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Nebenfach-Regelungen

Das Studium der wirtschaftswissenschaftlichen Fächer ist als zweites Hauptfach oder Nebenfach möglich. Für Zulassungs- und Prüfungsmodalitäten ist das Prüfungsamt der Fakultät des jeweiligen ersten Hauptfaches zuständig.

Studium Nebenfach

BWL und VWL können als zweites Haupt- oder Nebenfach belegt werden, Wirtschaftsinformatik nur als zweites Hauptfach. Welche Fächer als erstes Hauptfach (im Bachelor of Arts) zu einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang studierbar sind, ist auf der Seite der Studentenkanzlei aufgeführt >>>

Weitere Informationen zum Nebenfach


Nebenfach-Regelungen

Das Studium der wirtschaftswissenschaftlichen Fächer ist als zweites Hauptfach oder Nebenfach möglich. Für Zulassungs- und Prüfungsmodalitäten ist das Prüfungsamt der Fakultät des jeweiligen ersten Hauptfaches zuständig. BWL und VWL können als zweites Haupt- oder Nebenfach belegt werden, Wirtschaftsinformatik nur als zweites Hauptfach.

Welche Fächer als erstes Hauptfach (im Bachelor of Arts) zu einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang studierbar sind, ist auf folgender Seite der Studentenkanzlei aufgeführt:

Übergangsregelungen für Nebenfach und zweites Hauptfach:

Im Zuge der Einführung der Bachelor-Studiengänge an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften werden die bisherigen Vorlesungen "Einführung in die VWL" und "Einführung in die BWL" in die Einführungswoche der Fakultät Wirtschaftswissenschaften integriert. Nebenfachstudierende, die laut Nebenfachordnung diese Veranstaltungen belegen müssen, sollen ersatzweise an den Veranstaltungen der Einführungswoche teilnehmen. Weitere Informationen werden in der Einführungswoche gegeben, die in der ersten Vorlesungswoche des Wintersemesters stattfindet.


Nebenfach BWL

Der Ablauf der verschiedenen Nebenfachstudien ist in den Studienablaufplänen dokumentiert:


Nebenfach VWL

Der Ablauf der verschiedenen Nebenfachstudien ist in den Studienablaufplänen dokumentiert:


Nebenfach WI

Der Ablauf der verschiedenen Nebenfachstudien ist in den Studienablaufplänen dokumentiert:


Kombinationsmöglichkeiten

Welche Fächer als erstes Hauptfach (im Bachelor of Arts) zu einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang studierbar sind, ist auf folgender Seite der Studentenkanzlei aufgeführt:


Prüfungsordnungen


Studiengangsziele Nebenfach WIWI


Nebenfach BWL

Qualifikationsziele Nebenfach:

Die Studierenden werden mit den Basisdisziplinen der Betriebswirtschaftslehre vertraut gemacht. In Buchhaltung sollen sie in der Lage sein, laufende Geschäftsvorfälle zu verbuchen und Abschlussbuchungen vorzunehmen. In der Kostenrechnung steht die Nutzung von Informationen aus der Kostenrechnung für die betriebliche Produkt- und Programmplanung im Vordergrund. Externe Unternehmensberichterstattung I ermöglicht den Studierenden, Geschäftsvorfälle zu bilanzieren, deren Auswirkungen auf die Bilanz, die GuV, den Anhang und den Jahresabschluss zu beurteilen und sachverhaltsgestaltende Maßnahmen im Rahmen der Bilanzpolitik vorzuschlagen. In den beiden Veranstaltungen Investitionsentscheidungen und Finanzierung werden dynamische Investitionsrechenverfahren wie die Barwert-, End- und Kapitalwertberechnung und die Methode des internen Zinssatzes sowie Renten- und Annuitätenrechnungen behandelt. Weiterhin wird die Bewertung von Anleihen und Aktien vermittelt. Die Studierenden sollen in der Lage sein, grundlegende Investitionsentscheidungen zu treffen. Die Studierenden lernen zudem die wichtigsten derivativen Finanzinstrumente kennen und können einfache Bewertungsmodelle dafür rechnen. Marketing behandelt Methoden der Gewinnung und Verarbeitung von Informationen für Marketing- Entscheidungen sowie Erkenntnisse über das Verhalten privater und institutioneller Käufer. Darauf baut die Erörterung von Konzepten und Methoden für strategische und instrumentelle Entscheidungen auf.


