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Informationen zum universitätsinternen Umgang mit der Corona-Pandemie

 

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Präsident Prof. Dr. Udo Hebel zur UR in der Corona-Situation

Präsident Prof. Dr. Udo Hebel zur UR in der Corona-Situation

Präsenzlehrbetrieb im Wintersemester 2020/21

Die Bayerische Staatsregierung hat am 28. Juli 2020 einen Beschluss zur Wiederaufnahme des Präsenzlehrbetriebs an den bayerischen Universitäten und Hochschulen zum Wintersemester 2020/21 gefasst. Am gestrigen 29. Juli 2020 hat Staatsminister Sibler vor dem Hintergrund des vorrangigen Gesundheitsschutzes erste Eckpunkte zur Umsetzung übermittelt, wie zum Beispiel Abstandsregeln, maximale Teilnehmerzahlen, Nachverfolgung, und zugleich auf die jetzt zwischen dem Ministerium und Hochschulverbünden fortzuschreibenden Rahmenkonzepte verwiesen. Sobald die neuen Richtlinien vorliegen, werden – wie im Präsidentenschreiben vom 20. Juli 2020 bereits skizziert – die weiteren Planungen für die UR konkretisiert.


Schreiben vom 20. Juli 2020

Liebe Mitglieder der Universität Regensburg,

mit diesem Schreiben möchte ich an meinen Rundbrief vom 9. Juni 2020 anknüpfen und Sie über den gegenwärtig erreichten Planungsstand für das Wintersemester 2020/21 informieren.

Die Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/21 wurde jetzt für die bayerischen Universitäten durch die dafür erforderliche Rechtsverordnung festgelegt. Sie beginnt am 2. November 2020 und endet am 26. Februar 2021. Die Rechtsverordnung eröffnet den Universitäten zugleich die Möglichkeit, die Vorlesungszeit abweichend um bis zu zwei Wochen zu verkürzen, „soweit der für das Semester vorgesehene Unterrichtsstoff in der Vorlesungszeit mit entsprechend verdichteter Stundenzahl oder auf andere Weise unter Beachtung der Studierbarkeit angeboten wird". Die Universitätsleitung hat von dieser Option im Interesse der weiteren wissenschaftlichen Planungen in das Frühjahr 2021 hinein, aus Gründen der Familienfreundlichkeit
hinsichtlich der bayerischen Faschingsferien vom 15. bis 19. Februar 2021 und angesichts diverser Prüfungszeiträume im Februar und März 2021 Gebrauch gemacht
und beschlossen, dass die Vorlesungszeit an der Universität Regensburg am 12. Februar 2021 endet. Ich bitte Sie, dies bei der inhaltlichen Planung der Lehrveranstaltungen zu beachten. Über die Ausnahme vom Beginn der Vorlesungszeit am 2. November 2020 für Studierende der Medizin in höheren Semestern ist die Fakultät für Medizin gesondert informiert worden.

Wie in so vielen anderen Fällen und Vorgängen seit Ausbruch der Pandemie können auch zahlreiche Fragen und Themen zum Wintersemester 2020/21 zu einem bestimmten Zeitpunkt jeweils leider nur tentativ und im Planungsmodus adressiert werden. Die Universitätsleitung wird wie bisher die Entwicklung des  Pandemieverlaufs in der Region und in Deutschland beobachten und zeitnah reagieren, sobald sich im Rahmen veränderter externer Vorgaben Veränderungen für den Lehrbetrieb an unserer Universität abzeichnen. Es ist das Ziel der Universitätsleitung, unter Abwägung der vielschichtigen universitären Kontexte und Interessen und unter Wahrung des Gesundheitsschutzes für alle Universitätsangehörigen sowie auch für die Gesellschaft, in die die Universität mit ihren vielen Menschen weithin vernetzt ist, soviel Präsenzbetrieb wie verantwortbar zu ermöglichen.

Nach dem heutigen Stand gehen wir davon aus, dass die geltenden Abstandsregeln und die damit verbundene Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in bestimmten Situationen auch im Wintersemester 2020/21 bestehen bleiben. Wir
berücksichtigen daher

  • ein Szenario mit gleichbleibenden oder erhöhten Infektionsschutzmaßnahmen (Szenario 1)
    und
  • ein Szenario, das eine teilweise Rückkehr zum Präsenzbetrieb erlaubt (Szenario
    2).

Zu Szenario 1:

Um den Lehrbetrieb im Fall gleichbleibender Infektionsschutzmaßnahmen oder auch eines lokalen Infektionsereignisses oder einer bundesweiten zweiten Infektionswelle aufrechterhalten zu können, wird das Wintersemester 2020/21 — wie im letzten Rundbrief bereits angekündigt — grundsätzlich in hybrider Form konzipiert werden müssen.

In dieser hybriden Form können - wie im Sommersemester 2020 -  Praxisveranstaltungen, für die besondere Räume wie z. B. Labore erforderlich sind, im Rahmen von Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten vor Ort durchgeführt werden. Gleiches wird ebenso wie im Sommersemester 2020 für das Prüfungsgeschehen gelten.

Für alle übrigen im Wintersemester 2020/21 vorgesehenen Lehrveranstaltungen — inklusive der aus dem Sommersemester 2020 verschobenen — bitte ich nachdrücklich darum, ein digitales Angebot zu planen oder vorab zu erstellen.

Weil aus heutiger Sicht mit Ausnahme der Praxisveranstaltungen keine Lehrveranstaltung sicher damit rechnen kann, eine Präsenzoption zu erhalten, sollte bei der Konzeption der Lehrveranstaltungen Folgendes bedacht werden: Für die Studierenden ist besonders auch in kombinatorischen Studiengängen ein häufiger und zeitnaher Wechsel zwischen termingebundener Online-Lehre und Vor-Ort-Veranstaltungen im individuellen Stundenplan nicht möglich, auch weil in CIP-Pools und Lesesälen durch die nach dem jetzigen Stand dort weiterhin geltenden Abstandsregeln und Beschränkungen nur eine eingeschränkte Zahl von
Plätzen zur Verfügung stehen werden. Ich bitte deshalb darum, in der digitalen Lehre besonders von nicht termingebundenen, asynchronen Formaten Gebrauch zu machen. Dies dient zusätzlich der Sicherstellung des Lehrangebots für Angehörige von Risikogruppen und auch für internationale Studierende, die aufgrund der Situation in ihren Herkunftsländern nicht auf den Campus kommen können.

Zu Szenario 2:

Für den Fall einer teilweisen Rückkehr in den Präsenzbetrieb würde die Universität Regensburg zunächst ihren Erstsemesterstudierenden Vorrang einräumen. Unter den zweifelsohne ungewöhnlichen Bedingungen eines zweiten Corona-Semesters sollte dieser Gruppe das Ankommen auf dem Campus und die Begegnung mit den Lehrenden und anderen Studierenden in Präsenz prioritär ermöglicht werden.

Gleichzeitig — und die Schwierigkeiten der Vereinbarkeit mit dem zuvor Gesagten sind mir bewusst — werden Vorlesungen und andere Veranstaltungen mit mehr als 50 Zuhörenden unter Abstandsregeln nicht realisierbar sein. Kleinere Lehrveranstaltungen wie z. B. Seminare oder Übungen wären möglich, soweit die dann realisierbare Raumkapazität dies zulässt.

Zur Erleichterung der späteren Planungen sollen im LSF Lehrveranstaltungen, für welche die Präsenzform gewünscht und aus heutiger Sicht vorstellbar ist, entsprechend eines Bedienleitfadens, bis zum 7. August 2020 gekennzeichnet werden. Die Anmeldung der Studierenden zu Präsenzveranstaltungen muss über das LSF erfolgen; die Teilnehmendenlisten müssen auch während des Semesters gepflegt werden.

Spätestens bis zum 1. Oktober 2020 soll von der Universitätsleitung festgelegt werden, in welchem Umfang zusätzliche Präsenzveranstaltungen auf unserem Campus realisiert werden können.

Vor diesem optimistischeren Hintergrund und auch in Hinsicht auf z.B. die Bibliotheksnutzung haben wir in den Gesprächen mit den Studierendenvertreter*innen empfohlen, dass unsere Studierenden für das Wintersemester 2020/21 mit einer Anwesenheit in Regensburg planen sollten.

Diese Empfehlung gilt auch für unsere internationalen Studierenden, soweit die Bedingungen und Bestimmungen in den Herkunftsländern die Möglichkeit zur Anreise und Anwesenheit in Regensburg einräumen.

Nach wie vor bin ich mir zusammen mit allen Kolleg:innen in der Universitätsleitung der anhaltenden und besonderen Belastungen und auch der neuen, oftmals unerwarteten Herausforderungen der Pandemie und deren Auswirkungen auf alle Bereiche unseres Lebens voll bewusst. Unverändert bleibt unser aller Verständnis der Universität Regensburg als einer Präsenzuniversität und als ein Raum der offenen Begegnungen und der gelebten Vielfalt. Ich bin zuversichtlich und überzeugt, dass wir alle an der Universität Regensburg diese außergewöhnliche Aufgabe auch im Wintersemester 2020/21 im Geist des großen gegenseitigen Verständnisses und Respekts der vergangenen Monate und vor allem gemeinsam bewältigen können und werden. Bis dahin hoffe ich, dass Sie das Corona-Sommersemester 2020 zu einem guten Abschluss für sich selbst und für Ihre Studierenden führen können und dass Sie vor allem über den Sommer etwas Erholung und freie Zeit finden.

Mit besten Grüßen, großem Dank für Ihren unablässigen Einsatz und Ihre anhaltende
Kooperation sowie allen guten Wünschen für Ihre Gesundheit und die Ihrer Familien,
Partner:innen und Freund:innen.

Prof. Dr. Udo Hebel



Update | 23.09. | Maskenpflicht in den Gebäuden der Universität

Wo an der Universität Regensburg der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann – beispielsweise in Verkehrs- und Begegnungsbereichen in den Gebäuden der Universität – ist stets eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Maskenpflicht). 


Update | 23.09. | Rahmenhygienekonzept Universitäten

"Rahmenhygienekonzept Universitäten" zur Ermöglichung einer Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs liegt vor

Am 22. September wurde der Universität Regensburg das ab dem 17. September 2020 gültige "Rahmenhygienekonzept Universitäten" übermittelt und per Rundmail an alle Universitätsmitglieder weitergeleitet.

Die Universitätsleitung hat über die Sommerpause die noch erforderlichen Umsetzungen der in diesen Richtlinien erwähnten Einzelkonzepte für die UR vorbereitet und konkretisiert diese momentan mit den beteiligten Stellen. Weitere Informationen insbesondere zum Lehrbetrieb im Wintersemester 2020/21 erfolgen so zeitnah wie möglich.

Rahmenhygienekonzept Universitäten (PDF)


Update | 22.09. | Maßnahmen wegen überschrittenem Signalwert in Regensburg

Nach Überschreitung des Signalwertes für die 7-Tages-Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am 21. September gelten für die Stadt Regensburg vom 23. September bis einschließlich 29. September folgende Maßnahmen (auch wenn der Infektionswert wieder unter den Signalwert von 35 sinkt):

  • Aufenthalt im öffentlichen Raum in Gruppen ist nur noch bis zu maximal 5 Personen anstelle von bis zu 10 Personen zulässig. Diese Kontaktbeschränkung gilt auch für alle Gastronomiebetriebe im Stadtgebiet. Mehrköpfige Familien, die in einem Haushalt leben, sind davon ausgenommen.
  • Für Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angebotenen oder nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden, gilt eine Teilnehmerbegrenzung von 50 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 100 Personen unter freiem Himmel. Zu den Veranstaltungen zählen insbesondere Privatveranstaltungen wie Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Abschlussfeiern oder Vereins- und Parteiveranstaltungen.
  • Zusätzlich wird die Maskenpflicht für alle weiterführenden Schulen (ab 5. Klasse) - wie vom Kultusministerium des Freistaates vorgeschrieben – aufrechterhalten.
  • Zudem wird ein Verkaufsverbot alkoholischer To-go-Getränke ab 22 Uhr angeordnet. Der Ausschank auf genehmigten Freisitzflächen bleibt davon unberührt.
  • Schließlich müssen Reiserückkehrer aus Risikogebieten in eine 14-tägige Quarantäne, sofern sie nicht ein sogenanntes zweites, im Inland ausgestelltes Zeugnis über einen negativen Corona-Test vorlegen, der am 5. bis 7. Tag nach der Einreise vorgenommen wurde.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Stadt Regensburg.


Update | 21.09. | Gebäude ab 01.10. werktags bis 22 Uhr geöffnet

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2020 werden die Öffnungszeiten der Gebäude am Campus verlängert. Sie werden wochentags (Mo - Fr) zwischen 6 und 22 Uhr geöffnet sein. An den Wochenenden bleiben die Gebäude geschlossen - Ausnahmen bestehen für diejenigen Gebäudeteile, in denen Präsenzveranstaltungen stattfinden oder in denen sich für den Publikumsverkehr geöffnete Lesesäle befinden (PT, Recht und Wirtschaft,  Zentralbibliothek).


