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Arabella Elizabeth Roupell: Specimens of the flora of South Africa by a Lady. (= Cape flowers by a Lady). London 1849.

Die gebürtige Britin Arabella Elizabeth Roupell (1827-1914) heiratete einen Offizier der East Indian Company, der seinen Dienst u.a. in Südafrika ableistete. Die Botanikerin fertigte Zeichnungen der Flora des Kaps der guten Hoffnung an und zeigte sie Nataniel Wallich, dem Vorsteher des Botanischen Gartens in Calcutta. Beeindruckt von der naturgetreuen und eleganten Darstellungsweise überbrachte Wallich in London William Hook die Abbildungen. Der Leiter des Royal Botanic Garden Kew empfahl die Veröffentlichung, woraufhin der Lithograph Paul Gauci verpflichtet wurde. 1859 erschien zunächst anonym das Werk unter “Specimens of the flora of South Africa by a Lady”. Der Text wurde von William Harvey beigesteuert. Die farbenprächtigen Lithographien erregten so großes Aufsehen, dass sich sogar Queen Victoria für ein Exemplar subskribierte.

König Friedrich August von Sachen schenkt Roupells „Cape Flowers“ 1857 der Bibliothek der Regensburgischen Botanischen Gesellschaft

  • Roupell, Arabella Elizabeth; Harvey, William H.: Specimens of the flora of South Africa by a Lady. (= Cape flowers by a Lady). London 1849. Titelblatt und Tab. 5. Dauerleihgabe Regensburgische Botanische Gesellschaft. Universitätsbibliothek Regensburg.
  • Wolfgang Ilg: Geschichte der Botanik in Regensburg. 200 Jahre Regensburgische Botanische Gesellschaft 1790-1990. Regensburg 1990. S. 95 f.
  • Claus Nissen: Die botanische Buchillustration. Ihre Geschichte und Bibliographie. 2. Aufl. Stuttgart 1966. S. 130 ff.
  • Ogilvie, Marilyn; Harvey, Joy: The Biographical Dictionary of Women in Science: Pioneering Lives From Ancient Times to the Mid-20th Century. New York 2000. Bd. 2. S. 1129.

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