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Aktuelles

19.07.2022

Prof. Sebaldt: Forschungsfreisemester im WS 2022/23

Prof. Sebaldt hat im Wintersemester 2022/23 ein Forschungsfreisemester und wird daher keine Lehrveranstaltungen anbieten. Telefonische Sprechstunden finden aber auch im WS in ca. zwei- bis dreiwöchigem Abstand statt und werden auf seiner persönlichen Seite angekündigt. Auch die Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten sowie von Dissertationen läuft wie gewohnt weiter. Ein Oberseminarschein für den Masterstudiengang Demokratiewissenschaft kann im WS im Hauptseminar von Prof. Straßner erworben werden. Das nächste Forschungsseminar von Prof. Sebaldt findet im SS 2023 statt. Vorabsprachen für dort zu präsentierende Masterarbeitsprojekte können aber schon im WS im Rahmen der Sprechstunden getätigt werden.


28.04.2022

Prof. Sebaldt in Jury des Bundestags-Wissenschaftspreises berufen

Prof. Sebaldt wurde von der Präsidentin des Deutschen Bundestages in die Wissenschaftspreis-Jury des Deutschen Bundestages berufen.


28.04.2022

Hausarbeiten bei Sebastian Enghofer M.A.

Herr Enghofer hat die Universität Regensburg zum 01.04.22 verlassen. Hausarbeiten aus seinen Lehrveranstaltungen wird er aber noch weiter betreuen und begutachten. Er ist weiterhin unter seiner Mailadresse sebastian.enghofer@politik.uni-regensburg.de erreichbar.


28.04.2022

Zwei Zeitschriftenbeiträge von Simon Bein erschienen

Simon Bein, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl, hat zwei Zeitschriftenbeiträge in Fachzeitschriften veröffentlicht:

In der Politischen Vierteljahresschrift (PVS) ist ein Beitrag unter dem Titel How Is Collective Identity Possible in Democracies? Political Integration and the Leitkultur Debate in Germany erschienen.

In der Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft ist ein Beitrag mit dem Titel The Dysfunctional Paradox of Identity Politics in Liberal Democracies erschienen.

Beide Aufsätze sind Open Access veröffentlicht worden und können über die Seiten des Springer-Verlages geöffnet und heruntergeladen werden.


17.06.2021

30 betreute Dissertationen

Mit Abschluss des Promotionsverfahrens von Raphael Gritschmeier kann Prof. Sebaldt nunmehr auf 30 betreute Dissertationen und Habilitationsschriften zurückblicken. Die Liste dieser Absolventinnen und Absolventen findet sich unter der Rubrik Forschung. Er selbst hat vor 30 Jahren promoviert und ist seit kurzem 2x30 Jahre alt - eine freundliche Zahlenlaune des historischen Zufalls!


Csu Cover Klein
22.09.2020

Sammelband "Christlich-Soziale Union" erschienen

Die CSU steht vor großen Herausforderungen: Die Partei muss Reformen entschlossen anpacken, um dauerhaft zukunftsfähig zu bleiben. Zugleich muss sie ihre bewährten politischen Stärken pflegen und ihren christlich-sozialen, bayerischen Markenkern bewahren. Die Studie unternimmt daher eine umfassende Bestandsaufnahme der Partei, die ihre Stärken und Schwächen systematisch gegeneinander abwägt. Diese Gesamtbilanz bietet dann auch Impulse für Reformmaßnahmen, um die CSU dauerhaft zukunftsfähig zu machen.


Anomie Cover
16.09.2020

Sammelband "Demokratie und Anomie" erschienen

Moderne Demokratien stehen vor fundamentalen Herausforderungen. Dazu zählt das Phänomen der Anomie, verstanden als Zustand systematischen Normen- und Ordnungsverlusts. Die Studie dokumentiert die weite Verbreitung anomischer Potentiale in westlichen Demokratien, belegt aber auch deren Ambivalenz: Denn aus solchen Gefahren können auch Lerneffekte resultieren, die eine politische Modernisierung begünstigen. Auf dieser breiten empirischen Erkenntnisgrundlage unternimmt die Studie eine interdisziplinäre theoretische Erklärung dieser faszinierend vielfältigen Herausforderung moderner Demokratien.


Cover Polizei 2020 10

Zeitschriftenbeitrag von Sebastian Enghofer und Daniel Müller in "Die Polizei" zur Corona-Krise und ihren kriminologischen und gesellschaftlichen Implikationen erschienen

Fake News, Verschwörungstheorien und Desinformationen erleben in der Corona-Krise erheblichen Aufwind. Ihr Gefahrenpotential zur Unterminierung des gesellschaftlichen Vertrauens ist dabei unbestritten.

