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Meldungen aus der Forschung


1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Eröffnung der Vorlesungsreihe in der Jüdischen Gemeinde Regensburg


22. Oktober 2021 | Fotos: © Universität Regensburg, Katrin Groß

2021 wird das Festjahr anlässlich 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland begangen. Der erste Beleg für jüdisches Leben in Regensburg stammt aus dem Jahr 981: Die Urkunde zum Verkauf des Gutes Schierstadt an das Kloster St. Emmeram durch einen jüdischen Besitzer stellt gleichzeitig auch das erste Zeugnis für jüdisches Leben in Bayern dar. Im Rahmen des Festjahres findet im Wintersemester 2021/22 die Vorlesungsreihe „Stimmen – Zeiten – Räume. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ statt. Prof. Dr. Sabine Koller, Professur für Slavisch-Jüdische Studien, und Prof. Dr. Isabella von Treskow, Lehrstuhl für Romanische Philologie, laden jeden Dienstag um 18 Uhr Redner:innen in die Jüdische Gemeinde in der Regensburger Altstadt zu Vorträgen, Gesprächen und Lesungen ein, die die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland und Europa aufzeigen.

Nachdem Ilse Danziger, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Regensburg, die Zuhörer:innen zum Auftakt der Veranstaltung willkommen hieß, begrüßte Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, zur Vorlesungsreihe. In seinem Grußwort hob er besonders die Verantwortung der Universität Regensburg für die Gesellschaft hervor, die neben Veranstaltungen wie dieser Ringvorlesung, auch durch die Einrichtung des Zentrums Erinnerungskultur, dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) oder der Kooperation mit der Gedenkstätte Flossenbürg unterstrichen wird; gleichzeitig sprach er sich gegen jegliche Form von Rassismus, Ethnozentrismus oder Antisemitismus aus. 


Grußwort des Präsidenten Prof. Dr. 
Udo Hebel

 

Prof. Dr. Isabella von Treskow und
Prof. Dr. Sabine Koller führen in
die Vorlesungsreihe ein

Im Eröffnungsvortrag der Professorinnen Sabine Koller und Isabella von Treskow zeigten diese die Vielfalt, Vielschichtigkeit und Mehrsprachigkeit jüdischen Lebens „in Nord, Ost, Süd, West“ auf. Die Stimmen, die in den Vorlesungen in den kommenden Wochen zu Wort kommen, führen weit über Deutschland hinaus – in die ganze Welt mit einem Fokus auf Europa. Dabei widmen sich die Vortragenden neben Literatur, Film oder Musik auch dem alltäglichen Leben, wie der Esskultur am Beispiel des Kochs Yotam Ottolenghi. Die Reihe möchte ohne Klischees arbeiten, dazu gehört auch, dass weniger bekannte Stimmen vorgestellt werden. So werden neben Heinrich Heine oder Hannah Arendt, auch die Sopranistin Isa Kremer oder der Komponist Salamone Rossi in den Fokus gestellt. Neben vielseitigen Vorträgen befassen sich im Laufe des Semesters auch Gesprächsrunden mit der jüdischen Kultur: Am 23. November 2021 sprechen Autor Dr. Max Czollek, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit (Leiter der Gedenkstätte Flossenbürg) und Prof. Dr. von Treskow über Gedächtnistheater und Erinnerungskultur; eine Woche später widmen sich Ilse Danziger, Prof. Dr. Eva Haverkamp (LMU München) und Dr. Bernhard Lübbers (Leiter der Staatlichen Bibliothek Regensburg) dem Jüdischen Leben gestern – heute – morgen. Die Reihe findet ihren Abschluss am 15. Februar 2022 mit einer jiddisch-deutschen Lesung mit Prof. Dr. Efrat Gal-Ed (Universität Düsseldorf) und Prof. Dr. Koller. 

