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Prof. Dr. Maria Selig

Sprawi-aktuell
SS 2014

Aktuelles

Die Themenliste und die Bibliographie zu meinem Hauptseminar "Französische Varietätenlinguistik" im WS 2014/15 steht ab sofort auf dem K-Server zur Verfügung.
Regensburg, 4.8.2014

Meine Feriensprechstunden finden an folgenden Terminen statt:
Do 24.7.2014, 16-17
Do 11.9.2014, 13-14 Uhr
Do 18.9.2014, 13-14 Uhr

Vom 12. bis 14. Oktober 2012 fand auf der Insel Procida im Golf von Neapel die Tagung "Konstruktionen deutsch - italienisch" statt. Die Veranstaltung wurde vom DAAD gefördert. Organisatoren waren Elda Morlicchio, Universität Neapel-L'Orientale, Norbert Dittmar und Maria Selig, Universität Regensburg. Beteiligt waren deutsche und italienische SprachwissenschaftlerInnen. Das Programm der Tagung finden Sie hier. Es gibt auch ein kleines

Video.

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Ein Stilblatt mit Hinweisen zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten (Sprachwissenschaft) finden Sie hier.



Biografie

2. April 1959

geboren in Germersheim am Rhein

Oktober 77-
Juli 79
Studium der Romanistik und der Klassischen Philologie an der Universität Würzburg
Oktober 79 -
Juli 80
Studium an der Universität Rennes
Oktober 80 -
Juli 84
Studium der Romanistik, Klassischen Philologie und Mittellateinischen Philologie an den Universitäten Freiburg und München, erstes Staatsexamen Latein/Französisch
Juli 87 Promotion an der Universität Freiburg
März 88 -
März 94
Hochschulassistentin am Lehrstuhl Romanische Sprachwissenschaft, Prof. Dr. Wolfgang Raible, an der Universität Freiburg
Juli 95 Habilitation an der Universität Freiburg
April 96 -
Februar 98
Vertretung der C4-Professur Romanische Sprachwissenschaft - Französisch an der Humboldt-Universität zu Berlin
Februar 98 - September 2003 Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin
seit September 2003 Professorin in Regensburg
März 2008 - Februar 2012 Vorsitzende des Deutschen Italianistenverbandes
seit 2009 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Forschung

I. Verschriftlichung, Überdachung, Standardisierung. Zur Geschichte der romanischen Sprachen im Mittelalter


Jeder Student weiß, dass die romanischen Sprachen aus dem Lateinischen, genauer aus den sprechsprachlichen Varietäten des Lateinischen, entstanden sind. Meist kann er auch die Zeitspanne angeben, die für die Ausgliederung der romanischen Idiome aus dem lateinischen Sprachsystem angesetzt wird, nämlich das 6.-9. Jahrhundert n. Chr. Allerdings sind die sprachlichen Innovationen, die in ihrer Summe zur Abspaltung neuer Sprachsysteme führen, nur ein erster Schritt.
Bevor diese Systeme als eigenständige Sprachen anerkannt sind, bevor sie die interne Komplexität, Vielfalt der Funktionsgebiete und Normiertheit erlangen, die Sprachen im Sinne der modernen Standardsprachen auszeichnet, müssen noch eine ganze Reihe von Entwicklungsschritten vollzogen werden. Die betreffenden Veränderungen setzen im Mittelalter ein, aber sie sind erst in der frühen Neuzeit abgeschlossen. Die Forschungen an unserem Lehrstuhl fokussieren die durch die stufenartige Entwicklung bedingte Andersartigkeit der mittelalterlichen Sprachsituation. Es geht zum einen darum, wie ein Sprachsystem beschrieben werden kann, das noch nicht kodifiziert und noch nicht variationell abgegrenzt ist (Dr. Sabine Heinemann). Zum anderen sollen die Überdachungsprozesse im Französischen genauer untersucht werden, um dem altgedienten und sicher immer noch nicht überwundenen Bild vom franzischen Dialekt, der sich ‚über' die anderen Dialekte ausbreitet, ein differenzierteres Modell entgegenstellen zu können.


II. Disziplingenese. Zur Entstehung der romanischen Philologie im Deutschland des 19. Jahrhunderts


Die Behauptung, die Romanistik habe sich bisher noch nicht sehr intensiv mit ihrer Entstehung als wissenschaftliche Disziplin auseinandergesetzt, mag erst einmal etwas befremdlich klingen. Denn bekanntlich war lange Zeit die Beschäftigung mit den ‚Gründervätern', in erster Linie mit Friedrich Diez für jede Einführung in die romanische Philologie verpflichtend. Und ebensowenig fehlt es an Ansätzen, die die Entwicklung des sprachwissenschaftlichen bzw. literaturwissenschaftlichen Denkens bis zu den Anfängen der Romanistik nachvollziehen. Blickt man jedoch zu benachbarten Disziplinen, beispielsweise zur Germanistik, wird erkennbar, dass es heute Ansätze gibt, die sowohl die Mythologisierungen der traditionellen Einführungen als auch das ideengeschichtliche Vorgehen überschreiten: Wissenschaftsgeschichte wird in einer Perspektive angegangen, die die Genese der jeweiligen Diziplin im Gesamtkontext der gesellschaftlichen, kulturellen, mentalitätsgeschichtlichen Entwicklungen verfolgt.
Für die romanische Philologie ist ein solcher, die institutionsgeschichtlichen Dimensionen einbeziehender Ansatz besonders interessant. Denn dass die Beschäftigung mit Sprache und Literatur der romanischen Völker als universitäre Disziplin ausgerechnet im nationalistischen Deutschland des 19. Jahrhunderts entstand, ist nur dann erklärbar, wenn man den Blick für die Verflechtung ganz unterschiedlicher kultureller, wissenschaftlicher und institutioneller Entwicklungslinien frei hält. (Alexander Kalkhoff; Johanna Wolf).
Zu diesem Forschungsbereich fand vom 21.-24. Mai 2009 in Kloster Seeon ein internationales Kolloquium Geschichtlichkeit von Sprache und Text. Philologien - Disziplingenese - Wissenschaftshistoriographie statt. Zum Programm und zur Projektbeschreibung.