Update | 21.09. | längere Öffnungszeiten der Lesesäle zum 01.10.

Ab dem 1. Oktober 2020 weitet die Universitätsbibliothek die Öffnungszeiten der Lesesäle am Campus deutlich aus. In einigen Lesesälen wird es dann auch am Wochenende wieder möglich sein, Leseplätze zu nutzen.

Die Lesesäle Philosophicum 1 und 2, Recht 1 und 2 sowie Wirtschaft sind werktags im Zeitraum von 8 bis 16 Uhr für Universitätsangehörige reserviert. Externe Nutzer:innen werden gebeten, diese Lesesäle erst nach 16 Uhr oder an den Wochenenden aufzusuchen. Die Öffnungszeiten aller anderen Lesesäle gelten für intern wie externe Nutzer:innen gleichermaßen.

Öffnungszeiten ab dem 01.10.2020

Montag bis Freitag Samstag Sonntag
Philosophicum 1 und 2 8 - 22 Uhr 10 - 18 Uhr 10 - 16 Uhr
Recht 1, Wirtschaft 8 - 22 Uhr 8 - 22 Uhr 8 - 20 Uhr
Recht 2 8 - 22 Uhr 8 - 20 Uhr 8 - 20 Uhr
Medizin 8 - 20 Uhr 10 - 18 Uhr
Allgemeiner Lesesaal 8 - 20 Uhr 10 - 18 Uhr
Biologie, Chemie 8 - 20 Uhr
Mathematik, Physik 8 - 18 Uhr
Sport 8 - 16 Uhr


Update | 21.09. | WissZeitVG: Höchstbefristungsdauer verlängert

Höchstbefristungsdauer für Qualifizierungen wird um weitere sechs Monate verlängert

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung verlängert durch Rechtsverordnung (WissBdVV) die Höchstbefristungsgrenzen für das wissenschaftliche und künstlerische Personal, das sich in seiner Qualifizierungsphase nach § 2 Abs. 1 des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) befindet, um weitere sechs Monate.

Der Bundesrat hat dem WissBdVV in seiner Sitzung am 18. September 2020 zugestimmt. Die Regelung tritt am 1. Oktober 2020 in Kraft.

Bereits im Mai 2020 war das WissZeitVG aus Anlass der COVID-19-Pandemie angepasst und die gesetzliche Höchstbefristungsgrenze für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Qualifizierungsphase verlängert worden. Der Befristungsrahmen für Beschäftigungsverhältnisse nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestehen, verlängert sich dadurch um sechs Monate. Zugleich war im WissZeitVG eine Ermächtigung für das BMBF vorgesehen, im Falle fortbestehender Auswirkungen der COVID-19-Pandemie die zulässige Befristungsdauer durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates um höchstens weitere sechs Monate zu verlängern.
Hiervon macht das BMBF angesichts der weiterhin bestehenden erheblichen Einschränkungen des Wissenschafts- und Hochschulbetriebs nunmehr Gebrauch. Diese Verlängerung um sechs Monate gilt auch für Beschäftigungsverhältnisse, die zwischen dem 1. Oktober 2020 und dem 31. März 2021 begründet werden.

→ zur WissZeitVG-Befristungsdauer-Verlängerungs-Verordnung - WissBdVV


Update | 21.09. | Verordnung zu elektronischen Fernprüfungen

Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung (BayFEV) in Kraft gesetzt

Rückwirkend zum 20. April 2020 gelten für bayerische Universitäten und Hochschulen einheitliche Regelungen für Prüfungen, die elektronisch und ohne Vorgabe eines bestimmten Prüfungsortes durchgeführt werden. Die elektronische Fernprüfung soll laut Verordnung vom 16. September als zeitgemäße Prüfungsform erprobt werden. Sie kann auch als Alternative zu einer Präsenzprüfung angeboten werden, wenn und soweit diese als Folge von Einschränkungen und Hindernissen aufgrund einer Pandemie, Epidemie oder eines anderen erheblichen Infektionsgeschehens nicht oder nicht für alle Studierenden durchgeführt werden kann. Die Verordnung regelt u.a. Prüfungsformen, Modalitäten, Fragen der Authentifizierung und Datenverarbeitung, der Videoaufsicht und das Vorgehen bei technischen Störungen.

→ zur Bayerischen Fernprüfungserprobungsverordnung - BayFEV vom 16.09.2020
 


 



Die neuesten Änderungen und Ergänzungen finden Sie in den tagesaktuellen Update-Reitern. In der folgenden Übersicht werden diese Aktualisierungen selbstverständlich ergänzt. Wenn Sie über neue Updates per Push-Benachrichtigung informiert werden möchten, können Sie unserem Corona-Info-Kanal auf der uni-internen Kollaborationsplattform chat.ur.de beitreten.

Bei Fragen zum Umgang mit dem Coronavirus bzw. den daraus resultierenden Maßnahmen an der UR wenden Sie sich bitte an die Mail-Adresse corona.faq@ur.de.


Allgemeine Informationen


allgemeine Hinweise und Informationsquellen

Hinweise für Reiserückkehrer:innen aus Risikogebieten

  • Quarantäne für Reiserückkehrer:innen

    Die neu gefasste Einreisequarantäneverordnung - EQV sieht vor, dass Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet* aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Während dieses Zeitraums ist es nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören.

    Die von der Quarantäne betroffenen Personen sind verpflichtet, unverzüglich die für sie zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu kontaktieren und auf das Vorliegen der Verpflichtungen hinzuweisen. Falls Symptome auftreten, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen, muss unverzüglich die zuständige Kreisverwaltungsbehörde informiert werden.

    *Als Risikogebiet gilt ein Staat oder eine Region außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht; maßgeblich ist die jeweils aktuelle Veröffentlichung des RKI über die Einstufung als Risikogebiet.

    Hinweis für Bedienstete der UR: Die Führungskraft ist über den Verbleib in Quarantäne zu informieren.

  • Testpflicht für Reiserückkehrer:innen

    Ergänzend zum freiwilligen Testangebot für alle Bürger*innen setzt Bayern seit 8. August 2020 die vom Bund beschlossene Testpflicht für Reiserückkehrende aus Risikogebieten um. An den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen werden alle Flugreisenden, die direkt aus einem Risikogebiet kommen und kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen können, bereits bei der Einreise zu der ärztlichen Untersuchung aufgefordert.

    Für Reisende aus Risikogebieten, die auf andere Weise einreisen, gilt ebenso die Pflicht, auf Anforderung ein ärztliches Zeugnis vorzulegen. Diese Pflicht kann sowohl durch die Polizei bei Einreise, als auch nach der Einreise durch die örtlich zuständigen Gesundheitsämter stichprobenartig kontrolliert werden. Einreisende, die zum Beispiel mit dem Auto fahren, können sich innerhalb von 72 Stunden nach Einreise zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung testen lassen, zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen des bayerischen Testangebots zu Lasten des Freistaats Bayern.

    Das ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein und sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat vorgenommen wurde, der auf einer Liste des Robert Koch-Instituts aufgelistet ist. Wer kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen kann, ist nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes verpflichtet, eine ärztliche Untersuchung, insbesondere eine molekularbiologische Testung einschließlich der Abstrichnahme, zur Gewinnung des Probenmaterials zu dulden.

    Weiterführende Hinweise zu den Risikogebieten des Robert Koch Instituts (RKI)

    Zur Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

Stadt öffnet Corona-Testzentrum auf dem Dultplatz

Das Corona-Testzentrum ist ab Donnerstag, 3. September 2020, auf dem östlichen Teil des Dultplatzes (Areal der Warendult) bis auf weiteres immer wochentags geöffnet. Und zwar am Donnerstag, 3. September, und am Freitag, 4. September, jeweils von 8.30 bis 17 Uhr, und ab Montag, 7. September 2020, immer werktags bereits ab 8 Uhr und ebenfalls bis 17 Uhr. Die Zufahrt ist ausgeschildert.

Bürgerinnen und Bürger, die ihren Wohnsitz im Stadtgebiet haben und keine Symptome einer möglichen Covid-19-Erkrankung zeigen, können sich dort in dieser Zeit kostenfrei, ohne Terminvereinbarung und anlassunabhängig auf Covid-19 testen lassen. Die Stadt weist darauf hin, dass Voraussetzung für das Betreten des Testgeländes das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist. Bitte beachten: Die Registrierung mittels eines Codes ist nur vor Ort möglich!

Im Normalfall wird der Befund innerhalb von 48 Stunden übermittelt. Eine Zustellung ist ausschließlich per E-Mail möglich.

Da in jeder kreisfreien Stadt und jedem Landkreis ein Testzentrum eingerichtet werden muss, bittet die Stadt Regensburg darum, dass sich jeder in seiner Heimatgemeinde testen lässt. Nur so können die bayernweiten Tests gut organisiert ablaufen. Dennoch muss – abhängig vom Andrang – mit Wartezeiten gerechnet werden. Um Verständnis wird gebeten!

Laut Vorgabe des Freistaats muss eine Stadt von der Größe Regensburgs eine Testkapazität für rund 300 bis 500 Personen pro Tag vorhalten. Das Testzentrum hat eine maximale Kapazität von 500 Tests pro Tag. Ist diese erreicht, schließt das Zentrum und öffnet erst wieder zur gewohnten Zeit am nächsten Tag.

Weitere Informationen und FAQ zum Testzentrum unter www.regensburg.de/aktuelles/coronavirus/corona-testzentrum-am-dultplatz

Corona-Testzentrum des Landkreises Regensburg

Am 1. September startet das Corona-Testzentrum des Landkreises Regensburg. Eingerichtet wird es als Drive-In-Station auf dem südlichen Besucherparkplatz des Landratsamtes. Das Testzentrum wird in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Regensburg des Bayerischen Roten Kreuzes betrieben und richtet sich in erster Linie an Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Begonnen wird zunächst mit einer Testkapazität von circa 30 Tests pro Tag. Getestet werden kann nur, wer vorab einen Termin vereinbart hat, unangemeldete Spontantests sind daher nicht möglich. Diese Teststation stellt eine Ergänzung zu den bereits bestehenden und gut etablierten Testmöglichkeiten bei den örtlichen Hausärzten sowie über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Rufnummer 116 117) dar. Das neue Landkreis-Testzentrum ersetzt damit diese bewährten Strukturen nicht, sondern ist im Gegenteil nur ein weiteres aber nachrangiges Angebot.

Das Testzentrum des Landkreises wird zunächst montags bis freitags jeweils in der Zeit von 8.30 bis 11 Uhr geöffnet sein. Zwingende Voraussetzung ist, dass vorab ein Termin vereinbart worden ist. Diese Terminvereinbarung ist am Montag, 31.08. in der Zeit von 14 – 17 Uhr, ab Dienstag, 01.09., dann jeweils zu den Betriebszeiten des Testzentrums (also von 8.30 – 11 Uhr) telefonisch unter der Rufnummer 0941 4009 133  möglich. Um einen ordnungsgemäßen Betrieb der Teststation sicherzustellen, werden unangemeldete Spontantests dort nicht möglich sein. Die Termine werden durch die MitarbeiterInnen des Testzentrums vergeben. Für jede Person muss ein eigener Termin vereinbart werden – für eine vierköpfige Familie also vier Termine, nicht nur einer. Bei der Terminvereinbarung sind persönliche Daten, die Mobiltelefonnummer und die persönliche E-Mail-Adresse anzugeben.

Alle getesteten Personen werden von den MitarbeiterInnen des Testzentrums über das Testergebnis möglichst innerhalb von 24 Stunden telefonisch informiert. Wer positiv getestet wurde, erhält zusätzlich einen Anruf des Gesundheitsamtes, bei dem der Patient über den weiteren Ablauf informiert wird, insbesondere über die Verpflichtung zur Isolation. Das Gesundheitsamt ermittelt auch die Kontaktpersonen und gibt diesen die erforderlichen Handlungsanweisungen.


Empfehlung der Universitätsleitung zur Corona-Warn-App

Um die Nachverfolgung von Infektionsketten mit dem Coronavirus zu ermöglichen, empfiehlt die Universitätsleitung die Verwendung der vom RKI herausgegebenen Corona-Warn-App. Die App kann kostenfrei in den App-Stores für iOS- und Android-Smartphones heruntergeladen werden (Suchwort "Corona-Warn-App"). Siehe dazu auch das Interview mit Prof. Dr. Bernd Salzberger im Bayerischen Rundfunk und die datenschutzrechtliche Analyse der App von Prof. Dr. Jürgen Kühling und Roman Schildbach.


Informationen, Merkblätter und Plakate zum Arbeitsschutz

Das Referat Sicherheitswesen der Universität Regensburg hat auf seiner Webseite eine Übersicht mit Informationen zum Arbeits- und Gesundheitschutz im Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zusammengestellt. Dort finden sich auch Plakate und Merkblätter z. B. zu Corona-Schutzmaßnahmen oder zum richtigen Umgang mit Mund-Nasen-Bedeckungen.


Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen zwei oder mehr Personen

Aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkung und des Distanzgebots sind alle Personen am Campus dazu aufgefordert, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Wo an der Universität Regensburg der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann – beispielsweise in Verkehrs- und Begegnungsbereichen in den Gebäuden der Universität – ist stets eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Maskenpflicht).

Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten.

Der Mindestabstand zwischen zwei oder mehr Personen von 1,5 Metern gilt bei Anwesenheit in Gebäuden der Universität uneingeschränkt, auch bei nur kurzen Gesprächen oder erforderlichen länger dauernden persönlichen Besprechungen während der Dienstzeiten. Sollten Büros oder andere Arbeitsbereiche mit anderen Kolleg:innen geteilt werden, wo kein Mindestabstand von 1,5 Metern möglich ist, werden Sie um Abstimmung untereinander gebeten. Die Räume sind dann zeitversetzt und nicht zeitgleich zu nutzen. Um maximale Flexibilität zu bieten, hat die UR einstweilen die zulässige Arbeitszeit von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr festgesetzt.

Bitte denken Sie daher daran, dass die Vorgabe der bayerischen Staatsregierung neben Ihrer eigentlichen Tätigkeiten im üblichen Umfeld wie Büros, Werkstätten oder anderen Arbeitsbereichen insbesondere auch die Nutzung von Teeküchen, Küchen, Sozial- und Aufenthaltsräumen betrifft und dort ebenfalls dringend zu beachten ist.
Gestalten Sie Ihre Kaffeepause, Brotzeit oder die Mittagspause so, dass Sie diese nicht gemeinsam mit anderen Personen in einem Raum verbringen, sondern zeitlich versetzt. Sollte dies nicht möglich sein, halten Sie immer den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen ein.


Hygienemaßnahmen

Es wird dringend empfohlen, sich an folgende Hygienemaßnahmen zu halten:

  • Verzichten Sie darauf, sich die Hände zu geben.
  • Halten Sie eine gute Händehygiene ein und waschen Sie die Hände mit ausreichend Seife und Wasser - gründlich und regelmäßig.
  • Halten Sie die Husten-/Niesetikette ein (Armbeuge statt Hand).
  • Verwenden Sie Taschentücher nur einmal und entsorgen Sie sie sicher.
  • Halten Sie ein bis zwei Meter Abstand zu anderen Personen und vermeiden Sie insbesondere engen Kontakt mit Personen, die an einer Atemwegsinfektion erkrankt sind.
  • Tragen Sie in Verkehrs- und Begegnungsbereichen in den Gebäuden der Universität einen Mund-Nasen-Schutz

Weitere Informationen zu den üblichen Hygienemaßnahmen finden Sie auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.


Aerosole können anstecken: Unbedingt lüften!

Laut Robert Koch Institut (RKI) ist der Hauptübertragungsweg von SARS-CoV-2 die Tröpfcheninfektion, jedoch gibt es vermehrt Hinweise, dass auch Aerosole einen wichtigen Übertragungsweg darstellen. Studien zu Viren (auch zu SARS-CoV-2) haben gezeigt, dass experimentell erzeugte virenhaltige Bioaerosole bis zu drei Stunden in der Luft nachgewiesen werden können, so das RKI. Daher bittet die Universität Regensburg alle ihre Mitglieder eigenverantwortlich auf folgendes zu achten:

Sorgen Sie für Frischluft!

Aerosole verbleiben lange in der Luft, daher ist es von größter Bedeutung, so viel Außenluft wie möglich in genutzte Räume zu bringen. Besprechungsräume sollten deshalb (auch schon vor Beginn von Meetings und Besprechungen) durch Öffnen von Fenstern so oft wie möglich gelüftet werden - am besten alle 20 Minuten für 3 bis 10 Minuten.

Klima‐ und Lüftungsanlagen

Der Einsatz von Klimaanlagen in ausschließlich einzeln genutzten Büros ist unbedenklich. In Räumen, die von mehreren Personen genutzt werden (z. B. Büros mit Publikumsverkehr, Büros während Besprechungen oder Besprechungsräume), sollten die Anlagen lediglich zur Kühlung vor und nach der Nutzung verwendet werden. Die Frischluftzufuhr sollte ansonsten wie oben beschrieben durch Lüften sichergestellt werden.

Einsatz von Ventilatoren

Der Einsatz von Ventilatoren in ausschließlich einzeln genutzten Büros ist unbedenklich. In Mehrpersonen- und Einzelbüros mit häufigem Publikumsverkehr oder während Besprechungen sollten Ventilatoren nur zur Versorgung mit Frischluft genutzt werden. Bitte achten Sie darauf, dass ein direktes „Anblasen“ unterbleibt. Vielmehr sollte am Fenster ein schwach eingestellter Ventilator aufgestellt und die Tür einen Spalt offengehalten werden, um einen konstanten Luftaustausch durch die offenen Fenster zu unterstützen.

Ausführliche Hinweise stellt das Referat für Sicherheitswesen der UR bereit.


Beschäftigte mit erhöhtem Gesundheitsrisiko

Für Beschäftigte, für die eine Ansteckung mit dem Corona-Virus ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt, weil sie beispielsweise an Leukämie, Diabetes, Lungenerkrankungen o. ä. leiden, sind in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt / der behandelnden Ärztin die erforderlichen Maßnahmen für die jeweilige Tätigkeit abzustimmen. Bitte wenden Sie sich ggf. an die Personalabteilung.


Beschäftigte in inländischer Quarantäne

Werden Beschäftigte durch Anordnung des Gesundheitsamtes im Inland unter Quarantäne gestellt und können deshalb nicht zur Arbeit erscheinen, müssen sie
Tele- oder Heimarbeit wahrnehmen, sofern sie dienst- bzw. arbeitsfähig sind.


Hinweise für Schwangere und Stillende

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) hat eine Seite mit FAQs zur mutterschutzrechtlichen Bewertungen von Gefährdungen durch SARS-CoV-2 zusammengestellt: zur BAFzA-Homepage. Bitte beachten Sie als schwangere Mitarbeiterin auch die Informationen im Reiter "Schwangere und Stillende / Kinderbetreuung / Pflege".


Unterstützungsangebote für Personen in schwierigen Situationen

Die Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle der universitätsinternen Studienberatung ist weiterhin für Sie da und bietet telefonische Beratungstermine an. Weitere Tipps und Anlaufstellen bei Belastungen durch die Corona-Pandemie finden Sie auf der Homepage der Zentralen Studienberatung.

Außerdem finden alle Personen, für die die Beschränkungen in Zusammenhang mit der Coronakrise eine Gefahr darstellen oder die dadurch großen ökonomischen, sozialen und gesundheitlichen Unsicherheiten ausgesetzt sind, in folgendem PDF-Dokument eine Übersicht mit überregionalen Hilfsangeboten, die telefonisch oder auf elektronischem Weg erreichbar sind: Unterstützungsangebote in Belastungssituationen (PDF)


Weitere Informationsquellen


wissenschaftliche Projekte und Diskurse zur Corona-Pandemie

"Corona und Kultur" – eine Podcast-Interviewserie

Die aktuelle Corona-Krise hält auch die Kulturwelt in Atem: Museen,
Ausstellungen, Bibliotheken und Archive hatten ihre Pforten über Wochen
geschlossen – haben es mitunter noch immer – und sehen sich nun gezwungen, neue Besucherkonzepte zu entwickeln. PD Dr. Jörg Zedler vom Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte spricht im Rahmen einer Podcast-Interviewserie mit Regensburger Akteur:innen der außeruniversitären Geschichtsvermittlung über ihren Weg durch die Zeit der Corona-Pandemie.

→ zur Podcast-Serie "Corona und Kultur"


"Die Welt von morgen" - ein Podcast von KHG & ESG digital

Die Katholische Hochschulgemeinde und die Evangelische Studierenden Gemeinde unterhalten sich in ihrem gemeinsamen Podcast "Die Welt von morgen" jede Woche mit Regensburger Wissenschaftler:innen darüber, wie eine Welt nach Corona aussehen könnte. 

→ zur Podcastreihe "Die Welt von morgen"


mit!denken – ein Blog für den wissenschaftlichen Corona-Diskurs

Der mit!denken-Blog der Universität Regensburg bietet Raum für Überlegungen, Essays und Analysen, die aus verschiedenen akademischen Perspektiven die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf unser Leben kritisch begleiten. Ins Leben gerufen hat diese Plattform zum wissenschaftlichen Austausch Prof. Dr. Katrin Gierhake, Inhaberin des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Regensburg.

→ zum Blog mit!denken
→ zur Newsmeldung über die Idee und die Hintergründe zum Blog


UR COVID-19 Tagebuch

Das UR COVID-19 TAGEBUCH hat zum Ziel, Studierenden und Mitarbeiter:innen der UR eine Plattform zur Verfügung zu stellen, auf der eigene Erfahrungen mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie in Form von Tagebucheinträgen geteilt werden können. Das Tagebuch auf der E-Learning Plattform GRIPS geht auf die Initiative des Sozialanthropologen Prof. Dr. Ger Duijzings und der Historikerin Dr. Heike Karge zurück.

→ zum UR COVID-19 Tagebuch (Anmeldung mit RZ-Account notwendig)
→ zum Interview mit dem Projektteam über das Tagebuch


Wie geht's Osteuropa?

Wie empfinden die Menschen in Osteuropa die Corona-Krise? Ganz anders oder ganz ähnlich wie wir? Das Europaeum - das Ost-West-Zentrum unserer Universität – hat seine Projektpartner:innen im östlichen Europa dazu befragt. Geantwortet haben Forschende, Lehrende und Studierende an den Partneruniversitäten im östlichen Europa...

→ zu den Nachrichten aus Osteuropa


Wissenschaftsbarometer Corona Spezial

Übrigens: Falls Sie wissen möchten, welchen Stellenwert wissenschaftliche Erkenntnisse in Zeiten der Corona-Pandemie für die Bevölkerung haben, können Sie sich im Wissenschaftsbarometer Corona Spezial die aktuellen Umfragewerte ansehen. Das Vertrauen der deutschen Bevölkerung in Wissenschaft und Forschung ist derzeit hoch.

→ zum Wissenschaftsbarometer Corona Spezial


COVID-19-Kontakt- und Verdachtspersonen

Alle Personen, bei denen der Verdacht auf COVID-19 besteht oder die in den vergangenen 14 Tagen engen Kontakt zu einem COVID-19-Fall hatten, sind auf Grund staatlicher Anordnung verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben – so lange, bis sicher ist, dass sie niemanden mit dem Coronavirus anstecken werden (vgl. auch das Infoblatt des Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege). Für Studierende und Mitarbeiter:innen der Universität Regensburg bedeutet das im Einzelnen: 


Kontaktpersonen
Personen, die in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einem COVID-19-Fall hatten, sind sogenannte Kontaktfälle. Kommen Sie in diesem Fall nicht an die Universität, sondern bleiben Sie zu Hause und begeben Sie sich in häusliche Isolation. Nehmen Sie Kontakt mit dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt auf.


Verdachtspersonen mit SARS-CoV-2-typischen Symptomen
Personen, bei denen SARS-CoV-2-typische Symptome auftreten (z.B. Erkältungszeichen wie Husten, Schnupfen, Atembeschwerden, Geschmackseinschränkungen, Fieber) bleiben bitte zu Hause und kommen nicht an den Arbeitsplatz oder allgemein an den Campus. Falls Sie Erkältungssymptome an sich feststellen, nehmen Sie bitte telefonisch mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin Kontakt auf. Er wird mit Ihnen die weiteren notwendigen Schritte besprechen (Beratung, Testung, ggfs. Meldung an das Gesundheitsamt, ggfs. häusliche Isolation etc.).

Mitarbeiter:innen und Student:innen, bei denen während des Aufenthalts am Campus SARS-CoV-2 typische Symptome auftreten, melden sich telefonisch bei der Führungskraft bzw. der für sie zuständigen Ansprechperson an der Universität arbeitsunfähig, verlassen sofort den Campus, begeben sich in häusliche Isolierung und wenden sich telefonisch direkt an ihren behandelnde Arztpraxis, die die weiteren Schritte veranlassen wird. Sie sind dazu verpflichtet, dem Campus so lange fernzubleiben, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.


Informationen zum Wintersemester 2020/21

"Rahmenhygienekonzept Universitäten" zur Ermöglichung einer Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs liegt vor

Am 22. September wurde der Universität Regensburg das ab dem 17. September 2020 gültige "Rahmenhygienekonzept Universitäten" übermittelt und per Rundmail an alle Universitätsmitglieder weitergeleitet.

Die Universitätsleitung hat über die Sommerpause die noch erforderlichen Umsetzungen der in diesen Richtlinien erwähnten Einzelkonzepte für die UR vorbereitet und konkretisiert diese momentan mit den beteiligten Stellen. Weitere Informationen insbesondere zum Lehrbetrieb dim Wintersemester 2020/21 erfolgen so zeitnah wie möglich.

Rahmenhygienekonzept Universitäten (PDF)


Das Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2020/21 ist am 7. August 2020 erschienen.