Bereits der Auftakt zeigte die Mehrsprachigkeit, Vielfalt und Vielseitigkeit jüdischer Kultur. So wurde der Vortrag musikalisch von unterschiedlichsten Stilen, Nationalitäten, Themen, Epochen und Sprachen begleitet: vom französischen Chanson „Göttingen“ der Sängerin Barbara über die Vertonung des Psalms 121 „Shir Lama’alot“ auf Hebräisch durch den Komponisten Salamone Rossi bis zum jiddischen Schlaflied, gesungen vom Afro-Amerikaner Paul Robeson. Verabschiedet wurde das Publikum an diesem Abend mit einem Gedicht der Lyrikerin Rose Ausländer, das auch den Eingang der jüdischen Gemeinde in Regensburg ziert: „Gemeinsam“.


Eröffnung der Vorlesungsreihe „Stimmen – Zeiten – Räume. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“: v.l.n.r. Prof. Dr. Udo Hebel, Prof. Dr. Sabine Koller, Prof. Dr. Isabella von Treskow, Ilse Danziger


Die Ringvorlesung „Stimmen – Zeiten – Räume. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ findet immer dienstags von 18 bis 20 Uhr im Jüdischen Gemeindezentrum (Am Brixener Hof 2, 93047 Regensburg) statt.

⇒ Zur Webseite der Veranstaltungsreihe

Meldungen aus dem Präsidium

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Eröffnung der Vorlesungsreihe in der Jüdischen Gemeinde Regensburg


22. Oktober 2021 | Fotos: © Universität Regensburg, Katrin Groß

2021 wird das Festjahr anlässlich 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland begangen. Der erste Beleg für jüdisches Leben in Regensburg stammt aus dem Jahr 981: Die Urkunde zum Verkauf des Gutes Schierstadt an das Kloster St. Emmeram durch einen jüdischen Besitzer stellt gleichzeitig auch das erste Zeugnis für jüdisches Leben in Bayern dar. Im Rahmen des Festjahres findet im Wintersemester 2021/22 die Vorlesungsreihe „Stimmen – Zeiten – Räume. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ statt. Prof. Dr. Sabine Koller, Professur für Slavisch-Jüdische Studien, und Prof. Dr. Isabella von Treskow, Lehrstuhl für Romanische Philologie, laden jeden Dienstag um 18 Uhr Redner:innen in die Jüdische Gemeinde in der Regensburger Altstadt zu Vorträgen, Gesprächen und Lesungen ein, die die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland und Europa aufzeigen.

Nachdem Ilse Danziger, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Regensburg, die Zuhörer:innen zum Auftakt der Veranstaltung willkommen hieß, begrüßte Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, zur Vorlesungsreihe. In seinem Grußwort hob er besonders die Verantwortung der Universität Regensburg für die Gesellschaft hervor, die neben Veranstaltungen wie dieser Ringvorlesung, auch durch die Einrichtung des Zentrums Erinnerungskultur, dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) oder der Kooperation mit der Gedenkstätte Flossenbürg unterstrichen wird; gleichzeitig sprach er sich gegen jegliche Form von Rassismus, Ethnozentrismus oder Antisemitismus aus. 


Grußwort des Präsidenten Prof. Dr. 
Udo Hebel

 

Prof. Dr. Isabella von Treskow und
Prof. Dr. Sabine Koller führen in
die Vorlesungsreihe ein

Im Eröffnungsvortrag der Professorinnen Sabine Koller und Isabella von Treskow zeigten diese die Vielfalt, Vielschichtigkeit und Mehrsprachigkeit jüdischen Lebens „in Nord, Ost, Süd, West“ auf. Die Stimmen, die in den Vorlesungen in den kommenden Wochen zu Wort kommen, führen weit über Deutschland hinaus – in die ganze Welt mit einem Fokus auf Europa. Dabei widmen sich die Vortragenden neben Literatur, Film oder Musik auch dem alltäglichen Leben, wie der Esskultur am Beispiel des Kochs Yotam Ottolenghi. Die Reihe möchte ohne Klischees arbeiten, dazu gehört auch, dass weniger bekannte Stimmen vorgestellt werden. So werden neben Heinrich Heine oder Hannah Arendt, auch die Sopranistin Isa Kremer oder der Komponist Salamone Rossi in den Fokus gestellt. Neben vielseitigen Vorträgen befassen sich im Laufe des Semesters auch Gesprächsrunden mit der jüdischen Kultur: Am 23. November 2021 sprechen Autor Dr. Max Czollek, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit (Leiter der Gedenkstätte Flossenbürg) und Prof. Dr. von Treskow über Gedächtnistheater und Erinnerungskultur; eine Woche später widmen sich Ilse Danziger, Prof. Dr. Eva Haverkamp (LMU München) und Dr. Bernhard Lübbers (Leiter der Staatlichen Bibliothek Regensburg) dem Jüdischen Leben gestern – heute – morgen. Die Reihe findet ihren Abschluss am 15. Februar 2022 mit einer jiddisch-deutschen Lesung mit Prof. Dr. Efrat Gal-Ed (Universität Düsseldorf) und Prof. Dr. Koller. 

