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Weitere Veranstaltungen / Additional Events

Antrittsvorlesungen von Prof. Lea Cassar, Ph.D, und Prof. Dr. Fabian Kindermann am 6. Februar 2020

Mit einem Augenzwinkern kündigte der Sänger der Professorenband Wise Noise, welche die musikalische Umrahmung des Abends übernahmen, den ersten Song an. So habe man sich für „Knockin‘ on Heaven‘s Door“ nicht zufällig entschieden, um die neue Kollegin und den neuen Kollegen an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und am Institut für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie offiziell willkommen zu heißen.

Im Anschluss an die Begrüßung durch den Geschäftsführer des Instituts für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie Prof. Dr. Andreas Roider und einem Grußwort des Präsidenten der Universität Regensburg, Prof. Dr. Udo Hebel, war es dann an Prof. Lea Cassar, Ph.D (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. empirische Wirtschaftsforschung) und Prof. Dr. Fabian Kindermann (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Ökonomie des öffentlichen Sektors) ihre jeweiligen Forschungsbereiche im Rahmen ihrer Antrittsvorlesungen vorzustellen.

Unter dem Titel „Work as a Source of Meaning” referierte Lea Cassar über den Wert nicht-monetärer Aspekte des Arbeitslebens. In einer Reihe verschiedener Projekte hatte sie den Versuch gestartet darzulegen, inwiefern Arbeitnehmer*innen abgesehen von der jeweiligen Entlohnung durch identitätsstiftenden Sinn ihrer beruflichen Tätigkeit motiviert werden.

Prof. Dr. Fabian Kindermann präsentierte die „Ungleichheit im 21. Jahrhundert“ zunächst exemplarisch an der Einkommensentwicklung des einkommensstärksten Prozents der US-amerikanischen Bevölkerung im Gegensatz zu den einkommensschwächsten 50 Prozent, die sich im Verlauf der vergangenen 40 Jahre gegenläufig verhalten. Im europäischen Vergleich, so führte er weiter aus, sei der Anteil der unteren 50 Prozent am Brutto-Vermögen in Deutschland deutlich geringer als beispielsweise in Spanien. Diese innereuropäischen Unterschiede lassen sich fast vollständig durch entsprechende Unterschiede in den Wohneigentumsquoten erklären. Ein ähnliches Bild offenbarte Fabian Kindermann im Hinblick auf die Lebenserwartung, die für die Geburtsjahrgänge 1947 – 1949 nicht nur deutlich höher ausfalle als noch für die Jahrgänge 1926 – 1928, auch die Differenz im Bereich der Lebenserwartung zwischen arm und reich sei von ca. vier auf nunmehr sieben Jahre angewachsen.


13. Bavarian Micro Day an der Universität Regensburg

Am 09.11.2018 fand an der Universität Regensburg der 13. "Bavarian Micro Day" statt, der den Mikroökonominnen und Mikroökonomen in Bayern (und darüber hinaus) ein Forum für wissenschaftlichen Austausch bietet. Diese Veranstaltungsreihe wurde 2012 von Prof. Roider (Uni Regensburg), Prof. Englmaier (LMU München) und Prof. Gebhardt (Uni Ulm) ins Leben gerufen. Mehr Informationen finden sich unter https://sites.google.com/site/bavarianmicroday/home.

Bavarian Micro Day 2018


Meet n' Greet - Begrüßung der neuen Studentinnen und Studenten des Wintersemesters 2018/2019

Am 18.10.18, 13:00-14:00 Uhr, fand im Foyer des Vielberth-Gebäudes unser jährliches "Meet n' Greet" statt, bei dem das Institut die neuen Bachelor- und Master-Studenten begrüßt, und sich die Professorinnen und Professoren des Instituts vorstellen. Dank gebührt wieder unserem Alumni-Verein roots e.V. für Brezn und Getränke!

