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Laufende Projekte des Green Office

AG Campus der Zukunft

TRANSFER

Vision

Der Plan des Green Office für die kommenden Semester ist es, verschiedene Workshops unter dem Motto „Regensburger Campus der Zukunft“ durchzuführen und diese von den Studierenden auch auf weitere Universitätsangehörige (Präsidium, wissenschaftliche sowie wissenschaftsstützende Mitarbeiter:innen) zu übertragen. Basierend auf den erstmalig gebildeten Überkategorien sollen so einzelne Projektideen und Handlungsoptionen gefunden und eine Stakeholder-übergreifende Vision der Nachhaltigkeit für den Campus Regensburg erarbeitet werden.




Studentisches Engagement|19.07.22


Liebe Studierende an der Universität und alle Interessierte,

wollt Ihr die Zukunft der Universität Regensburg beeinflussen? Wollt Ihr etwas wirklich Langfristiges und Sinnvolles umsetzen? Dann kommt zur AG Campus der Zukunft und gestaltet mit uns das Nachhaltigkeitskonzept der Universität.


Einfach vier Termine (siehe Flyer) in den Kalender eintragen und mitdiskutieren! (Inkl. Meeting mit dem Uni-Präsidenten im Oktober). Eine Anmeldung erfolgt über greenoffice@ur.de. Alle Studierenden, die sich an den Sitzungen teilgenommen haben, erhalten ein Teilnehmerzertifikat im Oktober. Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich.

Bis dann! Wir freuen uns auf euch,
Netzwerk Nachhaltigkeit zusammen mit dem Green Office und dem AStA / Studentischen Sprecher:innenrat




Studentisches Engagement

Workshop I. Handlungsfelder Nachhaltigkeit - Welche Themen soll das Green Office angehen?


Das Bild zeigt den Flyer zum Workshop "Wesentlichkeitsanalyse".


In einer kleinen Studierendengruppe wurden in einem interaktiven Online-Workshop und mit einem virtuellen Moderations-Tool diskutiert und unter anderem Antworten auf folgende Fragen gesucht:


•    Welche Nachhaltigkeitsthemen beschäftigen die Studierenden an der UR?
•    Welche Themen sind dabei besonders wichtig?  
•    Wo gibt es noch Potenzial an der UR?  
•    In welchen Handlungsfeldern hat die UR bereits Fortschritte gemacht? 
•    Was muss noch konkret verbessert werden?  
•    Welche Themenfelder sollen zukünftig aktiv angegangen werden?

Die einzelnen Stichpunkte wurden in die jeweiligen Handlungsfelder Governance (strategische Themen), Betrieb, Forschung, Lehre, studentisches Engagement und Transfer einsortiert.


Das Bild zeigt einen EInblick in die Ideensammlung der Studierenden. Für eine vergrößerte Ansicht hier klicken.


Ziel ist es die Erkenntnisse aus dem Workshop aufzubereiten und die als wesentlich bewerteten Themenbereiche (die Themenbereiche, die Studierenden mit den meisten Punkten bewertet haben) in einer Wesentlichkeitsmatrix festzuhalten.
Besonders wichtig war den Studierenden das Thema Lehre inklusive Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE).

Studierenden sollen dadurch stärker an die Transformation von Nachhaltigkeit auf Hochschulebene herangeführt werden. Insbesondere konkrete Projektumsetzungen sind vorgesehen. 





Workshop II [Auswertung des Workshops I]

Wesentlichkeitsanalyse - Was ist den Studierenden wichtig?

Zusammen mit einer kleinen Gruppe interessierter Studierender führte das Green Office vor der Sommerpause () einen Online-Workshop zur Einschätzung wesentlicher Nachhaltigkeitsthemen an der UR durch.

Als Analysewerkzeug für ein solches Meinungsbild diente die “Wesentlichkeitsanalyse”, die dabei hilft, für die Universität und ihre Stakeholder (z. B. Studierende, Präsidium, Professor:innen) wesentlichen Nachhaltigkeitsfelder zu ermitteln.

So zielte der Workshop insbesondere um die Identifizierung von Themen im Bereich Nachhaltigkeit, die Studierenden der UR wichtig sind. Hierzu wurden zunächst mit dem virtuellen Tool miro verschiedene Ideen unter den Handlungsfeldern Governance, Campusmanagement, Forschung, Lehre, studentisches Engagement und Transfer gesammelt. Anschließend bewerteten die Workshop-Teilnehmer:innen die einzelnen Ideen nach den Fragen


    1.  Welche Themen sind euch wichtig? 
    2.  Welche Themen sind durch euch beeinflussbar? 
    3.  Welche Themen haben die meiste Relevanz für die UR? 

Die Ergebnisse des Workshops und die Bewertungen dazu sind nun aufbereitet. Es wurden 13 Überkategorien identifiziert, die als Grundlage für zukünftiges Engagement im Bereich Nachhaltigkeit an der UR dienen können (siehe PowerPoint-Präsentation). 


Der Plan des Green Office für die kommenden Semester ist es, weitere Workshops unter dem Motto „Regensburger Campus der Zukunft“ durchzuführen und diese von den Studierenden auch auf weitere Universitätsangehörige (Präsidium, wissenschaftliche sowie wissenschaftsstützende Mitarbeiter:innen) zu übertragen. Basierend auf den erstmalig gebildeten Überkategorien sollen so einzelne Projektideen und Handlungsoptionen gefunden und eine Stakeholder-übergreifende Vision der Nachhaltigkeit für den Campus Regensburg erarbeitet werden.




Alternative Erstitage & Zero Waste Aktion

Nachbericht

Zero Waste Aktionstag 


Am Mittwoch, dem 4.5.2022, stand der Campus rund um das Studierendenhaus der OTH Regensburg ganz im Zeichen des Mottos “Zero Waste”. Organisiert wurde der Aktionstag von den Green Offices der Universität Regensburg und der OTH Regensburg, dem Referat Nachhaltigkeit der Studierendenvertretung, der AG Zero Waste der Stadt Regensburg, der Grünen Hochschulgruppe und einer sehr engagierten Studentin der Universität. 

Von 10 Uhr bis 16 Uhr war den Studierenden, MitarbeiterInnen und allen weiteren Personen die auf dem Campus unterwegs waren, ein buntes Programm geboten:

Den ganzen Tag durchwegs gut besucht war die Fahrradreparatur-Station von Feine Räder vor dem Studierendenhaus. Dort gab es auch die Möglichkeit eines der Lastenfahrräder, die sich zukünftig konstant auf dem Campus befinden sollen, Probe zu fahren. Direkt daneben verteilte die Stadt Regensburg kostenlos kleine Biomülltonnen, die zuhause bei der richtigen Trennung von Biomüll und Restmüll helfen sollen. Im Studierendenhaus selbst konnten alte Handys in der Sammelbox der Energieagentur entsorgt und sich direkt daneben an der Umsonst-Kleiderbörse des Green Offices bedient werden. Auch das Referat Umweltschutz & Logistik der Universität Regensburg informierte dort über das Mülltrennungssystem auf dem Campus und bot die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Quiz rund um das Thema “Richtige Mülltrennung”, in dessen Zuge die Gewinner*innen Preise aus dem Recyclinghof der Stadt gewinnen konnten. Darüber hinaus konnte man sich über die Organisation Transition e.V. informieren und an deren Workshop zur Herstellung von Bienenwachstüchern teilnehmen. Auf der Campuswiese bot Foodsharing e.V. diverse gerettete Lebensmittel an und lud das vorbeigehende Publikum ein, sich über das Thema Lebensmittelverschwendung zu informieren. 

Im Gebäude der Fakultät Architektur stellten die Studierenden ihre Entwürfe für einen neuen Recyclinghof aus. Der Workshop rund um das Thema  “ZeroWaste - Fokusgruppe Hochschule” der Stadt Regensburg  konnte leider nicht stattfinden und wurde nun auf 24.5. von 9-11.30h (online) verschoben. 

Ab 16 Uhr lud die Grüne Hochschulgruppe zum Abschluss des Tages zum Clean-Up auf der Jahninsel ein. 

Fotos: Maja Wilke & Julia Poppe



Biodiversität

Campusmanagement


Die UR wird ein Heim für Vögel:

Wiederansiedlung der Mauersegler (Apus apus) am Sammelgebäude der Universität Regensburg
 

Wenn die Mauersegler Ende April aus ihren Winterquartieren in Afrika nach Regensburg zurückkommen, dürfen sie sich auf eine Reihe neuer Behausungen auf dem Campus der Universität Regensburg freuen. Insgesamt 15 Nistkästen wurden für die Vögel auf Höhe der sechsten Etage an der Ostseite des Sammelgebäudes angebracht. Um den Tieren die neuen Domizile für die Aufzucht ihres Nachwuchses schmackhaft zu machen, plant das Team rund um Dr. Martin Postner, Leiter des Referats für Umweltschutz und Logistik der UR, zeitnah zusätzlich die Installation von Klangattrappen.

