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Uniformed Consent

Entwicklung von Strategien zur Überwindung der "uninformierten Zustimmung" in klinischen Studien mit Krebspatienten

Förderung

Fritz Thyssen Stiftung

Projektpartner

Medizinische Soziologie, Universität Regensburg
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Regensburg
Abteilung für Rechtsangelegenheiten, Universitätsklinikum Regensburg

Kurzbeschreibung

Klinische Studien gehen oft mit besonders schwierigen Kommunikationsprozessen einher. Bevor Patienten an medizinsicher Forschung teilnehmen, erhalten Sie in der Regel umfangreiche Studienaufklärungen. Diese beinhalten häufig eine Fülle von komplexen Informationen, die die Rechtwirksamkeit der Dokumente sicherstellen sollen. Dies führt jedoch oft dazu, dass Patienten die Ziele, Inhalte und Risiken der Studien nicht oder nur teilweise verstehen und keine informierte Entscheidung bezüglich ihrer Studienteilnahme treffen können. Genau das will dieses Projekt ändern. Es sollen praxisnahe Strategien entwickelt werden, um Ärzten, Patienten und deren Angehörigen dabei zu helfen, schwierige Kommunikationsprozesse rund um klinische Studien zu meistern. Zu diesem Zweck werden medizinische, juristische und kommunikationswissenschaftliche Aspekte vereint, um das Spannungsfeld zwischen den rechtlichen Anforderungen an Studienaufklärungen und den Kommunikationsbedürfnissen der Patienten zu bearbeiten. Die Ergebnisse des Projekts sollen Krebspatienten und ihren Angehörigen bei der Bewältigung der Flut an Informationen helfen und sie dabei unterstützen, informierte Entscheidungen bezüglicher ihrer Versorgung zu treffen.

Projektleitung

Dr. Anne Herrmann

Mitarbeit

Prof. Dr. med. Daniel Wolff (Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Regensburg); Dr. Johannes Hies und Frau Angelika Hartl (Abteilung für Rechtsangelegenheiten, Universitätsklinikum Regensburg)


  1. Fakultät für Medizin