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Regensburger Studien zur Kunstgeschichte


Die mit der Neubesetzung des Lehrstuhls für Kunstgeschichte ins Leben gerufene Reihe der Regensburger Studien zur Kunstgeschichte eröffnet ein überregionales Forum für aktuelle kunsthistorische Forschungen: Neben dem Engagement für avancierte kunsthistorische Texte setzt sich die Reihe zum Ziel, über das anspruchsvolle Sachbuch verstärkt ein breiteres Publikum zu erreichen. Publiziert werden herausragende monographische Studien, kunsthistorische Grundlagentexte aus der jüngeren und älteren Forschung, Forschungsdiskussionen zu aktuellen Themenbereichen. Die Reihe thematisiert die produktiven Wechselbeziehungen zwischen Kunstgeschichte und Bildwissenschaft in ihrer gegenwärtigen Spannweite.


2017-bildraume
Dominic E. Delarue, Thomas Kaffenberger, Christian Nille (Hrsg.)

Bildräume | Raumbilder

(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 26)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2017
242 Seiten, 30 farb. Illustrationen, 126 s/w Illustrationen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-3233-1

Studien aus dem Grenzbereich von Raum und Bild

Bild und Raum sind in der Analyse historischer Objekte und Konstellationen kaum voneinander zu trennen, sondern durchdringen sich vielmehr notwendigerweise wechselseitig und interagieren: Bilder wirken in und auf den Raum, Räume werden maßgeblich von Bildern konstituiert und bestimmen unser Verhältnis zu ihnen.

Der Sammelband untersucht anhand historischer Fallbeispiele die Potentiale verschiedener Raum- und Bildbegriffe für die Deutung einzelner Kunstwerke. Bild und Raum werden zudem als komplexe Sinnstrukturen aufgefasst, deren Realisierung auf das konkrete Handeln und Wahrnehmen der jeweiligen Akteure, seien es nun Maler, Architekten, Schauspieler, Auftraggeber, Museumsbesucher oder Kuratoren, angewiesen ist.
Die Beiträge des Bandes sind zu drei thematischen Gruppen geordnet: Die Räumlichkeit der Bilder. Raumstrukturen in zweidimensionalen Medien (I), Translationen und Interventionen. Orte - Räume - Bildmotive (II), Die Bildlichkeit der Architektur. Bauten und ihre Bilder (III).


2015 Rubens
Nils Büttner

Pietro Pauolo Rubens

(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 25)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2015
200 Seiten, 78 farb. Illustrationen, 3 s/w Illustrationen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-3044-3

Rubens war schon zu Lebzeiten als Künstler weltberühmt. Mehr als 1.500 Gemälde und Ölskizzen werden ihm zugeschrieben, sowie etliche hundert Zeichnungen. Er schuf Porträts, Landschaften und politische Allegorien, vor allem aber Darstellungen mythologischer Szenen und fromme Werke aus dem Geist der katholischen Reform.

Sein Leben ist darüber hinaus durch eine mehr als 250 Briefe umfassende Korres-pondenz, durch Urkunden und literarische Zeugnisse reich dokumentiert. Ausgehend von Werken und Lebenszeugnissen bietet Nils Büttner eine fundierte Einführung in Leben und Schaffen des niederländischen Malers Peter Paul Rubens. Die neue Biographie vermittelt den Zugang zu den historischen Quellen und trägt zugleich den Ergebnissen der aktuellen Forschung Rechnung.


2015 Georg Jakob Best
Christioph Wagner (Hrsg.)

Georg Jakob Best

(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 24)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2015
368 Seiten, 178 Farbabbildungen, 232 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-3001-6

Erstmals wird das gesamte künstlerische Schaffen des Klee-Schülers Georg Jakob Best (1903-2003) einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Mit der Wiederentdeckung des Künstlers Georg Jakob Best vollzieht sich ein Stück historische Wiedergutmachung an einem Künstler, dessen Oeuvre in den 1930er Jahren von den Nationalsozialisten diffamiert, dessen Werke aus Museen wie der Kunsthalle Mannheim oder dem Städel in Frankfurt entfernt wurden und dessen Frühwerk zum großen Teil im Zweiten Weltkrieg verbrannte. Ausgebildet bei Paul Klee suchte Best nach 1945 einen Neuansatz in der Kunst.