Die Vorlesungszeit im Wintersemester 2020/21 wird am 2. November 2020 beginnen und am 12. Februar 2021 enden. Da nicht absehbar ist, wie sich die Corona-Pandemie weiterentwickeln und welche Auswirkungen sie auf das öffentliche Leben haben wird, arbeitet die Universität derzeit mit zwei Planungsszenarien:

  1. Szenario mit gleichbleibenden oder erhöhten Infektionsschutzmaßnahmen
  2. Szenario, das eine teilweise Rückkehr zum Präsenzbetrieb erlaubt

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Schreiben des Präsidenten der UR zu den Planungen für das Wintersemester 2020/21. Spätestens zum 1. Oktober 2020 wird vonseiten der Universitätsleitung festgelegt werden, in welchem Umfang zusätzliche Präsenzveranstaltungen am Campus realisiert werden können.


Universitätsbibliothek

Erweiterte Öffnungszeiten in den Lesesälen ab 1. Oktober 2020

Ab dem 1. Oktober 2020 weitet die Universitätsbibliothek die Öffnungszeiten der Lesesäle am Campus deutlich aus. In einigen Lesesälen wird es dann auch am Wochenende wieder möglich sein, Leseplätze zu nutzen.

Die Lesesäle Philosophicum 1 und 2, Recht 1 und 2 sowie Wirtschaft sind werktags im Zeitraum von 8 bis 16 Uhr für Universitätsangehörige reserviert. Externe Nutzer:innen werden gebeten, diese Lesesäle erst nach 16 Uhr oder an den Wochenenden aufzusuchen. Die Öffnungszeiten aller anderen Lesesäle gelten für intern wie externe Nutzer:innen gleichermaßen.

Öffnungszeiten ab dem 01.10.2020

Montag bis Freitag Samstag Sonntag
Philosophicum 1 und 2 8 - 22 Uhr 10 - 18 Uhr 10 - 16 Uhr
Recht 1, Wirtschaft 8 - 22 Uhr 8 - 22 Uhr 8 - 20 Uhr
Recht 2 8 - 22 Uhr 8 - 20 Uhr 8 - 20 Uhr
Medizin 8 - 20 Uhr 10 - 18 Uhr
Allgemeiner Lesesaal 8 - 20 Uhr 10 - 18 Uhr
Biologie, Chemie 8 - 20 Uhr
Mathematik, Physik 8 - 18 Uhr
Sport 8 - 16 Uhr


Leseplätze und Fernleihe für externe Benutzer:innen wieder zugänglich

Ab sofort können externe Benutzer:innen mit Bibliotheksausweis freie Leseplätze in allen Lesesälen zu folgenden Zeiten nutzen:

Lesesaal Philosophicum 1 (PT 1), Philosophicum 2 (PT 2), Recht 1 und Recht 2:
Montag bis Freitag, 16:00 bis 20:00 Uhr

Lesesaal Wirtschaft: Montag bis Freitag, 16:00 bis 20:00 Uhr

Allgemeiner Lesesaal in der Zentralbibliothek: Montag bis Freitag, 08:00 bis 16:00 Uhr

Lesesäle Biologie, Chemie, Mathematik, Physik: Montag bis Freitag, 08:00 bis 16:00 Uhr

Lesesaal Medizin (es gelten die Besuchs- und Hygieneregelungen des Universitätsklinikums und der Universitätsbibliothek): Montag - Freitag, 08:00 bis 16:00 Uhr

Lesesaal Sport: Montag bis Freitag, 08:00 bis 12:00 Uhr

Für die Nutzung der Leseplätze ist keine Buchung notwendig. Die Lesesaal-Bestände sind für externe Benutzer:innen nicht ausleihbar, es stehen aber in jedem Lesesaal Scanner zur freien Nutzung zur Verfügung.

Bitte beachten Sie weiterhin die aktuellen Hygiene- und Sicherheitsrichtlinien (begrenzte Anzahl von Personen in den Lesesälen, maximal zehn Personen in den Wartebereichen, Einhaltung der Abstandsregelungen (1,5 Meter) und Tragen eines Mund-Nase-Schutzes) und halten Sie Ihren Bibliotheksausweis am Lesesaal-Eingang bereit.

Auch die Fernleihe ist ab dem 3. September 2020 für Nicht-Universitätsangehörige wieder möglich:

Die Bestellungen können in der kontaktfreien Ausleihe der Zentralbibliothek zwischen 10 und18 Uhr abgeholt werden. Sobald die Bücher und Kopien bereitliegen, werden Sie von uns informiert. Bitte kommen Sie daher erst zur kontaktfreien Ausleihe, wenn Sie eine Benachrichtigungsmail erhalten haben.


Ausleihe für externe Nutzer:innen der UB

Ab Montag, dem 3. August 2020, wird die kontaktfreie Ausleihe in der Universitätsbibliothek für Benutzer:innen, die nicht der Universität angehören, wieder geöffnet. Das heißt, neben externen Nutzer:innen der Universitätsbibliothek können auch Nutzer:innen der Staatlichen Bibliothek, der OTH-Bibliothek oder des IOS die  Magazinbestände der UB im Regensburger Katalog plus bestellen. Die bestellten Medien können dann - unter Beachtung der Hygienemaßnahmen – in der kontaktfreien Ausleihe in der Zentralbibliothek abgeholt werden.

Bestellungen über den Regensburger Katalog plus sind für externe Benutzer:innen bereits ab sofort möglich. Sie werden per E-Mail informiert, sobald die Medien für Sie bereitliegen.

Abholung nur in der Zentralbibliothek
Bitte kommen Sie erst zur kontaktfreien Ausleihe, wenn Sie eine Benachrichtigungsmail erhalten haben. Die Bücher sind dann bereits auf Ihr Benutzerkonto verbucht.
Die Magazinbestände der UB können Sie ausschließlich in der kontaktlosen Ausleihe der Zentralbibliothek an der Universität Regensburg und nicht in anderen Bibliotheken abholen. Bitte melden Sie sich dazu im Regensburger Katalog plus an.

Abholzeiten in der Ausleihe der Zentralbibliothek:
Montag bis Freitag, 10:00 bis 18:00 Uhr. 

Hygieneregeln
Wir bitten Sie, beim Abholen der von Ihnen bestellten Medien im Ausleihbereich auf den Mindestabstand von 1,5 Metern zur nächsten Person zu achten. Es dürfen sich maximal drei Personen im Ausleihbereich aufhalten. Wir bitten Sie, im Ausleih- und Wartebereich einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Ausleihfristen und Rückgabe
Es gelten die üblichen Ausleihfristen. Rückgaben können in den blauen Kisten in der kontaktlosen Ausleihe der Zentralbibliothek hinterlegt werden.

Lehrbuchsammlung, Lesesäle und Fernleihe
Ausleihen aus der Lehrbuchsammlung sowie aus den Lesesälen sind weiterhin Universitätsangehörigen vorbehalten. Es ist vorgesehen, in den kommenden Wochen für externe Nutzer:innen auch die Fernleihe wieder zu ermöglichen.


Lesesäle für Universitätsangehörige geöffnet

Alle Lesesäle in den Teilbibliotheken sowie der Allgemeine Lesesaal sind für Studierende und Bedienstete der UR wieder geöffnet.

Öffnungszeiten der Lesesäle:
Abweichend von den regulären Öffnungszeiten am Campus - derzeit bis 19 Uhr - haben die Lesesäle PT 1, PT 2, Recht 1, Recht 2 und Wirtschaft bis 20 Uhr geöffnet. Die Eingänge der Gebäude PT sowie Recht- und Wirtschaft bleiben daher ebenfalls bis 20 Uhr geöffnet.

Allgemeiner Lesesaal:
Montag bis Freitag, 8:00 bis 16:00 Uhr

Lesesäle PT 1, PT 2, Recht 1, Recht 2, Wirtschaft:
Montag bis Freitag, 08:00 bis 20:00 Uhr

Lesesäle Biologie, Chemie:
Montag bis Freitag, 08:00 bis 16:00 Uhr

Lesesal Sport:
Montag bis Freitag, 08:00 bis 12:00 Uhr
* Der Zugang zur Sportbibliothek erfolgt über den Notausgang des Lesesaals (Ebene Parkplatz Sport)

Lesesäle Mathematik und Physik:
Montag bis Freitag, 8:00 bis 16:00 Uhr

Lesesaal Medizin (zugänglich nur für Studierende der medizinischen Studiengänge und Mitarbeiter:innen mit Zugangsberechtigung zum Universitätsklinikum):
Montag bis Freitag, 08:00 bis 16:00 Uhr

Nutzung von Leseplätzen und Scannern in den Lesesälen
In allen Lesesälen steht eine begrenzte Anzahl von Leseplätzen zur Verfügung. Bitte beachten Sie die Regelungen für die Nutzung der Leseplätze in den einzelnen Lesesälen. In einigen Lesesälen stehen Scanner bereit. Bitte scannen Sie nur einzelne Kapitel oder wenige Seiten (keine ganzen Bücher!) und halten Sie Ihre Aufenthaltsdauer so kurz wie möglich. Bitte beachten Sie, dass derzeit keine Leih-USB-Sticks ausgegeben werden.

Bitte beachten Sie, dass Gruppenräume noch nicht genutzt werden können.

Ausleihe von Medien aus den Lesesälen
Seit dem 6. Juli 2020 gibt es kein Bestellformular für die Ausleihe von Medien aus den Lesesälen mehr. Studierende und Bedienstete können direkt aus allen oben aufgeführten Lesesälen maximal fünf Bücher nach Hause ausleihen; die Leihfrist beträgt 14 Tage. Aus den jeweiligen Lesesälen entliehene Bücher können dort auch zurückgegeben werden.

Seit dem 9. Juli können Studierende Bücher aus den Lesesälen Recht 1 und 2 nur noch als Tagesausleihe entnehmen. Hintergrund ist, dass Literatur aus dem Fachbereich Recht, die für die anstehenden Studien-, Seminar- und Hausarbeiten benötigt wird, vor Ort verfügbar sein soll.

Der Sonderbestand mit dem Lokalkennzeichen 55 (Reclamsammlung PT) ist über den Online-Katalog bestellbar und kann in der kontaktfreien Ausleihe in der Zentralbibliothek abgeholt und auch zurückgegeben werden.

Bitte beachten Sie die für die Ausleihe geltenden Regelungen auf der Webseite der UB.


Service für Studierende aus Risikogruppen

Der Service richtet sich ausschließlich an Studierende, denen es aktuell aus gesundheitlichen Gründen aufgrund der Gefährdung durch eine Infektion mit dem Coronavirus nicht möglich ist, die Lesesäle zur Nutzung der Leseplätze oder Ausleihe von Beständen aufzusuchen. Für diese Studierenden können Bücher (maximal fünf Bücher aus den Lesesälen) von UB-Mitarbeiter:innen aus den Lesesälen entnommen und zentral in einem eigens eingerichteten Regal am Eingang der kontaktfreien Ausleihe bereitgestellt werden. Zudem steht für diese Studierenden ab sofort eine begrenzte Anzahl an Einzelarbeitskabinen in der Zentralbibliothek zur Verfügung.

Betroffene Studierende aus Risikogruppen werden gebeten, sich per E-Mail an ausleihe.ub@ur.de zu wenden und anzugeben, in welchem Zeitraum ein Arbeitsplatz gewünscht wird bzw. welche Bücher (bitte Angabe der Signatur) aus den Lesesälen benötigt werden.


Bitte Hygienemaßnahmen beachten

Der Zugang zu den Lesesälen orientiert sich an Hygiene- und Sicherheitsrichtlinien (bitte beachten Sie hierzu auch die aktuellen Aushänge vor Ort):

  • Nutzung von separaten Ein- und Ausgängen
  • begrenzte Anzahl von Personen im Lesesaal
  • Einhaltung der Abstandsregelungen (1,5 Meter)
  • Tragen eines Mund-Nase-Schutzes im Bereich der Lesesäle


Neue Regelungen zu Leihfristen

Die Ausleihe von Beständen der UB Regensburg sowie die Fernleihe ist für alle Angehörigen der Universität wieder möglich. Im Zuge dessen werden ab sofort die Regelungen zu Leihfristen angepasst, damit entliehene Bücher zeitnah auch anderen Nutzern wieder zur Verfügung stehen. Auch Vormerkungen auf Bücher aus dem Magazin und der Lehrbuchsammlung können ab sofort wieder im Online-Katalog vorgenommen werden. Näheres zu den genannten Punkten erfahren Sie in den FAQs der UB unter „Leihfristen und Rückgabe“.


Ausleihen aus dem Magazin

Medien aus dem Magazin (Signaturbeginn 00/ …) können über den Regensburger Online-Katalog bestellt werden. Mitarbeiter:innen und Studierende können die bestellten Bücher in der kontaktfreien Ausleihe in der Zentralbibliothek abholen.  Die Bücher sind bereits auf Ihr Benutzerkonto verbucht. Die frühere Regelung zur Notausleihe entfällt, alle Studierenden sind zur Ausleihe von Beständen aus den Lesesälen und dem Magazin berechtigt.