Die Steigerung der Artenvielfalt am Campus war schon vor vielen Jahren ein wichtiges Thema. So befanden sich am Sammelgebäude der Universität Regensburg schon in der Vergangenheit einige Nisthilfen für Mauersegler (lat. Apus apus), die dem Vernehmen nach auch besiedelt waren und als Brutbiotope genutzt wurden. Nach Sanierungsarbeiten am Dach des Gebäudes mussten die Nistkästen jedoch weichen, die Mauerseglerkolonie fand in der näheren Umgebung keine adäquaten Nistmöglichkeiten mehr und das Thema geriet in Vergessenheit.


Seit 2020 steht das Thema Biodiversität jedoch wieder im Fokus der universitären Bemühungen. Zusammen mit den in den letzten Jahren geschaffenen attraktiven Lebensräumen auf dem Campus, wie z. B. Blumenwiesen mit einer Vielzahl von Insekten, dem Ausweisen extensiv bewirtschafteter Flächen sowie der Begrünung von Fassaden, soll mit der Anbringung von künstlichen Nisthilfen die Attraktivität des Gebäudes als Brutquartier für Mauersegler nun wiederhergestellt werden. Die Idee hierzu entstammt aus der Initiative „Naturschutz und Nachhaltigkeit“ auf dem Campus, die dieses und andere Projekte zukünftig begleiten möchte. Die Installation der Nistkästen ist das aktuellste dieser Projekte.


Mitarbeiter der Feinmechanischen Werkstatt der Fakultät für Chemie und Pharmazie haben die Nistkästen in einer Höhe von etwa 30 Metern angebracht. Dazu haben die Mitarbeiter spezielle Halterungen angefertigt, die eine Anbringung der Nistkästen erlaubt, ohne dabei die Fassade beschädigen zu müssen. Die Nistkästen selbst wurden im Vorfeld durch die Universität Regenburg (UR) und die Ostbayerische Technischen Hochschule Regensburg (OTH R) beschafft. Das staatliche Bauamt Regensburg unterhält die baufachliche Begleitung.


Um die Erfolgschancen einer Wiederansiedlung zu erhöhen, werden in den kommenden Wochen sogenannte Klangattrappen an den Nistkästen installiert, die zusammen mit bereits angebrachten visuellen Stimuli die Aufmerksamkeit der Tiere auf die neuen Behausungen lenken sollen. Diese Klangattrappen werden Rufe von Mauerseglern in den frühen Morgen- und Abendstunden über Lautsprecher abgegeben. Die dazu erforderliche Technik stellte die Elektronikwerkstatt der Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin zur Verfügung. „Wir sehen hier einen erfolgreichen Ansatz zur Förderung der Biodiversität auf dem Campus Regensburg, bei dem UR und OTH Regensburg und verschiedene andere Einrichtungen unbürokratisch und effektiv zusammengewirkt haben“, freut sich Dr. Martin Postner über die bisher erfolgreiche Umsetzung der Idee.

Auf dem Foto links zu sehen: Hr. Thomas Höfele (vorne) von der Feinmechanischen Werkstatt Chemie / Pharmazie, welche die Halterungen und Silhouetten meisterten und Hr. Veit Braun, der mit viel Erfahrung in der Lastenkranbedienung unterstützte (hinten). Fotos: Martin Postner 




Campusmanagement

Artenschutz am Campus - Benjeshecken

Was sind Benjeshecken? 
Benjes- oder Reisighecken stellen eine sinnvolle Verwertungsmethode von anfallenden abgeschnittenen Ästen dar und sind gleichzeitig eine Bereicherung für das Ökosystem. Vögel bauen darin ihre Nester, Igel finden Unterschlupf und auch für etliche andere meist sehr nützliche Tiere bieten sich darin geschützte Winterquartiere. Außerdem ist es ein wahrer Tummelplatz für Tiere wie zum Beispiel Asseln, Spinnen und Insekten. Durch diese rege Betriebsamkeit, aber auch durch das Zutun von Wind, Wetter und Vögeln, lagern sich immer mehr Samen aus dem Umland an. Die Hecke beginnt somit als eine Art Blanko-Lebensraum, der nach und nach von Tieren und Pflanzen besiedelt wird.
Damit ein solcher Lebensraum an der Universität entstehen kann, brauchen wir eure helfenden Hände!  

­Fertig!

Nachbericht 14.03.22
Schon am frühen Vormittag um 8.30 Uhr ging es los mit dem Aufbau der Hecke.
Für die Befestigung mussten zunächst geeignete Pfähle für einen Halt der Hecke vorbereitet werden. Zudem wurden die abgeschnittenen Äste, Zweige und Sträucher, welche im Rahmen des Rodungsmanagements am Campus angefallen waren, aufgesammelt. Mit Garten- und Astscheren wurden entsprechende Ausschnitte noch etwas zerkleinert und dann aufgeschichtet. Durch die Unterstützung von fünf engagierten Studierenden, war die Aktion bereits nach 2,5 h erledigt. Zur Stärkung versorgte die Gruppe noch ein Helfer mit leckerem Kaffee. 
Zukünftig sollen ähnliche Aktionen mit dem überflüssigen Grünschnitt umgesetzt werden. Großes Dankeschön an alle Beteiligten und an die Projektleitung Frau Faldum und Herrn Griesbeck. Nun hoffen wir auf eine rege, tierische Bewohnung.

Die Bilder zeigen fleißige Engagierte beim Aufbau der Benjeshecke.




Studentisches Engagement | Biodiversität

Habt ihr schon diese Besonderheit auf dem Campus entdeckt?


Das Foto zeigt den Growroom mit ersten Pflanztöpfen. 


Bewundert werden kann der GROWROOM in der Nähe der Treppentürme der PT (Philosophie und Theologie). Mit steigenden Temperaturen soll auch eine intensive Bepflanzung und eine kreative Gestaltung dieser grünen Insel erfolgen. Zudem werden auch die Fassaden des Gebäudes mit Pflanzen verschönert.

Hast Du auch Ideen oder Lust mit anzupacken, dann wende Dich gerne an das Transition Regensburg Team. Du kannst aber auch gerne einfach zum Ausruhen Platz nehmen!




CAMPUSMANAGEMENT

Status quo

 

In den vergangenen Jahren wurde systematisch versucht, die Pflege der Außenanlagen umweltverträglich und nachhaltig zu gestalten. Bereits seit Jahren werden zur Bekämpfung von Kulturbegleitpflanzen auf Verkehrswegen keinerlei Herbizide mehr eingesetzt.

Die aktuell nicht systematisch dokumentierte Avifauna wird durch die gezielte Anbringung von Nisthilfen verschiedenster Art auf dem gesamten Campus unterstützt.


Sämtliche Wiesenflächen, die nicht direkt gebäudeumfassend und keiner speziellen Nutzung zugeordnet sind, werden bereits seit Jahren extensiv bewirtschaftet. Dabei wird vollständig auf Düngung verzichtet und nur einmal im Jahr gemäht. Von diesen Flächen wiederum wurden ca. 3 ha an verschiedenen Stellen des Campus durch Bodenbearbeitung und Ansaat mit Wildsamenmischungen in artenreiche Blühwiesen umgewandelt. Diese zeichnen sich auf Grund der Pflanzenvielfalt durch eine ebenfalls noch nicht systematisch dokumentierten Insektenreichtum aus.

Hier ergeben sich Handlungsfelder, die in den nächsten Jahren noch gezielt ausgebaut werden.



Fotos: Martin Postner




Campus Clean up

Studentisches Engagement

Nachbericht Clean Up Day 18.11.2021 am Campus der OTH und UR Regensburg. Nur ein sauberer Campus ist ein schöner Campus. 

Am 18.11.2021 haben die Green Offices der OTH und Universität Regensburg einen Clean Up Day organisiert. Dieses Projekt stand im Zusammenhang mit der Europäischen Woche der Abfallvermeidung, in dessen Verlauf europaweit viele Projekte zum Thema Abfallvermeidung und Mülltrennung stattfanden. Auf der Homepage zur Projektwoche konnte man alle Aktionsorte einsehen und eigene anmelden.
Ziel unseres Clean Up Days war es das Gelände von Müll, insbesondere von Plastik zu befreien. Zum einen weil ein sauberes Campusgelände einfach schöner ist, aber vor allem um die Müllbelastung zu reduzieren und verwertbares Material dem Recycling-Kreislauf zuzuführen. Dadurch kann der Campus als Lebensraum für Insekten, Vögel und unsere Wildkaninchen geschützt werden. 