Qualifikationsziele zweites Hauptfach:

Die Pflichtmodulgruppe erweitert die Kenntnisse der Studierenden in den Basisdisziplinen der BWL um fortgeschrittene Inhalte. In Organisationslehre werden Studierende in die Lage versetzt, Ziele, Aufgaben und den Aufbau von Organisationen zu verstehen und klassische wie moderne Organi-sationsformen zu kennen. Auch sind sie in der Lage, Organisationsstrukturen und Arbeitsprozesse zu überprüfen und den neuen Rahmenbedingungen anzupassen. In Management und Entrepre-neurship werden die grundsätzlichen Konzepte und Techniken des Managements sowie der Un-ternehmensgründung vermittelt und durch ein Businessplanprojekt simuliert. Grundkenntnisse des Steuerrechts und der betrieblichen Steuerlehre sind für angehende Betriebswirte unerlässlich. Stu-dierende kennen am Ende der Veranstaltung die steuerrechtlichen Grundlagen der Einkommen-, Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer sowie grundlegende Inhalte des Erbschaft-/Schenkungssteuergesetzes bzw. des Grunderwerbsteuergesetzes. Die Studierenden sollen Ent-scheidungsprobleme der betrieblichen Leistungserstellung, d.h. des Produktionsmanagements, insbesondere der Produktionsplanung und -steuerung kennen lernen sowie mit theoretisch geeig-neten und praktisch erprobten Lösungskonzepten vertraut gemacht werden. Die Lehrveranstal-tung Entscheidungslehre befasst sich damit, Entscheidungsprobleme zu strukturieren, Rationali-tätsanforderungen an Entscheidungsträger zu formulieren und ein die klassischen Entscheidungs-prinzipien enthaltendes übergeordnetes Entscheidungsprinzip abzuleiten.


Nebenfach VWL

Qualifikationsziele Nebenfach:

Die „Grundlagen“- Modulgruppe macht die Studierenden mit der Mikro- und der Makroökonomik vertraut, den beiden grundlegenden Herangehensweisen der Volkswirtschaftslehre. Die Mikroökonomik schafft ein Verständnis für die Entscheidungsfindungsprozesse von Konsumenten und Produzenten auf individueller Ebene, deren Interaktion auf Märkten und die Bedingungen für volkswirtschaftliche Effizienz. In der Makroökonomik werden auf aggregierter Ebene der langfristige Trend der volkswirtschaftlichen Entwicklung und die konjunkturellen Schwankungen darum analysiert. Die Lehrveranstaltungen der Modulgruppe versetzen Studierende in die Lage, aktuelle volkswirtschaftliche Entwicklungen eigenständig einordnen und beurteilen zu können sowie die Wirksamkeit wirtschaftspolitischer Maßnahmen abzuschätzen. Mit dem Wahlmodul können die Studierenden – je nach Hauptfach – gezielt ihre Kompetenz mit den in der VWL verwendeten Methoden stärken.
In der „VWL“-Modulgruppe setzen sich die Studierenden, aufbauend auf den Grundlagen-Modulen, mit konkreten wirtschaftlichen Themengebieten vertieft auseinander. Das breite Fächerspektrum erlaubt eine Spezialisierung im Bereich Mikro oder Makro oder Methoden. Insbesondere internationale, finanzwirtschaftliche und verhaltensökonomische Themen können gewählt werden. Das ermöglicht den Studierenden – je nach Hauptfach – den Erwerb vertiefter volkswirtschaftlicher Kenntnisse an der Schnittstelle zu engrenzenden Disziplinen.


Nebenfach WI

Wirtschaftsinformatik als Nebenfach - Jeweils 6 ECTS bei den nachfolgenden 5 Kursen:

Betriebliche Informationssysteme

Die Studierenden werden in die Lage versetzt, den Einsatz, die Funktionalitäten und die Nutzungsformen betrieblicher und überbetrieblicher Informationssysteme zu erkennen und eine Klassifikation der unterschiedlichen Informationssysteme vorzunehmen. Die vermittelten Inhalte werden durch reale Fallstudien aus der betrieblichen Praxis veranschaulicht.

Datenbanken im Unternehmen

Die in der Vorlesung vermittelten Konzepte werden in einer begleitenden Übung praktisch geübt und umfassen Anforderungserhebung und -analyse, Konzeptueller Entwurf, Entity-Relationship-Modellierung, Relationales Datenbankmodell, Logischer Entwurf, Datenbanksprachen, rel. Algebra, SQL, Formaler Datenbankentwurf und Datenbanktransaktionen

Leistungserstellung

Nach einer grundlegenden Einführung in die Aufgaben des Produktionsmanagements behandelt die Vorlesung zunächst die Bedingungen für den effizienten Einsatz der Produktionsfaktoren Material, Betriebsmittel und menschliche Arbeit. Insbesondere geht es dabei um Fragen der Materialbeschaffung und -bereitstellung, Lagerhaltung, Fertigungsorganisation, Arbeitsgestaltung und -entlohnung. Daran schließt sich eine Darstellung der in der Praxis vorherrschenden Produktionsplanungs- und steuerungssysteme an. Im Vordergrund stehen Konzepte der Prognoserechnung, Produktionsprogrammplanung, Materialbedarfsplanung, Termin- und Kapazitätsplanung, Produktionssteuerung (Reihenfolgeplanung) und neuere Systeme wie Kanban oder Just-in-Time-Produktion.