2015 Sigmund Haffner Und Der Hochaltar Zu Rabenden
Daniel Rimsl

Sigmund Haffner und der Hochaltar zu Rabenden

(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 23)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2015
144 Seiten, 16 Farbtafeln , 97 s/w Illustrationen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2890-7

Daniel Rimsl entfaltet neue Perspektiven auf das um 1510 entstandene Hochaltarretabel von Rabenden im Chiemgau, das zu den qualitätvollsten Schnitzwerken im Übergang von Spätgotik und Renaissance in Bayern gehört.

Der Meister von Rabenden ist einer der großen Unbekannten unter den spätgotischen Bildschnitzern. Vieles spricht dafür, dass dieser Meister mit dem Bildschnitzer Sigmund Haffner identisch ist, der um 1500 in München eine angesehene Werkstatt unterhielt. Das bedeutendste Werk aus seiner Werkstatt ist das Rabendener Retabel. Den hohen künstlerischen Rang Sigmund Haffners belegen nicht nur die Skulpturen mit ihren subtil komponierten Gewändern und der sorgfältigen physiognomischen Durchbildung, sondern auch die Malereien, die in der Publikation erstmals wissenschaftlich erschlossen werden.


2016-neuburger
Maeve McGrath

Daniel Neuberger the younger and Anna Felicitas Neuberger

(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 22)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, in Planung
320 Seiten, 16 Farbtafeln , 96 s/w Illustrationen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2888-4

The ceroplastic oeuvres 1621-1680 and 1650-1731

Maeve McGrath provides the first comprehensive presentation of biographical, historical and artistic aspects of Baroque ceroplastic artists Daniel Neuberger the younger and his daughter Anna Felicitas.

After working in Augsburg and Vienna they came to Regensburg in 1663. Their sculptural reliefs for Emperor Ferdinand III on Ovid brought issues of Empire, iconography and artistic creation into focus. The attached catalogue of works deals with the provenance, restauration, iconography, analysis and reception of their oeuvre. This study provides valuable evidence that a re-evaluation of ceroplastics is long overdue within the canon.


2017-stuttgarter Geschichten
Carla Heussler und Christoph Wagner (Hrsg.)

Daniel Neuberger the younger and Anna Felicitas Neuberger

(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 21)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, in Planung
352 Seiten, zahlreiche Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2888-4

Von den schwäbischen Impressionisten bis zur Stuttgarter Avantgarde

25 Autoren zeichnen auf dem aktuellen Forschungsstand die Entwicklungslinien der Stuttgarter Kunstgeschichte von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts nach.

Unter der Federführung von Prof. Dr. Christoph Wagner (Universität Regensburg) und Dr. Carla Heussler (Akademie der Künste Stuttgart) ist ein aktueller Überblick über die Kunstgeschichte Stuttgarts entstanden: Von Otto von Faber du Faur über die Schwäbischen Impressionisten, Heinrich Altherr, Adolf Hölzel und seine Schüler, Ida Kerkovius, Hermann Stenner bis hin zu Willi Baumeister, Oskar Schlemmer, Johannes Itten, die Üecht-Gruppe, Max Ackermann und die Stuttgarter Kunstszene nach dem Zweiten Weltkrieg bieten monographische Beiträge Schlüsselstudien zum Verständnis der Stuttgarter Kunstgeschichte.


2015 Audition
Wolfgang Neiser

Audition in der Kunst der italienischen Renaissance

Doin(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 20)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2015
288 Seiten, 21 Farbabbildungen, 2 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2887-7

Die großen Renaissancemaler gestalteten Malerei nicht allein als visuelles Erleben. Ihnen ging es im Zeichen der Audition auch um die Darstellung des Hörens im Bild: Nicht sichtbar, wird das gehörte Wort malerisch sichtbar gemacht.

Die Maler der florentinischen und römischen Renaissance - Fra Angelico, Michelangelo, Raffael - sind in der Lage das Sprechen und Hören in seiner ganzen Komplexität als Mitteilung eines Inhalts für den Betrachter zu zeigen. Die Audition basiert im 15. Jahrhundert auf dem seit der Antike tradierten Wissen um die Anatomie des Hörapparates. Unterstützt wird dieses Verständnis durch die Rhetorik und Poetik. Durch Gestik und Mimik schaffen es die Künstler die Audition zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Bilder werden zu lassen. Das Bild ist in der Lage den Betrachter vom Sehen zum Hören zu führen.


