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Profil

Prof. Dr. Regina H. Mulder
Betriebliche Aus- und Weiterbildung  & Lernen in Organisationen


Der Lehrstuhl II für Pädagogik beschäftigt sich mit Themen der betrieblichen Aus- und Weiterbildung und mit dem Lernen in Organisationen. Dies schließt neben der beruflichen Entwicklung durch formale Lernsettings und informelles Lernen auch das Verhalten am Arbeitsplatz mit ein. Das Interesse liegt hierbei auf unterschiedlichen Ebenen: die individuellen  Ebene  fokussiert die Person, die sich weiterentwickelt, die Makroebene die gesamte Organisation oder das System. Zwischen diesen beiden Ebenen liegend, interessieren vor allem Arbeitsteams, Instruktionsmodelle und/oder Job-Charakteristika. In der empirischen Forschung des Lehrstuhls werden all diese Aspekte und ihre Beziehungen untereinander auf unterschiedlichen Ebenen und in verschiedenen Domänen untersucht. (mehr)


AKTUELLES

Stellenausschreibung

Am Lehrstuhl von Prof. Mulder ist ab sofort eine Stelle als Mitarbeiter/-in

(nach Qualifikation TV-L 13/2, 1 Jahr) für die Konzeption und Umsetzung eines

Weiterbildungsmasterstudiengangs zu besetzen.

Der Weiterbildungsstudiengang mit dem Arbeitstitel Human Resource Management richtet sich an Personen mit Führungsverantwortung in verschiedensten Organisationen und Berufen.

Zu den Aufgaben im Rahmen der Stelle gehören die formale Ausarbeitung der

Modul- und Prüfungsordnung, die Organisation der Veranstaltungen des

Studiengangs (zeitliche, räumliche und personelle Planung) sowie verschiedene

Marketingaufgaben (z.B. Werbung, Kontakt mit Organisationen, Akquise). Zu den

Voraussetzungen für die Stelle gehören neben einem Studienabschluss auf

Masterniveau und relevanter Arbeitserfahrung vor allem hervorragende

Kommunikations- und Organisationsfähigkeiten.

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung (Motivationsschreiben und Lebenslauf) als pdf-Dokument bis zum 23.08.2018 an Frau Reitmeier sekretariat.mulder@ur.de

Sprechstunden während der vorlesungsfreien Zeit

Montag, 23. Juli 2018, 11 - 12 Uhr

Montag, 06. August 2018, 13 - 14 Uhr

Donnerstag, 06. September 2018, 12 - 13 Uhr

Montag, 08. Oktober 2018, 13 - 14 Uhr

Die Sprechstunden sind auch für BA- und MA-Studierende geöffnet.

Vergabe eines Masterarbeitsthemas

Im Rahmen eines derzeit laufenden Projekts zu informellen Lernprozessen vergibt der Lehrstuhl für Pädagogik II eine Masterarbeit zum Thema Nutzung von Digital Devices als Teil proaktivem Arbeitsverhaltens im Arbeitskontext.  

Bei Interesse kontaktieren Sie gerne Frau Prof. Dr. Mulder 


Neues Projekt in Zusammenarbeit mit der Alzheimergesellschaft für den Landkreis Kelheim e.V.

Der Lehrstuhl für Pädagogik II übernimmt die wissenschaftliche Begleitung (vom 01.01.2018-31.12.2019) von der Alzheimergesellschaft für den Landkreis Kelheim e.V. initiierte Modellprojekt 'Helfen und selber Gesund bleiben'. Das für zwei Jahre, bis 31.12.19 laufende Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit gefördert, mit dem Ziel, die emotionale Gesundheit Angehöriger, die in die Pflege von Alzheimer- und anderen Demenzerkrankten Patienten involviert sind, langfristig durch die Vermittlung von Kompetenzen und Handlungsstrategien zu erhalten und zu gewährleisten. Drei Angebote werden entwickelt und durchgeführt, die sich direkt an die Angehörigen richten: ein Training zum Umgang mit belastenden Gefühlen, ein Seminar zum Umgang mit Familienkonflikten sowie ein Konzept der Familienmediation, unterstützt durch eine allgemeine Informationsplattform. Die mittels Interviews und Fragebögen gesammelten Daten geben einen Einblick inwiefern die Ziele des Projekts erreicht werden. Die dadurch gewonnenen Evaluationsresultate werden schließlich herangezogen, um bereits während des Projekts Empfehlungen zur Verbesserung zu geben, das zur Qualitätssicherung beiträgt.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie gerne: Prof. Dr. Regina H. Mulder

Abschluss des DFG-Projekts – Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse

Das Projekt „Der dynamische Zusammenhang zwischen Teamlernprozessen, Teamlernprodukten und ihren Bedingungsfaktoren in der Arbeit von Berufsschullehrern“ ist wie geplant durchgeführt worden. Anhand einer querschnittlichen und einer längsschnittlichen Feldstudie mit Fragenbogen sowie einer vertiefenden Beobachtungsstudie mit längsschnittlichem Design, wurden Lehrenden-Teams an beruflichen Schulen in Deutschland (Bayern) über ein Schuljahr hinweg untersucht. Es ist uns gelungen mehr Teams als geplant für die Teilnahme zu begeistern (N = 117).
Zusammenfassend ist hervorzuheben, dass die anfangs identifizierten Forschungslücken geschlossen und die geplanten Ziele erreicht wurden. Darüber hinaus wurden weitere Erkenntnisse gewonnen, wie zum Beispiel ein tiefer Einblick in die Arbeitsaufgaben der Teams, wodurch auch mehr Publikationen als geplant entstanden. Dabei zeigte sich, dass Teams an beruflichen Schulen verschiedenen Herausforderungen gegenüberstehen, z.B. der Qualitätssicherung oder der Integration von Flüchtlingen. Die Bewältigung dieser stellt eine komplexe und wissensintensive Aufgabe dar, weshalb die Teams interdisziplinär zusammengesetzt sind.
Im Detail, wurde der Zusammenhang zwischen Bedingungsfaktoren und Teamlernprozessen, Affekten und Teamlernprozessen sowie zwischen Teamlernprozessen und den Teamlernprodukten (innovatives Arbeitsverhalten und geteilte mentale Modellen) unter Berücksichtigung der zeitlichen Perspektive betrachtet. Die Ergebnisse zeigten, dass die Teamlernprozesse Wissensteilung, Teamreflexion und die Kommunikation außerhalb des Teams wichtig für ein hohes Maß an innovativen Arbeitsverhalten sind, wobei sich der Zusammenhang über die Zeit verändert. Wissensteilung und Teamreflexion sind vor allem am Anfang der Teamarbeit von großer Wichtigkeit, wobei Kommunikation außerhalb des Teams über die Zeit hinweg an Bedeutung gewinnt. Zudem zeigte sich, dass Teamlernprozesse wichtig für die Entwicklung von geteilten mentalen Modellen sowie eine hohe Performanz sind. Als wichtige Bedingungsfaktoren für das Entstehen von Teamlernprozessen konnten vor allem die Aufgabeninterdependenz und die Teamstruktur identifiziert werden.
Schließlich konnte auch der Forderung, den Zusammenhang von affektiven und kognitiven Aspekten zu betrachten nachgekommen werden. Es konnte gezeigt werden, dass Affekte während der Teamarbeit von Lehrenden Teams eine wichtige Rolle spielen. Insbesondere positive Affekte können als wesentliche Ressource angesehen werden, um Teamlernprozesse zu fördern. Negative Affekte hingegen zeigten sich als hemmend für Teamlernprozesse. Mittels der Beobachtungen konnten dynamische Beziehungen zwischen affektiven und kognitiven Elementen der Teamarbeit exemplarisch herausgearbeitet werden.
Neben individuellen Berichten für alle teilnehmenden Teams, wurden durch Schulbesuche die Erkenntnisse und praktische Implikationen in die Schulen getragen und so wichtige Ansatzpunkte zur Verbesserung der Teamarbeit an beruflichen Schulen geliefert.
Es ist vorgesehen, die Ergebnisse zur Entwicklung einer Intervention zur Förderung von Teamarbeit an beruflichen Schulen zu verwenden.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie gerne: →Verena Watzek, →Andreas Widmann, Prof. Dr. Regina H. Mulder

Teilprojekt des BMBF-Projekts "KOLEG" über 3,5 Jahre bewilligt

"EXITE: Experiencing International Teacher Education"

In dem interdisziplinären Projekt, welches zusammen mit dem International Office und dem Europaeum der UR durchgeführt wird, liegt der Fokus auf der Verbesserung der Kompetenz von Lehramtsstudierenden bezüglich ihres Umgangs mit migrations- und leistungsbedingter Heterogenität im Klassenzimmer. Ziel ist es, durch die Einwerbung von Studienplätzen und Praktikumsplätzen an ausländischen Hochschulen, den Lehramtsstudierenden der Universität Regensburg ein erweitertes und praxisnahes Studium der (Fach-) Didaktik zu ermöglichen. Diese Aktivitäten werden wissenschaftlich begleitet und untersucht, um die Maßnahme auf Basis der dadurch gewonnenen Ergebnisse kontinuierlich zu verbessern und auszubauen. Die wissenschaftliche Begleitung umfasst weiterhin Untersuchungen zur Auswirkung der gesteigerten Mobilität der Lehramtsstudierenden auf Kompetenzen im Umgang mit migrations- und leistungsbedingter Heterogenität.

Projektmitarbeiter: Sebastian Gerbeth


  1. Fakultät für Psychologie, Pädagogik und Sportwissenschaft
  2. Institut für Pädagogik

Lehrstuhl für Pädagogik II

Lehrstuhlinhaberin
Prof. Dr. Regina H. Mulder

Mulder Regina Quadrat Hp

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