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Lehrstuhl Prof. Dr. Carsten Herresthal

Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Europarecht und Rechtstheorie

Herzlich willkommen!

Regensburg

Der Lehrstuhl widmet sich dem deutschen und europäischen Unternehmensrecht mit besonderen Schwerpunkten im Bank- und Kapitalmarktrecht einschließlich der Compliance im Kapitalmarktrecht sowie im Gesellschaftsrecht einschließlich des europäischen Gesellschaftsrechts.

Weitere Schwerpunkte bilden das Schiedsverfahrensrecht, das Vertragsrecht sowie das europäische Privatrecht.

Besondere Beachtung finden in allen genannten Schwerpunkten die Rückführung aktueller Fragestellungen auf die Grundlagen des Privatrechts sowie die Methoden der Rechtsgewinnung im nationalen sowie europarechtlichen Kontext.


Veröffentlichungen im Erscheinen: (zum ausführlichen Publikationsverzeichnis hier)

  • Langenbucher/Bliesener/Spindler (Hrsg.), Bankrechts-Kommentar, Verlag C.H. Beck, 3. Aufl. 2020, Kommentierung von 
    - Zahlungsdienstevertrag (§§ 675c-675i BGB) (88 S.)
    - Konto und Online-Banking (§§ 675j-676c BGB) (184 S.)
    - Debit-Karte (86 S.)
  • Staudinger, Eckpfeiler des Zivilrechts, Verlage Sellier - de Gruyter, Kapitel K "Das Recht der Kreditsicherung" und "Factoring", 7. Aufl. 2020, ca. 120 S.
  • Staudinger/Herresthal, Kommentierung der §§ 655a-e BGB, Vermittlung von Verbraucherdarlehen und entgeltlichen Finanzierungshilfen, Bearbeitung 2020, (ca. 85 S.) 
  • Fundamental Issues of the Methodology of European Private Law, in: Alpa/Di Donna, Lectures in the Master of European Private Law at Sapienza - Universita di Roma, 2021

   

Aktuelle Veröffentlichungen:


Zip
20.05.2020

Herresthal, Die vertragsrechtlichen Regelungen zum Verbraucherdarlehensrecht aus Anlass der COVID-19-Pandemie in Art. 240 § 3 EGBGB, ZIP 2020, 989-1001

In Reaktion auf die COVID-19-Pandemie hat der Gesetzgeber bei Verbraucherdarlehen eine dreimonatige Stundung der Pflichten des Verbrauchers verbunden mit einer entsprechenden Vertragsverlängerung angeordnet, wenn die Leistungserbringung für den Verbraucher unzumutbar geworden ist (Art. 240 § 3 EGBGB n.F.). Mit der Regelung verbinden sich zahlreiche Auslegungsfragen, in deren Zentrum die wirtschaftlich überaus bedeutende Problematik steht, ob der Darlehensgeber für die gesetzlich verlängerte Belassung der Darlehensvaluta den vertraglich vereinbarten Zins verlangen kann. Prof. Herresthal adressiert diese Fragestellung in einem aktuellen Beitrag in der ZIP und zeigt in einer ausführlichen Auslegung der Norm, dass dies der Fall ist. Darüber hinaus wird eine verfassungskonforme Auslegung der Norm für den Fall einer abweichenden Auslegung angemahnt. Auch die Verordnungsermächtigungen in Art. 240 EGBGB werden vor dem Hintergrund der verfassungsrechtlichen Anforderungen näher in Blick genommen.


Zip
12.05.2020

Herresthal, Die Rechtsfolgen einer Richtlinienwidrigkeit der Musterwiderrufsbelehrung bei Verbraucherdarlehen, ZIP 2020, 745-755

Am 26. 3. 2020 ist der EuGH in einer bemerkenswerten Entscheidung zu dem Ergebnis gelangt, dass den Anforderungen der Verbraucherkreditrichtlinie 2008 an eine klare und prägnante Belehrung des Verbraucherdarlehensnehmers dann nicht genügt ist, wenn der Darlehensvertrag hinsichtlich der Pflichtangaben zum Beginn der Widerrufsfrist auf eine nationale Vorschrift verweist, die wiederum auf weitere Normen in anderen Gesetzeswerken Bezug nimmt. Damit stellt sich der EuGH gerade auch gegen den Inhalt der Musterwiderrufsbelehrung nach Anlage 7 zum EGBGB, die eine solche sog. „Kaskadenverweisung“ vorsieht und bei deren Verwendung die Widerrufsbelehrung nach der Gesetzlichkeitsfiktion in Art. 247 § 6 Abs. 2 Satz 3 EGBGB den gesetzlichen Bestimmungen genügt. Prof. Herresthal zeigt in einem aktuellen Beitrag in der ZIP auf, dass die Folgen dieser EuGH-Entscheidung für das deutsche Recht überaus begrenzt sind und keine Grundlage für eine neue Widerrufswelle im Verbraucherdarlehensrecht bieten; geboten ist aber ein zeitnahes Tätigwerden des deutschen Privatrechtsgesetzgebers.