2014 Hans Schmithals
Andrea Richter

Hans Schmithals (1878 - 1964)

(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 19)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2014
352 Seiten, 105 s/w Illustrationen, 79 farb. Illustrationen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet
ISBN 978-3-7954-2886-0

Malerei zwischen Jugendstil und Abstraktion
Hans Schmithals (1878–1964) gehört zu den Künstlern, die um 1900 in München an den künstlerischen Entwicklungen beteiligt waren, die in der abstrakten Kunst endeten. Zwischen ornamentaler Abstraktion und Ungegenständlichkeit ist er schon um 1900 ein Vorläufer und einer der ersten Künstler, die ungegenständlich malten. Zügig findet er zu einer eigenen Form- und Farbensprache, die Vergleiche mit großen Künstlern der Abstraktion wie Marc und Kandinsky zulässt. Die Kunst von Hans Schmithals dokumentiert einen wichtigen Übergangsmoment von der Malerei des Jugendstils zur Abstraktion.


2012 Befreiungshalle Kelheim
Christoph Wagner (Hrsg.)

Die Befreiungshalle Kelheim. Geschichte - Mythos - Gegenwart


2012 Albrecht Altdorfer
Christoph Wagner; Oliver Jehle (Hrsg.)

Albrecht Altdorfer. Kunst als zweite Natur

(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 17)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2012
400 Seiten, 376 Farbabbildungen, 51 S/W Abbildungen
24 x 31 cm, fadengeh. Pappband mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2619-4

Eine opulent ausgestattete Gesamtdarstellung der Kunst Albrecht Altdorfers auf dem aktuellen Stand der Forschung.

»Emsiges Nachsinnen«, »geistreiche Invention«, »tiefsinniger Verstand«, so rühmte Joachim von Sandrart, der ›deutsche Vasari‹,  in seiner Teutschen Academie der Bau-, Bild- und Mahlerey-Künste 1675 Namen und Kunst Albrecht Altdorfers. Als künstlerischer Nachfolger und möglicher Schüler des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr steht Albrecht Altdorfer an der Schwelle zu einem neuen Epochenverständnis: Weder die überkommene ahistorische Konstruktion einer wie auch immer zu fassenden »Donauschule«, noch die immer gleichen Gegenüberstellungen von Künstlerindividuen und ihrer malerischen Ausdrucksqualitäten reichen aus, um diesen originellen Maler, Zeichner, Grafiker, Baumeister und Diplomaten auch nur annähernd zu erfassen.
Ziel der vorliegenden Publikation ist, Altdorfer als gelehrten und gebildeten Künstler aus dem Schatten Dürers heraustreten zu lassen. Als Ausdruck der »docta manus«, der gelehrten Hand – so schon die Einsicht von Sandrarts –, darf man die Bildfindungen Altdorfers verstehen. Schon im Frühwerk begegnen wir einem offenbar höchst gebildeten, mit humanistischen Themen vertrauten und christliche Themen frei interpretierenden Künstler. Mit der ungebundenen Strichführung seiner Zeichnung und dem lebhaften Pinselduktus seiner Malerei, seinen Helldunkeleffekten und höchst verfeinerten koloristischen Wirkungen schuf er eindrucksvolle Bildmetaphern des Visionären, Unsichtbaren, Spirituellen, die in der Betrachtung in gleicher Weise Auge und Geist auf einen Höhenkamm frei entfalteter künstlerischer Phantasie führen. Ihm, dem die Kunst zur zweiten Natur wurde, widmen sich die Beiträge dieses Buches, die in neuer Form die komplexe Bildsprache und die polyperspektivischen Brechungen der künstlerischen Persönlichkeit Altdorfers erkunden und im Kontext seiner Zeit verorten.
Aus kunsthistorischer, historischer, quellenkundlicher und restauratorischer Sicht, ergänzt um literatur- und musikhistorische Perspektiven, wird das gesamte malerische und in ausgewählten Werken auch das zeichnerische und druckgrafische Œuvre Altdorfers neu verhandelt.


2013 Kreuz
Carla Heussler; Siegfried Gensichen (Hrsg.)

Das Kreuz. Darstellung und Verehrung in der Frühen Neuzeit

ic(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 16)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2013
336 Seiten, 15 Farbabbildungen, 117 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet
ISBN 978-3-7954-2643-9

Die Darstellung und Verehrung des Kreuzes entwickelt sich im Frühen Christentum, erreicht im Mittelalter ihre volle Ausprägung und wird in der Zeit der Reformation heftig diskutiert. In nachtridentinischer Zeit fungiert das Kreuz als Siegeszeichen der römischen Kirche. Als solches dient es auch dem kaiserlich-habsburgischen Kreuzkult und wird von den katholischen Herrschern Europas konfessionspolitisch eingesetzt.