III. DFG-Projekt: Die merowingischen Monetarmünzen als interdisziplinär-mediävistische Herausforderung


Die merowingischen Münzprägungen des Zeitraums zwischen 570 und 670 n. Chr. haben in der romanistischen Sprachwissenschaft bisher noch wenig bzw. keine Beachtung gefunden. Dies ist umso erstaunlicher, als einem original überlieferten Textbestand bei der Erforschung der sprachlichen Situation einer überlieferungsarmen Zeit von vorne herein ein gewichtiger Platz zukommt. Das Projekt, das Numismatiker, Historiker, Germanisten und Romanisten eint und damit den heutigen interdisziplinären Editionsstandards genügt, kann diese Lücke füllen und eine gesicherte Basis für die sprachwissenschaftliche Arbeit bereitstellen.
Die sprachwissenschaftliche Untersuchung der zu edierenden Münzaufschriften ist eingebettet in die Analyse eines umfangreicheren Textkorpus, das die zeitgenössischen königlichen und privaten Urkunden sowie eine Auswahl hagiographischer Texte umfasst. Die Ausweitung der sprachwissenschaftlichen Untersuchungsperspektive auf mehrere Textsorten ermöglicht einerseits eine Absicherung der vorgeschlagenen Lesarten, andererseits kann auf diese Weise die Schriftlichkeit der Monetarmünzen schriftkulturell und sprachgeschichtlich eingeordnet werden. Von der interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb des Projekts und von der Auswertung eines bisher vernachlässigten Bereichs der merowingischen Schriftlichkeit sind neue Erkenntnisse zur Problematik des Sprachkontakts (Latein, Romanisch, Germanisch), zur Frage einer eigenständigen merowingischen Latinität sowie zur sprachlichen und kulturellen Differenzierung zwischen dem Süden und Norden Galliens zu erwarten. Auf diese Weise kann ein vollständigeres Bild der komplexen sprachlichen Situation des Merowingerreiches entstehen.


Links:
1. Zusammenfassung der Ergebnisse auf den Seiten der DFG
2. Interaktiver Katalog des Münzkabinetts des Bode-Museums
3. Institut zur Interdisziplinären Erforschung des Mittelalters und seines Nachwirkens
4. Forum Mittelalter der Universität Regensburg
5. Forschergruppe Namen


IV. Elektronisches Korpus des Merowingerlateinischen – Corpus Électronique du Latin Mérovingien (CoLaMer)

Um die Deutung der Münzaufschriften zu erleichtern, wird der Aufbau eines elektronischen Korpus von lateinischen Texten aus der Merowingerzeit betrieben. Damit sollen außerdem der Erforschung des Lateinischen der Merowingerzeit neue Impulse verliehen werden, denn CoLaMer wird es ermöglichen, sich schnell einen Überblick über das Auftreten eines sprachlichen Phänomens in den Texten aus jener Zeit zu verschaffen und sich per Mausklick eine entsprechende Belegsammlung zusammenzustellen. Zwar sind verschiedene lateinische Texte inzwischen digital verfügbar, jedoch handelt es sich zumeist um literarische Monumente aus klassisch-lateinischer Zeit, so dass Arbeiten zum Merowingerlateinischen in der Praxis nach wie vor mit zeitraubender Belegsuche einhergehen.
Die Merowingerzeit gilt als besonders quellenarme Zeit; das aus diesen gut 250 Jahren überlieferte Textmaterial (Urkunden, Chroniken, vor allem jedoch Heiligenviten) reicht jedoch quantitativ völlig aus, um ein umfangreiches elektronisches Korpus zusammenzustellen. CoLaMer wird von den Erfahrungen der Initiatoren anderer elektronischer Korpusprojekte an der Universität Regensburg profitieren. Während zudem die Textbasis in Zusammenarbeit mit dem DFG-Projekt Digitale Monumenta Germaniae Historica erstellt wird, erfolgt die Entwicklung von Analysetools in Kooperation mit den Betreibern von bereits im WWW verfügbaren elektronischen Ressourcen wie The Perseus Digital Library und Index Thomisticus (Dr. Rembert Eufe).
Links:
1. The Perseus Digital Library
3. DMGH
4. Index Thomisticus

V. BMBF-Verbundprojekt Computational Historical Semantics

Durchführende Forschungseinrichtungen:

Goethe-Universität Frankfurt
(Historisches Seminar und Fachbereich für Mathematik und Informatik; vertreten durch Prof. Dr. Bernhard Jussen und Prof. Dr. Alexander Mehler)

Universität Bielefeld
(Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Abteilung Romanistik, vertreten durch Prof. Dr. Barbara Job)

Eberhard-Karls-Universitäẗ Tübingen
(Romanisches Seminar, vertreten durch Prof. Dr. Peter Koch)

Universität Regensburg
(Institut für Romanistik, vertreten durch Prof. Dr. Maria Selig)

Projektbeschreibung:

Das Projekt zielt auf die Entwicklung, Erprobung und Bereitstellung einer neuartigen Methode der Digital Humanities in Form historisch-semantischer Räume (in linguistischem Sprachgebrauch sind dies historisch-semantisch-pragmatische Räume). Diese im Bereich des Text Mining anzusiedelnde Methode soll erstmals die integrierte computerbasierte Erforschung der sprachlichen und der sozio-kulturellen Basis von Sprachwandelphänomenen ermöglichen. Ihre nachhaltige transdisziplinäre Nutzung soll durch ein rein webbasiertes Informationssystem namens eLECTRA (LanguagE Change ReseArch) Desktop gewährleistet werden, womit drei Stufen integrierter Digital Humanities adressiert werden:

  • syntaktische, semantische und pragmatische Wandelphänomene werden in einem einheitlichen Modell untersuchbar gemacht; die Erforschung sprachlicher Prozesse wird im Kontext sozio-kultureller Prozesse ermöglicht; 
  • mehrere, bislang isolierte geisteswissenschaftliche und computerlinguistische Methoden
  • verschiedener Disziplinen werden in einem einzigen Instrument integriert.