Öffnungszeiten der kontaktfreien Ausleihe:
Montag bis Freitag, 10:00 bis 18:00 Uhr


Ausleihen aus der Lehrbuchsammlung

Studierende und Beschäftigte der Universität Regensburg können Lehrbücher kontaktfrei mit Hilfe des Selbstverbuchungsautomaten aus der Lehrbuchsammlung in der Zentralbibliothek ausleihen.

Öffnungszeiten der Lehrbuchsammlung mit Selbstausleihe:
Montag bis Freitag, 10:00 bis 18:00 Uhr
Lehrbuchsammlung Medizin; 10:00 bis 16:00 Uhr

Aufgrund der Zugangsbeschränkungen des Klinikums ist die Selbstausleihe im Lesesaal Medizin ausschließlich für Studierende der medizinischen Studiengänge und Mitarbeiter:innen mit Zugangsberechtigung zum Universitätsklinikum möglich.

Bitte beachten Sie folgende aktuelle Regelungen bezüglich der kontaktfreien Ausleihe aus der Lehrbuchsammlung:

  • Die Ausleihe von Lehrbüchern ist derzeit auf Angehörige der Universität Regensburg, also auf Studierende und Beschäftigte der UR, beschränkt.
  • Der Zugang zur Lehrbuchsammlung orientiert sich an Hygiene- und Sicherheitsrichtlinien (bitte beachten Sie hierzu auch die aktuellen Aushänge vor Ort):
    • separate Nutzung des Ein- und Ausgangs
    • begrenzte Anzahl von Personen in der Lehrbuchsammlung
    • maximal zehn Personen im Wartebereich
    • Einhaltung der Abstandsregelungen (1,5 Meter)
    • Tragen eines Mund-Nase-Schutzes im Bereich der Lehrbuchsammlung
  • Bitte suchen Sie bereits vorab im Regensburger Katalog die Signaturen der Lehrbücher heraus, die Sie ausleihen möchten. Signaturen von Büchern in der Lehrbuchsammlung beginnen mit 17/… oder 1710/… bzw. 9117/… (Klinikum). Somit können Sie in der Lehrbuchsammlung ohne Umwege direkt zum jeweiligen Regal gehen und halten auf diese Weise die Dauer Ihres Aufenthaltes in der Lehrbuchsammlung so kurz wie möglich. Zudem helfen Sie mit, die Wartezeit für alle Nutzer:innen zu verkürzen. Bitte beachten Sie, dass viele Lehrbücher auch in elektronischer Form verfügbar sind.
  • Bitte beachten Sie, dass Ausleihen nur über den Selbstverbuchungsautomaten möglich sind.
  • Für die Rückgabe von Lehrbüchern steht eine blaue Kiste am Eingang bereit.

Fernleihe

Alle Mitglieder der Universität Regensburg – also sowohl Studierende als auch Bedienstete – können ohne Einschränkungen die Fernleihe nutzen. Das bedeutet, dass neben Aufsatzkopien nun auch wieder Bücher über die Fernleihe bestellt werden können. Die Übersendung von Aufsatzkopien als PDF-Datei ist leider nicht mehr möglich, da die VG Wort die bis zum 31.05.2020 gültige Zustimmung zu diesem Verfahren nicht verlängert hat.

Abholen können die Nutzer:innen alle über die Fernleihe bestellten Medien in der kontaktfreien Ausleihe in der Zentralbibliothek. Sie werden von der Bibliothek per E-Mail benachrichtigt, sobald die bestellten Fernleihmedien zur Abholung bereit liegen.


Die Online-Services der UB stehen weiterhin wie gewohnt zur Verfügung. Angehörige der Universität können auch von zuhause aus per VPN auf elektronischen Medien wie E-Books und E-Journals sowie auf viele Datenbanken zugreifen.

Weiterhin kann auch von zuhause aus via VPN auf die juristischen Datenbanken Juris, Wolters Kluwer Online und Beck Online zugegriffen werden.


Weitere Informationen: 


Publikums- und Parteiverkehr eingestellt / Schließungen

Die UR hat mit Wirkung zum 21. März 2020 die Öffnungszeiten der Gebäude geändert. Diese sind nur noch wochentags (Mo - Fr) zwischen 6 und 19 Uhr geöffnet. Abweichend von den regulären Öffnungszeiten am Campus haben die Lesesäle PT 1, PT 2, Recht 1, Recht 2 und Wirtschaft bis 20 Uhr geöffnet. Die Eingänge der Gebäude PT sowie Recht- und Wirtschaft bleiben daher ebenfalls bis 20 Uhr geöffnet.

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2020 werden die Öffnungszeiten der Gebäude am Campus verlängert. Sie werden wochentags (Mo - Fr) zwischen 6 und 22 Uhr geöffnet sein. An den Wochenenden bleiben die Gebäude geschlossen - Ausnahmen bestehen für diejenigen Gebäudeteile, in denen Präsenzveranstaltungen stattfinden oder in denen sich für den Publikumsverkehr geöffnete Lesesäle befinden (PT, Recht und Wirtschaft,  Zentralbibliothek).


Der Publikums- und Parteiverkehr an der UR ist eingestellt, die Einrichtungen sind derzeit noch per Telefon und E-Mail erreichbar. Dies gilt insbesondere für Rechenzentrum, ZSK, Studentenkanzlei, Studienberatung, International Office,  Koordinationsstelle für Chancengleichheit & Familie, Prüfungssekretariate, Fakultätsverwaltungen und Lehrstuhlsekretariate. Falls Sie unsicher sind, an welche Adresse Sie Ihre Nachricht schicken sollen, verwenden Sie bitte die allgemeine E-Mail-Adresse der Verwaltung: registratur@ur.de


Studentenkanzlei

Bei Fragen zu Rückmeldung u. ä. finden Sie Hinweise und Kontaktdaten zu Ansprechpartner:innen auf den Seiten der Studentenkanzlei.


Rechenzentrum und CIP-Pools

Die CIP-Pools am gesamten Campus sind geschlossen, ebenso der Info-Stand. Anfragen von Studierenden in Sachen Computer- bzw. IT-Support sind nach wie vor per E-Mail (support@rz.uni-regensburg.de) oder per Telefon (0941 943-4444) möglich.

Für Studierende, die keinen Zugang zu einem internetfähigen Endgerät wie PC, Notebook, Tablet oder Smartphone haben oder nicht über einen geeigneten Internetanschluss verfügen, stellt die Universität Regensburg eine Notfall-Option auf dem Campus zur Verfügung. Weitere Infos hierzu finden Sie im Reiter "Lehrbetrieb im Sommersemester 2020".


Zentrum für Sprache und Kommunikation (ZSK)

Eingeschränkte Öffnung des ZSK-Service Points für Scheinausgabe mit Terminvereinbarung

Das Zentrum für Sprache und Kommunikation (ZSK) öffnet eingeschränkt den Servicepoint für die Scheinausgabe. Die Terminbuchung erfolgt online über die Homepage des ZSK.

Parallel werden Scheine in dringenden und begründeten Fällen weiterhin auf Anfrage per Post verschickt, wenn ein adressierter Rückumschlag für den Postversand hinterlegt wird.

Die Öffnungszeiten des Servicepoints sind bis auf Weiteres wie folgt:

Montag: 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Mittwoch: 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Freitag: 8:00 Uhr bis 10:00 Uhr

Anfragen per E-Mail senden Sie bitte an: Servicepoint.ZSK@zsk.uni-regensburg.de.


Universitätsarchiv

Das Universitätsarchiv bleibt bis auf weiteres geschlossen. In wirklich dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an archiv@ur.de.


Geschäfte am Campus / Mensa und Cafeterien

Bitte beachten Sie beim Betreten der Geschäfte am Campus die Maskenpflicht.

Die Uni-Pizzeria Unikat bietet von Montag bis Freitag zwischen 11 und 20 Uhr Kaffee sowie Pizza, Pasta und Salate an. Weitere Infos unter: https://www.unikat-regensburg.de/

Die Bücher Pustet-Filiale am Campus hat in der vorlesungsfreien Zeit von Montag bis Freitag, jeweils von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Weitere Infos unter: https://www.pustet.de/shop/

Die Uni Friseure haben geöffnet. Es gelten die gewohnten Öffnungszeiten (Mo 10-18 Uhr, Di – Do 10-19 Uhr, Fr 10-18 Uhr).

Die Primo Cafebar im Physikgebäude ist geschlossen.

Copy & Paper hat von Montag bis Freitag zwischen 9 und 15 Uhr geöffnet. Weitere Infos unter: https://www.copyandpaper.de/aktuelles-corona/

Der Lebensmittelladen "Hechtbauer" hat in der vorlesungsfreien Zeit von Montag bis Freitag, von 8 bis 15 Uhr geöffnet.

Die Cafeteria Milchbar (inklusive Pizzawerk) im Mensagebäude ist von Montag bis Freitag, zwischen 8 und 14 Uhr geöffnet.

Der Mensabetrieb an der Universität wird in der Woche vom 21. bis zum 25. September 2020 eingeschränkt: Die Essensausgabe wird nur im kleinen Mensasaal (von Haupteingang kommend der rechte Saal) stattfinden. Dies betrifft sowohl das Abholen der Speisen als auch das Essen vor Ort. Die Ausgabe im großen Saal wird in dieser Woche geschlossen sein.

In der Mensa an der Universität können Gerichte zum Mitnehmen abgeholt werden. Um die Abwicklung der Bestellungen zu erleichtern, bittet das Studentenwerk um Vorbestellungen per E-Mail bis 10.00 Uhr am Tag der Abholung; es können aber auch spontan Gerichte abgeholt werden. Für Studierende bietet das Studentenwerk einen Lieferservice für Mensa-Gerichte und Pizzen an. Weitere Informationen unter: https://stwno.de/de/gastronomie/mensa-to-go

Darüber hinaus können Gerichte auch in der Mensa, im kleinen Mensasaal verzehrt werden. Zuvor muss einen Sitzplatz und ein 30-minütiges Zeitfenster reserviert werden: weitere Informationen zum Mensa-Reservierungssystem


Veranstaltungen, Sitzungen, Berufungsverfahren

Veranstaltungs-, Versammlungs- und Ansammlungsverbot
Veranstaltungen, Versammlungen und Ansammlungen sind landesweit untersagt.
Dieses Verbot erfasst unabhängig von der Teilnehmerzahl auch Veranstaltungen,
Versammlungen und Ansammlungen an Universitäten, insbesondere Feste,
Feiern, Konzerte, Theateraufführungen, Informationstage, Messen und öffentliche
Vorträge.

Wieder möglich: Sitzungen und Vorstellunsgvorträge
Von oben genanntem Verbot nicht erfasst sind Zusammenkünfte im Rahmen des unmittelbaren Dienstbetriebs, z. B. Sitzungen von Arbeitsgruppen, Gremien und Ausschüssen, soweit die Vorschriften zum Infektionsschutz eingehalten werden. Das heißt, Gremiensitzungen können als Präsenzsitzungen durchgeführt werden, vor allem wenn dies aus Gründen der Beschlussfassung, der Vertraulichkeit oder einem sonstigen wichtigen Grund erforderlich ist. In Präsenzsitzungen müssen die allgemeinen Schutz-, Hygiene- und Verhaltensregeln des Bundes und der Länder sowie des Freistaats Bayern - insbesondere 1,5 bis 2 Meter Mindestabstand und Begrenzung der Personenzahl in Wartebereichen - eingehalten werden. Externe Teilnehmer:innen sollten unter Wahrung der Vertraulichkeit online an den Sitzungen teilnehmen. Wo möglich und sinnvoll, können Gremiensitzungen auch weiterhin als Videokonferenz mit Hilfe z. B. von ZOOM oder Jitsi abgehalten werden.

Vorstellungsvorträge im Rahmen von Berufungsverfahren können ab sofort als Teil einer Sitzung des jeweiligen Berufungsausschusses vor Ort in persona unter Einhaltung der unter Ziffer 8 der Richtlinien zum Vollzug der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung an den bayerischen Universitäten vorgeschriebenen, Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden. Der Ausschuss kann sich dazu zusammen mit dem/der jeweiligen Vortragenden unter Beachtung der geltenden Richtlinien im Hörsaal H24 oder im Großen Sitzungssaal des PT-Gebäudes zusammenfinden. Die Öffentlichkeit ist durch entsprechende Bekanntgabe der Zoom-Sitzungs-ID zu gewährleisten.