Clean Up

Ab 14.00 Uhr ging es dann also mit viel Elan und Engagement an die Arbeit. Ausgestattet mit Handschuhen, Greifzangen und Müllbehältern gingen die Studierenden dem Müll an den Kragen. Wir freuten uns besonders, dass trotz des kalten Wetters einige Studierende zusammenfanden um gemeinsam große Teile des Geländes zu säubern. Man könnte annehmen, dass nach 3 Online-Semestern gar nicht so viel Müll am Campus anfallen könnte. Wir wurden aber schnell eines Besseren belehrt, als die freiwilligen Helfer ihre Eimer bis zum Rand gefüllt hatten, manche sogar zweimal! 
Dank des Engagements des Transition Regensburg, konnten wir den Studierenden Kuchen und Quiche zur Stärkung anbieten. Gegen 17.00 Uhr wurde es zunehmend dunkler und kälter. Wir beendeten die Aktion und bauten den Stand ab. 

Vielen Dank nochmal an alle Beteiligten am Clean Up für eure tatkräftige Unterstützung!

Für alle Studierenden, die nicht dabei sein konnten, weisen wir auch nochmal darauf hin, dass auch ein Data-Clean Up einen wichtigen Beitrag leisten kann. Denn jede E-Mail verbraucht Energie und Strom für den Server. Also mal Spam und Werbungsmails deabonnieren (das geht meistens ganz unten in den E-Mails mit einem einzigen Mausklick). So schnell und einfach könnt Ihr auch von zuhause euren Beitrag leisten. 


Fotos: Carolin Friedinger OTH R




Campusmanagement

Der CO2-Fußabdruck unseres digitalen Lebensstils 

ein unsichtbarer Treiber der globalen Erwärmung und wie wir unseren elektronischen Müllberg verkleinern können

Der Morgen beginnt durch das Klingeln des Smartphones (als Weckerersatz), gefolgt durch einen kurzen Blick auf Instagram, WhatsApp oder die E-Mails im Postfach. Dann wird wahrscheinlich der Kaffeevollautomat angeschmissen oder die elektrische Zahnbürste in den Mund gesteckt. Die Gadgets sind nicht mehr wegzudenken aus unserem modernen Lebensstil. 


   Die Graphik zeigt, worauf man bei umweltbewusstem Gerätekauf und -Nutzung achten sollte.


Durch die zahlreichen Apps und Programme auf unseren elektrischen Geräten verbrauchen und hinterlassen wir einen (digitalen) CO2-Fußabdruck. Die Berechnung der exakten Werte ist nicht ganz so trivial und da dabei viele Komponenten eine Rolle spielen, werden oftmals lediglich Schätzwerte ermittelt. Im Verhältnis zu anderen großen Bereichen wie Wohnen, Mobilität, Ernährung, Infrastruktur und sonstigem Konsum ist er vermeintlich klein. Allerdings rechnen Experten mit einem extremen Wachstumspotentials, weswegen wir diesen nicht unterschätzen sollten. 

Der Ressourcenverbrauch beginnt bereits mit der Herstellung der Endgeräte. Vor allem die Prozesschemikalien die zur Rohstoffgewinnung und Verarbeitung sowie durch den Energieaufwand der Halbleiterfertigung benötigt werden, führen zu hohen Treibhausgasemissionen. 

Einen weiteren großen Faktor stellt die Internetnutzung dar. 
So führen zum Beispiel das Öffnen und Verschieben von Bildern, Videos und E-Mails zu weiteren Dateien (z.B Thumb.db-Dateien), die den Speicher belegen. Zusätzlich wird häufig ein Teil des von uns genutzten Cloud-Speicherplatzes von alten E-Mails oder nicht mehr genutzten Bildern blockiert. Da die Cloud-Speicherplätze von großen Rechenzentren zur Verfügung gestellt werden, entstehen dort Energiekosten und somit Treibhausgase die vermieden werden könnten. Diese Problematik besteht auch bei Streaming-Aktivitäten und bei der Nutzung von Sprachassistenten und hängt eng mit der gewählten Übertragungsgeschwindigkeit und Datenmenge zusammen. Wie simpel CO2 eingespart werden kann, zeigt sich am Beispiel von Videokonferenzen. So kann jede/r Einzelne bei einem einstündigen Meeting durch das Ausschalten der Kamera bis zu 96 % der Emissionen einsparen!

Auch unsere Internetsuche spielt in die Problematik mit ein: Jede einzelne Google-Anfrage füttert den digitalen Müllberg. Dies stellt eine enorme Menge dar, wenn man bedenkt, dass Google mindestens 2 Billionen Suchanfragen pro Jahr verwaltet.
Insgesamt stoßen wir jährlich in Deutschland durch die Nutzung des Internets und die damit verbundenen Rechenzentren (größtenteils betrieben durch fossile Brennstoffe) laut einigen Studien etwa genauso viel CO2 aus, wie der innerdeutsche Luftverkehr verursacht. Der Trend könnte auf zukünftig bis zu 20 Prozent des weltweiten Energieverbauchs ansteigen. 

Zum Nachlesen:

[1] www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/Digitaler-CO2-Fussabdruck.pdf
[2] blog.oeko.de/digitaler-co2-fussabdruck/
[3] Renee Obringer, Benjamin Rachunok, Debora Maia-Silva, Maryam Arbabzadeh, Roshanak Nateghi, Kaveh Madani (2021). The overlooked environmental footprint of increasing Internet use. Resources, Conservation and Recycling, Volume 167
[4] onma.de/google-verwaltet-mindestens-2-billionen-suchanfragen-pro-jahr/
[5] Andrae, Anders. (2020). Hypotheses for primary energy use, electricity use and CO2 emissions of global computing and its shares of the total between 2020 and 2030. WSEAS Transactions on Power Systems. 15. 50-59. 
[6] www.iea.org/reports/global-energy-co2-status-report-2019/emissions
[7] Indicator: Greenhouse gas emissions | Umweltbundesamt




Campusmanagement


Entsorgung 2.0 - Hilfe durch Pacman

Seit den 90er Jahren werden an der Universität Regensburg Restabfälle, Papier/Kartonagen sowie Leichtverpackungen getrennt erfasst. Hierzu finden sich in allen Räumen je zwei Behältnisse, eines für Restabfall, eines für Papier. Auf den Gängen in den Erdgeschossen befinden sich vorzugsweise neben den Treppenhauszugängen Dreifachsammler (Restabfall / Papier / Leichtverpackungen). Größere Wertstoffmengen die sortenrein beispielsweise in Laboren, Werkstätten oder anderen zentralen Einrichtungen anfallen, werden dort und im Entsorgungszentrum in Containern getrennt sortiert erfasst und der Wiederverwertung zugeführt. Durchschnittlich fallen an der Universität pro Jahr ca. 800 t Abfälle und Wertstoffe an. Zum Vergleich: Ein durchschnittliches, beladenes Passagierflugzeug wiegt beim Start etwa 100 t.
Die Abfälle und Wertstoffe verteilen sich im Wesentlichen auf folgende Fraktionen:
Mit über 40% ist Restmüll der größte Anteil des Abfall- und Wertstoffberges. Im universitären Umfeld kommt zudem eine beachtliche Menge (16%) Papier- und Karton zusammen. Der Grünschnitt, welcher sich im Rahmen des Rodungsmanagements am Campus summiert, wurde heuer zum Anlegen von „Benjeshecken“ genutzt und ist eine sinnvolle Verwertungsmethode für Geäst, Zweige und Sträucher. Die Hecke beginnt somit als eine Art Blanko-Lebensraum, der nach und nach von Tieren und Pflanzen besiedelt wird und einen wertvollen Rückzugsort bietet.                                             Umfangreich ist auch der chemische Sonderanfall (z. B. radioaktive Substanzen), der hauptsächlich in den naturwissenschaftlichen Laboren im Bereich Lehre entsteht und professionell getrennt und entsorgt werden muss. Die Organisation innerhalb der Entsorgungszentrale bemüht sich um ein gezieltes Recycling der Wertstoffe. So ist es, neben den großen drei Fraktionen Papier-Altglas-Leichtplastik, beispielsweise die Norm E-Schrott, Batterien, Altöl und Altreifen fachgemäß wiederzuverwerten.           


