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Aktuelles

15.07.2021

Update: Studienorganisation für den Rest des Sommersemesters und das Wintersemester 2021/22

Liebe Studierende!

Erneut möchte ich die Grundsätze der Studienorganisation unseres Instituts aktualisieren, um Ihnen Planungssicherheit für den Rest des laufenden Sommersemesters und das kommende Wintersemester zu verschaffen. Einige der bisherigen Grundsätze gelten fort und werden daher in der nachfolgenden Liste beibehalten. Ergänzt werden sie durch seither erlassene Bestimmungen und aktuelle Hinweise zur weiteren Planung.

1. Die auf den Corona-Seiten der Universitäts-Homepage gelisteten allgemeinen Vorgaben gelten auch weiterhin für unser Institut. Bitte diese Seiten daher täglich konsultieren!

2. Die Studienhöchstdauer wurde durch eine Änderung des Bayerischen Hochschulgesetzes (vgl. Pressemitteilung des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst vom 23.03.21) auch um das laufende Sommersemester verlängert, so wie das bereits für das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/21 gilt.

3. Seit dem 26.05.21 ist nun auch für das laufende Sommersemester eine eigene Rahmenprüfungsordnung in Kraft, in der gem. § 9 die Möglichkeit zur Fristenhemmung für schriftliche Prüfungsarbeiten fortgeschrieben wird. Diese neue und die früheren Rahmenprüfungsordnungen finden sich unter der Rubrik „Über die UR/Ordnungen…/Studienorganisation…“ auf der Uni-Homepage.

4. Die Fristenhemmung für die Abgabe von Hausarbeiten aus den vergangenen Semestern bleibt vorerst weiter in Kraft. Zusätzlich hat das Institut auf Basis der neuen Rahmenprüfungsordnung beschlossen, diese Fristenhemmung nun auch auf das laufende Sommersemester auszudehnen, da die Bibliothekssituation immer noch und auf absehbare Zeit unbefriedigend ist. Für Hausarbeiten gilt diese Fristenhemmung automatisch, muss also bei den Lehrenden nicht extra beantragt werden.

5. Bei Bachelor- und Masterarbeiten gilt diese Fristenhemmung jedoch nicht automatisch! Stattdessen ist hier über den Betreuer der Arbeit sowie das Prüfungsamt beim zuständigen Prüfungsausschuss (Bachelorstudiengang bzw. Master Demokratiewissenschaft) eine Verlängerung der Bearbeitungsfrist zu beantragen. Der Prüfungsausschuss legt dann den neuen Abgabetermin fest.

6. Gleichzeitig hat das Institut jedoch in Abstimmung mit unserer Fachschaft beschlossen, die Bearbeitungsfristen für alle vier ‚Corona-Semester‘ (WS 2019/20, SS 2020, WS 2020/21, SS 2021) einheitlich nach dem Ende der Vorlesungszeit des kommenden Wintersemesters (Sa, 12.02.2022) wieder einzusetzen und damit deckungsgleich mit den regulären Bearbeitungsfristen des WS 2021/22 zu machen. Der neue reguläre Abgabetermin für alle vier ‚Corona-Semester‘ wird demzufolge der 31.03.22 sein. Der 1. und der 2. Wiederholungstermin folgen dann wie üblich in sechs- bzw. achtwöchigem Abstand.

7. Diese einheitliche Terminierung für alle vier ‚Corona-Semester‘ sowie das kommende WS dient der Vermeidung einer unübersichtliche Terminvielfalt und soll auch den administrativen Aufwand unser vielbeschäftigten Sekretariate in Grenzen halten! Einzelheiten zu den jeweiligen Semestern (reguläre Abgabetermine, Wiederholungstermine) finden sich auf den einzelnen Terminübersichten unter der Homepage-Rubrik „Studium und Lehre“, die dort in Kürze entsprechend aktualisiert werden.

8. Mit diesem langen Vorlauf vor der Fristeneinsetzung kann ggf. zudem einer erneuten Verschärfung der Pandemiesituation in den kommenden Monaten begegnet werden. Und es verschafft Ihnen auch genügend Vorlauf zur Erstellung noch ausstehender Hausarbeiten aus den früheren ‚Corona-Semestern‘. Planen Sie also schon jetzt sinnvoll vor!

