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Prof. Dr. Regina H. Mulder
Betriebliche Aus- und Weiterbildung  & Lernen in Organisationen


Der Lehrstuhl II für Pädagogik beschäftigt sich mit Themen der betrieblichen Aus- und Weiterbildung und mit dem Lernen in Organisationen. Dies schließt neben der beruflichen Entwicklung durch formale Lernsettings und informelles Lernen auch das Verhalten am Arbeitsplatz mit ein. Das Interesse liegt hierbei auf unterschiedlichen Ebenen: die individuellen  Ebene  fokussiert die Person, die sich weiterentwickelt, die Makroebene die gesamte Organisation oder das System. Zwischen diesen beiden Ebenen liegend, interessieren vor allem Arbeitsteams, Instruktionsmodelle und/oder Job-Charakteristika. In der empirischen Forschung des Lehrstuhls werden all diese Aspekte und ihre Beziehungen untereinander auf unterschiedlichen Ebenen und in verschiedenen Domänen untersucht. (mehr)


AKTUELLES

Mehrere Stellen für Wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen (Doktoranden/-innen oder Postdoc-Stellen) zu besetzen

 

Die Stellen beziehen sich inhaltlich auf empirische Forschung zu Entwicklungs-

und Veränderungsprozesse im Kontext Arbeit und deren Folgen für

professionelles Lernen, Team- und Organisationsentwicklung, Führungsverhalten

und die Gestaltung entsprechender Fördermaßnahmen (z.B. Training oder

Coaching).

 

Konkrete Themen sind z.B. (in verschiedenen Domänen):

- die Förderung von Innovation, innovativem Arbeitsverhalten und Proaktivität

- die Folgen technologischer Entwicklungen für Lernen und für die Gestaltung

von Training oder Coaching,

- Teamentwicklung (u.a. Wissensentwicklung) und die Rolle von Diversität in

Arbeitsteams,

- Führungsverhalten für Förderung professioneller Entwicklung,

- die Rolle von Emotionen im Lernprozess und

- die Entwicklung und Evaluation pädagogischer Maßnahmen (z.B. Training oder

Coaching).

 

Bei Interesse melden Sie sich bitte per E-Mail (mit Lebenslauf) bei folgender Adresse: regina.mulder@ur.de


Neues EU-Projekt "Bequal.app" – Benchmarking for Quality Assurance in Apprenticeships and Work Based Learning (Kooperation mit internationalen Partnern)

Der Lehrstuhl für Pädagogik II ist von 01.10.2018 - 30.09.2020 Teil eines internationalen EU-Projekts mit dem Titel "Benchmarking for Quality Assurance in Apprenticeships and Work Based Learning - BEQUAL.app". Das für zwei Jahre laufende EU-Projekt wird von Erasmus+ gefördert.

Die zentrale Idee des Projekts Bequal.app besteht darin, zwei Online-Benchmarking-Tools zur Qualitätssicherung in der Ausbildung und für das Lernen am Arbeitsplatz zu entwickeln, zu testen und zu etablieren, eines für Berufsbildungsanbieter und eines für Unternehmen, die an der Ausbildung beteiligt sind.

Die spezifischen Ziele dieses Projekts sind die Entwicklung von Qualitätssicherungsrahmen, zwei Fragebögen zur Selbsteinschätzung und zwei Online-Benchmarking-Tools für die Qualitätssicherung in der Ausbildung und beim Lernen am Arbeitsplatz. Darüber hinaus wird das Bequal.app-Badge für Berufsbildungsanbieter und Unternehmen eingerichtet, die sich mit Ausbildung und Lernen am Arbeitsplatz beschäftigen und „good practice“ demonstrieren.

Partner: Kaunas Chamber of Commerce, Industry and Crafts (KCCIC), Litauen; IDEC, Griechenland; Institute of the Republic of Slovenia for Vocational Education and Training (CPI), Slowenien; Agency for Vocational Education and Training and Adult Education (ASOO), Kroatien; Croatian Chamber of Trades and Crafts (HOK), Kroatien; Finance & Banking, Organisational & HR development Association (Effebi), Italien; European Association of Institutes for Vocational Training (EVBB), Deutschland

Bequalapplogo Erasmuslogo

Bei Interesse kontaktieren Sie gerne Frau Prof. Dr. Mulder und Verena Watzek

Neues Projekt in Zusammenarbeit mit der Alzheimergesellschaft für den Landkreis Kelheim e.V.

Der Lehrstuhl für Pädagogik II übernimmt die wissenschaftliche Begleitung (vom 01.01.2018-31.12.2019) von der Alzheimergesellschaft für den Landkreis Kelheim e.V. initiierte Modellprojekt 'Helfen und selber Gesund bleiben'. Das für zwei Jahre, bis 31.12.19 laufende Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit gefördert, mit dem Ziel, die emotionale Gesundheit Angehöriger, die in die Pflege von Alzheimer- und anderen Demenzerkrankten Patienten involviert sind, langfristig durch die Vermittlung von Kompetenzen und Handlungsstrategien zu erhalten und zu gewährleisten. Drei Angebote werden entwickelt und durchgeführt, die sich direkt an die Angehörigen richten: ein Training zum Umgang mit belastenden Gefühlen, ein Seminar zum Umgang mit Familienkonflikten sowie ein Konzept der Familienmediation, unterstützt durch eine allgemeine Informationsplattform. Die mittels Interviews und Fragebögen gesammelten Daten geben einen Einblick inwiefern die Ziele des Projekts erreicht werden. Die dadurch gewonnenen Evaluationsresultate werden schließlich herangezogen, um bereits während des Projekts Empfehlungen zur Verbesserung zu geben, das zur Qualitätssicherung beiträgt.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie gerne: Prof. Dr. Regina H. Mulder