                                                                                                                                    Gefahrstoffe aus der UR werden mehrheitlich verbrannt durch die GSB Ebenhausen. Diese werden dabei gefiltert, so dass die Abluft in der Regel sauberer ist wie die Außenluft. Quecksilber-Abfälle werden separat verarbeitet. Die Abluft aus den ca. 1000 Digestorien (Laborabzügen) der UR wird nicht gefiltert. Hier geht man davon aus, dass die Konzentrationen nach Ausstoß so gering sind, dass keine Schadwirkung entsteht. Es muss geprüft werden, ob dies für bestimmte Stoffe immer noch aktuell ist und wie mit derartigen Stoffen umgegangen werden muss. Gegenwärtig sind Wärmetauscher im Abluftstrom eingebaut. Für Ölfilter und Sperrmüll bleibt nur die Entsorgung. 


Entsorgung 2.0?
Für die Planung und Durchführung der Abfall-, Wertstoff- und Sonderabfallentsorgung der Universität Regensburg ist das Aufgabengebiet des Referates Umweltschutz / Logistik zuständig. Die Richtlinien für die Entsorgungsdienstleistungen wurden im Jahr 2021 vollständig und aufwändig aktualisiert und werden in Kürze veröffentlicht. Der Nachhaltigkeitsgedanke wird dabei intensiv angestrebt. Mittels Piktogramme und einer durchgängigen Farbgebung wurde versucht, die Trennung einfacher zu gestalten. Im Folgenden sehen Sie die neuen Entsorgungshinweise.



Ecosia - Nachhaltiger Standardsuchmaschine


DIGITALISIERUNG


UNI REGENSBURG ON ECOSIA

Am Campus surfen Sie nun nachhaltiger und CO2-ärmer.
In Kooperation mit dem Rechenzentrum, dem Studentischen Sprecherinnenrat (AStA) und dem Green Office wurden im Laufe der vergangenen Monate alle CIP-Pools der Universität auf die nachhaltige Standardsuchmaschine Ecosia umgestellt. Durch einfache Suchanfragen werden weltweit Klimaschutzprojekte in Form von Baumpflanzungen finanziert. Bis jetzt sind durch die UR-Suchanfragen mindestens 555 Bäumen gepflanzt worden! Über den UR-Link (https://ecosia.co/ur) kann Ecosia schnell und einfach als Standardsuchmaschine auf dem dienstlichen oder privaten Rechner installiert werden.


Aber warum der ganze Aufwand? Was macht Ecosia so umweltfreundlich?
Wie alle anderen Suchmaschinen verdient auch Ecosia Geld durch das Schalten von Werbeanzeigen. Der Unterschied zu anderen populären Anbietern liegt hauptsächlich darin, dass Ecosia eine Non-Profit-Organisation ist, dessen Überschuss-Einnahmen zu 100 % in Klimaschutzmaßnahmen fließen. Ein Großteil des Gewinns wird direkt in Aufforstungsprojekte investiert. Um eine Baumpflanzung zu finanzieren, braucht es etwa 45 Suchanfragen. Die Finanzen sind transparent über die Jahre protokolliert und auf der Website einsehbar. Zudem werden die Nutzerdaten nicht mit den Werbetreibenden geteilt oder Suchanfragen permanent gespeichert und die Server des Unternehmens laufen klimapositiv über Solarenergie.
Ecosia hat bereits über 140 Millionen Bäume durch 60 Projekte in mehr als 30 Ländern gepflanzt. Dafür arbeiten sie mit lokalen Kleinbauern und Organisationen zusammen. So wird beispielsweise in Indonesien die Umstellung auf nachhaltigere Anbaumethoden und eine alternative Bepflanzung ehemaliger Palmölplantagen unterstützt. Die Partner werden dabei monatlich für Wiederaufforstung, Naturverjüngung und Feuerbekämpfung entlohnt und tragen zudem dazu bei, das weltweite CO2-Niveau zu senken, Böden wieder fruchtbar zu machen, höhere Erträge zu erzielen und die Wasserversorgung sicherzustellen. Die Projekte werden auf deren Website nachvollziehbar dokumentiert.
Ecosia ist bereits die Standardsuchmaschine an 17 Universitäten weltweit. Und nun macht auch die Universität Regensburg mit. Weltweit haben die Internetrecherchen von Studierenden dabei bereits mehr als 223.000 Bäume finanziert.

Wichtig: Um einen Überblick über die gemeinsam gepflanzten Bäume zu behalten, müsst ihr Ecosia über diesen Link installieren (ggf. eure alte Version löschen).

Stellen Sie doch gerne auch auf Ihrem PC auf die Suchmaschine Ecosia um. 


Tipp:
Was ist Ecosia? - Die Suchmaschine, die Bäume pflanzt




Fairtrade

Ausstellung

Nachhaltig handeln - Arbeitsschwerpunkte von Fairtrade 

Egal ob Bananen, Kaffee, Honig, Kakao, Baumwolle oder Schnittblumen: auf diesen und noch vielen weiteren Produkten lässt sich beim Einkaufen das Fairtrade-Siegel finden. Doch was bedeutet Fairtrade überhaupt genau und was hat das Siegel mit Nachhaltigkeit und den 17 Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung zu tun? Darüber informiert die Ausstellung „Nachhaltig handeln – Arbeitsschwerpunkte von Fairtrade“, die im Rahmen der Regensburger Nachhaltigkeitswoche vom 29.06. bis zum 01.07.2022 täglich rund um die Uhr im oberen Foyer der Zentralbibliothek der Universität Regensburg zu sehen sein wird. 

Die Universität Regensburg wurde am 21. Januar 2020 auf Initiative des studentischen Arbeitskreises Unifair sowie unterstützt durch die Universitätsleitung und durch das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz als 30. Fairtrade-University Deutschlands ausgezeichnet. Im Sinne dieser Zertifizierung setzt sich die UR für die Förderung von Fairem Handel und Nachhaltigkeit und deren Integration in den Universitätsalltag ein. 


  Ein kleiner Einblick in die Ausstellung.                   

 




Nachbericht

Eine faire Kaffeetafel mitten in Regensburg 

Seit 10 Jahren ist die Stadt Regensburg bereits Fairtrade Town. Ein Grund zum Feiern! Zu diesem Anlass sind 2022 einige spannende Aktionen geplant. Eine davon war die gemeinsame Veranstaltung mit der Universität und der OTH Regensburg.  

Im Rahmen des Jubiläumsjahres der Fairtrade Town Regensburg und der Fairtrade-Aktion "Faires Frühstück - Fair in den Tag" veranstalteten am 13.05.2022 die Green Offices beider Hochschulen, die Fairtrade-Steuerungsgruppe der Stadt Regensburg, sowie der Arbeitskreis Unifair der Universität Regensburg eine faire Kaffeetafel, um gemeinsam auf den Fairen Handel hinzuweisen und das Thema in der Stadt präsenter zu machen. 

An einem bunt geschmückten Stand beim Bio-Donaumarkt durfte die Vielfalt an nachhaltigen Produkten entdeckt werden.  

Über Fairtrade-zertifizierten Kaffee, Bananen, süße und deftige Aufstriche mit Brot und Baguette des Bio-Bäckers Neuhoff sowie selbstgebackene Kuchen war für jeden Geschmack etwas dabei. Am Vorplatz des Hauses der Bayerischen Geschichte durfte an der frisch gedeckten Kaffeetafel Platz genommen werden und im gemütlichen Plausch wurde über das Thema fairer Handel aufgeklärt. Oberbürgermeisterin Frau Maltz-Schwarzfischer begrüßte die Besucher*innen zu einem vielfältigen Programm für Groß und Klein und sprach das tolle Engagement der beteiligten Gruppen an. Während die Kinder in frischer Erde wühlen durften, um Seed-Bombs zu basteln, konnten Interessierte ihr Wissen rund um das Thema Fairtrade in einem Quiz testen. Als Belohnung für die richtigen Antworten gab es Stoffbeutel, Frühstücksbrettchen oder Schokolade alles aus fairem Handel und unter nachhaltigen Bedingungen produziert. Musikalisch mit Gesang und Gitarre wurde die Veranstaltung durch Tim Bleil begleitet, der die Besucher*innen zum Verweilen einlud.  

Die Veranstaltung wurde sehr gut angenommen, die Sitzgelegenheiten waren stets besetzt und das Thema Fairtrade wurde wieder ein bisschen präsenter in Regensburg platziert.  

Durch den Kauf von Fairtrade-Produkten werden sowohl umweltverträgliche Produktionsbedingungen sowie gerechte Arbeitsbedingungen gefördert, wodurch Kleinbauer*innen, sowie eine Vielzahl an Arbeiter*innen innerhalb der kompletten Lebensmittelkette unterstützt werden. Fairtrade schließt zudem ausbeuterische Kinderarbeit sowie Zwangsarbeit aus und achtet auf die Geschlechtergerechtigkeit.  