Im vorliegenden Beitrag wrd der Fokus dabei auf die subjektive Realität divergierender Wahrnehmungen gelegt. Was für die Mehrheitsgesellschaft als unumstößliche Wahrheit und damit als „Fakt“ feststeht, gilt dem Anderen als staatlich propagierte „Fake News“ und damit für sie als „tatsächlich unwahr“. Der Kern der Betrachtung liegt darin, dass individuelle Wahrnehmungen verschieden sind und damit Realität subjektiv ist.

Da jedoch dieser Meinungspluralismus prinzipiell nicht verkehrt ist und eine tragende Säule unserer demokratischen Grundordnung darstellt, gilt es die Grenzen subjektiver Realitäten im Kontext der Corona-Krise auszuloten.


01.07.2020

Fundamentalkritik von Prof. Sebaldt zur deutschen Militärpolitik erschienen

Deutschlands militärische Planer haben ein eklatantes Strategieproblem. Durch ihr Unvermögen wurde die Bundeswehr zum Torso verkrüppelt. Dimension und Reichweite dieser konzeptionellen Schwäche werden deutlich, wenn man sich die Vielgestaltigkeit moderner Militärstrategie vor Augen hält: Sie reduziert sich nicht allein auf die Einsatzstrategie, sondern umfasst auch organisatorische, personalplanerische, sozialpolitische sowie rüstungstechnische und logistische Elemente.
An dieser komplexen Gestaltungsaufgabe scheitert die deutsche Militärpolitik. Das Weißbuch der Bundesregierung zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr von 2016, die Konzeption der Bundeswehr von 2018 und die Strategie der Reserve von 2019 spiegeln dieses strategische Unvermögen in besonderer Weise. Dies wird in der vorliegenden Abhandlung detailliert herausgearbeitet und zum Ansatzpunkt eines militärstrategischen Pflichtenhefts gemacht.


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03.07.2019

Neuer Zeitschriftenbeitrag erschienen

Am Ende des Dritten Weges? Zur Entwicklung sozialdemokratischer Programmatik in Zeiten politischer Polarisierung.

Luis Illan M.A., wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl, hat einen Beitrag in der Zeitschrift „GWP – Gesellschaft. Wirtschaft. Politik“ (2/2019) veröffentlicht.

Zusammenfassung: „Die Neuausrichtung im Sinne eines Dritten Weges markierte zur Jahrtausendwende einen Paradigmenwechsel innerhalb der Programmatik sozialdemokratischer Parteien. Nach anfänglichen Wahlerfolgen wird nun jedoch gerade diese Hinwendung zur politischen Mitte als ein Grund für die Krise der Sozialdemokratie gesehen. Der Artikel untersucht am Beispiel der SPD, inwiefern fortschreitende Wahlniederlagen und eine zunehmende politische und gesellschaftliche Polarisierung zu einer Revision der normativen Grundlagen dieses Dritten Weges innerhalb der Sozialdemokratie führen.“

Illan, Luis (2019): Am Ende des Dritten Weges? Zur Entwicklung sozialdemokratischer Programmatik in Zeiten politischer Polarisierung. In: GWP – Gesellschaft. Wirtschaft. Politik 68 (2), 186- 197. Online unter: https://www.budrich-journals.de/index.php/gwp/article/view/33482.


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11.12.2018

Neuer Zeitschriftenbeitrag erschienen

Von der Demokratie zur Postdemokratie? Ein Vorschlag zur Neuformulierung eines umstrittenen Konzepts

Simon Bein, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl, hat einen Zeitschriftenbeitrag in der Zeitschrift für Politische Theorie (1/2018) veröffentlicht. Demnächst wird die Zeitschrift für Politische Theorie auch über die Elektronische Zeitschriftenbibliothek der Universität Regensburg zugänglich sein.

Zusammenfassung:

"Ist die westliche Demokratie in der Krise und ernsthaft gefährdet, den Bereich des Demokratischen zu verlassen und sich zur Postdemokratie zu entwickeln? Oder sind die demokratischen Systeme nur einem – möglicherweise notwendigen – Formwandel unterlegen, der in der Anpassung an eine sich globalisierende und individualisierende Umwelt begründet liegt? Dieser Aufsatz verfolgt die These, dass der Postdemokratie-Begriff trotz modelltheoretischer Kritikpunkte beibehalten werden kann, um eine empirisch motivierte Analyse der Problemfelder etablierter Demokratien zu unternehmen. Der Vorteil des Postdemokratie-Begriffes liegt darin, dass damit ein Schwellenwert zwischen demokratisch und postdemokratisch beschrieben werden muss. Insofern argumentiert die vorliegende Abhandlung, dass sich die zentralen Problemfelder westlicher Demokratien in den Bereichen der Partizipation, Repräsentation und Legitimation zusammenfassen lassen und für jeden dieser Bereiche mittels zweier Unterindikatoren die Abgrenzung zwischen Funktionalität und postdemokratischem Defekt gelingt. Dieser dreidimensionale Analyserahmen kann dann als Ausgangspunkt dienen, die genannten Veränderungen in den westlichen Demokratien auf ihren systemischen Charakter hin zu untersuchen."

