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Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft

Herzlich willkommen auf der Homepage des Lehrstuhls für Deutsche Sprachwissenschaft an der Uni Regensburg!

  

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Informationen, Ankündigungen und Termine.
Vergangene Vorträge oder nicht mehr Aktuelles finden Sie in unserem Archiv.
   


Abschiedsvorlesung Prof. em. Dr. Albrecht Greule

  

Die Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften und der 
Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft laden ein zur

 
Abschiedsvorlesung im Wintersemester 2021/22 von
     

Prof. em. Dr. Albrecht Greule

(Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft)

 
Vom Codex zum Digitalisat

Sprachliche Strukturen im Liber Evangeliorum des Otfrid von Weißenburg

   
Mittwoch, den 1. Dezember 2021, 18 Uhr s.t., H3

   
  
Programm:

  • Grußworte des Präsidenten, des Dekans und des Lehrstuhlleiters
  • Abschiedsvorlesung Prof. em. Dr. Albrecht Greule 
  • Überreichung einer Festschrift  
       

Im Anschluss sind Sie herzlich zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.
   

Bitte geben Sie uns Ihre Teilnahme bis zum 20.11.2021 per E-Mail an peter.besl@ur.de bekannt.
  

   

Prof. Dr. Marek Nekula (Dekan)

Prof. Dr. Paul Rössler (Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft)

  

   
 


Der Lehrstuhl trauert um Prof. Dr. Heinrich Tiefenbach

Der Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft des Instituts für Germanistik der Universität Regensburg trauert um

     
     Prof. Dr. Heinrich Tiefenbach

17. 09. 1944 (Orsoy) – 15. 10. 2021 (Regensburg)

  
Heinrich Tiefenbach hat seine Forschung der deutschen Sprachgeschichte, dem Altsächsischen und der Onomastik gewidmet. Er studierte an der Universität Bonn, wo er 1970 zu Wörtern volkssprachiger Herkunft in karolingischen Königsurkunden promoviert wurde. 1984 habilitierte er an der Universität Münster zur Nordgrenze des Althochdeutschen. Heinrich Tiefenbach war von 1986 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2009 Professor für Deutsche Sprachwissenschaft am Institut für Germanistik der Universität Regensburg. Auch die Namenforschung und die in Regensburg angesiedelte Forschergruppe Namen, die er mitinitiiert hat, zählte zu seinen zahlreichen Forschungsfeldern und -tätigkeiten.

  
Der Sprachgeschichtsforschung des Deutschen und Niederdeutschen, Generationen von Regensburger Germanistikstudierenden und den Kolleginnen und Kollegen des Instituts und der Fakultät bleibt Heinrich Tiefenbach als herausragender Gelehrter, engagierter Hochschullehrer und hochgeschätzter Kollege in Erinnerung.

  
Im Namen des Lehrstuhls für Deutsche Sprachwissenschaft des Instituts für Germanistik
Prof. Dr. Paul Rössler

  


Gedenkfeier am 26. November 2021

Am Freitag, 26. November 2021, 16.30 Uhr, findet im Evang.-Luth. Kirchengemeindezentrum ARCHE in 93152 Nittendorf, Bernsteinstr. 22, ein Trauergottesdienst zum Gedenken an Herrn Tiefenbach statt. Zu diesem sind Sie herzlich eingeladen.
   



    
Informationen aufgrund des Coronavirus:
  

  • Aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie finden bis auf Weiteres keine Sprechstunden statt. Dozierende kontaktieren Sie bitte elektronisch via E-Mail.
      
  • Sprechstunden des Lehrstuhlsekretariats
    Der persönliche Parteiverkehr im Sekretariat ist derzeit eingestellt. Die Sprechstunden finden derzeit ausschließlich in den Sprechzeiten über Telefon (+49 941 943-3443) oder via E-Mail statt. Das Sekretariat bietet zudem immer mittwochs von 9:30 bis 11:30 Uhr die Möglichkeit einer Zoom-Sprechstunde an. Weitere Informationen und Zugangsdaten finden Sie auf der Unterseite Sekretariat.  