Methoden
10.05.2020

Herresthal/Weiß, Fälle zur Methodenlehre, Die juristische Methode in der Fallbearbeitung, JuS Schriftenreihe

Die Anwendung methodischer Kenntnisse in der Falllösung bereitet vielfach Schwierigkeiten. In einem neu erschienen Band in der JuS-Schriftenreihe kombiniert Prof. Herresthal zusammen mit J. Weiß eine allgemeine Einführung in die juristische Methodenlehre mit einer Sammlung von Fällen zu examensrelevanten und grundlegenden bzw. aktuellen methodischen Problemkreisen. Dabei wird gezeigt, wie die juristischen Methoden sinnvoll in der Fallbearbeitung eingesetzt werden kann. Hierzu werden u.a. die Auslegung und Fortbildung des Rechts, die richtlinienkonforme Rechtsgewinnung sowie die Reichweite der Gesetzesbindung behandelt.


B2b
10.05.2020

Herresthal (Hrsg), Die AGB-Kontrolle im B2B-Bereich, 2020, Nomos-Verlag, 138 S.

Die Rechtsprechung zur AGB-Kontrolle im B2B-Bereich wird mittlerweile als gravierender Wettbewerbsnachteil des deutschen Vertragsrechts betrachtet. Die "Flucht" aus dem deutschen materiellen Recht ist u. a. im Bank- und Kapitalmarktrecht wie auch bei Unternehmenskäufen festzustellen. Der von Prof. Herresthal herausgegebene Band skizziert die aktuelle Rechtsprechung zum deutschen AGB-Recht bei Rechtsgeschäften zwischen Unternehmern, systematisiert und diskutiert die Reformvorschläge und unterbreitet einen eigenen Regelungsvorschlag zur Änderung des BGB. Dabei werden u. a. die Möglichkeiten einer neuen Bereichsausnahme, einer Änderung der Individualabrede sowie die Modifikation des Maßstabs der Inhaltskontrolle im B2B-Bereich analysiert. Der Band basiert u. a. auf einem Workshop an der Universität Regensburg, in dem die Regelungsalternativen mit Teilnehmern aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis intensiv erörtert wurden.


Njw Titelseite
10.05.2020

Herresthal, Die Folgen der Geoblocking-VO für die Verwendung von AGB im B2B-Bereich, NJW 2020, 361-366

Die sog. Geoblocking-VO gilt seit einem Jahr. Sie enthält weitreichende Vorgaben zur Verwendung von AGB im B2B-Bereich, die bislang wenig thematisiert wurden, in der unternehmerischen Praxis aber zunehmend erhebliche Probleme bereiten. Prof. Herresthal analysiert in einem aktuellen Beitrag für die NJW die Regelungen der Verordnung und verdeutlicht ihre Reichweite. Zugleich stellt er den Zusammenhang zur ausstehenden Reform der AGB-Kontrolle im B2B-Bereich her und zeigt auf, dass diese Reform nun umso drängender ist.


Roboadvice
10.05.2020

Herresthal, Vertriebsbezogene Interessenkonflikte beim Robo Advisor, in: Linardatos (Hrsg.), Handbuch Robo Advice, 2020, S. 224-249

Vermögensverwaltungsverträge räumen dem Vermögensverwalter einen Entscheidungsspielraum ein. Dieser Entscheidungsspielraum kann von natürlichen Personen bei der Formulierung und Ausführung konkreter Investitionsentscheidungen ausgefüllt werden. Möglich ist auch, diesen Entscheidungsspielraum durch Anlageentscheidungen von Computersystemen auszufüllen, die wiederum von natürlichen Personen produzierte und abänderbare Algorithmen anwenden. Bei der Ausfüllung dieses Entscheidungsspielraums durch computergenerierte Anlageentscheidungen können vertriebsbezogene Interessenkonflikte auftreten, wenn die vermögensverwaltende Gesellschaft, die den Robo Advisor einsetzt, selbst Anlageprodukte vertreibt oder mit Unternehmen verbunden ist, die Anlageprodukte vertreiben. Prof. Herresthal adressiert diese Problematik in einem aktuellen Beitrag im Handbuch Robo Advice.