9. Sollte sich die Pandemiesituation im kommenden Wintersemester aber doch wieder so verschärfen, dass die jetzt beschlossene Fristeneinsetzung nicht zu halten ist, behält es sich das Institut natürlich vor, im weiteren Verlauf wieder eine neue Fristenhemmung zu beschließen. Wir können und werden damit auch künftig möglichst flexibel und sachgerecht auf das Pandemiegeschehen reagieren.

10. Es sei aber erneut betont und hervorgehoben: Fristenhemmung bedeutet nur, dass Arbeiten nicht zu den regulär vorgesehenen Terminen abgegeben werden müssen! Wer also seine Arbeiten auch unter den jetzigen Bedingungen fertigstellen kann, darf – und sollte – sie natürlich auch jederzeit einreichen! Die Fristenhemmung ist folglich nur als Härtefallregelung für die Fälle gedacht, in denen eine Bearbeitung in den regulären Fristen nicht möglich ist.

11. Für das kommende Wintersemester hat die Universitätsleitung bereits im April einen Grundsatzbeschluss zur Lehrorganisation verkündet. Es ist grundsätzlich weder eine Hybridlösung mit einer Mischung von Präsenz- und digitalen Lehranteilen vorgesehen noch eine Weiterführung der volldigitalen Lehre. Vielmehr soll die Lehre gemäß Schreiben des Präsidenten vom 29.04.21 „für das Wintersemester 2021/22 nach dem gegenwärtigen Stand als Präsenzangebot geplant werden“. Dies allerdings mit einer digitalen Rückfalloption, wenn eine erneute Verschärfung des Pandemiegeschehens das erforderlich machen sollte. Das Schreiben findet sich auf den Corona-Seiten der Universität.

12. Lehrplanung und Veranstaltungsmanagement im neuen Portal EXA sind dementsprechend für das kommende Wintersemester bereits auf den Präsenzlehrbetrieb ausgerichtet. Die nun wieder nötige Raumplanung wird im Laufe des Sommersemesters abgeschlossen sein. Sollte im weiteren Verlauf wieder ein Wechsel in den digitalen Lehrmodus nötig werden, ist das für das Veranstaltungsmanagement technisch unproblematisch, weil dann nur die Raumplanung deaktiviert wird. Die üblichen Anmeldemodalitäten für Veranstaltungen bleiben ohnehin gleich.

Liebe Studierende!

Wir alle hoffen, dass uns im kommenden Wintersemester die Rückkehr in einen geregelten Präsenzbetrieb endlich gelingen wird. Eine rein digitale Universität ist letztlich nur ein Notbehelf, und selbst ein hybrides Semester mit Wechsel von Präsenz- und Digitalformaten ist problematisch, gerade für die praktische Organisation Ihres Studienalltags! Das ist uns allen bewusst – nicht zuletzt durch die intensive Abstimmung mit unserer Fachschaft, der ich an dieser Stelle deshalb herzlich für ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement danken möchte!

Wir werden alles versuchen, um einen geregelten Präsenzbetrieb im kommenden Wintersemester zu gewährleisten. Fairerweise können wir dies aber nicht mit letzter Sicherheit garantieren. Denn im Zweifelsfall geht Gesundheit vor Präsenz. Anfang Oktober, also rechtzeitig vor Beginn der kommenden Vorlesungszeit, werden wir hier dazu erneut berichten.

Viel Erfolg für die kommenden Monate!

Prof. Dr. Martin Sebaldt


08.07.2021

Freier Platz in Exkursion nach Kaukasus (Georgien und Armenien)

In der wissenschaftlichen Exkursion nach Kaukasus (Georgien und Armenien) vom 16.09. bis zum 09.10., die von Prof. Maćków organisiert wird, ist ein Platz frei geworden. Interessierte melden sich bitte bei Prof. Maćków per E-Mail bis zum Monatsende.


17.06.2021

30 betreute Dissertationen

Mit Abschluss des Promotionsverfahrens von Raphael Gritschmeier kann Prof. Sebaldt nunmehr auf 30 betreute Dissertationen und Habilitationsschriften zurückblicken. Die Liste dieser Absolventinnen und Absolventen findet sich auf seiner Lehrstuhlseite. Er selbst hat vor 30 Jahren promoviert und ist seit kurzem 2 x 30 Jahre alt - eine freundliche Zahlenlaune des historischen Zufalls!


29.04.2021

Update: Studienorganisation im Sommersemester 2021 und im Wintersemester 2021/22

Liebe Studierende!