Corpuslinguistisch basierte syntaktische und semantische Analysen sollen – so das Ziel – aus der Spezialistenecke geholt und zu einem Basisinstrument der Geisteswissenschaft gemacht werden. Bisher zur Verfügung stehende elektronische Textcorpora und Werkzeuge zu deren Bearbeitung sind in vielerlei Hinsicht für eine breite Nutzung durch geisteswissenschaftliche empirische Forschung unzulänglich: Auf der Ebene der Corpusstruktur fehlen Markierungen der Zugehörigkeit der Texte zu spezifischen Diskurstraditionen. Es fehlen genauere zeitliche und regionale Einordnungen sowie Möglichkeiten, Teilcorpora zur differenzierten Analyse einzelner kommunikativer Praxisbereiche, Regionen oder Zeitabschnitte zu definieren. Auf der Ebene der linguistischen
Analyse fehlen insbesondere bei historischen Sprachstufen vor der Herausbildung standardisierter Konventionen exakte Annotationen zu textpragmatischen, syntaktischen, morphologischen und informationsstrukturellen Eigenschaften der sprachlichen Einheiten, die die spezifische Ambiguität sprachlicher Äußerungen nicht normierter Sprachen berücksichtigen, welche sich im Nebeneinander verschiedener stilistischer, sozialer und regionaler Varietäten und unterschiedlicher diachroner Entwicklungsstufen äußern. Und schließlich stehen den verschiedenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen noch nicht genügend geeignete Analyse-Werkzeuge in Form von Software zur Verfügung für die Bearbeitung spezifischer Fragestellungen der empirischen und interpretierenden Geisteswissenschaften. Dieser Befund gilt in besonderem Maße für historische Textcorpora des Spätlatein und der Frühformen seiner romanischen Tochtersprachen, die in unserem Projekt im Zentrum des Interesses stehen. Die Voraussetzungen für eine fruchtbare, den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Wandel von Sprache in ihrem sozio-historischen Kontext angemessene Analyse historischer Textcorpora durch Geschichtswissenschaft, Linguistik und Literaturwissenschaft sind also erst noch zu schaffen. Hierfür bedarf es einer intensiven interdisziplinären Grundlagenforschung, auf verschiedenen Ebenen, die im geplanten Verbundprojekt vorgesehen ist. Dabei müssen die genannten
Geisteswissenschaften der Informatik relevante Parameter, Analysekriterien sowie prototypische Beispielfälle an die Hand geben, die Maßstäbe für die Aufbereitung des Corpusmaterials liefern.

Teilprojekt 2

Teilprojekt 2 (Barbara Job und Maria Selig) untersucht langfristige Veränderungen, die bei der Entstehung und Verbreitung neuer grammatischer Techniken zu beobachten sind. Dabei geht es uns insbesondere um die Identifikation von Diffusionsprozessen über diskurstraditionelle und varietätenspezifische kommunikative Praxisbereiche hinweg.

Im Zentrum der Betrachtung stehen Veränderungen in den kognitiv-semantischen Bereichen SITUATION/DETERMINATION sowie POSSESSION/TEMPORALE ORIENTIERUNG und in den diesen kognitiven Konzepten zugeordneten sprachlichen Ausdrücken (Demonstrativa, Artikel bzw. habēre als Verbum des Besitzes und als Auxiliar zur Anzeige von Nachzeitigkeit und Vorzeitigkeit) in ihren unterschiedlichen Gebrauchskontexten.

Ausdrucksseitig lassen sich diese Veränderungen in den semantischen Konzepten in Veränderungen der direkten sprachlichen Kontexte erkennen, in denen die Wortformen auftreten. Dabei kann man Brücken- und Übergangskontexte identifizieren, welche jeweils spezifische Stufen des semantischen Wandels markieren. So finden sich in zahlreichen spätlateinischen Texten neben modalen Verwendungen mit habēre parallele Konstruktionen mit verschiedenen Modalverben, die zukünftiges Handeln mit Konzepten wie OPTIONALITÄT (velle), POTENTIALITÄT (posse) oder OBLIGATION (debēre) verknüpfen. Teilprojekt 2 widmet sich der Frage, in welchen sprachlich-formalen Bedingungen, diskurstraditionellen und varietätenspezifischen Kontexten und historisch-kulturellen Zusammenhängen diese Veränderungen beobachtet werden können.

In zahlreichen älteren Forschungsarbeiten wurde diese Veränderung in der Versprachlichung von Konzepten für zukünftiges Handeln in Zusammenhang gebracht mit soziokulturellen Transformationen. Dabei wurde insbesondere auf einen Zusammenhang zwischen der Verbreitung christlichen Gedankenguts in der Spätantike und der Herausbildung der Futurperiphrase habēre + Infinitiv hingewiesen (Muller 1945; Coseriu 1979; Fleischman 1982). Gleichzeitig wurde ein der Vergangenheit jedoch zu Recht immer wieder auf die Problematik der konkreten Belegbarkeit derartiger Vermutungen hingewiesen (Fleischman 1982, 47ss.; Jacob 1994: Kap. 1.2.4.). Grundsätzlich ist der Zusammenhang von Sprachwandel und soziokulturellen Bedingungen ein längst erkanntes, besonders schwieriges und nur unbefriedigend gelöstest Problem. Die in Zusammenarbeit der linguistischen mit dem historischen Teilprojekt zu entwickelnden Konkretisierungen linguistischer Dateninterpretationen anhand historisch-phänomenologischer Analysen und ihre Quantifizierung mittels automatischer Corpusanalysen sollen diese Probleme auf einer wissenschaftlich fundierten Grundlage auch für ähnlich gelagerte hermeneutisch-historische Fragestellungen lösen.