Bereits seit 2012 ist Regensburg Fairtrade Town und setzt sich aktiv zur Förderung des Fairen Handels ein. 2020 ist die Universität Regensburg und 2021 die OTH Regensburg ebenfalls eine Fairtrade-Zertifizierung erhalten.  

Fotos: (Elisabeth Mock) / Green Office der Universität Regensburg  




STUDENTISCHES ENGAGEMENT 

FairActivitsts - Junge Aktive setzen sich gemeinsam für einen fairen Handel ein

Als FairActivists setzen sich junge Erwachsene im Alter von 18 bis 27 Jahren  als Botschafter*innen für einen fairen Handel und nachhaltigen Konsum ein.

Egal ob Studierende, Schüler*innen, Angestellte, Praktikant*innen oder Selbständige – alle verbindet der Wunsch, sich für eine nachhaltige Zukunft zu engagieren.

Das Engagement läuft ein Kalenderjahr lang, mit der Option, sich länger zu engagieren, maximal aber bis zum Alter von 28 Jahren.

In dieser Zeit setzen die FairActivists eigene Ideen und Projekte um und gestalten die Campaigning- und Advocacyarbeit von Fairtrade Deutschland e.V. aktiv mit.

Die neue Bewerbungsphase startet im November 2022 und wird auf der Homepage beworben.

Mehr Infos findest Du unter www.fairactivists.de




Transfer

Faire Kaffeetafel mitten in Regensburg  


Im Rahmen der Fairtrade-Aktion "Faires Frühstück - Fair in den Tag" vom 13. bis 27. Mai 2022, veranstalten die Fairtrade-Steuerungsgruppe der Stadt Regensburg, das Green Office der Universität und der OTH Regensburg, sowie der AK Unifair eine faire Kaffeetafel. Am 13.05.22 ab 14.00 Uhr, kann kostenlos während der Öffnungszeiten des Bio-Donaumarkts die Vielfalt an nachhaltigen Produkten entdeckt werden.

Über Fairtrade-zertifizierten Kaffee, Tee, Obst, Fruchtaufstriche sowie weitere Leckereien ist für jeden Geschmack etwas dabei. Gemütliche Sitzgelegenheiten werden am Vorplatz des Hauses der Bayerischen Geschichte aufgebaut. Oberbürgermeisterin Frau Maltz-Schwarzfischer begrüßt die Besucher*innen zu einem vielfältigen Programm für Groß und Klein, zum Beispiel beim Seed-Bombs basteln oder zu einem Quiz zum fairen Handel.  

Fairtrade-Produkte sind umso erfolgreicher, je mehr Menschen sie durch ihren Kauf unterstützen. Mit einer bewussten Entscheidung zu Produkten mit Fairtrade-Siegel, können nicht nur umweltverträglichere Produktionsbedingungen geschaffen, sondern auch Kleinbauern und eine Vielzahl an Arbeiter*innen innerhalb der kompletten Lebensmittelkette unterstützt werden. Hier hat auch Kinderarbeit keine Chance. 

Starte fair in den Tag!  

  

Was bedeutet Fairtrade? - Stay Stiftung (stay-stiftung.org) 

 
 


Campusmanagement

Universität Regensburg bleibt weiterhin „Fairtrade-University“


Die Urkunde zur Fairtrade-University gezeichnet durch den Vorstandsvorsitzenden von Fairtrade Deutschland e.V.


Die Universität Regensburg darf nach Erfüllung aller Kriterien der Kampagne „Fairtrade-Universities“ in den letzten zwei Jahren weiterhin den Titel „Fairtrade-University“ tragen. Sie war 2020 als 30. Hochschule mit diesem Titel ausgezeichnet worden. Mittlerweile engagieren sich bereits 37 Hochschulen im gesamten Bundesgebiet. 

„Durch ihr Engagement für den fairen Handel vor Ort nimmt die Universität Regensburg eine Vorreiterrolle ein“, heißt es dazu in der Bestätigungsurkunde von Fairtrade Deutschland e.V. Dies setze ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt, heißt es weiter. Die Bewerbung geht auf eine Initiative des studentischen Arbeitskreises Unifair zurück und konnte mit Unterstützung durch die Universitätsleitung sowie das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz erfolgreich umgesetzt und nun auch bestätigt werden.

Fairtrade Deutschland e.V. ist es wichtig, dass das Thema auch gelebt wird. Mit einer einmaligen Aktion ist es deshalb nicht getan. Alle zwei Jahre steht eine Titelerneuerung an, bei der geschildert werden muss, was in den letzten zwei Jahren passiert ist, welche weiteren Schritte die Universität im Hinblick auf die Vermittlung eines fairen Handelns noch erzielen möchte und wie Fairtrade Deutschland e.V. dabei unterstützen kann. 

Um den Titel auch in den kommenden Jahren tragen zu dürfen, mussten die folgenden Kriterien erfüllt werden: die Verfassung eines Hochschulbeschlusses, die Einrichtung einer Steuerungsgruppe, das Angebot von fairen Produkten sowohl bei Veranstaltungen als auch in Geschäften und Gastronomie, sowie regelmäßige Veranstaltungen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. 

Insbesondere die letzten Punkte waren in den vergangenen zwei Jahren aufgrund der Pandemie gar nicht so leicht zu erfüllen. So wurden viele Veranstaltungen in den digitalen Raum verlegt. Im Bereich der Gastronomie erschwerten eine verminderte Nachfrage und kurzzeitige Betriebsschließungen die Umsetzung. Mit viel Kreativität war es dem AK Unifair trotzdem möglich, die Relevanz des Themas nicht untergehen zu lassen. So durften sich die Fachschaften über digitale Semestertüten sowie Erstsemester über eine Postkarte und Fairtrade-Schokolade zu ihrer Einschreibung freuen. Im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche am Campus wurden digitale Vorträge zum Abbau von Palmöl organisiert. Am 6. Dezember 2020 und 2021 wurden Fairtrade-Schokoladennikoläuse coronakonform verteilt. Im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche konnten Stoffbeutel mit dem Fairtrade-Siegel bedruckt werden und der Valentinstag wurde mit digitalen Rosen verschönt. 

Für die neue Laufzeit hat die Steuerungsgruppe Fairtrade mit Unterstützung durch das Green Office weitere spannende Aktionen geplant, um das Thema noch stärker im Bewusstsein der gesamten Universitätsfamilie zu verankern. Auch in Zusammenarbeit mit der Stadt Regensburg, welche dieses Jahr bereits im zehnten Jahr das Siegel trägt, sind gemeinsame Veranstaltungen geplant. 




Transfer

Nachbericht: Besuch aus Clermont-Ferrand (Runder Tisch zum Fairer Handel)


Am 10.02.22 durften wir, das Green Office, zusammen mit dem AK Unifair, Studierende aus der Partnerhochschule Clermont-Ferrand an der Universität willkommen heißen. 
Über die Stadt Regensburg, genauer über Mélanie Dahri, die gebürtig selbst aus Frankreich kommt, für ein Praktikum nach Regensburg gekommen ist und geblieben ist (Abteilung Internationale Beziehungen und Repräsentationen), konnte der Kontakt hergestellt werden. 
Nach einer kurzen Campusführung konnten wir uns bei einem leckeren Mittagessen im Unikat kennenlernen.  Anschließend konnten es sich die französischen Studierenden im Green Office der OTH gemütlich machen, um dort ihr Equipment für den runden Tisch aufzubauen.
Während des digitalen "runden Tisch"-Treffens, tauschten wir uns zu Möglichkeiten der Etablierung von Fairtrade/Fairer Handel an Universitäten beiden Universitäten und mögliche Kooperationsideen aus. 
Zu Beginn stellte sich die University Clermont Auvergne mit ihrem Masterprogramm zum Thema Fairtrade sowie das französische Green Office vor. Auch an ihrem Campus engagiert sich ein Netzwerk UniFair zusammen mit der Fairtrade-Kooperation "Fédération Artisans du Monde" in Clermont-Ferrand für den fairen Handel. Dabei ist Ihnen besonders wichtig n auf eine ganzheitliche Sensibilisierung zum Thema Fairtrade hinzuweisen und fördern ein entsprechendes Angebot mit Verkaufsstellen an ihrer Universität.
Eines ihrer erfolgreichen Konzepte ist das Fair' Ton Panier, ein Einkaufskorb, welcher aus Produkten regionaler Händler besteht und zu vergünstigtem Preis angeboten wird. In Zukunft sind zudem Vorstellungsvideos mit den jeweiligen Produzent:innen geplant.
Wir freuen uns auf den weiteren Austausch und viele Kooperationen! 





Transfer

Vielen Dank für die Blumen!