Download
15.12.2009

Herresthal, Die Neustimmung der Kreditkartenzahlung und die Reichweite der Haftung des Acquirers beim Kreditkartenmissbrauch, ZBB 2019, 353-368

Die Vertragsstruktur bei der Kreditkartenzahlung wird mittlerweile weit überwiegend durch ein Vier- bzw. Fünf-Parteien-System geprägt. Zwischen die Kreditkartenorganisation und die Vertragsunternehmen tritt der sog. Acquirer. Diese veränderte Marktstruktur, die Rückbindung der Vertragstypenbestimmung an die in der Praxis aktuell verwendeten AGB-Klauselwerke sowie die grundlegende Änderung der technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Kreditkartenzahlung gebieten eine rechtliche Neubestimmung der Kreditkartenzahlung, namentlich der Einordnung der Akquisitionsverträge. Prof. Herresthal unternimmt diese in einem aktuellen Beitrag in der ZBB. Als Folge der Analyse stellt sich auch die Zuweisung des Mißbrauchsrisikos bei der Kreditkartenzahlung abweichend von der bisherigen Rechtslage und Rechtsprechung dar.


Getimage
22.9.2019

Münchener Kommentar zum HGB, Band VI - Bankvertragsrecht

Der Münchener Kommentar zum Handelsgesetzbuch, Band VI - Bankvertragsrecht, stellt eine einbändige grundlegende Kommentierung des HGB-Bankvertragsrechts, ergänzt um zentrale Bereiche wie das Effektengeschäft, das Emissionsgeschäft, das Depotgeschäft sowie das internationale Factoring dar. Der Band wurde grundlegend neu strukturiert und um wesentliche Bereiche zu einem umfassenden einbändigen Handbuch im Bankvertragsrecht erweitert. Dem Konzept des Münchner Kommentars zum HGB folgend, bietet der Band, auch wo es der Legalordnung an systematischer Geschlossenheit fehlt, eine den Bedürfnissen der Praxis entsprechende, kohärente Darstellung. Prof. Herresthal ist seit der aktuellen Auflage Bandredaktor und hat darüber hinaus das grundlegende Kapitel zum Giroverhältnis (296 S.) sowie das Kapitel zur Vermögensverwaltung (57 S.) bearbeitet und vollkommen neu verfasst. Darüber hinaus hat er die Ausführungen zum Reisescheck (12 S.) fortgeführt.


Beckogk
10.07.2019

BeckOGK/Herresthal, Kommentierung der §§ 311, 311a, 325, 326 BGB

Prof. Herresthal kommentiert im BeckOGK-BGB (Beck´scher Online-Grosskommentar zum BGB) folgende Normen:
- § 311 BGB (Rechtsgeschäftliche und rechtsgeschäftsähnliche Schuldverhältnisse; culpa in contrahendo)
- Prospekthaftung (Spezialgesetzliche Prospekthaftung; bürgerlich-rechtliche Prospekthaftung)
- Kapitalanlagen (Anlageberatung; Anlagevermittlung)
- Aufklärungspflichten bei Bankgeschäften (va Kreditverträge)
- § 311a BGB (Anfängliche Unmöglichkeit)
- § 325 BGB (Schadensersatz und Rücktritt) 
- § 326 BGB (Befreiung von der Gegenleistung und Rücktritt beim Ausschluss der Leistungspflicht)
(573 S.; Online Stand 1.6.2019)


Aktuelle Vorträge:

(zum ausführlichen Vortragsverzeichnis

  • 6. Bankwissenschaftliches Symposion (Berlin), 30. Januar 2020: "Das Geschäftsmodell der Banken am Scheideweg: Der rechtliche Rahmen"

  • Bayerisches Staatsministerium der Justiz (München), 13. Februar 2020, "Verbraucherverträge und Besondere Vertriebsformen im BGB (§§ 312 ff. BGB)"

  • geplant: WM-Tagung Kreditrecht (Frankfurt/M.), 5. Mai 2020, "Green Loans, Sustainable Loans"

  • geplant: WM-Tagung Bankentgelte (Frankfurt/M.), 19. November 2020, "Von Negativzinsen zu Verwahrentgelten"

  1. Fakultät für Rechtswissenschaft
  2. Bürgerliches Recht

Prof. Dr. Carsten Herresthal

Lst. f. Bürgerl. Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Europarecht und Rechtstheorie

Prof. Dr. Carsten Herresthal
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