Zusammenhänge mit sozio-historischen Transformationen, die sich in den beobachtbaren langfristigen Veränderungen der Konzepte und deren Versprachlichungsverfahren niederschlagen, werden daher in enger Kooperation mit dem historischen Teilprojekt erarbeitet, da nur Historiker über das hierzu notwendige Fachwissen verfügen. Gemeinsam mit dem historischen Teilprojekt wird die diskurstraditionell-varietätenspezifische Verankerung der Wandelprozesse im Rahmen gesellschaftlich-politischer Transformationen untersucht, so dass ihre Einbettung in spezifische gesellschaftliche Institutionen und Gebrauchspraxis systematisch erfasst und in eine teilautomatisierte Analyse in den Corpora überführt werden kann. So werden gemeinsam mit dem historischen Teilprojekt Fragen der Teilcorpuszusammenstellung, der Abgrenzung signifikanter Zeitstufen und der Identifikation diskurstraditioneller Komplexe (etwa über gesellschaftlich-politische Institutionen und deren diskursive Praktiken) diskutiert und daraus konkrete Aufgabenstellungen an das Corpusmanagement und die Corpusbearbeitung entwickelt, die an die Informatik weitergegeben werden.

Die methodisch-forschungspraktischen Probleme der Quantifizierung und Berechenbarkeit der Veränderungen kontextueller Bedeutungen und deren Verortung in kommunikativen Diskursbereichen und Zeitstufen sollen wiederum in engster Zusammenarbeit mit der Informatik gelöst werden. Die halbautomatische Corpusanalyse, die gemeinsam mit den Informatikern entwickelt wird, soll im Hinblick auf die untersuchten Verbreitungsprozesse von Wandelphänomenen relevante Konstruktionen identifizieren und deren Verteilung über verschiedenen Diskurstraditionen, Varietäten usw. aufdecken.


Mitarbeiter an der Universität Regensburg: Laura Linzmeier, M.A.

Assoziierter Wissenschaftler: Dr. Rembert Eufe

Literatur:

Coseriu, Eugenio (1979): Sprache, Strukturen und Funktionen, Tübingen, Narr.

Fleischman, Suzanne (1982): The future in thought and language diachronic evidence from Romance, Cambridge [u.a.]: Cambridge Univ. Press.

Jacob, Daniel (1994): Die Auxiliarisierung von habere und die Entstehung des romanischen periphrastischen Perfekts, dargestellt an der Entwicklung vom Latein zum Spanischen, Freiburg/Br.

Muller, Henry F. (1949): L’époque mérovingienne. Essai de synthèse de philologie et d’histoire, New York: Vanni.

Publikationen

I. Monographien

  • Die Entwicklung der Nominaldeterminanten im Spätlatein. Romanischer Sprachwandel und lateinische Schriftlichkeit, Tübingen 1992 (ScriptOralia 26).
  • Volkssprachliche Schriftlichkeit im Mittelalter - Die Genese der altokzitanischen Schriftkultur, Habilitationsschrift, Freiburg 1995.
  • mit Trudel Meisenburg, Phonetik und Phonologie des Französischen, Stuttgart/Düsseldorf/Leipzig 1998.
  • La naissance des langues romanes, Avignon 2008.
  • mit Christoph Gabriel, Trudel Meisenburg, Spanisch: Phonetik und Phonologie. Eine Einführung. Narr: Tübingen 2013.