Der Band diskutiert in 14 Beiträgen die verschiedenen Formen der Verehrung und Verwendung des Kreuzes und liefert neue Forschungsansätze zu einer bisher fehlenden Kunstgeschichte des Kreuzes in reformatorischer und nachreformatorischer Zeit. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Kunst- und Verehrungsgeschichte des Kreuzes in reformatorischer und nachreformatorischer Zeit

Autoren: Barbara Baert (Leuwen), Dagmar Dietrich (München) Ralph Miklas Dobler (Rom), Sigrid Gensichen (Heidelberg), Christian Hecht (Bamberg), Carla Heussler (Stuttgart), Ulrich Köpf (Tübingen), Martin Mádl (Prag), Vinzenz Pfnür (Münster), Herwarth Röttgen (Stuttgart), Bernhard Rupprecht (München), Freya Strecker (Tübingen) und Werner Telesko (Wien)


2012 Religion Als Bild
Christoph Dohmen; Christoph Wagner (Hrsg.)

Religion als Bild - Bild als Religion

(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 15)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2012
328 Seiten, 51 Farbabbildungen, 52 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet
ISBN 978-3-7954-2546-3

Religion und Bild stehen im Abendland immer schon in einem spannungsvollen Verhältnis zueinander, da Judentum, Christentum und Islam sich zuerst auf das Wort stützen und heilige Schriften verehren. Dennoch sind Inhalte der heiligen Schriften auch Thema künstlerischer Gestaltung geworden, und Bilder konnten auf sehr verschiedene Weise auch zum Objekt religiöser Verehrung werden. Das in den Zehn Geboten überlieferte Bilderverbot - »Du sollst dir kein Bildnis machen...« - hat auf je eigene Weise seine Spuren in den drei großen monotheistischen Religionen hinterlassen. Die vielfältigen Fragen in diesem Bereich werden interdisziplinär im Dialog von Kunst- und Kulturwissenschaft, Theologie, Judaistik und Islamwissenschaft auf dieser Tagung behandelt.

Mit Beiträgen von Werner Busch (Berlin), Andrea De Santis (Rom), Christoph Dohmen (Regensburg), Mechthild Flury-Lemberg (Bern), Basilius Groen (Graz), Margartha Gruber (Jerusalem/Vallendar), Reinhard Hoeps (Münster), Gerhard Langer (Salzburg), Thomas Lentes (Münster), Angelika Neuwirth (Berlin), Kristóf Nyíri (Budapest), Klaus Sachs-Hombach (Chemnitz), Philipp Stoellger (Rostock), Johannes Stückelberger (Bern) und Christoph Wagner (Regensburg).


2011 Historienmalerei Im New Palace Of Westminster
Susanne H. Kolter

Historienmalerei im New Palace of Westminster

(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 14)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2011
336 Seiten, 45 Farbabbildungen, 16 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2535-7

So entfalten sich in der malerischen Dekoration Bildprogramme, die von einem großen politischen und historischen Bewusstsein getragen sind, und ihrerseits entscheidend dazu beitragen, eine nationale Identität nicht allein bildmächtig zu inszenieren, sondern diese im nationalen Selbstverständnis zu verankern. Führte man die Debatten um das konkrete Vorhaben in den politischen und künstlerischen Zirkeln ausgesprochen lebhaft, galt es doch ethische und didaktische Ansprüche des Bildprogramms zu versöhnen, stand von Beginn an eines fest: Die historische wie moralische Bildung des Volkes sollte Ziel und Angelpunkt der Bilder und ihrer Erzählungen sein. Im Medium der Historienmalerei wurde so eine Popularisierung der englischen Geschichte betrieben - denn es geht um nichts weniger als um die Mythifizierung der nationalen Vergangenheit.


2013 Aisthesis
Greenle; Wagner; Wolff (Hrsg.)

Aisthesis

2(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 12)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2013
352 Seiten, 150 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet
ISBN 978-3-7954-2241-7

Wahrnehmungsprozesse und Visualisierungsformen in Kunst und Technik
Mit aktuellen Ergebnissen aus der Neuroästhetik und Psychologie, der Philosophie und Kunstgeschichte, der Medienwissenschaft und -informatik.