Bein, Simon (2018): Von der Demokratie zur Postdemokratie? Ein Vorschlag zur Neuformulierung eines umstrittenen Konzepts. In: Zeitschrift für Politische Theorie 9(1), 51-72. Online unter: https://www.budrich-journals.de/index.php/zpth/article/view/32408.


Covermiles
03.01.2017

Neue Monografie von Prof. Sebaldt erschienen

Fundamentalkritik von Prof. Sebaldt zur Situation der Bundeswehr und zur deutschen Streitkräfteplanung im Berliner Miles-Verlag erschienen

In Anlehnung an den bekannten Spiegel-Artikel von 1962 trägt das Buch den Titel „Nicht abwehrbereit“. Die bedrückende Gesamtdiagnose von Prof. Sebaldt lautet, dass die Bundeswehr aufgrund fehlender Aufwuchspotentiale, einer nicht nachhaltigen Personallage, ihrer zunehmenden Distanz von der Gesellschaft, einer immer bedrohlicher werdenden Ausstattungsmisere, zunehmend veraltender Organisationsstrukturen und nicht zuletzt wegen strategisch-konzeptioneller Blindstellen ihrem derzeitigen Aufgabenportfolio nicht gerecht werden kann. An dieser Misere wird auch das jüngst erschienene, völlig indiskutable Verteidigungsweißbuch der Bundesregierung nichts ändern, da es für keines dieser Probleme einen überzeugenden Lösungsansatz bietet. Deutschland ist daher in der Tat auf längere Sicht nicht abwehrbereit. Für eine umfassende Reform unserer Streitkräfte, die diesen Namen auch verdient, ist es folglich höchste Zeit.


Cover Aufstieg
06.08.2015

Neuer Sammelband des Lehrstuhls erschienen

Anfang August erschien der von Prof. Martin Sebaldt, Andreas Friedel, Sabine Fütterer und Sarah Schmid im SpringerVS-Verlag herausgegebene Sammelband "Aufstieg und Fall westlicher Herrschaft. Zum Grundproblem globaler Politik im Spiegel moderner Klassiker".

Der Sammelband analysiert Aufstieg und Fall westlicher Herrschaft als globales Grundproblem. Durch die Vorstellung von zwölf modernen Klassikern zu diesem Thema, die sich durch besonderen theoretischen und empirischen Mehrwert auszeichnen, wird die Vielfalt der Erklärungsansätze erschlossen. Diese setzen sowohl bei geographischen und natürlichen Ressourcen an, wie auch bei kulturellen Errungenschaften und Werten. Wieder andere stellen Institutionen und Organisationsmuster als entscheidende Determinanten heraus.
Letztlich wird damit deutlich, dass Aufstieg und Fall westlicher Herrschaft nur multikausal zu begreifen sind. Die vergleichende Abschlussbetrachtung liefert dafür einen systematischen Ansatz.


Cover Pathologie
03.06.2015

Neue Monografie von Prof. Sebaldt erschienen

Die Am 20. Mai 2015 wurde die Monografie "Pathologie der Demokratie: Defekte, Ursachen und Therapie des modernen Staates" von Prof. Sebaldt vom SpringerVS-Verlag publiziert.

Die Studie liefert eine umfassende Pathologie der Demokratie. Ausgangspunkt ist der Befund, dass bisherige Typologien defekter Demokratie zu einseitig auf strukturelle und prozedurale Schwächen fokussieren und damit die inhaltliche Komponente (staatliche Leistungsdefizite) weitgehend aussparen. Dies wird zum Ansatzpunkt einer entsprechend erweiterten Pathologie der Demokratie gemacht. Die Studie arbeitet darüber hinaus die Ursachen der einzelnen Strukturschwächen heraus und mündet schließlich in ein Set von Vorschlägen zur Therapie der Demokratie. Dies impliziert jeweils die Definition eines Profils funktionaler Demokratie, vom dem sich die einzelnen pathologischen Merkmale klar absetzen lassen.


Cover Aufstand

Sammelband "Aufstand und Demokratie" veröffentlicht

Am 28.06.11 ist der von Prof. Sebaldt und Dr. Straßner herausgegebene Sammelband "Aufstand und Demokratie" erschienen. Er erschließt die Logik des Counterinsurgency-Konzepts (COIN) und evaluiert anhand etlicher Fallstudien seine normative und praktische Brauchbarkeit.


  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
  2. Institut für Politikwissenschaft

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