 II. Aufsätze

  • "Die Entwicklung des Determinantensystems im Spätlateinischen", in Wolfgang Raible (Hg.), Romanistik, Sprachtypologie und Univeralienforschung. Beiträge zum Freiburger Romanistentag 1987, Tübingen 1989 (Tübinger Beiträge zur Linguistik, 332), 99-130.
  • "Die Entwicklung der Artikel in den romanischen Sprachen", in Gualtiero Calboli (Hg.), Latin vulgaire - latin tardif II. Actes du IIème Colloque international sur le latin vulgaire et tardif (Bologne, 29 août - 2 septembre 1988), Tübingen 1990, 219-237.
  • "Inhaltskonturen des 'Dativs' - Zur Ablösung des lateinischen Dativs durch ad und zur differentiellen Objektmarkierung", in Peter Koch, Thomas Krefeld (Hg.), Connexiones Romanicae. Dependenz und Valenz in romanischen Sprachen, Tübingen 1991 (Linguistische Arbeiten, 268), 187-211.
  • "Un exemple de normalisation linguistique dans l'Italie médiévale - Grégoire de Catino et le Regestum Farfense", in Maria Iliescu, Werner Marxgut (Hg.), Latin vulgaire - latin tardif III. Actes du IIIème Colloque international sur le latin vulgaire et tardif (Innsbruck, 2-5 septembre 1991), Tübingen 1992, 329-341.
  • "Le passage à l'écrit des langues romanes - état de la question", in Maria Selig, Barbara Frank, Jörg Hartmann (Hg.), Le passage à l'écrit des langues romanes, Tübingen 1993 (ScriptOralia, 46), 9-29.
  • "Parodie et protocole - l'importance de la 'citation' pour les premiers documents des langues romanes", in Maria Selig, Barbara Frank, Jörg Hartmann (Hg.), Le passage à l'écrit des langues romanes, Tübingen 1993 (ScriptOralia, 46), 91-108.
  • "'Weitergeschriebene' Texte. Der altokzitanische Boeci und seine lateinischen Quellen", in Hildegard L.C. Tristram (Hg.), Text und Zeittiefe, Tübingen 1993 (ScriptOralia, 58), 149-184.
  • "Mündliche Literaturtraditionen in der Romania", in Lexikon des Mittelalters VI, München/Zürich 1993, Sp. 901-902.
  • "Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Bereich der trobadoresken Lieddichtung", in Werner Röcke, Ursula Schaefer (Hg.), Mündlichkeit - Schriftlichkeit - Weltbildwandel, Tübingen 1996 (ScriptOralia, 71), 9-37.
  • "Aneignungen der Schrift. Mediengeschichtliche Aspekte des romanischen Mittelalters", in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik, Heft 103 "Stationen der Mediengeschichte", 26 (1996), 6-19.
  • "'Mündlichkeit' in mittelalterlichen Texten", in Martin-Dietrich Gleßgen, Franz Lebsanft (Hg.), Alte und neue Philologie, Tübingen 1997 (Beihefte zu editio, 8), 201-225.
  • "Zu den Anfängen der altokzitanischen Urkundenschriftlichkeit", Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik, Heft 108 "Verschriftlichung", 27 (1997), 24-44.
  • "Das Buch im Mittelalter - Überlegungen zur Kommunikationstypik und Medialität", in Barbara Frank, Thomas Haye, Doris Tophinke (Hg.), Gattungen mittelalterlicher Schriftlichkeit, Tübingen 1997 (ScriptOralia, 99), 137-160.
  • "Sprachgeschichte und Geschichte der Schriftkultur. Einige Bemerkungen zum Übergang vom Latein zu den romanischen Sprachen", in József Herman (Hg.), La transizione dal latino alle lingue romanze. Atti della Tavola Rotonda di Linguistica Storica, Università Ca' Foscari di Venezia, 14-15 giugno 1996, Tübingen 1997, 41-51.
  • "Pseudoreflexivität im Altitalienischen. Voraussetzungen und Richtungen eines Grammatikalisierungsprozesses", in Hans Geisler, Daniel Jacob (Hg.), Diathese und Transitivität in den romanischen Sprachen, Tübingen 1998 (Linguistische Arbeiten, 392), 21-42.
  • "El problema de la tipología de los textos románicos primitivos", in Daniel Jacob, Johannes Kabatek (Hg.), Lengua medieval y tradiciones discursivas en la Península Ibérica. Descripción gramatical - pragmática historica - metodología, Frankfurt 2001, 233-248.
  • "Überlegungen zur Erforschung der romanischen Urkundensprachen im Mittelalter", in Kurt Gärtner, Günter Holtus, Andrea Rapp, Harald Völker (Hg.), Skripta, Schreiblandschaften und Standardisierungstendenzen. Urkundensprachen im Grenzbereich von Germania und Romania im 13. und 14. Jahrhundert. Akten des zweiten Trierer Urkundenkolloquiums, Trier, 16.-18. September 1998, Trier 2001 (Trierer Historische Forschungen, 47), 53-73.
  • "Die Aussprache des Französischen: das segmentale System", in Ingo Kohlboom, Thomas Kotschi, Edward Reichel (Hg.), Handbuch Französisch. Studium - Lehre - Praxis, Berlin 2002, 157-164.
  • mit Trudel Meisenburg, "Nouveaux départs en phonologies: introduction", in Meisenburg/Selig 2004, 7-12.
  • "Schreiberprofile und Sprachstandardisierung. Bemerkungen zur mediävistischen Korpuslinguistik", in Angela Schrott, Harald Völker (Hg.), Historische Pragmatik und Historische Varietätenlinguistik, Göttingen 2005, 255-268.
  • "Von der Pädagogik zur Wissenschaft: Romanistik im 19. Jahrhundert", in Romanistische Zeitschrift für Literaturgeschichte/Cahiers d'histoire des littératures romanes 29 (2005), 289-307.