Informationen für Studierende


Überbrückungshilfe für Studierende und BAföG

Überbrückungshilfe: nun auch im September 2020

Da die pandemiebedingte Notlage fortbesteht, hat das BMBF die Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingter Notlage auf den Monat September ausgeweitet. Die Überbrückungshilfe wird für jeden Monat in pandemiebedingter Notlage neu beantragt; der Antrag für den Monat September wird ab sofort und längstens bis zum 30. September 2020 online zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des für die Antragsbearbeitung zuständigen Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz: www.stwno.de/ueberbrueckungshilfe


Überbrückungshilfe: Studentenwerk gibt wichtige Hinweise zur Antragstellung

Seit 16. Juni können Studierende in pandemiebedingter Notlage unter www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de einen Online-Antrag auf die Überbrückungshilfe des BMBF stellen. Leider wird der Antrag häufig unvollständig oder fehlerhaft gestellt. Da das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz (STWNO) so viele Beantragungen wie möglich positiv beantworten möchte, kommt es zu zahlreichen Nachforderungen von zwingend notwendigen Dokumenten. Diese Nachforderungen bremsen die weitere Bearbeitung der Anträge erheblich und es kommt zu Verzögerungen in der Auszahlung. Um den Prozess zu beschleunigen, hat das STWNO eine Reihe von Tipps für die Antragstellung zusammengestellt, die auf folgender Webseite zu finden sind: https://www.stwno.de/de/beratung/geld-im-studium/ueberbrueckungshilfe


Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingter Notlage - Antragstellung online möglich

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die sich aufgrund der Corona-Pandemie nachweislich in einer akuten Notlage befinden, mit insgesamt 100 Millionen Euro Zuschüssen. Studierende können die Überbrückungshilfe online unter www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de beantragen. Die Anträge von Regensburger Studierenden werden voraussichtlich ab Ende Juni durch das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz bearbeitet.

Die Überbrückungshilfe kann von Juni bis August 2020 beantragt werden und wird nach Bewilligung für jeweils einen Monat ausgezahlt. Die Höhe der Überbrückungshilfe richtet sich nach Schwere der finanziellen Notlage und beträgt pro Antrag mindestens 100 und höchstens 500 Euro. Sofern die Bedürftigkeit nachgewiesen wurde, wird das Konto des bzw. der Antragstellenden auf maximal 500 Euro aufgestockt.

Weitere Informationen und FAQ zur Überbrückungshilfe stellt das Studentenwerk auf seiner Homepage zur Verfügung: www.stwno.de/ueberbrueckungshilfe



Keine Nachteile beim BAföG wegen der Corona-Krise

Das Bayerische Ministerium für Wissenschaft und Kunst reagiert weiterauf coronabedingte Änderungen auf das Studium auch für den BAföG-Vollzug. Die Änderungen im Bayerischen Hochschulgesetz finden auch bei der Förderung durch BAföG-Leistungen Beachtung.

Im Rahmen des BAföG kann es so zu einer Erhöhung der individuellen Regelstudienzeit aufgrund des Pandemiesemesters – Sommersemester 2020 – kommen. Ebenfalls ist eine Berücksichtigung (unter bestimmten Voraussetzungen) des „Pandemiesemesters“ Sommersemester 2020 für die Abgabe des erforderlichen Leistungsnachweisesmöglich.

⇒ FAQs des Studentenwerks zum Thema „Keine Nachteile beim BAföG wegen der Corona-Krise“ unter www.stwno.de/faq-finanzierung


Prüfungen, Staatsexamen, Seminar- und Abschlussarbeiten

Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung (BayFEV) in Kraft gesetzt

Rückwirkend zum 20. April 2020 gelten für bayerische Universitäten und Hochschulen einheitliche Regelungen für Prüfungen, die elektronisch und ohne Vorgabe eines bestimmten Prüfungsortes durchgeführt werden. Die elektronische Fernprüfung soll laut Verordnung vom 16. September als zeitgemäße Prüfungsform erprobt werden. Sie kann auch als Alternative zu einer Präsenzprüfung angeboten werden, wenn und soweit diese als Folge von Einschränkungen und Hindernissen aufgrund einer Pandemie, Epidemie oder eines anderen erheblichen Infektionsgeschehens nicht oder nicht für alle Studierenden durchgeführt werden kann. Die Verordnung regelt u.a. Prüfungsformen, Modalitäten, Fragen der Authentifizierung und Datenverarbeitung, der Videoaufsicht und das Vorgehen bei technischen Störungen.

→ zur Bayerischen Fernprüfungserprobungsverordnung - BayFEV vom 16.09.2020


Hinweise zu schriftlichen Präsenzprüfungen

Auch bei den anstehenden Prüfungen am Campus muss der Corona-Krise Rechnung getragen werden. Dies entspricht den staatlichen Vorgaben und dient dem Gesundheitsschutz für alle, natürlich auch dem persönlichen Schutz der Prüflinge. Deswegen bitten wir, für die Prüfungen am Campus die Regelungen für Zugänge und Wartebereiche zu beachten. Alle Regelungen finden Sie gebündelt auf einer eigenen Webseite zu den Verhaltensregeln bei schriftlichen Präsenzprüfungen. Derzeit sind Informationen für folgende Hörsäle abrufbar:


Landtag beschließt Eilgesetz zur Änderung des Bayerischen Hochschulgesetzes: Regelungen zu Studienzeit und BAföG

Damit den Studierenden hinsichtlich prüfungsrechtlicher Regeltermine und Fristen keine Nachteile entstehen, hat der Bayerische Landtag am 8. Juli 2020 das Eilgesetz zur Änderung des Bayerischen Hochschulgesetzes beschlossen. Das vom Wissenschaftsministerium vorbereitete Gesetz beinhaltet u. a. eine Regelung, nach der sich Fachsemester- und Regelstudienzeit-gebundene Regeltermine und Fristen
automatisch um ein Semester verschieben beziehungsweise verlängern. Darüber hinaus soll eine verlängerte Förderungshöchstdauer beim BAföG-Bezug sichergestellt werden. Weitere Informationen sowie der Gesetzesentwurf als PDF-Dokument sind auf der Homepage des Wissenschaftsministeriums verfügbar.


Rahmenprüfungsordnung Sommersemester 2020

Die von der Universitätsleitung initiierte und am 07.05.2020 in Kraft getretene Rahmenprüfungsordnung Sommersemester 2020 ermöglicht umfangreiche Abweichungen von sonst bestehenden Regelungen in Prüfungs- und Studienordnungen. Soweit dies möglich und vertretbar ist, soll auf Prüfungen ohne Präsenzform zurückgegriffen werden.

Die Entscheidung über die Verwendung alternativer gleichwertiger Prüfungsformate trifft der zuständige Prüfungsausschuss im Benehmen mit den Prüfenden. Mündliche Online-Distanzprüfungen mit Hilfe von Videokonferenz-Programmen sind möglich und stellen eine wünschenswerte Alternative zu Präsenzprüfungen dar.

In Fällen, in denen nicht auf Alternativen zur Präsenzprüfung zurückgegriffen werden kann, sind mündliche Prüfungen frühestens ab dem 11.05.2020 möglich, schriftliche Prüfungen frühestens ab dem 18.05.2020. Prüfungen müssen den Studierenden mit einem angemessenen Vorlauf angezeigt werden.

Alle Prüfungen, ausgenommen Abschlussarbeiten, die im Sommersemester 2020 angetreten werden, werden im Falle des Nichtbestehens nicht gewertet (freier Prüfungsversuch). Das Ergebnis einer erbrachten und bestandenen Prüfungsleistung wird jedoch gewertet. Eine erneute Ablegung zur Notenverbesserung ist ausgeschlossen. Diese Regelung gilt unabhängig vom jeweiligen Prüfungsversuch, also für alle Erst- und Wiederholungsversuche.

Ein Rücktritt von Prüfungen ohne Begründung ist für alle Prüfungsversuche im Sommersemester 2020 möglich.

Für schriftliche Prüfungen sind gemäß den Richtlinien zum Vollzug der Zweiten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung an den bayerischen Universitäten umfangreiche organisatorische Maßnahmen zur Regelung von Ein- und Auslass sowie zur Einhaltung der Vorschriften zum Infektionsschutz notwendig.


Änderungen zum Fristenlauf für schriftliche Arbeiten

Bisher war der Fristenlauf für alle Modul,- Haus-, Seminar-, Projekt- und Abschlussarbeiten  (Bachelor-, Master-, Magister-, Diplomarbeiten sowie Zulassungsarbeiten im Lehramt) aufgrund der Schließung der Universitätsbibliothek am 14.03.2020 gehemmt. Künftig kann der erschwerte Literaturzugang als generell tragender Hemmungsgrund für den Fristenlauf nicht mehr aufrechterhalten werden.

Da in einigen Fächern und für einige Prüfungsleistungen die online verfügbare Literatur ausreichend ist, in anderen Fällen nicht, können die zuständigen Prüfungsausschüsse ab sofort darüber entscheiden, ob und ab wann der Fristenlauf wieder beginnt. So lange diese Entscheidungen nicht getroffen und kommuniziert sind, bleibt der Fristlauf weiter gehemmt. Bereits anderweitig getroffene Absprachen mit den Betreuer:innen behalten bis auf weiteres ihre Gültigkeit.


FlexNow und Prüfungen

Das Prüfungsamt wird bei den über FlexNow verwalteten Abgabefristen der Abschlussarbeiten die Bearbeitungszeiträume von Amts wegen korrigieren. Auf einen entsprechenden Antrag der Studierenden wird verzichtet. Allerdings erhalten alle Studierenden zu einem späteren Zeitpunkt einen Hinweis per E-Mail, mit der Bitte die FlexNow-Eintragungen auf ihre Korrektheit zu überprüfen.



Informationen zu Staatsprüfungen

Erste Juristische Staatsprüfung: Nichtanrechnung des Sommersemesters 2020 auf die für den Freiversuch maßgebliche Semesterzahl

Damit Studierenden aufgrund der besonderen Situation im Sommersemester 2020 aufgrund prüfungsrechtlicher Regeltermine und Fristen keine Nachteile entstehen, ist eine Regelung im Bayerischen Hochschulgesetz (BayHSchG) geplant, wonach sich Fachsemester-/Regelstudienzeitengebundene Regeltermine und Fristen automatisch um ein Semester verlängern/verschieben. Dementsprechend ist für die Erste Juristische Staatsprüfung eine Regelung in der JAPO geplant, wonach das Sommersemester 2020 bei der nach § 37 Abs. 1 Satz 1 JAPO für den Freiversuch maßgeblichen Semesterzahl nicht berücksichtigt wird. Die Regelung soll rechtzeitig vor der Ersten Juristischen Staatsprüfung 2020/2 in Kraft treten und wird im Vorgriff darauf bereits für die Zulassung zur Ersten Juristischen Staatsprüfung in diesem Termin angewendet. Dadurch wird Studierenden die Möglichkeit geboten, den Freiversuch statt im Termin 2020/2 erst im Termin 2021/1 abzulegen.
Die Regelung soll auch für Studierende gelten, die sich im Sommersemester 2020 nicht bereits im achten Fachsemester befinden, sondern noch in einem früheren Semester. Denn auch diese Studierenden können durch die Einschränkungen eine Verzögerung im Studienfortschritt erleiden. Deswegen soll das Sommersemester 2020 auch bei einer Anmeldung zum Freiversuch in einem späteren Prüfungstermin nicht angerechnet werden.


Die mündlichen Prüfungen der Zweiten Juristischen Staatsprüfung 2019/2, die planmäßig ab dem 17. April 2020 beginnen sollten, werden auf die Zeit ab dem 4. Mai 2020 verschoben. Das Ende der mündlichen Prüfungen wird sich voraussichtlich bis in den Juli hinein verschieben. Die Ergebnisse der schriftlichen Prüfung sollen plangemäß am 7. April 2020 an die Teilnehmer des Termins 2019/2 verschickt werden. Nach derzeitigem Stand sollen die anstehenden weiteren Prüfungen planmäßig durchgeführt werden. Dies betrifft unter anderen den schriftlichen Teil der Zweiten Juristischen Staatsprüfung 2020/1. Insoweit ist derzeit vorgesehen, an den Terminen im Juni bzw. Juli 2020 festzuhalten. Weitere Informationen des Landesjustizprüfungsamts finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz.


Prüfungsbetrieb zur Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen wird ab 18.05. wieder aufgenommen

Wie das Bayerische Kultusministerium bekannt gegeben hat, wird der gesamte Prüfungsbetrieb zur Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen unter den Maßgaben des Infektionsschutzes ab dem 18.05.2020 wieder aufgenommen werden. Ziel des Ministeriums bleibt dabei, die Gesundheit der Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer, der Aufsichten sowie der Prüferinnen und Prüfer zu schützen, gleichwohl aber einen reibungslosen Ablauf der ausstehenden Prüfungen zu gewährleisten.

Die noch ausstehenden schriftlichen Prüfungen werden gestundet, d. h. der ursprüngliche Terminplan bleibt nach Möglichkeit zeitlich versetzt erhalten.

Die zuvor festgelegten Prüfungszeiträume für die schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen der Ersten Staatsprüfung werden entsprechend verlängert:

  • schriftliche Einzelprüfungen vom 10.02.2020 bis 12.06.2020
  • praktische Einzelprüfungen vom 10.02.2020 bis 20.08.2020
  • mündliche Einzelprüfungen vom 14.04.2020 bis 20.08.2020

Mündliche und praktische Prüfungen werden ab Wiederaufnahme der Ersten Staatsprüfung vor Ort erneut geplant. Dabei sollen Prüfungsteilnehmer/-innen mit „gestundeten“ schriftlichen Einzelprüfungen im verlängerten schriftlichen Prüfungszeitraum nach Möglichkeit von mündlichen Prüfungen ausgenommen werden, d. h. diese Prüfungen sollen erst nach dem verlängerten schriftlichen Prüfungszeitraum, aber innerhalb des verlängerten Zeitraums für mündliche bzw. praktische Prüfungen stattfinden.