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Zwei Professoren verabschieden sich



Am Mittwoch, den 11. Juni 2018, versammelten sich zahlreiche Gäste - Repräsentanten aus Politik und Gesellschaft, kollegiale und wissenschaftliche Weggefährten, Freunde, Ehemalige und Studierende, um gleich zwei Abschiedsvorlesungen beizuwohnen. Der Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Prof. Dr. Jürgen Jerger, würdigte den jeweiligen Werdegang und akademischen Beitrag von Prof. Dr. Wolfgang Buchholz und Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Möller, die beide dieses Jahr zum 30. September nach äußerst erfolgreichen Karrieren ihren wohlverdienten Ruhestand antreten. In ihren anschließenden Abschiedsvorlesungen zeigten die beiden Professoren allerdings, dass die aktuelle Forschung und Gedanken über die Zukunft sie weiterhin beschäftigen:

 

Prof. Dr. Buchholz bezog mit dem Thema „Ökonomie und Moral“ Stellung für unsere Zunft und zeigte auf, dass der vielgescholtene Homo Oeconomicus weit vielschichtiger und sozialer ist, als vielfach in den Medien dargestellt wird; der Vorwurf des skrupellos handelnden Egoisten ist entkräftet, wie aufgezeigt dachten schon frühe Ökonomen den Menschen auch als mitfühlendes Wesen, der nicht sein Geld maximiert, sondern seinen (auch moralischen) Nutzen.  

 

Prof. Dr. Dr. h.c. Möller gab mit dem Thema „Arbeitslosigkeit durch Digitalisierung“ Einblicke in ein hochaktuelles wirtschaftliches wie gesellschaftspolitisches Thema. Die gute Nachricht: Die Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, als dessen Direktor Professor Möller seit 10 Jahren tätig ist, zeigen eine insgesamt weniger dramatische künftige Entwicklung, als  vielfach verbreitet wird: Jobs werden weniger verschwinden, als sich vor allem ändern.

 

Den festlichen Abschiedsvorlesungen, die vom Publikum mit großem Beifall aufgenommen wurden, folgte ein stimmungsvoller Empfang im Foyer des Vielberth-Gebäudes, zu dem der Alumni-Verein der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, roots e.V., eingeladen hatte.

 

Wir wünschen Professor Buchholz und Professor Möller alles Gute.


Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Ulrich Walwei



Am 31.01.2018 fand die Antrittvorlesung unseres neuen Honorarprofessors Prof. Dr. Ulrich Walwei - des Vize-Direktors des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) - zum Thema "Beschäftigungs- und Erwerbsformen in Deutschland - Entwicklung uns Perspektiven" statt. Zahlreiche Gäste aus der Stadtgesellschaft, der Fakultät, dem IAB und der BA hörten einen spannenden Vortrag zu Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt in den letzten 30 Jahre. Eröffnende Worte den Dekans Prof. Jürgen Jerger, des IAB-Direktors Prof. Möller und ein von unserem Alumni-Verein roots. e.V. organisierter Sektempfang rundeten die Veranstaltung ab.
  
On January 31, 2018, Prof. Dr. Ulrich Walwei - the vice director of IAB - gave his inaugural lecture. Numerous guests enjoyed his insights on current labor market trends in Germany. Introductory remarks by our dean Prof. Jerger and the director of IAB Prof. Möller as well as a reception hosted by our alumni club roots e.V. guaranteed a festive atmosphere.


Elitenetzwerk Bayern FORUM "Innovation in Deutschland"

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Am Donnerstag, den 6. Oktober 2016, richtete das Internationale Doktorandenkolleg Evidence-Based Economics ein ENB FORUM an der Universität Regensburg aus. Mehr als 150 Teilnehmer freuten sich auf Grußworte von Frau Beate Lindner (für das ENB), von Frau Stadträtin Kerstin Radler (für die Stadt Regensburg) und von Herrn Präsident Prof. Dr. Udo Hebel (für die Universität Regensburg), einen Festvortrag von Frau Brigitte Zypries (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie) und eine anschließende Podiumsdiskussion, um Einblicke zu bekommen, wie Innovation und Gründungsaktivitäten in Deutschland gestärkt werden können.

Bei der Ausrichtung des FORUM gab es zwei lokale Kooperationspartner - die räumliche Nähe und enge Zusammenarbeit zwischen der Universität Regensburg und den beiden Regensburger Innovations- und Gründerzentren TechBase (mit einem Fokus auf IT) und BioPark (mit einem Fokus auf Biotechnologie) versprachen Synergien. In ihrem Festvortrag betonte Frau Zypries die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft. Gleichzeitig identifizierte sie wichtige Herausforderungen, wie z.B. die verbesserungsfähige Zahl der Unternehmensgründungen (insbesondere außerhalb des Dienstleistungssektors), die Notwendigkeit die Innovationskraft kleinerer und mittlerer Unternehmen weiter zu stärken sowie die im Vergleich zu den USA relativ negative Einstellung gegenüber unternehmerischem Scheitern.