  • mit Alexander Kalkhoff, Johanna Wolf, "... daß das Studium der neuern Sprachen und Literaturen ein ächtes Humanitätsstudium werde - Les débuts de la philologie romane et la question éthique", in Ursula Bähler (Hg.), Ethique de la philologie. Ethik der Philologie, Berlin 2005, 21-40.
  • "Edition und sprachliche Variation. Die Edition mittelalterlicher Texte in sprachwissenschaftlicher Perspektive", in Kurt Gärtner, Günter Holtus (Hg.), Überlieferungs- und Aneignungsprozesse im 13. und 14. Jahrhundert auf dem Gebiet der westmitteldeutschen und ostfranzösischen Urkunden- und Literatursprachen. Beiträge zum Kolloquium vom 20. bis 22 Juni 2001 in Trier, Trier 2005, 109-136.
  • "Die Anfänge der Überlieferung der romanischen Sprachen: Quellentypen und Verschriftungsprinzipien/Les premiers documents en langues romanes: types de sources et principes d'écriture", in Gerhard Ernst, Martin-Dietrich Gleßgen, Christian Schmitt, Wolfgang Schweickard (Hg.), Romanische Sprachgeschichte. Histoire des langues romanes. Ein internationales Handbuch zur Geschichte der romanischen Sprachen und ihrer Erforschung. Manuel international d'histoire linguistique de la Romania, Bd. 1, Berlin/New York 2006 (HSK, 23.1), 1924-1944.
  • "Plattlatein, Volkslatein, Vulgärlatein. Sprachwandel, Sprachvariation und historische Grammatik in den Anfängen der Romanistik", in Jochen Hafner, Wulf Oesterreicher (Hg.), Mit Clio im Gespräch. Romanische Sprachgeschichten und Sprachgeschichtsschreibung, Tübingen 2007, 37-60.
  • "Zur Einheit der romanischen Philologie im 19. Jahrhundert", in Ursula Schaefer (Hg.), Der geteilte Gegenstand. Beiträge zu Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Philologie(n), Frankfurt a.M. 2008, 19-35. 
  • "Koeinisierung im Altfranzösischen? Dialektmischung, Verschriftlichung und Überdachung im französischen Mittelalter", in Sabine Heinemann (Hg.), Sprachwandel und (Dis-)Kontinuität in der Romania, Tübingen 2008 (Linguistische Arbeiten, 521), 71-85.
  • "Geschichte, Variation, Wandel. Sprachwandel und historische Corpora", in Elisabeth Stark, Roland Schmidt-Riese, Eva Stoll (Hg.), Romanische Syntax im Wandel, Tübingen 2008, 67-88.
  • "L'Église et le passage à l'écrit du vernaculaire dans le Nord de la France au IXe siècle", in Dorothea Kullmann (Hg.), The Church and Vernacular Literature in Medieval France, Toronto 2009 (Toronto Studies in Romance Philology, 1), 15-34.
  • "Anwesenheitskommunikation und Anwesenheitsgesellschaft. Einige Anmerkungen zu einem geschichtswissenschaftlichen Konzept aus sprachwissenschaftlicher Perspektive", in Susanne Ehrich, Jörg Oberste (Hg.), Städtische Räume im Mittelalter, Regensburg 2009 (Forum Mittelalter - Studien, 5), 17-33.
  • "Die mittelalterliche Stadt als Kommunikationsraum. Zur Rolle der Städteforschung in der historischen Sprachwissenschaft", in Sabine Heinemann, Rembert Eufe (Hg.), Romania urbana. Die Stadt des Mittelalters und der Renaissance und ihre Bedeutung für die romanischen Sprachen und Literaturen, München 2010, 307-327.
  • mit Gerald Bernhard, "Einleitung", in Selig/Bernhard 2011, 7-15.
  • "Konzeptionelle und/oder diaphasische Variation?", in Sarah Dessì Schmid, Ulrich Detges, Paul Gévaudan, Wiltrud Mihatsch, Richard Waltereit (Hg.), Rahmen des Sprechens. Beiträge zu Valenztheorie, Varietätenlinguistik, Kreolistik, Kognitiver und Historischer Semantik. Peter Koch zum 60. Geburtstag, Tübingen 2011, 111-126.
  • "Sprachpolitik in Italien", Italienisch 66 (2011), 97-118.
  • "Distanzsprachliche Mündlichkeit. Zur (rustica) romana lingua im Konzil von Tours und in den Straßburger Eiden", in Anja Overbeck, Wolfang Schweickard, Harald Völker (Hg.), Lexikon, Varietät, Philologie. Romanistische Studien Günter Holtus zum 65. Geburtstag, Berlin etc. 2011, 255-281.
  • mit Elmar Schafroth, "Einleitung", in Schafroth/Selig 2012, 7-25.
  • mit Rembert Eufe, "Les monnaies mérovingiennes et leur analyse linguistique", in Frédérique Biville, Marie-Karine Lhommé, Daniel Vallat (Hg.), Latin vulgaire - latin tardif IX, Lyon 2012, 1027-1038.
  • "Sprachtypologie und Rassismus? Zur typologisch-genealogischen Sprachbetrachtung bei August Wilhelm Schlegel", in Markus Messling, Ottmar Ette (Hg.), Wort Macht Stamm. Rassismus und Determinismus in der Philologie (18./19. Jahrhundert), München 2013, 271-300.
  • mit Jörg Oberste, "Urbane Zentren und europäische Kultur in der Vormoderne", Blick in die Wissenschaft 27 (2013), 31-34.
  • mit Rembert Eufe, "Die Namen auf den Berliner Merowingermünzen und die sprachliche Situation im Merowingerreich", in Jörg Jarnut, Jürgen Strothmann (Hg.), Die Merowingischen Monetarmünzen als Quelle zum Verständnis des 7. Jahrhunderts in Gallien, Paderborn 2013, 93-154.
  • "Standardisierung, Koineisierung und die mittelalterliche Sprachgeschichte", in Paul Danler, Christine Konecny (Hg.), Dall'architettura della lingua italiana all'architettura linguistica dell'Italia. Saggi in omaggio a Heidi Siller-Ruggaldier, Frankfurt 2014, 165-188.

