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Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik III

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QUALITÄTSMANAGEMENT

Dr. Florian Johannsen

Umfang: 2+2 SWS, 6 KP (Wintersemester)

Die Veranstaltung wird im WS 17/18 als Blockveranstaltung (H21/SGU25B) angeboten (Zeitraum: 09.10-13.10).

 
Prüfung: 
Bearbeitungsdauer: 60 Minuten
Zugelassene Hilfsmittel:  nicht programmierbarer Taschenrechner
sämtliche schriftliche Unterlagen in Papierform
Die Veranstaltung sieht die Erbringung studienbegleitender Leistungen (SBL) vor, die zu 10% in die Endnote einfließen.
 

Inhalt:

Grundlagen und Methoden des Qualitäts-managements (QM), mit besonderem Fokus auf:
Prozessorientiertes QM mit Six Sigma:

  • Grundlagen von Six Sigma
  • Qualitätstechniken bei Six Sigma

Statistische Ansätze des QM:

  • Konzept der Prozessfähigkeit
  • Konzept der Prozessstabilität

Beschwerdemanagement

  • Bedeutung des Beschwerdemanagements für das betriebliche QM
  • Referenzprozesse für das Beschwerdemanagement

Softwarequalität

  • Dimensionen und Bedeutung von „Softwarequalität“
  • Ansätze zur Messung von Softwarequalität


Angesichts der aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten (z. B. Euro-Krise, Finanzkrise etc.), der wachsenden Markttransparenz (bedingt durch neue Technologien) sowie der steigenden Erwartungshaltung der Kunden soll das Qualitätsmanagement die langfristige Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens sicherstellen. Dabei hat das Qualitätsmanagement in den vergangenen Jahren eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden zur Analyse und Verbesserung der Unternehmensprozesse hervorgebracht, wie z. B. Six Sigma, Lean Management oder EFQM. Der zielgerichtete Einsatz vieler Qualitätsmanagementmethoden setzt eine vollständige Prozessdokumentation sowie eine hohe Datenqualität, z. B. für die statistische Auswertung von Prozesskennzahlen, voraus. Gleichzeitig wird der Softwarequalität eine tragende Rolle zuteil, um Prozesse (z. B. Kontoeröffnung etc.) effizient ausführen zu können.
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden zentrale Ziele, Aufgaben und Methoden des QM benennen und beschreiben. Sie können die Grundidee des prozessorientierten QM mit Six Sigma erläutern und Qualitätstechniken zur Unterstützung der Phasen des DMAIC-Zyklus aufzeigen sowie problembezogen anwenden. Die Studierenden kennen verschiedene statistische Ansätze und Methoden des QM und sind in der Lage, diese anzuwenden. Außerdem haben sie die Fähigkeit, verschiedene Metriken und Verfahren zur Messung von Softwarequalität zu erläutern, anzuwenden und die Ergebnisse zu interpretieren. Gleichzeitig sind Studierende mit den Grundzügen des betrieblichen Beschwerdemanagements vertraut.
Die Übung vertieft die Inhalte der Vorlesung anhand von Beispielen und versetzt die Studierenden in die Lage, praktische Problemstellungen mithilfe ausgewählter Tools (z. B. „RUPERT – Regensburg University Process Excellence and Reengineering Toolkit“ und Six Sigma Tool) zu analysieren und praktische Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Ein weiteres Element der Veranstaltung ist eine semesterbegleitende Projektarbeit. Jeder Studierende hat eigenständig – und unter Zuhilfenahme eines Softwaretools – eine Fallstudie zum prozessorientierten Qualitätsmanagement zu bearbeiten. Ziel ist es, die in der Vorlesung erworbenen Erkenntnisse anhand eines praktischen Beispiels zu vertiefen und den Umgang mit Qualitätstechniken zu üben.

 

Literatur: 

Wird in der Vorlesung fortlaufend bekannt gegeben. Grundlegende Werke sind z.B.:

Schmitt, R., Pfeifer, T.: Qualitätsmanagement: Strategien, Methoden, Techniken, Hanser-Verlag, 2010.
Zollondz, H.-D.: Grundlagen Qualitätsmanagement, 3. Auflage, Oldenbourg Verlag, München 2011.

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  2. Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik III

 
Prof. Dr. Susanne Leist 


 

 

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