Bereits der Auftakt zeigte die Mehrsprachigkeit, Vielfalt und Vielseitigkeit jüdischer Kultur. So wurde der Vortrag musikalisch von unterschiedlichsten Stilen, Nationalitäten, Themen, Epochen und Sprachen begleitet: vom französischen Chanson „Göttingen“ der Sängerin Barbara über die Vertonung des Psalms 121 „Shir Lama’alot“ auf Hebräisch durch den Komponisten Salamone Rossi bis zum jiddischen Schlaflied, gesungen vom Afro-Amerikaner Paul Robeson. Verabschiedet wurde das Publikum an diesem Abend mit einem Gedicht der Lyrikerin Rose Ausländer, das auch den Eingang der jüdischen Gemeinde in Regensburg ziert: „Gemeinsam“.


Eröffnung der Vorlesungsreihe „Stimmen – Zeiten – Räume. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“: v.l.n.r. Prof. Dr. Udo Hebel, Prof. Dr. Sabine Koller, Prof. Dr. Isabella von Treskow, Ilse Danziger


Die Ringvorlesung „Stimmen – Zeiten – Räume. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ findet immer dienstags von 18 bis 20 Uhr im Jüdischen Gemeindezentrum (Am Brixener Hof 2, 93047 Regensburg) statt.

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1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Eröffnung der Vorlesungsreihe in der Jüdischen Gemeinde Regensburg


22. Oktober 2021 | Fotos: © Universität Regensburg, Katrin Groß

2021 wird das Festjahr anlässlich 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland begangen. Der erste Beleg für jüdisches Leben in Regensburg stammt aus dem Jahr 981: Die Urkunde zum Verkauf des Gutes Schierstadt an das Kloster St. Emmeram durch einen jüdischen Besitzer stellt gleichzeitig auch das erste Zeugnis für jüdisches Leben in Bayern dar. Im Rahmen des Festjahres findet im Wintersemester 2021/22 die Vorlesungsreihe „Stimmen – Zeiten – Räume. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ statt. Prof. Dr. Sabine Koller, Professur für Slavisch-Jüdische Studien, und Prof. Dr. Isabella von Treskow, Lehrstuhl für Romanische Philologie, laden jeden Dienstag um 18 Uhr Redner:innen in die Jüdische Gemeinde in der Regensburger Altstadt zu Vorträgen, Gesprächen und Lesungen ein, die die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland und Europa aufzeigen.

Nachdem Ilse Danziger, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Regensburg, die Zuhörer:innen zum Auftakt der Veranstaltung willkommen hieß, begrüßte Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, zur Vorlesungsreihe. In seinem Grußwort hob er besonders die Verantwortung der Universität Regensburg für die Gesellschaft hervor, die neben Veranstaltungen wie dieser Ringvorlesung, auch durch die Einrichtung des Zentrums Erinnerungskultur, dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) oder der Kooperation mit der Gedenkstätte Flossenbürg unterstrichen wird; gleichzeitig sprach er sich gegen jegliche Form von Rassismus, Ethnozentrismus oder Antisemitismus aus. 