Erneut möchte ich die Grundsätze der Studienorganisation unseres Instituts aktualisieren, um Ihnen Planungssicherheit für das laufende Sommersemester und im Rahmen des derzeit Möglichen auch schon für das kommende Wintersemester zu verschaffen. Die meisten der bisherigen Grundsätze gelten fort und werden daher in der nachfolgenden Liste beibehalten. Ergänzt werden sie durch seither erlassene Bestimmungen und aktuelle Hinweise zur weiteren Planung.

1. Die auf den Corona-Seiten der Universitäts-Homepage gelisteten allgemeinen Vorgaben gelten auch weiterhin für unser Institut. Bitte diese Seiten daher täglich konsultieren!

2. Die Studienhöchstdauer wurde inzwischen offiziell um das vergangene Wintersemester verlängert, so wie das gemäß § 8 der Rahmenprüfungsordnung SS 2020 schon für das Sommersemester 2020 gilt. Ob eine derartige Regelung nun auch für das laufende Sommersemester 2021 erlassen wird, ist derzeit noch nicht klar. Bitte auch dazu die Corona-Seiten der Universität im Blick behalten!

3. Ebenso ist derzeit noch nicht klar, ob es eine gesonderte Rahmenprüfungsordnung auch für das laufende Sommersemester 2021 geben wird. Die Rahmenprüfungsordnungen für das SS 2020 und das WS 2020/21 finden sich unter der Rubrik „Über die UR/Ordnungen…/Studienorganisation“ auf der Uni-Homepage.

4. Die Fristenhemmung für die Abgabe von Hausarbeiten aus den vergangenen Semestern bleibt weiter in Kraft. Einzelheiten zu den jeweiligen Semestern finden sich auf den Terminübersichten unter der Homepage-Rubrik „Studium und Lehre“. Für Hausarbeiten gilt diese Fristenhemmung automatisch, muss also bei den Lehrenden nicht extra beantragt werden.

5. Bei Bachelor- und Masterarbeiten gilt diese Fristenhemmung jedoch nicht automatisch! Stattdessen ist hier über den Betreuer der Arbeit sowie das Prüfungsamt beim zuständigen Prüfungsausschuss (Bachelorstudiengang bzw. Master Demokratiewissenschaft) eine Verlängerung der Bearbeitungsfrist zu beantragen. Der Prüfungsausschuss legt dann den neuen Abgabetermin fest.

6. Es sei aber erneut betont und hervorgehoben: Fristenhemmung bedeutet nur, dass Arbeiten nicht zu den regulär vorgesehenen Terminen abgegeben werden müssen! Wer also seine Arbeiten auch unter den jetzigen Bedingungen fertigstellen kann, kann – und sollte – sie natürlich auch jederzeit einreichen! Die Fristenhemmung ist folglich nur als Härtefallregelung für die Fälle gedacht, in denen eine Bearbeitung in den regulären Fristen nicht möglich ist.

7. Ob diese Fristenhemmung auch auf das laufende Semester ausgedehnt wird, entscheidet das Institut in Abstimmung mit unserer Fachschaft gegen Ende der Vorlesungszeit im Lichte des weiteren Pandemie-Geschehens. Hierüber wird dann an dieser Stelle mit einem Update zeitnah informiert.

8. Die Universitätsleitung hat heute (29.04.21) einen Grundsatzbeschluss zur Lehrorganisation im kommenden Wintersemester verkündet. Es ist weder eine Hybridlösung mit einer Mischung von Präsenz- und digitalen Lehranteilen vorgesehen noch eine Weiterführung der volldigitalen Lehre. Vielmehr soll die Lehre gemäß Schreiben des Präsidenten „für das Wintersemester 2021/22 nach dem gegenwärtigen Stand als Präsenzangebot geplant werden“. Dies allerdings mit einer digitalen Rückfalloption, wenn eine erneute Verschärfung des Pandemiegeschehens das erforderlich machen sollte.

9. Die daraus erwachsenden konkreten Folgen für den Lehrbetrieb des Instituts im kommenden Wintersemester werden nun in Abstimmung mit unserer Fachschaft geklärt und an dieser Stelle noch im Laufe der Vorlesungszeit veröffentlicht.

Alle guten Wünsche für Ihren weiteren Semesterverlauf!