Zum Valentinstag (14.02.) und zum Welt-Frauentag (08.03.) freuen wir uns meist über eine kleine Aufmerksamkeit, wie zum Beispiel ein schönes Blumen-Bouquet. Prächtig und bunt soll er sein, aber auch nachhaltig?

Wussten Sie schon, dass… 

  • im Schnitt jede:r von uns jährlich um die 114,- EUR für Blumen und Zierpflanzen ausgibt (2020). 
  • Schnittblumen 34 Prozent des Importhandels ausmachen. 
  • der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln bei Blumen die gleichen schlechten Auswirkungen auf die Umwelt hat, wie bei Obst und Gemüse. 
  • Bio-Blumen im Einklang mit der Natur und saisonal wachsen und gleichzeitig Hummeln und Bienen als Nahrungslieferant dienen. Nachhaltige Bio-Blumen tragen damit regional auch zur Artenvielfalt bei. 
  • nur 20 Prozent, der in Deutschland verkauften Blumen, auch hier angebaut werden. 
  • zu den Hauptimporteuren Niederlande (oftmals hohe Energieaufwand der Gewächshäuser) und Kenia (oftmals Wasserknappheit, lange Transportwege) gehören. 
  • je regionaler und saisonaler der Kauf ist, desto nachhaltiger auch Ihre Entscheidung. 
  • Sie beim Kauf von Fairtrade-zertifizierten Blumen nicht nur Ihnen und den Beschenkten eine Freude machen, sondern auch den Menschen, die für die Blumen arbeiten. 

Übrigens:  

Vom 14. Februar bis zum 14. März 2022, rund um den Weltfrauentag am 8. März, ruft Fairtrade Deutschland zur Aktion "Flower-Power - Sag es mit fairen Blumen"  auf. Mit Rosenaktionen in ganz Deutschland setzen Aktive ein Zeichen für Frauenrechte und den fairen Handel mit Blumen. 

Blumensträuße lassen sich wunderbar konservieren:  

Am besten trocknen kleine Sträuße aus etwa zehn Blumen. Entfernen Sie dazu alle welken Anteile und schneiden die Stile am unteren Ende gleichmäßig mit einem Messer oder einer Gartenschere kurz. Binden Sie die Stiele mit einem Garn oder einer Schnur zusammen, ohne dass diese einschneidet. Achten Sie darauf, dass die Halterung an den Stilen festsitzt, aber nicht einschneidet. Hängen Sie den Blumenstrauß an der Schlinge mit dem Kopf nach unten an einen dunklen und trockenen Ort auf. Achten Sie darauf, dass er frei hängt und überall Luft hinkommt. Nach ein paar Tagen sollten die Blumen trocken genug sein. Die Pflanzenteile sind steif geworden und rascheln bei der Berührung. Wer möchte, kann die Trockenblumen mit Haarspray einsprühen. Auf diese Weise kleben die Einzelteile am Strauß fest und die Farben bleiben längere Zeit erhalten. Außerdem sind sie besser konserviert und stauben nicht so leicht ein. 




Lehre

Nachhaltigkeit in der Lehre | BNE

Gastbeitrag auf lehrblick - Inspiration für gute Hochschullehre



Agilität, Exzellenz und Innovation – das sind die Schlagworte für das geplante Bayerische Hochschulinnovationsgesetz (BayHIG), welches als modernstes Hochschulrecht in ganz Deutschland betitelt wird. Was hat das jetzt mit den Impulsen für Nachhaltigkeit zu tun und wie spannt sich dadurch der Bogen zur Nachhaltigkeit in der Lehre?

Zum Weiterlesen besuchen Sie gerne die Seite lehrblick.de.

lehrblick.de ist ein Angebot des Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsdidaktik (ZHW) der Universität Regensburg. Mit dem Blog wollen wir allen Lehrenden Inspirationen und Evidenzen für gute (Hochschul-)Lehre liefern.



Lehre | Rückblick

Ringvorlesung "Interdisziplinäre Facetten der Nachhaltigkeit"

Seit dem Sommersemester 2021 wird jedes Semester eine Vorlesungsreihe angeboten, in welcher das Thema „Nachhaltigkeit“ aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird.

Im Wintersemester 2021/2022 wurde sich in spannenden Vorträgen unter anderem mit der Frage „Wie kann Deutschland (und die Welt) klimaneutral werden? Die ökonomische Perspektive“ auseinandergesetzt (Prof. Dr. Matthias Weiss, OTH Regensburg). Den Höhepunkt der Ringvorlesung bildete die Podiumsdiskussion „Nachhaltige Wirtschaftsformen - Zukunft oder Utopie?“ am 22. Dezember 2021. In dieser diskutierten renommierte Expert*innen unter anderem über die Bedeutung von Wachstum und alternative Wirtschaftsmodelle.

Weitere Ausführungen dazu finden sich im Nachbericht zur Vorlesungsreihe im Wintersemester 2021/2022 hier.

Auch im Sommersemester 2022 wurden unter dem Motto „Interdisziplinäre Facetten der Nachhaltigkeit“ jeden Mittwoch von 17:15 bis 18:45 Uhr spannende Vorträge gehalten und Diskussionen angestoßen. Neben der naturwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Klimawandel ging es darin unter anderem um die Themen „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, „Dekolonialisierung der Klimabewegung“, „Sozial-ökologische Transformationsprozesse“, „Achtsamkeit“, „Zero Waste“, „Biodiversität“ sowie "die Idee des guten Lebens".  

Die Vorlesungsreihe wurde gestaltet von Dozierenden und Studierenden von OTH Regensburg und Universität Regensburg, sowie von externen Expert*innen und war offen für alle Interessierten.

Hier findet ihr das Programm.




Logo - Green Office

Governance

Ein Nachbericht –

Ein Jahr Green Office und ein neues Logo


Das Green Office ist im Mai ein Jahr geworden und hat dies mit einer Preisverleihung im Rahmen des Logo Design Contest gefeiert. Die Planungen des Logo Design Contest sind bereits im Sommersemester 2021 angelaufen mit der Suche nach Sponsoren für eine attraktive Preisvergabe. Im November 2021 ist dann endlich die offizielle Bewerbungs- und Einreichungsphase zur Gestaltung eines Logos für das Green Office gestartet. Über 50 verschiedene kreative Entwürfe sind bis Ende Februar durch Mitarbeitende und Studierende im Green Office eingetroffen und Dank der erfahrenen Jury bewertet worden. Die Jury setzte sich aus Vizepräsidentin Prof. Dr. Ursula Regener, Margit Scheid, Onlineredaktion der Kommunikation und Marketingabteilung, Jörg Schmid, Akademischer Rat am Institut für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung und dem Green Office Team zusammen. Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal an die Juroren, die mit Ihrer Erfahrung und Ihrem Blick für Details eine stimmige Auswahl getroffen haben. Die ersten drei Platzierungen mit dem Gewinnerlogo und einem Publikumspreis sind am Donnerstag, den 19. Mai offiziell vergeben worden.  

Die Preisverleihung startete mit einer Begrüßung durch Ann-Kathrin Roßner, der Leitung des Green Office. Anschließend berichtete Frau Prof. Petra Jansen über Ihre Forschung unter dem Titel „Nachhaltigkeit – wie kommen wir von der Erkenntnis zur Handlung?“. Prof. Jansen setze sich in mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen mit der Bedeutung von Achtsamkeit und ihrem Verhältnis zu Nachhaltigkeit auseinander. Nach Ihrer Einschätzung ist das ins Handeln kommen oft das Schwierigste. Sie sprach sich für viele kleine Schritte aus, die schlussendlich etwas Großes bewirken können. Diesem Impuls nehmen wir sehr gerne als Handlungsempfehlung auf. Herr Prof. Dr. Georg Barfuß (Stadtratsmitglied und Leiter des Referates für Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzen der Stadt Regensburg), der angekündigte Impulsredner für den Abend, konnte leider aus gesundheitlichen Gründen den Vortrag nicht halten. Bevor es zur Preisverleihung ging, stellte das Green Office Team mit Elisabeth Mock, Cornelia Pröls und Nicola Fröhlich die bereits erzielten Meilensteine und durchgeführten Aktionen im letzten Jahr im Green Office vor.

 

Die Besucher*innen der Preisverleihung hatten zum Beginn der Veranstaltung die Möglichkeit noch selbst ein Logo mit einem Publikumspreis zu küren.

Dazu bekam jede*r Teilnehmer*in einen Klebepunkt, den er/sie an eines der ausgestellten Logos kleben konnte. Die Gewinnerlogos standen dafür nicht mehr zur Auswahl. Nach Auszählung der Punkte ging der Publikumspreis an Peter Brünsteiner.

