Vor 40 Jahren ereignete sich der schwerste Unfall in der Geschichte der Kernenergie: Das Atomkraftwerk in Tschernobyl explodierte. Kinder in der Ukraine haben wenige Wochen danach diese Katastrophe in ihren Bildern verarbeitet. Sie geben vor allem das plötzlich veränderte Kinderleben in der Zone wieder: Die Schulen sind geschlossen, Fenster und Türen vernagelt, ihre Spielsachen haben sie oft zurücklassen müssen, die verstrahlten Häuser werden eingerissen, Dörfer werden eilig „begraben“.
Das Europaeum hat diese Kinderzeichnungen vor mehreren Jahren digitalisiert. Zum Glück - denn die Originale sind in der Ukraine aufgrund des Krieges nicht mehr auffindbar.
Ort: Oberes Foyer der Zentralbibliothek
Dauer: 23. März bis 9. Mai 2026, werktags von 9-20 Uhr