Prof. Dr. Martin Sebaldt


18.03.2021

Liste mit potentiellen Praktikumsstellen

Der Praktikumsbeauftragte des Instituts Dr. Maximilian Grasl hat mit dankenswerter Unterstützung von Herrn Cedric Freyler eine umfangreiche Liste potentieller Praktikumsstellen zusammengestellt.

Damit lassen sich systematisch gegliedert nach Tätigkeitsfeldern (z.B. Verbände, Gewerkschaften, Vereine, Politische Institutionen und Akademien, Journalismus, Unternehmen und Agenturen) Adressen und vor allem Anregungen und Ideen zu spannenden und erfahrungsreichen Praktikumsstellen durchschmökern.

Dank der großen Initiative der Fachschaft sind dort ebenfalls bereits einige der von unseren Studierenden gemachten Erfahrungen in Form von Praktikumsberichten verfügbar. So dass man sich zum einen schon vor Antritt einer Stelle detailliert darüber informieren kann. Und zum anderen – und vielleicht noch interessanter –, dass sich über das Teilen mit anderen, sehr viel zahlreichere und unterschiedlichere Einblicke in politikwissenschaftliche Tätigkeitsfelder gewinnen lassen, als dies alleine mit eigenen Praktikas möglich wäre….

Wenn Sie auch dazu beitragen und Ihre interessanten Praktikumserfahrungen mit anderen teilen möchten, senden Sie Ihren Bericht gerne (wenn Sie wollen anonymisiert) an Maximilian.Grasl@politik.uni-regensburg.de.


03.03.2021

Aufbau-Vorlesung Mittel- und Osteuropa im Sommersemester 2021 auch als Basis-Vorlesung absolvierbar

Die Aufbau-Vorlesung "Politische Strukturprobleme Mittel- und Osteuropas. Östliche Partnerschaft zwischen der EU und Russland. Ein umstrittenes Projekt" im Bereich Vergleichende Politikwissenschaft (Mittel- und Osteuropa) ist im kommenden Semester auch als Basis-Vorlesung absolvierbar.


12.02.2021

Update: Studienorganisation im Wintersemester 2020/21 und im Sommersemester 2021

Liebe Studierende!

Zum Ende der Vorlesungszeit möchte ich die Grundsätze der Studienorganisation unseres Instituts aktualisieren, um Ihnen Planungssicherheit für den Rest des Wintersemesters und für das kommende Sommersemester zu verschaffen. Die meisten der bisherigen Grundsätze gelten fort und werden daher in der nachfolgenden Liste beibehalten. Punktuell werden sie jedoch durch Bestimmungen ergänzt bzw. ersetzt, die seither erlassen wurden.

1. Die auf den Corona-Seiten der Universitäts-Homepage gelisteten allgemeinen Vorgaben gelten auch für unser Institut. Bitte daher diese Seiten weiterhin täglich konsultieren!

2. Die am 04.02.2021 geänderte Rahmenprüfungsordnung der Universität Regensburg für das Wintersemester 2020/21 sieht in § 9 nun erneut freie Prüfungsversuche vor, wie schon die Rahmenprüfungsordnung für das SS 2020. Diesmal gilt dies allerdings nur für schriftliche Prüfungen (insb. Klausuren und Hausarbeiten) und auch nur begrenzt auf den Zeitraum zwischen dem 20.01. und dem 30.04.21! Das gilt folglich auch für unser Institut. Das Dokument findet sich auf den Corona-Seiten der Universität.

3. Hochschulpolitisch ist zudem geplant, die Studienhöchstdauer nun auch um das laufende Wintersemester zu verlängern, so wie das gemäß § 8 der Rahmenprüfungsordnung SS 2020 schon für das vergangene Sommersemester galt. Offiziell umgesetzt ist das aber noch nicht. Bitte auch dazu die weitere Entwicklung auf den Corona-Seiten der Universität verfolgen!

4. Die Fristenhemmung für die Abgabe von Hausarbeiten aus den vergangenen Semestern bleibt weiter in Kraft und wird nun auch auf das laufende Wintersemester ausgedehnt. Einzelheiten zu den jeweiligen Semestern finden sich auf den Terminübersichten unter der Homepage-Rubrik „Studium und Lehre“. Für Hausarbeiten gilt diese Fristenhemmung automatisch, muss also bei den Lehrenden nicht extra beantragt werden.