Der entsprechende Terminplan für die gestundeten schriftlichen Prüfungen wird sobald wie möglich auf den Webseiten des Prüfungssekretariats oder auf der Homepage des Kultusministeriums (URL siehe unten) veröffentlicht.

Aufgrund der Sondersituation durch die Coronakrise besteht für alle Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer die Möglichkeit, zu erklären, dass Ihnen die Fortsetzung Prüfung aus wichtigen Gründen nicht zuzumuten ist. Genauere Informationen hierzu finden Sie in den Sonderregelungen zum Prüfungstermin Frühjahr 2020 auf der Homepage des Kultusministeriums (URL siehe unten).

Quelle: Homepage des Kultusministerium, https://www.km.bayern.de/ministerium/termine/1-staatspruefung-anmeldung-pruefungen.html


Hinweis des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zu Fristen von schriftlichen Hausarbeiten betreffend der Durchführung der Ersten Staatsprüfung:

Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation können

  • die Themensteller:innen die Abgabefristen der schriftlichen Hausarbeit verlängern. Dabei muss sichergestellt werden, dass die Korrektur der schriftlichen Hausarbeit spätestens zwei Werktage vor der ersten Einzelprüfung vorliegt, da eine Zulassung andernfalls nicht möglich ist.
  • die schriftlichen Hausarbeiten vorab auch in digitaler Form (pdf) eingereicht und an die Prüferinnen und Prüfer weitergeleitet werden. Die vom Prüfungskandidaten unterschriebene Erklärung nach § 29 Abs. 6 LPO I ist dabei als Scan mitzuschicken. Die gedruckte Ausfertigung der schriftlichen Hausarbeit inklusive der unterschriebenen Erklärung im Original muss allerdings nachgereicht werden, sobald die Situation es zulässt.

Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich an das für Sie zuständige Prüfungssekretariat


Staatsexamensprüfungen in Medizin und Zahnmedizin

Die Prüfungen zum Physikum (M1, Humanmedizin), zur Naturwissenschaftlichen und Zahnärztlichen Vorprüfung in der Zahnmedizin (NVP, ZVP) sowie der Zahnärztlichen Prüfung (ZP) finden gemäß den verschickten Ladungsschreiben an der UR statt.

Die Prüfungsämter weisen darauf hin, dass auch von Seiten des Prüflings die derzeit gültigen Hygieneregeln und Regeln zum sozialen Abstand innerhalb und außerhalb der Universität unbedingt zu beachten sind. Sofern situationsbedingt ein Rücktritt ausgeübt werden soll, bitten die Prüfungsämter auf dem vorgesehenen Weg (bitte beachten Sie die Hinweise im Ladungsschreiben) um unverzügliche Mitteilung.


Immatrikulation

Sonderimmatrikulationssatzung Wintersemester 2020/21 und Sommersemester 2021

Mit dem Hintergrund der Corona-Krise wurde zum 12. August 2020 die Sonderimmatrikulationssatzung Wintersemester 2020/21 und Sommersemester 2021 erlassen.

Die Satzung regelt die Immatrikulation in Studiengängen mit besonderen Qualifikationsvoraussetzungen (Eignungsprüfung oder Eignungsfeststellungsverfahren), den Hochschulzugang für qualifizierte Berufstätige sowie den Zugang zum Masterstudium an der Universität Regensburg im Wintersemester 2020/21 und im Sommersemester 2021. Soweit diese Satzung keine Sonderregelungen enthält, gelten die allgemeinen Bestimmungen des Bayerischen Hochschulgesetzes und diejenigen der einschlägigen Hochschulsatzungen, insbesondere der Immatrikulationssatzung der Universität Regensburg.

⇒ Zur Sonderimmatrikulationssatzung Wintersemester 2020/21 und Sommersemester 2021 (PDF)


Für Lehramtsstudierende: Schulpraktika

Aufgrund der Sondersituation durch die Coronakrise ist es im Sommersemester 2020 möglich, Präsenztage des studienbegleitenden fachdidaktischen Praktikums durch alternative, den Zielen des Praktikums entsprechende Lernangebote – möglichst in digitaler Form – zu ersetzen. Aufgaben und Studienziele sind dabei auf das „Lernen zuhause“ zu übertragen.

Die Anzahl der geforderten Lehrversuche wird für das Sommersemester 2020 von drei auf zwei reduziert. Einen der Lehrversuche kann die Studentin bzw. der Student im Einvernehmen mit der Praktikumslehrkraft durch ein Gespräch über eine von der Studentin bzw. dem Studenten geplante Unterrichtsstunde ersetzen. Ein Lehrversuch soll weiterhin in Präsenz stattfinden (ggf. auch nach individueller Vereinbarung zwischen Praktikant:in und Betreuungslehrer:in im kommenden Schuljahr). Eine Ausnahme von den Mindestanforderungen eines Lehrversuchs in Präsenz genehmigt in Sonderfällen das zuständige Praktikumsamt. Es wird darüber hinaus ausdrücklich darauf hingewiesen, dass geforderte Lehrversuche keine ganzen Unterrichtsstunden umfassen müssen und ebenfalls im Teamteaching möglich sind.


Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus verweist auf die Möglichkeit, in den Lehramtsstudiengängen verpflichtende Schulpraktika zum Teil im Rahmen des „Lernens zuhause" abzuleisten: Studierende können von sich aus im laufenden zweiten Halbjahr des Schuljahres 2019/2020 auf Schulen zugehen und eine Unterstützung beim „Lernen zuhause“ anbieten: Findet sich eine entsprechende Lehrkraft, die dieses Angebot als hilfreich erachtet, so kann im Einvernehmen mit der entsprechenden Schulleitung bzw. dem entsprechenden Schulamt eine Zuweisung durch das zuständige Praktikumsamt zu einem entsprechenden Praktikum „Lernen zuhause“ erfolgen, das bis zu max. 80 Stunden auf das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum und bis zu einer Woche auf das Orientierungspraktikum angerechnet wird. Eine Teilnahme am Praktikum „Lernen zuhause“ ist vollumfänglich möglich, ohne dass bereits das Orientierungspraktikum abgeschlossen wurde. Die Bestimmungen des pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums gelten entsprechend. Nach Abschluss des Praktikums erhält die Praktikantin bzw. der Praktikant eine entsprechende Bescheinigung, die bei Fortsetzung des Orientierungspraktikums bzw. pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums vorzulegen ist. Bei Rückfragen unterstützen Sie die Praktikumsämter.


Lehrbetrieb im Sommersemester 2020

Landtag beschließt Eilgesetz zur Änderung des Bayerischen Hochschulgesetzes: Regelungen zu Studienzeit und BAföG

Damit den Studierenden hinsichtlich prüfungsrechtlicher Regeltermine und Fristen keine Nachteile entstehen, hat der Bayerische Landtag am 8. Juli 2020 das Eilgesetz zur Änderung des Bayerischen Hochschulgesetzes beschlossen. Das vom Wissenschaftsministerium vorbereitete Gesetz beinhaltet u. a. eine Regelung, nach der sich Fachsemester- und Regelstudienzeit-gebundene Regeltermine und Fristen
automatisch um ein Semester verschieben beziehungsweise verlängern. Darüber hinaus soll eine verlängerte Förderungshöchstdauer beim BAföG-Bezug sichergestellt werden. Weitere Informationen sowie der Gesetzesentwurf als PDF-Dokument sind auf der Homepage des Wissenschaftsministeriums verfügbar.


Ad-hoc-Unterstützung für Studierende ohne Zugangsmöglichkeit zur Online-Lehre

Für Studierende, die keinen Zugang zu einem internetfähigen Endgerät wie PC, Notebook, Tablet oder Smartphone haben oder nicht über einen geeigneten Internetanschluss verfügen, stellt die Universität Regensburg eine Notfall-Option auf dem Campus zur Verfügung. Studierende in dieser Situation werden gebeten, sich beim Support-Team der UR per E-Mail an supportteam@ur.de unter Angabe folgender Daten anzumelden: Name, Studiengang und Matrikelnummer sowie gewünschter Timeslot [wochentags: Vormittag (8 Uhr -12:30 Uhr) und Nachmittag (13:00 Uhr - 17:30 Uhr)]. Sie können dann einen personalisierten Zugang zu einem Computerarbeitsplatz in einem der CIP-Pool-Räume auf dem Campus erhalten, zusammen mit genauen Instruktionen zu den einzuhaltenden Distanz- und Hygieneregeln.

Es ist nur eine begrenzte Zahl dieser Arbeitsplätze vorhanden, bitte machen Sie von dieser Option nur in einem wirklichen Notfall Gebrauch! Die meisten Angebote der Online-Lehre sind so konzipiert, dass sie auch mit niedriger Internetbandbreite und mit einem Smartphone genutzt werden können. Im Sinne des gesellschaftlich notwendigen Gesundheitsschutzes für alle gilt weiterhin, dass die Präsenz von Studierenden auf dem Campus so gering wie möglich gehalten werden muss.

Falls Sie Studierende kennen, die sich in dieser Notsituation befinden und diese Nachricht deshalb nicht lesen können, dann machen Sie sie bitte auf diese Option aufmerksam und unterstützen Sie sie unter Umständen mit Ihrem E-Mail-Zugang.


Software

Einige Anbieter kostenpflichtiger Software, die normalerweise z. B. in den CIP-Pools der UR frei nutzbar zur Verfügung stehen, haben spezielle Angebote für Studierende aufgelegt. Eine tabellarische Übersicht mit Bezugsmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite des Rechenzentrums: https://www.ur.de/rechenzentrum/software/software-fuer-studierende/spezialangebote-coronakrise/


Der Publikums- und Parteiverkehr ist eingestellt. Sprechstunden von Lehrenden und Studierenden sind telefonisch oder elektronisch durchzuführen.


Kinderbetreuung im Studium

Angesichts des Ausfalls der regulären Kinderbetreuung in Kitas und Schulen stehen viele Eltern an der UR vor der Herausforderung, zeitgleich mit der Kinderbetreuung zu Hause ihre Aufgaben im Studium sowie in Forschung und Lehre zu erfüllen. Die Universitätsfrauenbeauftragte und die Koordinationsstelle für Chancengleichheit & Diversity haben ein Dokument mit Anregungen und Hilfestellungen für Eltern in Studium, Forschung und Lehre zusammengestellt: PDF-Dokument "Kinderbetreuung und Studium bzw. Arbeit in Forschung und Lehre"


Semesterticket / Öffentlicher Personennahverkehr / RVV

Wegen der aktuellen Situation war es vielen Studierenden nicht möglich, die erforderliche Validierung der Studierendenausweise auf das Sommersemester 2020 durchzuführen. Sie können daher Ihren Studierendenausweis für das Wintersemester 2019/20 auch im Sommersemester 2020 als Semesterticket verwenden. UR-Studierende, die (noch) keinen Studierendenausweis haben, können die gültige Immatrikulationsbescheinigung (Sommersemester 2020) in Papierform als Semesterticket nutzen.

Wichtig: In beiden Fällen sollten Sie zusätzlich einen Lichtbildausweis vorzeigen können.

Weitere Informationen zum Semesterticket finden Sie auf der Seite des Studentenwerks Niederbayern / Oberpfalz


internationale Studierende/ Auslandsaufenthalte / Quarantäne

Internationale Studierende, die sich gerade in Austauschprogrammen befinden, können sich bei Rückfragen beim International Office unter der Mailadresse international.exchange-student@ur.de melden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des International Office https://www.uni-regensburg.de/international/coronavirus/


Studierenden, die sich aktuell im Ausland aufhalten, empfiehlt die Universität Regensburg, sich auf folgender Seite einzutragen:
https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/login!form.action

Bitte folgen Sie auch allen Hinweisen, die Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amtes finden:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

Im Hinblick auf studienrelevante Fragen arbeiten wir an der UR an pragmatischen Lösungen, bitte folgen Sie unseren Updates.


Hinweise für Reiserückkehrer:innen aus Risikogebieten
  • Quarantäne für Reiserückkehrer:innen

    Die neu gefasste Einreisequarantäneverordnung - EQV sieht vor, dass Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet* aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Während dieses Zeitraums ist es nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören.

    Die von der Quarantäne betroffenen Personen sind verpflichtet, unverzüglich die für sie zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu kontaktieren und auf das Vorliegen der Verpflichtungen hinzuweisen. Falls Symptome auftreten, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen, muss unverzüglich die zuständige Kreisverwaltungsbehörde informiert werden.

    *Als Risikogebiet gilt ein Staat oder eine Region außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht; maßgeblich ist die jeweils aktuelle Veröffentlichung des RKI über die Einstufung als Risikogebiet.

    Hinweis für Bedienstete der UR: Die Führungskraft ist über den Verbleib in Quarantäne zu informieren.