Ein internationales Wissenschaftlerteam führt in die faszinierende Welt der Wahrnehmungsprozesse von Bildern ein. In Fallstudien zeigen sie, welche erstaunlichen Gehirn- und Wahrnehmungsleistungen, welche kulturellen und künstlerischen Praktiken die Menschen im Umgang mit Bildern entwickelt haben.


2011 Arts And Crafts
Louisa Theobald

Arts and Crafts. Nietzsche und die frühe Brücke Studien zur Graphik Ernst Ludwig Kirchners


2013 Bilder Sehen
Greenlee; Hammwöhner; Körber; Wagner; Wolff (Hrsg.)

Bilder Sehen

(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 10)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2013
344 Seiten, 150 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet
ISBN 978-3-7954-2242-4

Perspektiven der Bildwissenschaft
In der vorliegenden Publikation nehmen Wissenschaftler aus den Kunst-, Kultur- und Geisteswissenschaften nach dem »iconic turn« in neuer Form den Dialog mit Kollegen aus der Wahrnehmungspsychologie und Neuropsychologie, aus der Philosophie und Informatik sowie aus den »visual studies« in den Philologien auf, um neue Wege für die Bildwissenschaft zu bahnen.

Jeder lernt lesen und schreiben. Aber wie lernen wir Bilder verstehen? Kunstwerke, Fotografien, Film- und Fernsehbilder, Signets und Alltagsbilder sind auf komplexe Weise Bestandteil unserer visuellen Kultur. Wie »funktionieren« diese Bilder? Welche Strategien entwickeln Menschen, um Bilder für ihre Zwecke nutzbar zu machen?


2011 Farben
Jakob Steinbrenner; Christoph Wagner; Oliver Jehle (Hrsg.)

Farben in Kunst und Geisteswissenschaften


2015 Kunst Und Eros
Christoph Wagner; Ulrike Lorenz (Hrsg.)

Kunst und Eros. Lovis Corinth zwischen Tradition und Moderne


2009 Schloss Suenching
Katharina Benak

Schloss Sünching


2009 Richard Riemerschmid
Maria Wüllenkemper

Richard Riemerschmid (1868 - 1957). Nicht die Kunst schafft den Stil, das Leben schafft ihn

(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 6)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2009
336 Seiten, 134 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2095-6

Nicht die Kunst schafft den Stil, das Leben schafft ihn - dies kann als Motto Riemerschmids gesehen werden. Bisher unpubliziertes Quellenmaterial ermöglicht neue Einblicke in Leben und Werk eines der Hauptinitiatoren der Münchner Jugendstilbewegung.
Die Planung der ersten deutschen Gartenstadt und der Bau einer Arbeiterwohnsiedlung stellen Höhepunkte im Schaffen Richard Riemerschmids dar und spiegeln zugleich eine intensive Auseinandersetzung mit den Umwälzungen der Jahrhundertwende wider. Mit dem Maschinenmöbelprogramm war er maßgeblich für die Gründung des Deutschen Werkbundes und die Zusammenarbeit zwischen Kunst und Industrie. Die kritische Auseinandersetzung mit neuen Quellen präsentiert bislang unbekannte Aspekte des Künstlers. Reich bebilderte Gesamtdarstellung von Leben und Werk des Jugendstilpioniers Richard Riemerschmid.
Rezensionen
"Die kritische Auseinandersetzung mit neuen Quellen präsentiert bislang unbekannte Aspekte des Künstlers und entfaltet eine reich bebilderte Gesamtdarstellung von Leben und Werk des Jugendstilpioniers Richard Riemerschmid." (Fraunhofer Informationszentrum)


2009 Weiss
Barbara Oettl

WEISS in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Studien zur Kulturgeschichte einer Farbe


2008 Daniel Libeskind
Yvonne Al-Taie

Daniel Libeskind. Metaphern jüdischer Identität im Post-Shoah-Zeitalter


2008 Forma Moralis
Oliver Jehle

Forma moralis. Laurence Sterne und die Freiheit der Linie


2008 Studien Zur Renaissance
Jörg Träger

Studien zur Renaissance


2009 Eosterik Am Bauhaus
Christoph Wagner (Hrsg.)

Esoterik am Bauhaus. Eine Revision der Moderne?

  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften

Regensburger Studien zur Kunstgeschichte

Universität Regensburg
Institut für Kunstgeschichte
Universitätsstrasse 31
93053 Regensburg

Column Regensburger Studien