Abschluss des DFG-Projekts – Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse

Das Projekt „Der dynamische Zusammenhang zwischen Teamlernprozessen, Teamlernprodukten und ihren Bedingungsfaktoren in der Arbeit von Berufsschullehrern“ ist wie geplant durchgeführt worden. Anhand einer querschnittlichen und einer längsschnittlichen Feldstudie mit Fragenbogen sowie einer vertiefenden Beobachtungsstudie mit längsschnittlichem Design, wurden Lehrenden-Teams an beruflichen Schulen in Deutschland (Bayern) über ein Schuljahr hinweg untersucht. Es ist uns gelungen mehr Teams als geplant für die Teilnahme zu begeistern (N = 117).
Zusammenfassend ist hervorzuheben, dass die anfangs identifizierten Forschungslücken geschlossen und die geplanten Ziele erreicht wurden. Darüber hinaus wurden weitere Erkenntnisse gewonnen, wie zum Beispiel ein tiefer Einblick in die Arbeitsaufgaben der Teams, wodurch auch mehr Publikationen als geplant entstanden. Dabei zeigte sich, dass Teams an beruflichen Schulen verschiedenen Herausforderungen gegenüberstehen, z.B. der Qualitätssicherung oder der Integration von Flüchtlingen. Die Bewältigung dieser stellt eine komplexe und wissensintensive Aufgabe dar, weshalb die Teams interdisziplinär zusammengesetzt sind.
Im Detail, wurde der Zusammenhang zwischen Bedingungsfaktoren und Teamlernprozessen, Affekten und Teamlernprozessen sowie zwischen Teamlernprozessen und den Teamlernprodukten (innovatives Arbeitsverhalten und geteilte mentale Modellen) unter Berücksichtigung der zeitlichen Perspektive betrachtet. Die Ergebnisse zeigten, dass die Teamlernprozesse Wissensteilung, Teamreflexion und die Kommunikation außerhalb des Teams wichtig für ein hohes Maß an innovativen Arbeitsverhalten sind, wobei sich der Zusammenhang über die Zeit verändert. Wissensteilung und Teamreflexion sind vor allem am Anfang der Teamarbeit von großer Wichtigkeit, wobei Kommunikation außerhalb des Teams über die Zeit hinweg an Bedeutung gewinnt. Zudem zeigte sich, dass Teamlernprozesse wichtig für die Entwicklung von geteilten mentalen Modellen sowie eine hohe Performanz sind. Als wichtige Bedingungsfaktoren für das Entstehen von Teamlernprozessen konnten vor allem die Aufgabeninterdependenz und die Teamstruktur identifiziert werden.
Schließlich konnte auch der Forderung, den Zusammenhang von affektiven und kognitiven Aspekten zu betrachten nachgekommen werden. Es konnte gezeigt werden, dass Affekte während der Teamarbeit von Lehrenden Teams eine wichtige Rolle spielen. Insbesondere positive Affekte können als wesentliche Ressource angesehen werden, um Teamlernprozesse zu fördern. Negative Affekte hingegen zeigten sich als hemmend für Teamlernprozesse. Mittels der Beobachtungen konnten dynamische Beziehungen zwischen affektiven und kognitiven Elementen der Teamarbeit exemplarisch herausgearbeitet werden.
Neben individuellen Berichten für alle teilnehmenden Teams, wurden durch Schulbesuche die Erkenntnisse und praktische Implikationen in die Schulen getragen und so wichtige Ansatzpunkte zur Verbesserung der Teamarbeit an beruflichen Schulen geliefert.
Es ist vorgesehen, die Ergebnisse zur Entwicklung einer Intervention zur Förderung von Teamarbeit an beruflichen Schulen zu verwenden.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie gerne: →Verena Watzek, →Andreas Widmann, Prof. Dr. Regina H. Mulder

Teilprojekt des BMBF-Projekts "KOLEG" über 3,5 Jahre bewilligt

"EXITE: Experiencing International Teacher Education"

In dem interdisziplinären Projekt, welches zusammen mit dem International Office und dem Europaeum der UR durchgeführt wird, liegt der Fokus auf der Verbesserung der Kompetenz von Lehramtsstudierenden bezüglich ihres Umgangs mit migrations- und leistungsbedingter Heterogenität im Klassenzimmer. Ziel ist es, durch die Einwerbung von Studienplätzen und Praktikumsplätzen an ausländischen Hochschulen, den Lehramtsstudierenden der Universität Regensburg ein erweitertes und praxisnahes Studium der (Fach-) Didaktik zu ermöglichen. Diese Aktivitäten werden wissenschaftlich begleitet und untersucht, um die Maßnahme auf Basis der dadurch gewonnenen Ergebnisse kontinuierlich zu verbessern und auszubauen. Die wissenschaftliche Begleitung umfasst weiterhin Untersuchungen zur Auswirkung der gesteigerten Mobilität der Lehramtsstudierenden auf Kompetenzen im Umgang mit migrations- und leistungsbedingter Heterogenität.

Projektmitarbeiter: Sebastian Gerbeth


  1. Fakultät für Psychologie, Pädagogik und Sportwissenschaft
  2. Institut für Erziehungswissenschaft

Lehrstuhl für Pädagogik II

Lehrstuhlinhaberin
Prof. Dr. Regina H. Mulder

Mulder Regina Quadrat Hp

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