwendung fand. Der Fokus des Projekts lag dabei u. a. auf der Effizienzsteigerung bei Büroarbeiten und auf dem Einsatz dialog-basierter Informationssysteme zur Verbesserung von Kommunikationsabläufen am Arbeitsplatz.

Förderung: Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT), Daimler-Benz AG in Stuttgart-Fellbach


JUDO (1977-1979)

JUDO - Juristische Dokumentanalyse

Das Projekt befasste sich mit der modellhaften Entwicklung einer Software zur linguistischen Verarbeitung juristischer Texte.

Förderung: Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT)


COBAPH (1973 – 1974)

COBAPH - COBOL-Basisprogramm für die Philologie

Im Fokus des Projekts stand die Entwicklung des Textverarbeitungssystems COBAPH, das der Erstellung alphabetischer und frequenzbasierter Wortverzeichnisse diente.

  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  2. Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur (I:IMSK)

Informationswissenschaft

Forschung
Studierende bei einem Eye Tracking Experiment

Studierende führen ein Eye Tracking Experiment durch