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Aktuelle Mitteilungen der ZTL

Informationen zur Versuchstiermeldung 2022 - vorab zur Beachtung

Das BfR hat auf seiner Homepage neue Meldetabellen für die Versuchstiermeldung für das Meldejahr 2022 zusammen mit aktualisierten FAQ zu Ausfüllhinweisen veröffentlicht.

Die neuen Tabellen und Dokumente finden Sie auf der Homepage:

https://www.bf3r.de/de/versuchstiermeldung-287043.html

Bitte beachten Sie folgende, besonders hervorzuhebende Neuerungen für das Meldejahr 2022:
- Wie schon im letzten Jahr wird die Meldung in zwei Tabellen getrennt. Dabei werden alle Tiere, die in Tierversuchen
eingesetzt wurden, in Tabelle 1 gemeldet. Alle getöteten Tiere, die nicht in einem Tierversuch eingesetzt wurden, werden
hingegen in Tabelle 2 erfasst. Diese Tabelle enthält somit Daten, die für eine Meldung gem. Artikel 54 Abs. 1 der
Richtlinie 2010/63/EU benötigt werden. Für diese sogenannte 5-Jahres-Meldung ist demnach eine gesonderte Erfassung von
Daten gem. Anhang II Abschnitt C Nr. 2.1 ff. und Abschnitt D Nr. 3 ff. des Durchführungsbeschlusses (EU) 2020/569 nicht
erforderlich, da diese bereits mit der jährlichen Versuchstiermeldung durch Tabelle 2 erfasst werden.
- Um den Vorgaben des Anhangs II Abschnitt D Nr. 3 ff. des Durchführungsbeschlusses (EU) 2020/569 nachzukommen, ist im
Meldejahr 2022 die Angabe von Genotypisierungsmethoden verpflichtend. Die Angaben sind für jedes genotypisierte Tier,
unabhängig von der angewandten Methode, sowohl in Tabelle 1 als auch in Tabelle 2 zu erstatten. Weitere Einzelheiten zur
Eingabe von Daten in die Meldetabellen entnehmen Sie bitte unseren FAQ zur Versuchstiermeldung.
- Die Meldung von gezüchteten, nicht verwendeten und getöteten Versuchstieren ist verpflichtend von allen Einrichtungen
und Betrieben zu erstatten, in denen solche Tiere getötet werden. Dies umfasst auch Zuchtbetriebe oder andere
Einrichtungen, die selbst keine Tierversuche durchführen. Der für die Meldung maßgebliche Durchführungsbeschluss (EU)
2020/569 und die Expertengruppen der Europäischen Kommission fordern ein solches Meldeverfahren, das auch Zuchtbetriebe
Seite 66).
Für weitere Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte jederzeit an versuchstiermeldung@bfr.bund.de.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis der Aufsichtsbehörde:

Es haben sich kürzlich Änderungen bezüglich der Versuchstiermeldeverordnung ergeben. So sind neben den Tieren die in Versuchsvorhaben verwendet und denjenigen, die zu wissenschaftlichen Zwecken getötet wurden (gem. §4 Abs. 3 TierSchG), nun ab dem Berichtsjahr für 2021 auch die Tiere zu melden, die gezüchtet und getötet wurden, ohne in Tierversuchen oder für wissenschaftliche Untersuchungen verwendet worden zu sein.

Aus diesem Grund hat das BfR, die mittlerweile zuständige Bundesbehörde, zwei verschiedene Meldetabellen entwickelt und neben weiteren Informationen unter https://www.bf3r.de/de/versuchstiermeldung-287043.html auf ihrer Homepage veröffentlicht. Eine der Tabellen dient zur Meldung von Tieren, die in Versuchsvorhaben verwendet wurden. Die Tiere, die zu wissenschaftlichen Zwecken getötet wurden und die Tiere, die gezüchtet und getötet wurden, ohne in Tierversuchen oder für wissenschaftliche Untersuchungen verwendet worden zu sein, können über die andere Tabelle gemeldet werden.

Die Details zur Übermittlung der Tabellen werden Ihnen im Login-Bereich mitgeteilt.




Per E-Mail vom 27.01.2022 zur Beachtung:

"Sehr geehrte Damen und Herren,
 
uns wurde mitgeteilt, dass nach Abschluss eines intensiven Arbeitsprozesses der angekündigte Leitfaden zu genetisch veränderten Tieren "Framework for the Genetically Altered Animals under Directive 2010/63/EU on the protection of animals used for scientific purposes" nun (in englischer Version) fertiggestellt und veröffentlicht werden konnte. Diese finale Version des Leitfadens finden Sie - zur Kenntnisnahme und Beachtung - unter dem folgendem Link:
 
https://ec.europa.eu/environment/chemicals/lab_animals/interpretation_en.htm  
 
Eine deutsche Übersetzung des Leitfadens ist nach Aussage der Kommission in Arbeit und soll zeitnah zur Verfügung gestellt werden.
 
[...]"
 


Infos zum Tiertransfer

Tierimport

Aus gegebenem Anlass: Es wird nachdrücklich darauf hingewiesen, dass Tiere aus nicht zertifizierten Zuchtbetrieben nur eingebracht werden können, wenn der Leitung der ZTL spätestens eine Woche vorher eine entsprechende Importanmeldung (Mitgliederbereich) vorliegt! Nicht ordnungsgemäß angemeldete Tiere dürfen nicht angenommen werden.

Tierexport

Ebenso ist ein Versand von Tieren nur nach Vorliegen der entsprechenden Exportanmeldung (Mitgliederbereich) möglich.


Zuständige Behörden

Genehmigungen und Anzeigen von Versuchsvorhaben (auch laufende Verfahren) aus der UR bzw. dem UKR werden von der Regierung von Unterfranken bearbeitet.

Regierung von Unterfranken
Sachgebiet 55.2
Peterplatz 9
97070 Würzburg

E-Mail: tierversuche@reg-ufr.bayern.de


Für Einfuhrgenehmigungen nach § 11a (4) Tierschutzgesetz (z. B. Mäuse aus Nicht-EU-Ländern) ist die Stadt Regensburg zuständig.

Stadt Regensburg
Umweltamt (Veterinäramt)
Bruderwöhrdstr. 15b
93055 Regensburg


Für Einfuhrgenehmigungen von tierischen Nebenerzeugnissen (z. B. Probenmaterialien tierischen Ursprungs, Medien/Puffer mit tierischen Bestandteilen (FCS o. Ä.) etc.) ist seit September 2021 die jeweils für den Bestimmungsort der Sendung zuständige Landesbehörde verantwortlich. Für Forschungseinrichtungen in Bayern ist dies das

Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2
81925 München

E-Mail: vet-einfuhr@stmuv.bayern.de.


Infos zu aktuellen Änderungen

Für die Antragstellung sind die Stellungnahmen des Nationalen Ausschusses (TierSchG) hilfreich.

Seit 01.12.2021 sind zusätzliche Angaben bei Tierversuchsanträgen erforderlich. Bitte beachten Sie hierzu die Informationen zum Vorgehen bei der Antragstellung.


Login-Bereich

Weitere Informationen zu unserem Serviceangebot finden Sie im Mitgliederbereich, den Sie mit einem gültigen RZAccount erreichen können.



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Tierärztlicher Dienst

Verwaltung

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Klinikum, Bauteil D2, Zi. 3.01
Telefon 0941 944-6458
Telefax 0941 944-5373
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