5. Bei Bachelor- und Masterarbeiten gilt diese Fristenhemmung jedoch nicht automatisch! Stattdessen ist hier über den Betreuer der Arbeit sowie das Prüfungsamt beim zuständigen Prüfungsausschuss (Bachelorstudiengang bzw. Master Demokratiewissenschaft) eine Verlängerung der Bearbeitungsfrist zu beantragen. Der Prüfungsausschuss legt dann den neuen Abgabetermin fest.

6. Es sei aber erneut betont und hervorgehoben: Fristenhemmung bedeutet nur, dass Arbeiten nicht zu den regulär vorgesehenen Terminen abgegeben werden müssen! Wer also seine Arbeiten auch unter den jetzigen Bedingungen fertigstellen kann, kann – und sollte – sie natürlich auch jederzeit einreichen! Die Fristenhemmung ist folglich nur als Härtefallregelung für die Fälle gedacht, in denen eine Bearbeitung in den regulären Fristen nicht möglich ist.

7. Der Lehrbetrieb wird angesichts der unverändert ernsten Corona-Lage auch für das Sommersemester 2021 volldigital geplant. Rechtzeitig vor Beginn der neuen Vorlesungszeit erfolgt dazu an dieser Stelle ein Update.

Mit den besten Wünschen für Ihren Semesterabschluss und in der Hoffnung auf ein entspannteres Sommersemester!

Prof. Dr. Martin Sebaldt


17.12.2020

Bearbeitungsfristen für Abschlussarbeiten (BA, MA)

Noch ein ergänzender Hinweis zu den "Grundsätzen der Studienorganisation im Wintersemester 2020/21" (vgl. Eintrag vom November):

Die Fristenhemmung gilt für Abschlussarbeiten nicht automatisch. Stattdessen muss hier über das Prüfungsamt beim zuständigen Prüfungsausschuss (Bachelorstudiengang bzw. Master Demokratiewissenschaft) eine Verlängerung der Bearbeitungsfrist beantragt werden. Der Prüfungsausschuss legt dann den neuen Abgabetermin fest.


24.11.2020

Grundsätze der Studienorganisation im Wintersemester 2020/21

Liebe Studierende!

Auch das laufende Wintersemester ist von den Auswirkungen der aktuellen Corona-Pandemie maßgeblich beeinflusst. Als Leitfaden für Ihre Studiengangsplanung seien daher die wesentlichen Punkte zusammengefasst:

1. Die auf den Corona-Seiten der Universitäts-Homepage gelisteten allgemeinen Informationen und Vorgaben gelten auch für unser Institut und werden daher auf unserer Instituts-Homepage nicht erneut aufgeführt. Bitte daher diese Seiten täglich konsultieren!

2. Die bislang geltenden und mit unserer Fachschaft abgestimmten Grundsätze des Instituts zur Studienorganisation unter Corona-Bedingungen gelten weiter. Sie werden im Folgenden also für das laufende Wintersemester lediglich aktualisiert und um Erläuterungen erweitert. Im Einzelnen:

3. Der Lehrbetrieb wird bis zum Ende des Wintersemesters volldigital ablaufen. Ausnahmen erfolgen gem. Absprache mit den einzelnen Dozenten nur bei der Durchführung von Abschlussklausuren und Wiederholungsklausuren.

4. Die Fristenhemmung für die Abgabe von Hausarbeiten aus den vergangenen Semestern bleibt vorerst weiter in Kraft, da der Zugang zur UB nach wie vor nicht unbeschränkt möglich ist. Einzelheiten zu den jeweiligen Semestern finden sich auf den Terminübersichten unter der Homepage-Rubrik Lehre.

5. Die zuständigen Prüfungsausschüsse (BA, MA) werden im Lichte des weiteren Pandemie-Geschehens zum Ende der Vorlesungszeit entscheiden, ob die Fristenhemmung dann aufgehoben werden kann. Die Terminübersichten zu den zurückliegenden Semestern werden dann entsprechend aktualisiert und um die dann geltenden neuen regulären Abgabe- und Wiederholungstermine ergänzt.

6. Es sei aber erneut betont und hervorgehoben: Fristenhemmung bedeutet nur, dass Arbeiten nicht zu den regulär vorgesehenen Terminen abgegeben werden müssen! Wer also seine Arbeiten auch unter den jetzigen Bedingungen fertigstellen kann, kann sie natürlich auch jederzeit einreichen!