In einer im Anschluss daran von Prof. Dr. Andreas Roider (Universität Regensburg und Mitglied des Internationalen Doktorandenkollegs Evidence-Based Economics) moderierten Podiumsdiskussion wurden diese Aspekte konstruktiv vertieft. Frau Prof. Dr. Monika Schnitzer (LMU München und ebenfalls Mitglied des Internationalen Doktorandenkollegs Evidence-Based Economics sowie Mitglied der Expertenkommission Forschung und Innovation bei der Bundesregierung), Herr Dr. Thomas Diefenthal (Geschäftsführer des BioPark Regensburg), Herr Matthias Wegele (Innovationsmanager bei der Continental Automotive GmbH, Regensburg) und Herr Dominik Wagner (Gründer und Geschäftsführer der Startup-Unternehmen Wasotech GmbH and Wmocs GmbH, Regensburg) beleuchteten die deutsche Innovationsförderung aus ihren jeweiligen Perspektiven.

Das FORUM machte die Bedeutung einer hohen Innovationskraft für den Standort Deutschland deutlich. Entscheidende Stärken und Herausforderung, vor denen die deutsche Innovationsförderung steht, wurden identifiziert. Um Innovation effektiv zu fördern, gilt es, gründlich darüber nachzudenken und zu diskutieren, welche Maßnahmen dafür am vielversprechendsten sind. Das Internationale Doktorandenkolleg Evidence-Based Economics liefert dafür mit seinem deutschlandweit einzigartigen Fokus auf evidenz-basierter Politikberatung entscheidende Qualifikationen.

Evidence-Based Economics (EBE)

Evidence-Based Economics (EBE) ist ein vom Elitenetzwerk Bayern seit 2013 gefördertes Internationales Doktorandenkolleg, das an der Universität Regensburg, der FAU Erlangen-Nürnberg und der LMU München angesiedelt ist. Der Fokus von EBE auf die Identifikation kausaler Effekte mit Hilfe theoretischer und empirischer Methoden bietet jungen Nachwuchswissenschaftlern in der Volkswirtschaftslehre eine herausragende Basis, um zu einer besseren Evaluation und Ausgestaltung von Politikmaßnahmen und Unternehmensverhalten beizutragen.

   

On Thursday, October 6, 2016, the ENB FORUM was hosted by the International Doctorate Program Evidence-Based Economics at the University of Regensburg. Under the auspices of Beate Lindner (ENB), Kerstin Radler (member of the city council of Regensburg) and Prof. Udo Hebel (president of the University of Regensburg), more than 150 participants were eager to hear Brigitte Zypries, Parliamentary State Secretary at the Federal Ministry for Economic Affairs and Energy, as well as a round of panelist discuss how innovation and startup activity can be fostered.

The close proximity and interaction of the University of Regensburg and the two innovation and startup centers TechBase Regensburg (with a focus on IT) and BioPark Regensburg (with a focus on biotechnology) made it natural to collaborate in organizing the ENB FORUM. In her keynote address, Brigitte Zypries emphasized the strengths of innovative activity in Germany, but she also identified some major challenges, such as a relatively low number of startups (in particular, in non-service industries), the need to foster innovative activities of small and medium-sized businesses, and a too harsh view on failure in Germany as compared to the US.

These issues were put under further scrutiny in the subsequent panel discussion, which was chaired by Prof. Dr. Andreas Roider (University of Regensburg and member of the International Doctorate Program Evidence-Based Economics). Prof. Dr. Monika Schnitzer (LMU Munich and member of both the International Doctorate Program Evidence-Based Economics and the Commission of Experts for Research and Innovation at the German Federal Government), Dr. Thomas Diefenthal (managing director of BioPark Regensburg), Matthias Wegele (innovation manager at Continental Automotive GmbH, Regensburg), and Dominik Wagner (founder and head of the startup companies Wasotech GmbH and Wmocs GmbH, Regensburg) offered their views on the state of innovation in Germany from a variety of angles.