Dann war es endlich soweit und die Gewinner*innen wurden gekürt. Den dritten Platz belegte Annika Schuppe, den zweiten Platz Noah Walczuch und den Hauptgewinn erzielte Katharina Heyna.


Hier sind die Gewinner*innen mit ihren Logos zu sehen. Von links nach rechts. Peter Brünsteiner, Tina Walczuch (Noah Walczuch wurde durch seine Mutter Tina Walczuch vertreten, da er selbst nicht vor Ort sein konnte), Annika Schuppe, Katharina Heyna und Ann-Kathrin Roßner (Leitung Green Office). Für das Foto wurden die Masken abgenommen.


Der Abend endete mit regen Gesprächen.

© Alle Fotos: Universität Regensburg/Scheid



Wir freuen uns über das neue Logo für das Green Office!

Die Gewinnerin des Wettbewerbs, Katharina Heyna, beschreibt ihren Entwurf wie folgt:

„Das Logo besteht aus dem Schriftzug "Green Office" und kreisförmig angeordneten, farbigen Kugeln. Der Bezug zur Universität Regensburg wird auf mehreren Ebenen hergestellt: Zum einen ist das "R" (für "Regensburg") im Schriftzug hervorgehoben. Außerdem kann man in der Anordnung der farbigen Kreise die Kugel als Wahrzeichen der Universität erkennen. Die Farben repräsentieren die Fakultäten und weiteren Einrichtungen der Universität Regensburg und symbolisieren damit das Zusammenspiel aller Akteure an der Universität. Die Schriftart entspricht dem Corporate Design der Universität.
Auch das Thema Nachhaltigkeit wird in dem Logo aufgegriffen: Die kreisförmige Anordnung der Elemente kann nicht nur als Reminiszenz an die Campus-Kugel verstanden werden, sondern auch als Symbol für einen Kreislauf. Kreislaufwirtschaft ist ein bedeutsames Konzept für eine nachhaltige Zukunft. Die Dynamik des Kreislaufs wird im Logo durch die immer größer werdenden Kugeln dargestellt, sodass der Eindruck von Bewegung oder Wachstum entsteht. Kann Wachstum mit Nachhaltigkeit vereint werden? Die Universität ist der Ort, wo interdisziplinär nach Antworten auf diese Frage gesucht wird.“



Mobilität

CAMPUSMANAGEMENT

Status quo

Im Zuge der Forumssanierung und weiterer Baustellen auf dem Campus waren / sind viele der als Fahrradstellplätze genutzten Flächen zeitweise nicht mehr verfügbar. Als Ersatz wurden auf benachbarten Flächen, insgesamt knapp 1000 einfache aber effektive Stellplätze geschaffen. Diese wurden sofort angenommen, da sie es ermöglichen, die Fahrräder mit dem Rahmen sicher anzuschließen und sie zudem an Stellen installiert wurden, die für Radfahrer:innen attraktiv sind, nämlich in der Nähe von Eingangsbereichen oder unter überdachten Flächen.

Das Ziel die Hälfte des Fahrzeugbestandes der Universität Regensburg mit E-Fahrzeugen zu betreiben ist noch nicht erreicht. Für lokale Einsätze konnte dies mit insgesamt drei Kleintransportern realisiert werden. Bei Neubeschaffungen können noch weitere zwei Fahrzeuge hinzu kommen. Andere Fahrzeuge, die entsprechende Reichweiten für Personentransporte vorweisen müssen, können derzeit noch nicht als E-Varianten realisiert werden. Kleintransporte der TZ auf dem Campus werden derzeit mit zwei Lastenfahrrädern und sowie mit Pedelecs mit Anhängern erledigt.




Nachhaltigkeitsbericht

TRANSFER

Die Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeitsbericht stehen noch am Anfang. Derzeit findet eine erste Bestandsaufnahme mit dem Fokus auf das Handlungsfeld Campusmanagement statt. Der erste Nachhaltigkeitsbericht soll 2022/23 veröffentlicht werden.




Nachhaltigkeitsmanagement

CAMPUSMANAGEMENT

Ein Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement soll bis 2024 eingeführt werden.




FORSCHUNG

Bewerbung auf Fördermaßnahme "Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld - Kommunalrichtlinie" im Förderbereich "Klimaschutzkonzepte und Klimaschutzmanagement - Erstvorhaben"

Akroynm: INKlimaUR

Vorhabenstitel: Integriertes Klimaschutzkonzept für die Universität Regensburg im Verbund mit Ostbayerischer Technischer Hochschule Regensburg und Universitätsklinikum Regensburg

Vorhabensbeschreibung: Als Multiplikator stellt sich die Universität Regenburg mit ihren Verbundpartnern, der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg und dem Universitätsklinikum Regensburg der gesellschaftlichen Verantwortung, indem das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz in verschiedenen Handlungsfeldern verankert wird. Dafür soll unter Einbeziehung aller relevanten Akteure ein Klimaschutzkonzept erarbeitet werden, welches eine Energie- und Treibhausgasbilanz, Strategien zur Treibhausgasreduzierung und eine breite Öffentlichkeitsarbeit beinhaltet.

Geplanter Projektstart: 01.07.2022




Nachhaltigkeitswoche

Studentisches Engagement | 27.07.22

Regensburger Nachhaltigkeitswoche 2022



10.500 Teilnehmende

Unter dem Motto „17 Ziele. Unsere Zukunft“ drehte sich vom 27. Juni bis 3. Juli in Regensburg wieder einmal alles um die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030: Regensburg stand im Zeichen der Regensburger Nachhaltigkeitswoche 2022.

Von der Kita bis zum DAX-Unternehmen beteiligten sich im gesamten Stadtgebiet rund 70 Akteure an der diesjährigen Themenwoche. Mehr als 10.500 Teilnehmende konnten bei den rund 120 breitgefächerten Veranstaltungsangeboten gezählt werden. Die Fachvorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops wurden von circa 2.500 Teilnehmenden besucht.
Ziel der jährlich stattfindenden Nachhaltigkeitswoche ist es, „Nachhaltigkeit“ im regionalen Kontext greifbar und erlebbar zu machen.

Zertifizierung als „klimapositive Veranstaltung“

So ist es nur konsequent, dass das Organisationsteam selbst mit gutem Beispiel vorangeht: Wie schon im vergangenen Jahr wurde für die Nachhaltigkeitswoche der CO2-Fußabdruck berechnet, um unvermeidbare Emissionen, die durch die Organisation und Durchführung der Großveranstaltung entstehen, zu kompensieren.

Hierfür erhielten die Organisatorinnen und Organisatoren der Regensburger Nachhaltigkeitswoche nun das Zertifikat „klimapositive Veranstaltung“.

Förderung eines Klimaschutzprojekts in Peru

So wurde durch die Regensburger Nachhaltigkeitswoche nicht nur regional, sondern auch global ein Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 geleistet. Das ausgewählte Projekt fördert den Erhalt eines Naturschutzgebiets im Peruanischen Amazonas, das zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten beheimatet und von illegaler Abholzung bedroht ist. Zudem werden kleinbäuerliche Strukturen vor Ort unterstützt und regionale Familien profitieren von Arbeitsplatzsicherheit und einer sicheren Einkommensquelle.


Hier findet Ihr einen Presseartikel der Mittelbayerischen Zeitung:

"Nachhaltigkeitswoche: Wie Regensburgs Zukunft aussehen könnte" 23.06.2022

Hier findet ihr auch spannende Rückblicke zu den NaWos der vergangenen Jahre.



Schulworkshops - Angebot des Netzwerks Nachhaltigkeit

Studentisches Engagement

Das Netzwerk Nachhaltigkeit bietet aufklärende und interaktive Workshops zu den Grundlagen des Klimawandels an.

Der Klimawandel ist das Thema des 21. Jahrhunderts: schätzungsweise nahmen deutschlandweit allein 620.000 Menschen an dem Klimastreik am 24.09 teil, Secondhand shoppen wird immer populärer und Diskussionen über Veganismus am Esstisch sind lange keine Ausnahme mehr. 
Viele Menschen sind besorgt über die Folgen der Klimakrise und wollen sich für soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit einsetzen. Damit der Kommunikation von Basisfakten, Zusammenhängen und Folgen nichts mehr im Weg steht, geben wir Workshops und betreiben somit wissensbasierte Aufklärung über die große Aufgabe der Klimakrise! 

Ihr seid eine Schule, ein Verein, ein Unternehmen oder eine Gruppe, die ihre Mitglieder sensibilisieren und aufklären möchte? Dann fragt uns für einen der folgenden Workshops an. Es werden zwei von uns ausgebildete Studierende des Netzwerk Nachhaltigkeit in Präsenz vorbeikommen oder einen Online-Workshop halten.