7. Auch in Ihrem eigenen Interesse sollten Sie das anstreben, da Sie für die Zulassung zu Aufbaumodulveranstaltungen des Bachelorstudiengangs Politikwissenschaft die jeweiligen Basismodule mit ihren Studien- und Prüfungsleistungen erfolgreich abgeschlossen haben müssen (= Konsekutivitätsregel gem. § 53 Abs. 2 BA-Prüfungsordnung).

8. Die Fristenhemmung ist also mit anderen Worten als Härtefallregelung gedacht und sollte Sie deshalb nicht zur leichtfertigen Verschleppung Ihres Studiums verleiten. Bleiben Sie also beim Abfassen von Hausarbeiten konsequent am Ball, auch wenn es derzeit nicht immer einfach ist!

9. Ob diese Fristenhemmung auch auf das laufende Wintersemester ausgedehnt werden muss, wird im Lichte des weiteren Pandemie-Geschehens von den zuständigen Prüfungsausschüssen (BA, MA) ebenfalls zum Ende der Vorlesungszeit entschieden. Denn die regulären Bearbeitungsfristen für Hausarbeiten beginnen ja erst nach Vorlesungsende (vgl. Terminübersicht zum WS 2020/21 unter der Rubrik Lehre). Genauere Informationen dazu werden dann hier unter „Aktuelles“ veröffentlicht. Bitte deshalb regelmäßig auf unsere Instituts-Homepage schauen!

Mit diesen wenigen Faustregeln will Ihnen das Institut für Politikwissenschaft die Planung und Durchführung Ihres Studiums soweit wie möglich erleichtern. Uns allen ist bewusst, dass das nicht immer einfach ist, aber wir werden es gemeinsam schaffen.

Mit den besten Wünschen für Ihr Studium und im Namen des gesamten Instituts

Prof. Dr. Martin Sebaldt


13.05.2020

Prüfungen im Sommersemester 2020: neue Rahmenprüfungsordnung

Die seit 07.05.2020 in Kraft befindliche Rahmenprüfungsordnung für das SS 2020 regelt die Durchführung von Prüfungen im laufenden Sommersemester unter den derzeitigen irregulären Bedingungen. Sie finden sie auf der Uni-Homepage (Informationen für Studierende, Rubrik Prüfungen, Staatsexamen, Seminar- und Abschlussarbeiten) und sollten sie in Ihrem eigenen Interesse genau durchgehen.

Zentral für Ihre Gesamtplanung ist zunächst § 8 (2):

„1Studienhöchst- und Prüfungsfristen, die am Ende des Sommersemesters ablaufen, werden bis zum Ende des Wintersemesters 2020/2021 verlängert. 2Satz 1 gilt nicht für die Bearbeitungsfristen von Haus-, Seminar-, Projekt- und Abschlussarbeiten; der zuständige Prüfungsausschuss kann für die Bearbeitungszeiten von diesen Arbeiten abweichend von den Prüfungsordnungen auch pauschale Hemmungen oder Verlängerungen der Bearbeitungszeiten bzw. -fristen festlegen, wenn berechtigte Gründe die allgemeine Hemmung oder Verlängerung der Bearbeitungsfristen rechtfertigen; dies gilt insbesondere im Fall von erschwertem Zugang zu wissenschaftlicher Literatur durch Bibliotheksschließungen oder durch die Schließung von Laboren.“

Das verschafft Ihnen also zeitlichen Gestaltungsspielraum für Ihre gesamte Studienplanung. Auf die hier angesprochenen Bearbeitungszeiten für schriftliche Arbeiten wird im anschließenden Eintrag „Abgabefristen für schriftliche Arbeiten“ noch genauer eingegangen.

Bezogen auf die Durchführung von Prüfungen im laufenden Sommersemester gilt nun unter Berücksichtigung dieser neuen Rahmenprüfungsordnung folgender Grundsatz: Die bisherigen Anmeldefristen und -termine bleiben bestehen; die Fristen und Termine sowie die Modalitäten zur Erbringung der Prüfungsleistung ändern sich.

Besonders auf zwei Punkte zur Durchführung von Prüfungen ist dabei hinzuweisen,

§ 8 (1): „Ein Rücktritt von der Prüfung kann durch bloßes Fernbleiben von der Prüfung erfolgen.“

Diese Regelung ist nicht auf bestimmte Prüfungsformen beschränkt, sondern erstreckt sich auf alle Prüfungsleistungen, also auch auf Hausarbeiten. Ein derartiger Prüfungsversuch gilt demgemäß also als nicht unternommen, und die Zahl der Wiederholungsversuche wird dadurch also nicht verringert.