The FORUM highlighted the importance of innovation for German economic success. It identified strengths and key challenges for innovation policy in Germany. To foster innovation, careful evaluation of what might work best is called for, and the International Doctorate Program is the only one in Germany with such a focus on evidence-based advice.

Evidence-Based Economics (EBE)

Evidence-Based Economics (EBE) is an Elite International Doctorate Program at the University of Regensburg, FAU Erlangen-Nuremberg, and LMU Munich. It has been supported by the Elite Network of Bavaria since 2013. Its unique combination of theoretical and empirical methods for identifying causal effects offers a cutting-edge education to young economist on how to design and evaluate policy interventions and firm behavior.


Jahrestagung 2016 des Industrieökonomischen Ausschusses des Vereins für Socialpolitik

Am 10. und 11. März 2016 fand in Regensburg die Jahrestagung des Industrieökonomischen Ausschusses des Vereins für Socialpolitik statt (lokaler Ausrichter: Prof. Dr. Andreas Roider). Im historischen Dollinger-Saal diskutierten Wettbewerbsökonomen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über aktuelle Forschungsfragen. In einem Grußwort informierte der Oberbürgermeister Herr Joachim Wolbergs über die aktuelle Situation des Standorts Regensburg.

Programm

Teilnehmerliste

Gruppenfoto2


Besuch des Informationskreis der Wirtschaft (IdW) Regensburg

Am 15. April 2015 war der Informationskreis der Wirtschaft (IdW) Regensburg am Institut zu Gast, um sich über die neuesten Entwicklungen an der Universität Regensburg und am Institut für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie zu informieren. Der IdW ist ein Forum des Meinungsaustausches der lokalen Wirtschaft und ein Think Tank für die Wirtschaft in der Region.


319. BGPE-Forschungs-Workshop 

Am 30.1.2015 hat das Institut für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie den
19. Forschungsworkshop des Bavarian Graduate Program in Economics (BGPE) in Regensburg ausgerichtet. Das BGPE bietet den Doktoranden der Volkswirtschaftslehre, die an bayerischen Universitäten angesiedelt sind, ein international ausgerichtetes, strukturiertes Kursprogramm.


XV. Symposium of the German Economic Association of Business Administration (GEABA)

Die German Economic Association of Business Administration e.V. (GEABA) wurde 2000 als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Koblenz gegründet. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Konferenz stellen Wissenschaftler ihre aktuellen Forschungsbeiträge vor. Derzeit hat der Verein 219 Mitglieder (Stand: Juni 2014), die ihre Forschungsschwerpunkte im volkswirtschaftlichen oder betriebswirtschaftlichen Bereich haben.

Vom 22. bis 24. September 2014 war GEABA e.V. im Rahmen des XV. Symposiums zu Gast bei Prof. Dr. Andreas Roider an der Universität Regensburg. Die Veranstaltung wurde durch ein kulturelles Rahmenprogramm mit Stadtführung abgerundet.

Von Prof. Dr. Peter-J. Jost, dem 1. Vorsitzenden des GEABA e.V. wurde am Ende des Symposiums der Walther-Rathenau-Preis an Demian Berchtold für seinen herausragenden Wissenschaftlichen Beitrag "Corporate Aging and Internal Resource Allocation" verliehen. Außerdem ging der René-Descartes-Preis für das beste Korreferat an Ulf Schiller.

Wir bedanken uns bei der OSRAM Opto Semiconductors GmbH und bei der Raiffeisenbank Oberpfalz Süd eG für die finanzielle Unterstützung dieser Veranstaltung.
        


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Was macht eigentlich der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium?

Prof. Dr. Achim Wambach, der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie war am 12. Mai 2014 zu Gast in Regensburg. In seinem anschaulichen Vortrag sowie in der anschließenden Diskussions- und Fragerunde stellte er die Aufgaben und Ziele des Beirats vor.


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Regensburger Euro-Symposium

Ist der Euro noch zu retten? Welche Zukunft hat die Gemeinschaftswährung? Und was passiert mit Krisenländern wie Griechenland? Diese und weitere Fragen standen im Zentrum der Podiumsdiskussion im Rahmen des Regensburger Euro- Symposiums am 10. Dezember 2012.