Grußwort des Präsidenten Prof. Dr. 
Udo Hebel

 

Prof. Dr. Isabella von Treskow und
Prof. Dr. Sabine Koller führen in
die Vorlesungsreihe ein

Im Eröffnungsvortrag der Professorinnen Sabine Koller und Isabella von Treskow zeigten diese die Vielfalt, Vielschichtigkeit und Mehrsprachigkeit jüdischen Lebens „in Nord, Ost, Süd, West“ auf. Die Stimmen, die in den Vorlesungen in den kommenden Wochen zu Wort kommen, führen weit über Deutschland hinaus – in die ganze Welt mit einem Fokus auf Europa. Dabei widmen sich die Vortragenden neben Literatur, Film oder Musik auch dem alltäglichen Leben, wie der Esskultur am Beispiel des Kochs Yotam Ottolenghi. Die Reihe möchte ohne Klischees arbeiten, dazu gehört auch, dass weniger bekannte Stimmen vorgestellt werden. So werden neben Heinrich Heine oder Hannah Arendt, auch die Sopranistin Isa Kremer oder der Komponist Salamone Rossi in den Fokus gestellt. Neben vielseitigen Vorträgen befassen sich im Laufe des Semesters auch Gesprächsrunden mit der jüdischen Kultur: Am 23. November 2021 sprechen Autor Dr. Max Czollek, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit (Leiter der Gedenkstätte Flossenbürg) und Prof. Dr. von Treskow über Gedächtnistheater und Erinnerungskultur; eine Woche später widmen sich Ilse Danziger, Prof. Dr. Eva Haverkamp (LMU München) und Dr. Bernhard Lübbers (Leiter der Staatlichen Bibliothek Regensburg) dem Jüdischen Leben gestern – heute – morgen. Die Reihe findet ihren Abschluss am 15. Februar 2022 mit einer jiddisch-deutschen Lesung mit Prof. Dr. Efrat Gal-Ed (Universität Düsseldorf) und Prof. Dr. Koller. 

Bereits der Auftakt zeigte die Mehrsprachigkeit, Vielfalt und Vielseitigkeit jüdischer Kultur. So wurde der Vortrag musikalisch von unterschiedlichsten Stilen, Nationalitäten, Themen, Epochen und Sprachen begleitet: vom französischen Chanson „Göttingen“ der Sängerin Barbara über die Vertonung des Psalms 121 „Shir Lama’alot“ auf Hebräisch durch den Komponisten Salamone Rossi bis zum jiddischen Schlaflied, gesungen vom Afro-Amerikaner Paul Robeson. Verabschiedet wurde das Publikum an diesem Abend mit einem Gedicht der Lyrikerin Rose Ausländer, das auch den Eingang der jüdischen Gemeinde in Regensburg ziert: „Gemeinsam“.


Eröffnung der Vorlesungsreihe „Stimmen – Zeiten – Räume. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“: v.l.n.r. Prof. Dr. Udo Hebel, Prof. Dr. Sabine Koller, Prof. Dr. Isabella von Treskow, Ilse Danziger


Die Ringvorlesung „Stimmen – Zeiten – Räume. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ findet immer dienstags von 18 bis 20 Uhr im Jüdischen Gemeindezentrum (Am Brixener Hof 2, 93047 Regensburg) statt.

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1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Eröffnung der Vorlesungsreihe in der Jüdischen Gemeinde Regensburg


22. Oktober 2021 | Fotos: © Universität Regensburg, Katrin Groß

2021 wird das Festjahr anlässlich 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland begangen. Der erste Beleg für jüdisches Leben in Regensburg stammt aus dem Jahr 981: Die Urkunde zum Verkauf des Gutes Schierstadt an das Kloster St. Emmeram durch einen jüdischen Besitzer stellt gleichzeitig auch das erste Zeugnis für jüdisches Leben in Bayern dar. Im Rahmen des Festjahres findet im Wintersemester 2021/22 die Vorlesungsreihe „Stimmen – Zeiten – Räume. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ statt. Prof. Dr. Sabine Koller, Professur für Slavisch-Jüdische Studien, und Prof. Dr. Isabella von Treskow, Lehrstuhl für Romanische Philologie, laden jeden Dienstag um 18 Uhr Redner:innen in die Jüdische Gemeinde in der Regensburger Altstadt zu Vorträgen, Gesprächen und Lesungen ein, die die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland und Europa aufzeigen.

