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Aktuelles

Willkommen auf den Seiten der neuen Juniorprofessur für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht, mit Schwerpunkt Recht der Digitalisierung, Medienrecht und Recht des E-Governments!


Montag, 20. Juni 2022

Wenn Computer diskriminieren: Mit Antidiskriminierungsrecht gegen algorithmengetriebene Ausgrenzung?

Alexander Tischbirek spricht im Rahmen der "Regensburg Research Hour" am 20. Juni um 17 Uhr (via ZOOM) zu Diskriminierungsrisiken beim Einsatz Künstlicher Intelligenz und möglichen Antworten des Rechts. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte in- und außerhalb der Rechtswissenschaft. Sie wird vom Zentrum zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses (WIN) der Universität organisiert. Nähere Informationen finden Sie hier.
 

Bildnachweis: SweetToneRecords, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons, (verbreitert WIN).


Donnerstag, 26. Mai 2022

From Modeled Topics to Areas of Law

In der neuen Ausgabe des German Law Journal (Volume 23, Issue 4) ist heute eine Studie unter Mitarbeit von Alexander Tischbirek erschienen, die mit Methoden des "Text Minings" untersucht, welche Themen konkrete Normenkontrollen und Verfassungsbeschwerden vor dem Bundesverfassungsgericht dominieren. Hierzu wurden sämtliche in den Bänden veröffentlichte Senatsentscheidungen durch ein computergestütztes "Topic Modeling" ausgewertet. Die Studie soll somit auch einen Beitrag liefern, um die Methoden der "Digital Humanities" in der Rechtswissenschaft zu rezipieren. Den Text der Studie finden Sie hier (open access).


Dienstag, 5. April 2022

Seminarankündigung WiSe 2022/23 (Schwerpunkt 7): "Das Recht der Künstlichen Intelligenz"

"Künstliche Intelligenz" ist in aller Munde. Spätestens mit der geplanten KI-Verordnung der Europäischen Union soll sie auch zum Rechtsbegriff werden. Das Seminar wird sich den rechtlichen Implikationen widmen, welche der zunehmende Einsatz intelligenter Systeme durch den Staat und Private mit sich bringt. Bedarf es eines neuen Regelungsregimes für KI? Mit welchen Regelungsinstrumenten und mit welchen Maßstäben ist KI zu begegnen? Enthält der von der EU-Kommission vorgelegte Vorschlag für eine KI-Verordnung hier adäquate Ansätze? Welche Antworten bietet das nationale Recht an?

Die Anmeldung erfolgt im juristischen Schwerpunktstudium über Flexnow. Interessenten aus Bachelor- und Masterstudiengängen bitte ich um frühzeitige Anmeldung per E-Mail. Das Seminar wird abhängig von der Zahl der Teilnehmer:innen an wöchentlichen Terminen im WiSe oder verblockt im Januar 2023 stattfinden.


Montag, 14. Februar 2022

Ankündigung SoSe 2022: Konversationsübung „Antidiskriminierungsrecht“

In diesem Sommersemester biete ich eine Konversationsübung zum Antidiskriminierungsrecht an. Anhand vorab zu lesender Entscheidungen werden aktuelle Probleme des europäischen und deutschen Antidiskriminierungsrechts diskutiert. Dabei werden auch Beispiele strategischer Prozessführung zu sog. „Kopftuchverboten“ in der bayerischen Justiz, zu Fragen polizeilichen Racial Profilings und der Forderung nach angemessenen Vorkehrungen für Menschen mit Behinderung vorgestellt.

Die Konversationsübung steht interessierten Studierenden aller Fachsemester offen. Sie wird in der zweiten Semesterhälfte in sieben wöchentlichen Terminen vom 15. Juni bis 27. Juli 2022, 18-20 Uhr (Raum W116) stattfinden. Ich bitte um möglichst frühzeitige Anmeldung per E-Mail.


Montag, 14. Februar 2022

Ferienhausarbeit im Öffentlichen Recht

Den Sachverhalt zur Hausarbeit im Öffentlichen Recht (Frühjahr 2022) finden Sie hier; bitte beachten Sie dazu auch diese Hinweise.


Mittwoch, 1. Dezember 2021

Ermessensdirigirende KI

Im heute erschienenen Heft 4/2021 der Zeitschrift für Digitalisierung und Recht (ZfDR) untersucht Alexander Tischbirek den rechtlichen Rahmen für den Einsatz Künstlicher Intelligenz bei Ermessensentscheidungen der Verwaltung. Der Beitrag zeigt anhand konkreter Beispiele auf, wo die ermessensermächtigte Verwaltung bereits heute mit KI experimentiert, hinterfragt die Passgenauigkeit des derzeitigen Allgemeinen Digitalisierungsverwaltungsrechts und unterbreitet Reformvorschläge, um die praktischen Vorteile ermessensdirigierender KI für die Verwaltung fruchtbar machen zu können, ohne Verantwortungs-zusammenhänge aufzulösen und gerichtlichen Rechtsschutz zu mindern.