Objektorientierte Programmierung

Im Kurs Objektorientierte Programmierung werden anhand der Programmiersprache Java zunächst die Grundlagen Programmierung vermittelt und anschließend mit dem objektorientierten Programmierparadigma vertieft. Es werden die Methoden und Konzepte der objektorientierten Programmierung (Vererbung, Polymorphie, Abstraktion) vermittelt und geübt. In der praktischen Übung werden Probleme direkt am Rechner gelöst und der Umgang mit Klassenbibliotheken geübt.

Unternehmensmodellierung

Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden verschiedene Techniken für die Analyse und den Entwurf (z.B. effizienter Prozessabläufe) im Unternehmens benennen und aufzeigen, mit welcher Zielsetzung diese eingesetzt werden können. Darüber hinaus sind die Studierenden nach Abschluss des Moduls in der Lage, in Abhängigkeit von der gewählten Zielsetzung, die Techniken exemplarisch an Fallstudien anzuwenden. Die Übung vertieft die Inhalte der Vorlesung an Beispielen und versetzt die Studierenden in die Lage, mit folgenden Werkzeugen zur Unternehmensmodellierung umzugehen: ARIS Business Architect und Oracle Designer.

Beschreibung der Lernziele für das Modul „Grundlagen der Wirtschaftsinformatik für Studierende anderer Bachelorstudiengänge“ (30 ECTS)

Die Studierenden sind nach Abschluss der Modulgruppe „Grundlagen der Wirtschaftsinformatik für Studierende anderer Bachelorstudiengänge“ in der Lage, die Funktionalitäten und die Nutzungsformen betrieblicher und überbetrieblicher Informationssysteme zu erkennen und eine Klassifikation der unterschiedlichen Informationssysteme vorzunehmen. Außerdem können die Studierenden verschiedene Techniken für die Analyse und den Entwurf von Prozessabläufen im Unternehmen anwenden. Weiterhin erwerben die Studierenden grundlegende Kenntnisse in der Konzeption und in der Implementierung von Datenbanken und Software-Anwendungen. Insgesamt erwerben die Studierenden eine breite theoretische Fundierung, die anhand vo praxisorientierten Anwendungen und durch den Einsatz von Software-Tools vertieft wird. Für Studierende, die Wirtschaftsinformatik als Nebenfach (nicht als 2. Hauptfach) belegen, ist lediglich diese Modulgruppe zu belegen.

Wirtschaftsinformatik als 2. Hauptfach - Kurse aus Nebenfach Wirtschaftsinformatik (30 ECTS) + Jeweils 6 ECTS aus den nachfolgenden 4 Kursen + Projektseminar mit 8 ECTS

Informationsmanagement

Die Zielsetzung der Vorlesung besteht deshalb darin, den Studierenden zunächst einen Überblick über das Informationsmanagement zu geben und relevante Bereiche zu vertiefen. Nach Abschluss des Moduls kennen die Studierenden Begriffe und Konzepte im Informationsmanagement. Ebenfalls kennen sie die Weiterentwicklungen des Ansatzes in Verbindung mit den Aufgaben des IT-Management und der IT-Governance. Die Studierenden sind darüber hinaus in der Lage, den Aufgabenbereich Informationswirtschaft im Informationsmanagement abzugrenzen, und kennen wichtige Techniken. Ebenfalls können sie die Eigenschaften der Datenqualität beschreiben und kennen Strategien, diese zu verbessern. Der Aufgabenbereich Management des Informationssystems ist den Studierenden ebenfalls bekannt, ebenso wie wichtige Techniken im Rahmen des Strategischen IT-Managements (u.a. Situationsanalyse, IT-Architektur, IT-Portfolio), die sie auch an Fallbeispielen anwenden können. Darüber hinaus haben sie einen Einblick in die Aufgaben des IT-Managements gewonnen. Sie kennen die Prozesse der IT-Abteilung und können mit Hilfe von Techniken wichtige aufbau- und ablauforganisatorische Fragestellungen beantworten. Ebenfalls kennen sie ITIL als Referenzmodell im IT-Servicemanagement. Des Weiteren haben sie einen Überblick über die Aufgaben im IT-Governance und kennen COBIT als Referenzmodell. Die Übung vertieft die Inhalte der Vorlesung an Beispielen und versetzt die Studierenden in die Lage, ausgewählte Techniken anzuwenden.