 III. Herausgebertätigkeit

  • mit Barbara Frank, Jörg Hartmann (Hg.), Le passage à l'écrit des langues romanes, Tübingen 1993 (ScriptOralia, 46).
  • mit Trudel Meisenburg (Hg.), Nouveaux départs en phonologie. Les conceptions sub- et suprasegmenales, Tübingen 2004 (Tübinger Beiträge zur Linguistik, 470).
  • mit Gerald Bernhard (Hg.), Sprachliche Dynamiken. Das Italienische in Geschichte und Gegenwart, Frankfurt 2011 (Studia Romanica et Linguistica, 34).
  • mit Elmar Schafroth (Hg.), Testo e ritmi. Zum Rhythmus in der italienischen Sprache, Frankfurt 2012 (Studia romanica et linguistica, 35).

 IV. Rezensionen

  • Rez. von József Herman (Hg.), Latin vulgaire - latin tardif. Actes du Ier Colloque international sur le latin vulgaire et tardif (Pécs, 2-5 septembre 1985), Tübingen 1987, in Romanistisches Jahrbuch 39 (1988), 141-146.
  • Rez. von Günter Holtus, Edgar Radtke (Hg.), Sprachprognostik und das 'italiano di domani'. Prospettive per una linguistica 'prospettiva', Tübingen 1994, in Romanische Forschungen 107 (1995), 500-505.
  • Rez. von Michaela Wolf, Hugo Schuchardt Nachlaß. Schlüssel zum Nachlaß des Linguisten und Romanisten Hugo Schuchardt (1842-1927), Graz 1993, in Romanische Forschungen 107 (1995), 482-484.
  • mit Eva Büchi, Rez. von Actes du XXème Congrès International de Linguistique et Philologie Romanes (6-11 avril 1992), publiés par Gerold Hilty en collaboration avec les présidents de section, 5 Bde, Tübingen/Basel 1993, in Vox Romanica 55 (1996), 220-236.
  • Rez. von Wolfgang Raible (Hg.), Medienwechsel. Erträge aus zwölf Jahren Forschung zum Thema 'Mündlichkeit und Schriftlichkeit', Tübingen 1998, in Zeitschrift für Germanistik NF 9 (1999), 710-713.
  • Rez. von Martin-Dietrich Gleßgen, Die Falkenheilkunde des 'Moamin' im Spiegel ihrer volgarizzamenti. Studien zur Romania arabica, Band I: Edition der neapolitanischen und der toskanischen Version mit philologischem Kommentar, Band II: Der medizinisch-biologische Wortschatz und seine Übersetzung, Tübingen 1996, in Romanistisches Jahrbuch 51 (2000), 212-217.
  • Rez. von Günter Holtus, Anja Overbeck, Harald Völker, Luxemburgische Skriptastudien. Edition und Untersuchung der altfranzösischen Urkunden Gräfin Ermesindes (1226-1247) und Graf Heinrichs V. (1247-1281) von Luxemburg, Tübingen 2003, in Zeitschrift für romanische Philologie 121 (2005), 650-659.
  • Rez. von Elzbieta Jamrozik, Il collegamento transfrastico in italiano, Warschau 2002, in Romanische Forschungen 119 (2007), 503-507.
  • Rez. von Céline Guillot, Serge Heiden, Sophie Prévost (Hg.), À la quête du sens. Études littéraires, historiques et linguistiques en hommage à Christiane Marchello-Nizia, Lyon 2006, in Revue de linguistique romane 73 (2009), 238-246.
  • Rez. von Eugenio Coseriu, Lateinisch - Romanisch. Vorlesungen und Abhandlungen zum sogenannten Vulgärlatein und zur Entstehung der romanischen Sprachen, Hg. von Hansbert Bertsch, Tübingen 2008, in Revue de linguistique romane 76 (2012), 211-215.
  • Rez. von Ralph Müller, Die Metapher. Kognition, Korpusstilistik und Kreativität, Paderborn 2012, in Scientia Poetica 17 (2013), 384-389.

     

     

Lehre

Wintersemester 2014/15

  • VL Einführung in die romanische Sprachwissenschaft (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st.
  • VL Der Übergang vom Latein zu den romanischen Sprachen, 2st.
  • HS Französische Varietätenlinguistik, 2st.
  • Ü Diachronie II: Altfranzösisch, 2st.
  • OS für Doktoranden und Examenskandidaten (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st.

Veranstaltungen vorausgegangener Semester

Wintersemester 2003/04

  • VL Einführung in die romanische Sprachwissenschaft (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st.
  • VL Italienische Sprachgeschichte: die questione della lingua von Dante bis in die Neuzeit, 2st.
  • HS Soziolinguistik in Frankreich, 2st.
  • OS für Doktoranden und Examenskandidaten (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st.
  • Ü Altfranzösisch III, 2st.

Sommersemester 2004

  • VL Phonetik und Phonologie des Französischen, 2st.
  • HS Zur Entstehung der romanischen Philologie, 2st.
  • HS Diskursstrategien im Italienischen, 2st.
  • Ü Repetitorium für Examenskandidaten Italienisch, 2st.

Wintersemester 2004/05

  • VL Einführende Vorlesung in die romanische Sprachwissenschaft (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st.
  • VL Gesprochenes Italienisch, 2st.
  • HS Französische Sprache im Mittelalter, 2st.
  • Ü Altfranzösisch I, 2st.
  • OS Sprachwissenschaft (für Doktoranden und Examenskandidaten) (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st.

Sommersemester 2005

  • VL Vom Latein zum Französischen, 2st.
  • Ü Italienische Phonetik, st.
  • HS Bedeutungswandel im Italienischen (zus. mit Fr. Kreipl), 2st.
  • Ü Altfranzösisch II, 2st.
  • Ü Repetitorium für Examenskandidaten Italienisch (Sprachwissenschaft), 2st.

Wintersemester 2005/06: Forschungsfreisemester

Sommersemester 2006

  • VL Varietätenlinguistik des Französischen, 2st.
  • VL Sprachpolitik in Italien, 2st.
  • HS Die Entdeckung der Muttersprache: Sprachdenken im 16. und 17. Jahrhundert in Italien und Frankreich, 2st.
  • Ü Italienische Phonetik, 1st.
  • Ü Altfranzösisch II, 2st.

Wintersemester 2006/07

  • VL Einführung in die romanische Sprachwissenschaft (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st.
  • VL Varietäten des Italienischen, 2st.
  • HS Neuere Entwicklungen in der Semantik (frz.), 2st.
  • Ü Altfranzösisch III, 2st.
  • Ü Altitalienisch I, 2st.

