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Christian Maurer

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Lehrtätigkeit im Wintersemester 2015/2016:

  • Betreuung des Studienbegleitenden Praktikums für LA mit UF Physik Mi vormittags
  • Analyse und Planung von Physikunterricht (Begleitseminar zum Studienbegleitenden Praktikum für LA mit UF Physik) Mi 13:15-14:45 Uhr

  • Experimentelles Seminar II für LaGy mit UF Physik Di 8:00-11:00 Uhr
  • Übungen zu Empirisch Forschen in der Physikdidaktik Di 16:00 - 18:00

  • Ausgewählte Themen aus der Physikdidaktik für LAUP (Prüfungsvorbereitung) Do 08:30 - 10:00



Forschungsinteresse:

Pilotstudie: Funktionen von Experimenten im Physikunterricht

Forschungshintergrund:

Lehrer und Schüler ordnen Experimenten im Unterricht oft unterschiedliche Funktionen zu. (Lehrer z.B. "ein Konzept veranschaulichen" und Schüler z.B. "irgendwas messen") . Die führt u.a. zu einer verminderten Lernwirksamkeit von Experimenten.

Untersuchung:

Entwicklung und Erprobung sehr charakteristischer Formen experimenteller Durchführungen, welche zu einer einheitlichen Funktionszuschreibung an das Experiment im Unterricht führen sollen.

Ergebnis:

Bei den erprobten Durchführungsarten (explanative und explorative Experimente) konnte eine übereinstimmende Funktionszuschreibung erreicht werden. (Genauere Informationen: hier)


Hauptstudie: Strukturierung von Lehr-Lern Sequenzen

Forschungshintergrund:

Die Strukturiertheit von Lehr-Lern-Prozessen wird in der didaktischen Fachliteratur als eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale von Unterricht aufgeführt (u.a. Meyer 2004, Helmke 2009). Dabei wird im Rahmen dieser Arbeit die Strukturiertheit des Lerninhalts charakterisiert durch die Schlüssigkeit, mit welcher einzelne Phasen im Unterricht aufeinander folgen und in Verbindung gesetzt sind (Helmke 2009).
Trotz Einigkeit über den Stellenwert der Struktur bleibt offen, ob es eine optimale Strukturierung gibt und wie diese ggf. charakterisiert ist. Es gibt allerdings begründete und zum Teil bereits erprobte Vorschläge. Oser & Baeriswyl unterscheiden dazu verschiedene Lehrziele. Abhängig vom jeweils intendierten Lehrziel geben sie in ihren sogenannten Basismodellen des Lehrens und Lernens einen aus ihrer Sicht optimalen Verlauf der von den Schülern/innen zu erreichenden Lernschritte an (Vgl. Oser und Baeriswyl 2001).
Auch das Forschend-entwickelnde Unterrichtsverfahren (nach Schmidkunz und Lindemann 1992) ist charakterisiert durch eine Strukturierung der Lehr- und Lernprozesse. In der Ausgestaltung und Verbindung der einzelnen Lernphasen zeigen sich aber Unterschiede zur Theorie der Basismodelle. Beide Verfahren haben den Anspruch den Ablauf der Lernphasen schlüssig zu verbinden, um so eine lernwirksame Strukturiertheit des Unterrichts zu erreichen.

Untersuchungsvorhaben:
Zum Thema Impuls werden zwei 90-minütige, lehrplankonforme Unterrichtseinheiten entwickelt. Eine der Einheiten wird nach den Basismodellen nach Oser konzipiert, die andere entsprechend dem Forschend-entwickelnden Unterrichtsverfahren. Der Unterricht soll im Lernlabor der Universität Regensburg durchgeführt werden.
Für die Ermittlung der Lernwirksamkeit wurde ein Testinstrument entwickelt, welches den Wissensstand vor und nach der Unterrichtseinheit erfasst. In einem Schülerfragebogen werden zudem die kognitive Aktivierung, Aspekte der Strukturiertheit des Unterrichts und der grundlegenden Bedürfnisse (Deci und Ryan 2004) erhoben.

Forschungsfragen:

  • Zeigt sich eine zu favorisierende Sequenzierung der Lernprozesse hinsichtlich der untersuchten Merkmale?
  • Führen unterschiedliche Sequenzierungen auch zu einem unterschiedlichen Maß der Schüler über die von ihnen wahrgenommene Strukturierung?

Ergebnisse:

  • Die Strukturvorgabe der Basismodelltheorie erweist sich im ausgewählten Rahmenkontext (Impuls) als lernwirksamer
  • Details in der Unterrichtsstrukturierung haben einen wesentlichen Einfluss auf die Unterrichtsqualität
  • Eine verstärkte Integration von Elementen der innerfachlichen Vernetzung scheint erstrebenswert zu sein
  • Die Basismodelltheorie kann helfen, eine Überforderung von Lernenden zu vermeiden
  • In Kombination mit Ergebnissen vorangehender Studien ( Wagner 1999, Reyer 2004, Wackermann 2008, Ohle 2011, Zander 2015) scheint die Basismodelltheorie eine vielversprechende theoretische Vorgabe zur Strukturierung von Unterricht zu sein.

  1. Fakultät für Physik
  2. Lehrstuhl Didaktik der Physik

Christian Maurer

wissenschaftlicher Mitarbeiter

Maurer Rechtespalte
Universitätsstraße 31
93053 Regensburg

Phys 8.2.14

Tel: +49 941 943-5612

Email: christian1.maurer@ur.de