Internettechnologien und Network-Computing

Der Kurs zeigt die Möglichkeiten und Einsatzbereiche von Internettechnologien. Er vermittelt die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse zur Entwicklung von internet- und webbasierten Anwendungen. Zunächst werden die grundlegenden Netzwerktechniken gemäß dem ISO/OSI Referenzmodell vorgestellt. Aufbauend auf diesen Basistechnologien werden das Internet, die notwendigen Transportprotokolle, das WWW sowie Erweiterungstechniken des WWW zur Realisierung dynamischer Inhalte behandelt. Die extensible Markup Language als Auszeichnungssprache zur Beschreibung von strukturierter Information im Web und ihre Erweiterungen werden beispielhaft vorgestellt. Service-orientierte Architekturen und Software-as-a-Service Konzepte werden als Anwendungen der vorgestellten Techniken beschrieben.

Algorithmen, Datenstrukturen und Programmierung

Es werden schwerpunktmäßig Algorithmen und Datenstrukturen vorgestellt und mit ihnen gearbeitet. Methoden zur Beurteilung der Effizienz von Algorithmen (Laufzeitanalyse, Komplexität, O-Notation) werden diskutiert und angewendet. Für klassische Problemstellungen (z.B. Wegsuche in einem Labyrinth, Syntaxanalyse) werden Lösungswege diskutiert.

Data Analytics: Methoden und Programmierung

Inhaltlich umfasst die Veranstaltung folgende Thematiken: Grundlagen von Data Analytics, Konzepte, Methoden und praktische Umsetzung von Data Analytics in den Bereichen Klassifikation, Clustering, Assoziationsanalyse und Regressionsanalyse, Konzepte, Methoden und praktische Umsetzung von Text Analytics, Visualisierung von Daten und Data Analytics-Ergebnissen und Fortgeschrittene Anwendungen von Data Analytics

Projektseminar

Nach Abschluss dieses Moduls sollen die Studierenden in der Lage sein ein anspruchsvolles Thema der Wirtschaftsinformatik zu analysieren und auch schriftlich überzeugend und verständlich für Dritte zu fixieren.  Die beschriebene selbständige und methodische Bearbeitung eines Themas der Wirtschaftsinformatik baut auf den Lernergebnissen des Bachelorstudiums auf.

Beschreibung der Lernziele für das Modul „Wirtschaftsinformatik für Studierende anderer Bachelorstudiengänge“ (32 ECTS)

Die Studierenden haben nach Abschluss der Modulgruppe „Wirtschaftsinformatik für Studierende anderer Bachelorstudiengänge“ einen tiefgehenden Einblick in die Themengebiete der Wirtschaftsinformatik erhalten. Zusätzlich zu den Modulen der Modulgruppe „Grundlagen der Wirtschaftsinformatik für Studierende anderer Bachelorstudiengänge“ müssen Studierende, die Wirtschaftsinformatik als 2. Hauptfach belegen, auch diese Modulgruppe belegen.  

Die Studierenden lernen die Begriffe und Konzepte des Informationsmanagements sowie die Aufgaben des IT-Managements und von IT-Governance kennen. Darüber sind die Studierenden nach Abschluss dieser Modulgruppe in der Lage, Algorithmen und dazugehörige Datenstrukturen zu implementieren und deren Effizienz zu beurteilen, um komplexe Problemstellungen auf eine effiziente Art und Weise zu lösen. Dabei wird auch ein Augenmerk auf Data und Text Analytics gelegt, wobei die Studierenden neben den grundlegenden Methoden und Konzepten auch die Implementierung und Anwendung von Algorithmen (Klassifikation, Clustering, Assoziationsanalyse und Regression) vermittelt bekommen. Zusammen mit Fähigkeiten und Kenntnisse zur Entwicklung von internet- und webbasierten Anwendungen werden die Studierenden in die Lage versetzt, in einer immer digitalisierteren und vernetzteren Welt Schlüsselrollen einzunehmen. Außerdem ist ein Projektseminar eines Lehrstuhls der Wirtschaftsinformatik abzulegen, in dem ein anspruchsvolles Thema der Wirtschaftsinformatik analysiert und schriftlich überzeugend und verständlich für Dritte in einer Seminararbeit fixiert werden soll. Die beschriebene selbständige und methodische Bearbeitung eines Themas der Wirtschaftsinformatik baut dabei auf den Lernergebnissen des Bachelorstudiums auf.



  1. Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

Fakultät für Wirtschaftswissenschaften