       


   

Buchneuerscheinungen des Lehrstuhls für Deutsche Sprachwissenschaft:
                          (Klicken Sie bei Interesse auf das Bild)



Forschungsfelder und -schwerpunkte

Die Deutsche Sprachwissenschaft erforscht gegenwärtige und historische Strukturen der deutschen Sprache (Systemlinguistik). Dabei untersucht sie auf ineinandergreifenden Ebenen

die Laute (Phonetik/Phonologie),
die Schrift (Graphie),
die Wortbausteine (Morphologie),
die Satzstrukturen (Syntax),
die Texte (Textlinguistik) hinsichtlich ihrer Form und
ihrer Bedeutung (Semantik).

Mit diesem Wissen leistet die Deutsche Sprachwissenschaft als Teilfach der Germanistik einen Beitrag zum Verstehen von Sprache als kulturellem Medium: Sie trifft Aussagen zu Art und Weise der Verwendung der Sprache in verschiedenen Kommunikationssituationen (Pragmalinguistik), gesellschaftlichen Zusammenhängen (Soziolinguistik) und Medien.

Diese Erkenntnisse kommen allen Disziplinen zugute, die vom Medium Sprache ausgehen (z.B. Rechtswissenschaft, Geschichtswissenschaft und Theologie, aber auch Medizin und Wirtschaftswissenschaften) oder das Medium Sprache unter anderen bzw. allgemeineren Gesichtspunkten erforschen (z.B. Sprechwissenschaft, Medienwissenschaft und Allgemeine Sprachwissenschaft).

  

Die Forschungsschwerpunkte am Regensburger Lehrstuhl umfassen die Erforschung, Beschreibung und Vermittlung von Sprachstandards, Sprachnormen und Sprachkulturen des Neuhochdeutschen (u.a. in der Wissenschaftssprache, der Werbesprache, der Interpunktion und der Rechtssprache). Einen weiteren Forschungsschwerpunkt bildet das Bairische in seiner Mundartenvielfalt als dialektales Kulturgut (u.a. in der Namenforschung und der Erforschung bairischer Mundarten im osteuropäisch-slawischen Raum und zu Sprecherbiografien, Mehrsprachigkeit und Sprachkontakt in deutschböhmischen Siedlungen weltweit).


Ziele der universitären Ausbildung

Im Rahmen einer universitären Ausbildung erwerben angehende Lehrkräfte aller Schularten (als Lehramtsstudierende) und zukünftig in den Berufen Tätige, für die ausgezeichnete sprachliche Kenntnisse des Deutschen unerlässlich sind (als Bachelor- und Masterstudierende), theoretische Kenntnisse und praktische Kompetenzen, wie Sprache als gesellschaftliches Mitteilungsmedium nutzbringend eingesetzt werden kann.

Als mögliche Berufsfelder für Linguisten bieten sich dabei - neben dem muttersprachlichen oder fremdsprachlichen Sprachunterricht - die Personalarbeit, die interkulturelle Kommunikation, Presse/Medien und Public Relations, Berufe in den Bereichen Computer/Software/technische Dokumentation/Neue Medien, die Klinische Linguistik oder das Übersetzungs- und Dolmetscherwesen an.

Nähere Informationen hierzu können Sie z.B. dem Buch "Becker-Mrotzek, Michael (2000): Linguistische Berufe. Ein Ratgeber zu aktuellen linguistischen Berufsfeldern. Frankfurt a.M." entnehmen.
 

Die intensiven Verbindungen des Lehrstuhls v.a. in den osteuropäischen Raum ermöglichen den Studierenden die Beteiligung an zahlreichen Forschungsprojekten im In- und Ausland und bringen sie in Kontakt mit ausländischen Studierenden.



  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  2. Institut für Germanistik

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