Entscheidend ist dabei nicht das Semester, in dem die Lehrveranstaltung stattfand, sondern der konkrete Zeitpunkt der Prüfung. Diese Bestimmung gilt also nicht nur für Veranstaltungen des Sommersemesters selbst, sondern auch für Wiederholungsprüfungen zu Kursen früherer Semester, die für die Zeit seit Schließung der UB am 14.03.2020 angesetzt sind.

§ 8 (3): „Prüfungen, die im Sommersemester angetreten werden, werden im Falle des Nichtbestehens nicht gewertet (freier Prüfungsversuch). Das Ergebnis einer erbrachten und bestandenen Prüfungsleistung wird jedoch gewertet. Eine erneute Ablegung zur Notenverbesserung ist ausgeschlossen.“

Das ist also KEINE GENERELLE 'FREISCHUSSREGELUNG', sondern nur bezogen auf nicht bestandene Leistungen. „Prüfungen“ erstreckt sich auch hier auf alles, was gemäß unseren Ordnungen als „Prüfungsleistung“ definiert ist, also auch auf Hausarbeiten.
Abgabefristen für schriftliche Arbeiten: Richtlinien des Instituts

Darüber hinaus gibt es auch neue Entscheidungen zu den Abgabefristen für schriftliche Arbeiten (Seminararbeiten und Abschlussarbeiten):

Die Universitätsleitung hat aufgrund der schrittweise Öffnung der Universitätsbibliothek entschieden, dass die bisher für schriftliche Arbeiten geltende Fristenhemmung so pauschal nicht mehr weitergelten kann. Sie gründet diese Entscheidung auch auf die neue Rahmenprüfungsordnung für das Sommersemester 2020. Hier der entsprechende Passus der Uni-Homepage (Informationen für Studierende, Rubrik Prüfungen, Staatsexamen, Seminar- und Abschlussarbeiten):

„Bisher war der Fristenlauf für alle Modul,- Haus-, Seminar-, Projekt- und Abschlussarbeiten (Bachelor-, Master-, Magister-, Diplomarbeiten sowie Zulassungsarbeiten im Lehramt) aufgrund der Schließung der Universitätsbibliothek am 14.03.2020 gehemmt. Künftig kann der erschwerte Literaturzugang als generell tragender Hemmungsgrund für den Fristenlauf nicht mehr aufrechterhalten werden. Da in einigen Fächern und für einige Prüfungsleistungen die online verfügbare Literatur ausreichend ist, in anderen Fällen nicht, können die zuständigen Prüfungsausschüsse ab sofort darüber entscheiden, ob und ab wann der Fristenlauf wieder beginnt. So lange diese Entscheidungen nicht getroffen und kommuniziert sind, bleibt der Fristlauf weiter gehemmt. Bereits anderweitig getroffene Absprachen mit den Betreuer*innen behalten bis auf weiteres ihre Gültigkeit.“

Die Institutsleitung hat nach Beratung mit unserer Fachschaft einstimmig entschieden, dass das Institut für Politikwissenschaft die Fristenhemmung vorerst beibehält. Auch § 8 (2) der neuen Rahmenprüfungsordnung für das Sommersemester 2020 sieht diese Möglichkeit ja explizit vor. Das werden die zuständigen Prüfungsausschüsse (Bachelor, Master) entsprechend umsetzen. Erst wenn die Arbeitsbedingungen in der UB wieder vollwertig hergestellt sind, kann die Fristenhemmung aufgehoben werden. Alles andere wäre unfair.

Zur Berechnung der Fristen gilt weiterhin folgende Faustformel: Ursprünglicher Abgabetermin (findet sich in den Termintabellen unter der Rubrik Lehre) plus Anzahl der Tage seit der Schließung der UB am 14.03.2020. Da sich dieser Zeitraum also von Tag zu Tag verlängert, ist eine genaue Terminangabe in diesen Übersichten natürlich nicht möglich.

Nur zur Sicherheit sei abschließend noch einmal darauf verwiesen, dass Sie Ihre schriftlichen Arbeiten natürlich jederzeit abgeben können, wenn Ihnen die Fertigstellung möglich ist. Sie MÜSSEN es derzeit nur nicht!


  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften

Institut für Politikwissenschaft

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