Nachdem Ilse Danziger, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Regensburg, die Zuhörer:innen zum Auftakt der Veranstaltung willkommen hieß, begrüßte Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, zur Vorlesungsreihe. In seinem Grußwort hob er besonders die Verantwortung der Universität Regensburg für die Gesellschaft hervor, die neben Veranstaltungen wie dieser Ringvorlesung, auch durch die Einrichtung des Zentrums Erinnerungskultur, dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) oder der Kooperation mit der Gedenkstätte Flossenbürg unterstrichen wird; gleichzeitig sprach er sich gegen jegliche Form von Rassismus, Ethnozentrismus oder Antisemitismus aus. 


Grußwort des Präsidenten Prof. Dr. 
Udo Hebel

 

Prof. Dr. Isabella von Treskow und
Prof. Dr. Sabine Koller führen in
die Vorlesungsreihe ein

Im Eröffnungsvortrag der Professorinnen Sabine Koller und Isabella von Treskow zeigten diese die Vielfalt, Vielschichtigkeit und Mehrsprachigkeit jüdischen Lebens „in Nord, Ost, Süd, West“ auf. Die Stimmen, die in den Vorlesungen in den kommenden Wochen zu Wort kommen, führen weit über Deutschland hinaus – in die ganze Welt mit einem Fokus auf Europa. Dabei widmen sich die Vortragenden neben Literatur, Film oder Musik auch dem alltäglichen Leben, wie der Esskultur am Beispiel des Kochs Yotam Ottolenghi. Die Reihe möchte ohne Klischees arbeiten, dazu gehört auch, dass weniger bekannte Stimmen vorgestellt werden. So werden neben Heinrich Heine oder Hannah Arendt, auch die Sopranistin Isa Kremer oder der Komponist Salamone Rossi in den Fokus gestellt. Neben vielseitigen Vorträgen befassen sich im Laufe des Semesters auch Gesprächsrunden mit der jüdischen Kultur: Am 23. November 2021 sprechen Autor Dr. Max Czollek, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit (Leiter der Gedenkstätte Flossenbürg) und Prof. Dr. von Treskow über Gedächtnistheater und Erinnerungskultur; eine Woche später widmen sich Ilse Danziger, Prof. Dr. Eva Haverkamp (LMU München) und Dr. Bernhard Lübbers (Leiter der Staatlichen Bibliothek Regensburg) dem Jüdischen Leben gestern – heute – morgen. Die Reihe findet ihren Abschluss am 15. Februar 2022 mit einer jiddisch-deutschen Lesung mit Prof. Dr. Efrat Gal-Ed (Universität Düsseldorf) und Prof. Dr. Koller. 

Bereits der Auftakt zeigte die Mehrsprachigkeit, Vielfalt und Vielseitigkeit jüdischer Kultur. So wurde der Vortrag musikalisch von unterschiedlichsten Stilen, Nationalitäten, Themen, Epochen und Sprachen begleitet: vom französischen Chanson „Göttingen“ der Sängerin Barbara über die Vertonung des Psalms 121 „Shir Lama’alot“ auf Hebräisch durch den Komponisten Salamone Rossi bis zum jiddischen Schlaflied, gesungen vom Afro-Amerikaner Paul Robeson. Verabschiedet wurde das Publikum an diesem Abend mit einem Gedicht der Lyrikerin Rose Ausländer, das auch den Eingang der jüdischen Gemeinde in Regensburg ziert: „Gemeinsam“.


Eröffnung der Vorlesungsreihe „Stimmen – Zeiten – Räume. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“: v.l.n.r. Prof. Dr. Udo Hebel, Prof. Dr. Sabine Koller, Prof. Dr. Isabella von Treskow, Ilse Danziger


Die Ringvorlesung „Stimmen – Zeiten – Räume. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ findet immer dienstags von 18 bis 20 Uhr im Jüdischen Gemeindezentrum (Am Brixener Hof 2, 93047 Regensburg) statt.

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