Die Workshops werden zielgruppenorientiert angepasst, sind interaktiv und lösungsorientiert, sodass alle etwas davon mitnehmen können. Das Netzwerk ist offen, diese flexibel zu gestalten.

Folgende Workshopthemen können angeboten werden: 

1. Die Grundlagen von Klimawandel - alles was du wissen musst, um mitreden zu können 
In diesem Crashkurs werden verständlich die BASISFAKTEN ZUM KLIMAWANDEL, DIE IN DER WISSENSCHAFT UNUMSTRITTEN SIND erläutert. Treibhausgase, fossile Brennstoffe, Biodiversität: diese Begriffe haben wir alle schon einmal gehört. Aber viele können nicht beantworten, wie das alles zusammenhängt, wieso das "1.5 Grad-Ziel" so unglaublich wichtig ist, was der Albedo-Effekt ist (und daher Eis so wichtig für uns ist) oder wie Klimaforscher*innen eigentlich ihre Projektionen der Zukunft erstellen.

Hierauf aufbauend werden die Kerninformationen verständlich erklärt. Denn es wir  ein grundlegendes naturwissenschaftliche Verständnis benötigt, um beurteilen zu können, was gerade nicht gut läuft, um es besser machen zu können.

2. Wieso die Klimakrise nicht nur Eisbären betrifft - Klimawandel und Gesundheit

"Der Klimawandel ist die größte globale Gesundheitsbedrohung im 21. Jahrhundert" schreibt das medizinische Fachjournal The Lancet schon 2009.
Als neues Fachgebiet in der Medizin, die die Zusammenhänge von Klimakrise und Gesundheit untersucht, hat sich die Planetare Medizin durchgesetzt. In diesem Workshop werden die wichtigste Fakten zum aktuellen wissenschaftlichen Stand der Klimaforschung im Bezug auf die Gesundheit erläutert. Darunter fallen u. a. Zoonosen, Lungenerkrankungen, FSME-Gebiete, Allergien, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Hitzeschocks. 

Auf spannende, verständliche und unterhaltsame Weise werden außerdem die Vorteile von klimafreundlichem Handeln aufgezeigt und die damit verbundenen Chancen für unsere Gesundheit (health co-benefits).


3. „Aber das haben wir doch schon immer so gemacht!"- Gespräche über Klimakrise führen 
Eigentlich wissen wir ja, dass wir in einer Krise stecken und dringend handeln müssen. Viele Menschen scheinen aber nicht ausreichend zu handeln. Die Umweltpsychologie findet für diese Phänomene Erklärungen (intention-behaviour-gap oder auch kognitive Dissonanz).
Was wir tun können und wie wir kommunizieren sollten, um diesen Hürden auf dem Weg zu nachhaltigem Handeln zu überwinden, wird in diesem Workshop vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmer*innen können mögliche Lösungen für diesen Kommunikationskonflikt erarbeiten werden. Denn Sprache ist Macht. Und die Kommunikation eröffnet Türen.

Nicht viele wissen beispielsweise, wie das Wort "Klimaerwärmung" entstanden ist. Dies ist ein Beispiel für das Phänomen des Framings: Der Begriff stammt aus der republikanischen Klimaleugner*Innen-Szene und wurde seit 2000 als eine politische Strategie zur Verharmlosung der Krise benutzt.

Es werden aktuelle Erkenntnisse aus Psychologie, Kommunikations- und Sprachwissenschaften vorgestellt, die auf folgende Fragen Antworten finden: Wie schaffen wir es auf Klimagerechtigkeit aufmerksam zu machen, ohne dabei Moralapostel zu spielen oder Widerstände hervorzurufen? Wie wollen wir kommunizieren, damit Menschen die Klimakrise als handlungsbedürftiges, aber machbares Problem wahrnehmen?

Zur Kontaktaufnahme melden Sie sich hier


Soziale (innere) Nachhaltigkeit


Online-Veranstaltung am Montag, den 18.07. 9-10:30 Uhr

Wir wachsen unser Leben lang… und zwar nicht nur unsere Ohren und Nasen!

In der letzten Online-Session des Sommersemesters der Mindful Students Regensburg erwartet Sie Impulse zum Thema Achtsamkeit und lebenslanges Lernen. Am Montag, den 18.7. von 9 - 10:30 Uhr freuen wir uns nochmal und ganz neu auf Prof. Andreas de Bruin!

Andreas de Bruin forscht und lehrt an der Hochschule und an der LMU München, insbesondere im Feld Achtsamkeit und Meditation. Weitere Kontexte sind bewusstes Wahrnehmen in der Malerei und klassischen Musik, Hochbegabung sowie Kreativität. Er ist Gründer und Leiter des Münchner Modells „Achtsamkeit und Meditation im Hochschulkontext”.

Hier geht’s zum Event:

Zoom-Link: https://uni-regensburg.zoom.us/j/68676723070?pwd=MjRWUDlkRHlyaEJGYjVIZjE2TDY5dz09
Meeting-ID: 686 7672 3070
Kenncode: 725990

(Über den QR Code im Flyer).


Noch Fragen?
Instagram: instagram.com/mindful.students/

Email: mindfulstudentsregensburg@gmail.com





Online-Experiment

Liebe Studierende, liebe Interessierte, 

unter untenstehendem Link können Sie an einem Online-Experiment zum Thema "Persönlichkeit und Nachhaltigkeit" teilnehmen. Die Studie wurde mit dem Ziel entworfen, Erkenntnisgewinn über die Einflussfaktoren auf bestimmte Einstellungen zu Nachhaltigkeitsthemen zu erlangen.


Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Teilnahme!
Sabine Hoja & Petra Jansen
(Lehrstuhl für Sportwissenschaft)

Link zum Experiment




Forschung | Achtsamkeit

Mindful Students Regensburg bietet Intro-Vorträge an


Nachbericht 27.01 - 28.01

Mit praktischen Atem-, Körper  und Aufmerksamkeitsübungen wurden wir mit unserer Konzentration aus unserem automatisierten Alltag in das JETZT zurück geholt.

Das Team ist eine bunte Mischung aus Studierenden, Dozierenden und Achtsamkeit-Lehrenden. Sie wollen mit uns die Achtsamkeitsspraxis und die damit erfahrenen Effekte auf das eigene Leben und ihre Begeisterung teilen.

Prof. Dr. Andreas De Bruin, welcher erstmals Achtsamkeitspraxis als das Münchner Modell an der Universität (LMU) etablieren konnte, unterstützte den Workshop fachlich. Er betonte die gleichzeitige Leichtigkeit und Komplexität konsequent beim Meditationsobjekt zu bleiben! 

Weitere interaktive Veranstaltungen sollen folgen!
Eine Möglichkeit, Achtsamkeit in euren Alltag zu bringen, ist das Mitwirken an den  Meditation Mondays gemeinsam mit dem Kollektiv Salzburg. 




Wirtschaft und Wissenschaft

Transfer

Der Klimapakt "Green Deal" soll Regensburg zur Klimaneutralität führen

Das Green Office und die Universität Regensburg sind Partner 


Der aktuelle Weltklimabericht verdeutlicht abermals den fortschreitenden Klimawandel  und die damit verbundenen Herausforderungen unserer Zeit. Daher hat der Stadtrat im Juli 2021 mit dem Green Deal Regensburg sehr ehrgeizige Klimaziele für Regensburg beschlossen. Seither arbeitet die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Projektsteurer Energieagentur Regensburg, dem städtischen Energieversorger REWAG, den städtischen Töchtern sowie mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und unserer Zivilgesellschaft an deren Umsetzung. Es werden bereits konkrete Maßnahmen und Kampagnen erarbeitet, Vernetzungen hergestellt sowie eine neue Homepage für den Green Deal erstellt.
Die Wirtschaft trägt seit Jahrzehnten wesentlich zum Erfolg der Stadt Regensburg teil. Zugleich hat sie einen großen Anteil am Energiebedarf und an den Treibhausgasemissionen. Daher kann der Transformationsprozess hin zu einem klimaneutralen Regensburg nur gemeinsam mit allen Teilen der Gesellschaft gelingen. 

Im Verlauf wird auf eine starke Einbindung der unterschiedlichsten Akteure gesetzt. Seit kurzem ist die Universität Regensburg (mit dem Green Office) Partner. 



Zertifikatsstudiengang

LEHRE

Vision

In Zusammenarbeit mit den Fakultäten soll ein Zertifikatstudiengang aufgebaut werden.





Nachhaltigkeit

Sprechstunden

28.09.22 15:00 - 16:00

BG.0.04 TZ


Kontakt greenoffice@ur.de

Postanschrift

Universität Regensburg
Referat V/5 Umweltschutz / Logistik
93040 Regensburg