Mittwoch, 6. Oktober 2021

Seminarankündigung SoSe 2022 (Schwerpunkt 7): "eFreiheit und eGleichheit? Grundrechtsschutz im digitalen Raum"

Als die Väter und Mütter des Grundgesetzes den Grundrechtskatalog unserer Verfassung entwarfen, taten sie dies in Reaktion auf die jüngste deutsche Geschichte. Dass – gut 70 Jahre später – Freiheits- und Gleichheitsbeschränkungen auch im digitalen Raum drohen würden, konnten sie damals noch nicht erahnen. Die textliche Fassung der Grundrechte hat sich seitdem nicht wesentlich geändert; wo es vereinzelt zu Verfassungsänderungen kam, waren diese kaum der Digitalisierung geschuldet. Nicht anders steht es um den Normbestand der EU-Grundrechtecharta. Zwar haben der EuGH und das BVerfG in einigen wegweisenden Entscheidungen den Grundrechtsschutz auch im „digitalen Staat“ gestärkt. Gleichwohl mehren sich Stimmen, die gleich eine ganz neue „Digitalcharta“ ausrufen wollen. Wie steht es also um Freiheit und Gleichheit im digitalen Raum? Sind die Grundrechte des Grundgesetzes und der EU-Grundrechtecharta den Herausforderungen des technischen Wandels gewachsen?

Die Anmeldung erfolgt im juristischen Schwerpunktbereichs- und Pflichtfachstudium über Flexnow. Interessenten aus Bachelor- oder Masterstudiengängen bitte ich um frühzeitige Anmeldung per E-Mail.


Montag, 2. August 2021

Projektbeginn SelVi@UR

Die Juniorprofessur für Öffentliches Recht, insbes. Verwaltungsrecht, nimmt in den kommenden drei Jahren für die Fakultät für Rechtswissenschaft am universitätsweiten hochschuldidaktischen Forschungsprojekt SelVi@UR teil. Nähere Infos dazu hier.


Dienstag, 15. Juni 2021

Karlsruher Kanones? Selbst- und Fremdkanonisierung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts

Im aktuellen Heft 4/2020 des AöR ist eine Untersuchung unter Mitarbeit von Alexander Tischbirek erschienen, die der Frage nachgeht, welche Entscheidungen des BVerfG als "kanonisch" gelten und welches die Gründe für ihre Kanonisierung sein mögen. Hierzu wurden zum einen Lehrbücher und Fallsammlungen quantitativ ausgewertet. Zum anderen wurden computergestützt die Selbstzitate des Gerichts ausgelesen und hieraus ein Zitatenetzwerk aller veröffentlichter Senatsentscheidungen des Bundesverfassungsgerichts errechnet. Die Untersuchung ist damit zugleich ein Versuch, Methoden der Digital Humanities für die Rechtswissenschaft fruchtbar zu machen. Zum Artikel


Mittwoch, 21. April 2021

Rechtssoziologische Studie zur Durchsetzung des zivilrechtlichen Nichtdiskriminierungsgrundsatzes

In der Nomos-Reihe der Antidiskrimi-nierungsstelle des Bundes ist heute eine rechtssoziologische Studie unter Mitarbeit von Alexander Tischbirek zur Durchsetzung des Nichtdiskriminierungsgrundsatzes beim Zugang zu Gütern und Dienstleistungen erschienen.

Neben dem klassischen Mittel der individuellen klageweisen Rechtsdurch-setzung werden anhand zahlreicher Fallstudien strategische Klagen, behördliche und kollektive Rechtsdurchsetzungs-mechanismen, Schlichtungsverfahren und Verfahren vor Ombudsstellen vergleichend gegenübergestellt und an den Vorgaben des europäischen und deutschen Antidiskrimi-nierungsrechts gemessen. Hieraus werden konkrete Handlungsoptionen zur Stärkung der Rechtsdurchsetzung entwickelt.

Nähere Informationen zu der Studie finden Sie auf den Seiten der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.


  1. Fakultät für Rechtswissenschaft
  2. English Version

Juniorprofessur für Öffentliches Recht

Prof. Dr.

Alexander Tischbirek



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Universitätsstraße 31
93053 Regensburg