Sommersemester 2007

  • VL Prosodie im Französischen, 2st.
  • HS Syntax (Italienisch/Französisch), 2st.
  • Ü Französische Phonetik, 1st.
  • Ü Lektürekurs Altfranzösisch, 1st.
  • Ü Repetitorium Italienische Sprachwissenschaft (Altitalienisch, Sprachgeschichte), 2st.
  • OS für Doktoranden und Examenskandidaten (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st. (14tägig)

Wintersemester 2007/08

  • VL Einführung in die romanische Sprachwissenschaft, 2st.
  • VL Sprachstandardisierung in der Romania, 2st.
  • HS Französische Sprachgeschichte, 2st.
  • OS für Doktoranden und Examenskandidaten (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st.
  • Ü Altitalienisch I, 2st.

Sommersemester 2008

  • VL Gesprochenes Französisch, 2st.
  • HS Sprachwissenschaft um 1800 (Französisch, Italienisch, Spanisch), 2st.
  • HS Französische Jugendsprache, 2st.
  • OS für Doktoranden und Examenskandidaten (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st.
  • Ü Italienische Phonetik, 1st.

Wintersemester 2008/09

  • VL Einführung in die romanische Sprachwissenschaft, 2st.
  • VL Syntaktische Strukturen des Italienischen, 2st.
  • HS Syntaktische Strukturen des Französischen, 2st.
  • HS Varietäten des Italienischen, 2st.
  • OS für Doktoranden und Examenskandidaten (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st.
  • Ü Lektürekurs Altfranzösisch, 1st.

Sommersemester 2009

  • VL Vom Latein zum Französischen, 2st.
  • HS Sette- e Ottocento, 2st.
  • Ü Altfranzösisch II, 2st.
  • Ü Altitalienisch II, 2st.
  • OS für Doktoranden und Examenskandidaten (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st.

Wintersemester 2009/10

  • VL Einführung in die romanische Sprachwissenschaft, 2st.
  • VL Lexikologie und Semantik des Italienischen, 2st.
  • HS Gesprochenes Französisch: Historische Perspektiven, 2st.
  • HS Italienische Syntax, 2st.
  • Ü Altfranzösisch III, 2st.

Sommersemester 2010: Forschungsfreisemester

Wintersemester 2010/11

  • VL Einführung in die romanische Sprachwissenschaft (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st.
  • VL Sprache und Raum (Romanische Sprachwissenschaft), 2st.
  • HS Varietätenlinguistik des Französischen, 2st.
  • Ü Altfranzösisch II, 2st.
  • OS für Doktoranden und Examenskandidaten (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st.

Sommersemester 2011

  • VL Einführung in die romanische Sprachwissenschaft (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st.
  • VL Sprachgeschichte als Kulturgeschichte: das Französische im Mittelalter und in der frühen Neuzeit, 2st.
  • HS Pragmatik und Textlinguistik Italienisch, 2st.
  • Ü Altfranzösisch II, 2st.
  • Ü Altitalienisch II, 2st.
  • OS für Doktoranden und Examenskandidaten (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st.

Wintersemester 2011/12

  • VL Einführung in die romanische Sprachwissenschaft, 2st.
  • VL Sprachausbau und Standardisierung in den romanischen Sprachen (Romanische Sprachwissenschaft), 2st.
  • HS Französische Soziolinguistik der Moderne und Postmoderne. Von der "crise de la langue" zur "exception culturelle", 2st.
  • Ü Altfranzösisch II, 2st. 
  • OS für Doktoranden und Examenskandidaten, 2st.

Sommersemester 2012

  • VL Französische Sprachgeschichte als Kulturgeschichte: Renaissance und Klassik (Frz. Sprach- und Kulturwissenschaft), 2st.
  • HS Die questione della lingua, 2st.
  • Ü Altfranzösisch II, 2st. 
  • Ü Examensvorbereitung Italienische Sprachwissenschaft, 2st.
  • OS für Doktoranden und Examenskandidaten, 2st.

Wintersemester 2012/13

  • VL Einführung in die romanische Sprachwissenschaft, 2st.
  • VL Medien und Sprache (Frz. und Ital. Sprachwissenschaft), 2st.
  • Ü Französische Phonetik, 1st. 
  • HS Konstruktionsgrammatik (zusammen mit Hr. Eufe und Hr. Kalkhoff)
    (Frz., Ital, Sp. Sprachwissenschaft), 2st.
  • Altfranzösisch II, 2st.
  • OS für Doktoranden und Examenskandidaten, 2st.

Sommersemester 2013

  • VL Französische Sprachgeschichte: vom Latein zum Französischen, 2st.
  • Ü Französische Phonetik, 1st.
  • HS Die Herausbildung des Italienischen als Schrift- und Nationalsprache. Überdachung und Koineisierung, 2st. 
  • Ü Altfranzösisch II, 2st.
  • Ü Examensvorbereitung Italienische Sprachwissenschaft, 2st.
  • OS für Doktoranden und Examenskandidaten, 2st.

Wintersemester 2013/14

  • VL Einführung in die romanische Sprachwissenschaft (zus. mit Fr. Neumann-Holzschuh), 2st.
  • VL Italienisch: Syntax 
  • Ü Französische Phonetik, 1st. 
  • HS Französische Phonologie (zus. mit Hr. Kalkhoff), 2st.
  • Ü Altfranzösisch II, 2st.
  • OS für Doktorandinnen/Doktoranden sowie Examenskandidatinnen und -kandidaten, 2st.

Sommersemester 2014: Forschungsfreisemester

Staatsexamen

Die Leselisten der bayerischen Romanisten für die Prüfungen in Sprachwissenschaft sind abrufbar unter Französisch, Italienisch, Spanisch.

  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften

Romanistik

Prof. Dr.
Maria Selig
Prof. Dr. Maria Selig

Gebäude PT, Zi. 3.3.38
Telefon 0941 943-3375
Telefax 0941 943-3931
E-Mail; Forschungsfreisemester im SS 14/Sprechst.:links