Zu Hauptinhalt springen
Startseite UR

Aufgaben des Datenschutzbeauftragten


1. Aufgaben des Datenschutzbeauftragten der Universität

Gemäß Art. 39 DSGVO obliegen dem Datenschutzbeauftragten der Universität insbesondere folgende Aufgaben im Bereich des Datenschutzes:

·         Unterrichtung und Beratung der Universitätsleitung und der Beschäftigten, die Verarbeitungen durchführen;

·         Überwachung der Einhaltung des Datenschutzrechts sowie der Strategien des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters für den Schutz personenbezogener Daten einschließlich der Zuweisung von Zuständigkeiten, der Sensibilisierung und Schulung der an den Verarbeitungsvorgängen beteiligten Mitarbeiter und der diesbezüglichen Überprüfungen;

·         Beratung – auf Anfrage – im Zusammenhang mit der Datenschutz-Folgenabschätzung und Überwachung ihrer Durchführung gemäß Artikel 35 DSGVO;

·         Zusammenarbeit mit dem Landesbeauftragten für Datenschutz (Aufsichtsbehörde);

·         Tätigkeit als Anlaufstelle für die Aufsichtsbehörde in mit der Verarbeitung zusammenhängenden Fragen, einschließlich der vorherigen Konsultation gemäß Artikel 36 DSGVO, und gegebenenfalls Beratung zu allen sonstigen Fragen.

Der Datenschutzbeauftragte trägt bei der Erfüllung seiner Aufgaben dem mit den Verarbeitungsvorgängen verbundenen Risiko gebührend Rechnung, wobei er die Art, den Umfang, die Umstände und die Zwecke der Verarbeitung berücksichtigt.


2. Stellung des Datenschutzbeauftragten der Universität

Der Datenschutzbeauftragte der Universität hat als behördlicher Datenschutzbeauftragter nach Art. 38 DSGVO folgende Stellung:

·         Die Universitätsleitung und deren Auftragsverarbeiter stellen sicher, dass der Datenschutzbeauftragte ordnungsgemäß und frühzeitig in alle mit dem Schutz personenbezogener Daten zusammenhängenden Fragen eingebunden wird.

·         Sie unterstützen den Datenschutzbeauftragten bei der Erfüllung seiner oben genannten Aufgaben, indem sie die für die Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen Ressourcen und den Zugang zu personenbezogenen Daten und Verarbeitungsvorgängen sowie die zur Erhaltung seines Fachwissens erforderlichen Ressourcen zur Verfügung stellen.

·         Die Universitätsleitung stellt sicher, dass der Datenschutzbeauftragte bei der Erfüllung seiner Aufgaben keine Anweisungen bezüglich der Ausübung dieser Aufgaben erhält. Der Datenschutzbeauftragte darf von der Universitätsleitung wegen der Erfüllung seiner Aufgaben nicht abberufen oder benachteiligt werden. Der Datenschutzbeauftragte berichtet unmittelbar der Universitätsleitung.

·         Betroffene Personen können den Datenschutzbeauftragten zu allen mit der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten und mit der Wahrnehmung ihrer Rechte gemäß dieser Verordnung im Zusammenhang stehenden Fragen zu Rate ziehen.

·         Der Datenschutzbeauftragte ist rechtlich bei der Erfüllung seiner Aufgaben an die Wahrung der Geheimhaltung oder der Vertraulichkeit gebunden.

Der Datenschutzbeauftragte kann andere Aufgaben und Pflichten wahrnehmen. Die Universitätsleitung stellt sicher, dass derartige Aufgaben und Pflichten nicht zu einem Interessenkonflikt führen.

  1. Universität

Behördlicher Datenschutzbeauftragter

 

Daten-2
Kontakt

Jan von Hassel
Universität Regensburg
93040 Regensburg
Telefon 0941 943-5373
E-Mail