  • Testpflicht für Reiserückkehrer:innen

    Ergänzend zum freiwilligen Testangebot für alle Bürger*innen setzt Bayern seit 8. August 2020 die vom Bund beschlossene Testpflicht für Reiserückkehrende aus Risikogebieten um. An den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen werden alle Flugreisenden, die direkt aus einem Risikogebiet kommen und kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen können, bereits bei der Einreise zu der ärztlichen Untersuchung aufgefordert.

    Für Reisende aus Risikogebieten, die auf andere Weise einreisen, gilt ebenso die Pflicht, auf Anforderung ein ärztliches Zeugnis vorzulegen. Diese Pflicht kann sowohl durch die Polizei bei Einreise, als auch nach der Einreise durch die örtlich zuständigen Gesundheitsämter stichprobenartig kontrolliert werden. Einreisende, die zum Beispiel mit dem Auto fahren, können sich innerhalb von 72 Stunden nach Einreise zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung testen lassen, zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen des bayerischen Testangebots zu Lasten des Freistaats Bayern.

    Das ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein und sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat vorgenommen wurde, der auf einer Liste des Robert Koch-Instituts aufgelistet ist. Wer kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen kann, ist nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes verpflichtet, eine ärztliche Untersuchung, insbesondere eine molekularbiologische Testung einschließlich der Abstrichnahme, zur Gewinnung des Probenmaterials zu dulden.

    Weiterführende Hinweise zu den Risikogebieten des Robert Koch Instituts (RKI)

    Zur Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

Informationen für Beschäftigte


WissZeitVG: Höchstbefristungsdauer verlängert

Höchstbefristungsdauer für Qualifizierungen wird um weitere sechs Monate verlängert

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung verlängert durch Rechtsverordnung (WissBdVV) die Höchstbefristungsgrenzen für das wissenschaftliche und künstlerische Personal, das sich in seiner Qualifizierungsphase nach § 2 Abs. 1 des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) befindet, um weitere sechs Monate.

Der Bundesrat hat dem WissBdVV in seiner Sitzung am 18. September 2020 zugestimmt. Die Regelung tritt am 1. Oktober 2020 in Kraft.

Bereits im Mai 2020 war das WissZeitVG aus Anlass der COVID-19-Pandemie angepasst und die gesetzliche Höchstbefristungsgrenze für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Qualifizierungsphase verlängert worden. Der Befristungsrahmen für Beschäftigungsverhältnisse nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestehen, verlängert sich dadurch um sechs Monate. Zugleich war im WissZeitVG eine Ermächtigung für das BMBF vorgesehen, im Falle fortbestehender Auswirkungen der COVID-19-Pandemie die zulässige Befristungsdauer durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates um höchstens weitere sechs Monate zu verlängern.
Hiervon macht das BMBF angesichts der weiterhin bestehenden erheblichen Einschränkungen des Wissenschafts- und Hochschulbetriebs nunmehr Gebrauch. Diese Verlängerung um sechs Monate gilt auch für Beschäftigungsverhältnisse, die zwischen dem 1. Oktober 2020 und dem 31. März 2021 begründet werden.

→ zur WissZeitVG-Befristungsdauer-Verlängerungs-Verordnung - WissBdVV


Dienstreisen / Quarantäne / Forschungsaufenthalte an der UR

Dienstreisen

Die Universitätsleitung weist darauf hin, dass Dienstreisen innerhalb Deutschlands und in EU-Staaten, für die die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes aufgehoben sind, bis auf Weiteres generell wieder möglich sind.

Für alle internationalen Dienstreisen gilt: Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes sind grundsätzlich immer zu beachten. Bitte bedenken Sie auch, dass in Ihrem Zielland Reisebeschränkungen gelten könnten (z. B. Quarantäne für Einreisende). Bitte beachten Sie daher unbedingt vor Abreise alle Reise- und Teilreisewarnungen des Auswärtigen Amtes sowie die jeweiligen länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für Ihr Zielland:  https://www.auswaertiges-amt.de/de
Zusätzlich empfehlen wir, sich über nationale offizielle Webseiten und lokale Medien Ihres Ziellandes über eventuelle Einschränkungen zu informieren.


Forschungsaufenthalte

Forschungsaufenthalte internationaler Gastwissenschaftler:innen an der UR sind möglich, sofern die entsprechenden Regeln an der UR zu Hygiene und Gesundheitsschutz eingehalten werden (können). Bitte beachten Sie dabei die nach wie vor geltende Verordnung über Quarantänemaßnahmen für Einreisende zur Bekämpfung des Coronavirus (Einreise-Quarantäneverordnung – EQV), aktuell in der Neufassung vom 15. Juni 2020.


Hinweise für Reiserückkehrer:innen aus Risikogebieten

  • Quarantäne für Reiserückkehrer:innen

    Die neu gefasste Einreisequarantäneverordnung - EQV sieht vor, dass Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet* aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Während dieses Zeitraums ist es nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören.

    Die von der Quarantäne betroffenen Personen sind verpflichtet, unverzüglich die für sie zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu kontaktieren und auf das Vorliegen der Verpflichtungen hinzuweisen. Falls Symptome auftreten, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen, muss unverzüglich die zuständige Kreisverwaltungsbehörde informiert werden.

    *Als Risikogebiet gilt ein Staat oder eine Region außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht; maßgeblich ist die jeweils aktuelle Veröffentlichung des RKI über die Einstufung als Risikogebiet.

    Hinweis für Bedienstete der UR: Die Führungskraft ist über den Verbleib in Quarantäne zu informieren.

  • Testpflicht für Reiserückkehrer:innen

    Ergänzend zum freiwilligen Testangebot für alle Bürger*innen setzt Bayern seit 8. August 2020 die vom Bund beschlossene Testpflicht für Reiserückkehrende aus Risikogebieten um. An den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen werden alle Flugreisenden, die direkt aus einem Risikogebiet kommen und kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen können, bereits bei der Einreise zu der ärztlichen Untersuchung aufgefordert.

    Für Reisende aus Risikogebieten, die auf andere Weise einreisen, gilt ebenso die Pflicht, auf Anforderung ein ärztliches Zeugnis vorzulegen. Diese Pflicht kann sowohl durch die Polizei bei Einreise, als auch nach der Einreise durch die örtlich zuständigen Gesundheitsämter stichprobenartig kontrolliert werden. Einreisende, die zum Beispiel mit dem Auto fahren, können sich innerhalb von 72 Stunden nach Einreise zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung testen lassen, zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen des bayerischen Testangebots zu Lasten des Freistaats Bayern.

    Das ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein und sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat vorgenommen wurde, der auf einer Liste des Robert Koch-Instituts aufgelistet ist. Wer kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen kann, ist nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes verpflichtet, eine ärztliche Untersuchung, insbesondere eine molekularbiologische Testung einschließlich der Abstrichnahme, zur Gewinnung des Probenmaterials zu dulden.

    Weiterführende Hinweise zu den Risikogebieten des Robert Koch Instituts (RKI)

    Zur Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

Wissenschaftler:innen, die sich aktuell im Ausland aufhalten, empfiehlt die Universität Regensburg, sich auf folgender Seite einzutragen:

https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/login!form.action

Bitte folgen Sie auch allen Hinweisen, die Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amtes finden:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762


Rahmenprüfungsordnung SoSe 2020 / Anzeige von Prüfungen

Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung (BayFEV) in Kraft gesetzt

Rückwirkend zum 20. April 2020 gelten für bayerische Universitäten und Hochschulen einheitliche Regelungen für Prüfungen, die elektronisch und ohne Vorgabe eines bestimmten Prüfungsortes durchgeführt werden. Die elektronische Fernprüfung soll laut Verordnung vom 16. September als zeitgemäße Prüfungsform erprobt werden. Sie kann auch als Alternative zu einer Präsenzprüfung angeboten werden, wenn und soweit diese als Folge von Einschränkungen und Hindernissen aufgrund einer Pandemie, Epidemie oder eines anderen erheblichen Infektionsgeschehens nicht oder nicht für alle Studierenden durchgeführt werden kann. Die Verordnung regelt u.a. Prüfungsformen, Modalitäten, Fragen der Authentifizierung und Datenverarbeitung, der Videoaufsicht und das Vorgehen bei technischen Störungen.

→ zur Bayerischen Fernprüfungserprobungsverordnung - BayFEV vom 16.09.2020


Anzeige von Prüfungen

Die von der Universitätsleitung initiierte und am 07.05.2020 in Kraft getretene Rahmenprüfungsordnung Sommersemester 2020 ermöglicht umfangreiche Abweichungen von sonst bestehenden Regelungen in Prüfungs- und Studienordnungen. Soweit dies möglich und vertretbar ist, soll auf Prüfungen ohne Präsenzform zurückgegriffen werden.

Die Entscheidung über die Verwendung alternativer gleichwertiger Prüfungsformate trifft der zuständige Prüfungsausschuss im Benehmen mit den Prüfenden und sollte gegebenenfalls rechtzeitig beantragt werden. Insbesondere sei darauf hingewiesen, dass mündliche Online-Distanzprüfungen mit Hilfe von Videokonferenz-Programmen möglich sind und eine wünschenswerte Alternative zu Präsenzprüfungen darstellen.
In Fällen, in denen nicht auf Alternativen zur Präsenzprüfung zurückgegriffen werden kann, sind mündliche Prüfungen frühestens ab dem 11.05.2020 möglich, schriftliche Prüfungen frühestens ab dem 18.05.2020. Prüfungen müssen den Studierenden mit einem angemessenen Vorlauf angezeigt werden.

Alle Prüfungen, ausgenommen Abschlussarbeiten, die im Sommersemester 2020 angetreten werden, werden im Falle des Nichtbestehens nicht gewertet (freier Prüfungsversuch). Das Ergebnis einer erbrachten und bestandenen Prüfungsleistung wird jedoch gewertet. Eine erneute Ablegung zur Notenverbesserung ist ausgeschlossen. Diese Regelung gilt unabhängig vom jeweiligen Prüfungsversuch, also für alle Erst- und Wiederholungsversuche.

Ein Rücktritt von Prüfungen ohne Begründung ist für alle Prüfungsversuche im Sommersemester 2020 möglich.

Die Prüfungsräume werden – mit Ausnahme der von der Fakultät für Medizin durchgeführten Prüfungen – zentral von der Universitätsverwaltung bereitgestellt und müssen vorher für die jeweilige Prüfungsform und Personenzahl evaluiert und freigegeben worden sein. Prüfungen in anderen Räumen sind nicht zugelassen; dies trifft aufgrund der Abstandsregeln insbesondere für Büros und Dienstzimmer zu. Geplant ist die Nutzung von Hörsälen und Seminarräumen, aber auch von Lesesälen und Mensaräumen. Alle bisher im Sommersemester gebuchten Räume stehen daher ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Die bisherigen Buchungen sind gegenstandslos und müssen über das folgende Verfahren wiederholt werden.

Geplante Prüfungen in Präsenzform müssen per E-Mail an pruefungen-corona@ur.de angezeigt werden. Eine gemeinsame Prüfungsplanung auf der Ebene von Lehreinheiten oder Fakultäten und eine daraus resultierende aggregierte Prüfungsanzeige ist wünschenswert.

Für mündliche Prüfungen sind folgende Angaben nötig: Lehrveranstaltung oder Modul, Prüfende, gewünschte Prüfungsdaten (bitte möglichst einen Zeitraum), Gesamtzahl der Prüfungsfälle, Gesamtzahl der Personen pro Prüfungsfall, Prüfungsdauer pro Prüfungsfall. → EXCEL-Datei zur Anzeige von mündlichen Prüfungen

Zur Anzeige schriftlicher Prüfungen sind folgende Angaben nötig: Lehrveranstaltung oder Modul, Prüfende, gewünschte Prüfungsdaten (bitte möglichst einen Zeitraum), Gesamtzahl der zu Prüfenden, Dauer der schriftlichen Prüfung. → EXCEL-Datei zur Anzeige schriftlicher Prüfungen

Für schriftliche Prüfungen sind gemäß den Richtlinien zum Vollzug der Zweiten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung an den bayerischen Universitäten umfangreiche organisatorische Maßnahmen zur Regelung von Ein- und Auslass sowie zur Einhaltung der Vorschriften zum Infektionsschutz notwendig. Dies sollte bereits bei der Planung berücksichtigt und mit Mitarbeiter:innen und Kolleg:innen aus der jeweiligen Lehreinheit organisiert  werden. Koordinierend und ergänzend wird weiteres Personal aus dem Verwaltungsbereich die Durchführung unterstützen.

Prüfungen im Verlauf des Sommersemesters 2020, also etwa Wiederholungsprüfungen und verschobene Prüfungen, nicht aber Semesterendprüfungen, können frühestens am 08.05.2020 und müssen spätestens bis zum 18.05.2020 angezeigt werden. Es erfolgt so schnell wie möglich Rückmeldung, wann und wo die angezeigten Prüfungen stattfinden können. Bei Überschneidungen oder im Fall von Kapazitätsüberschreitungen entscheidet die Universitätsleitung durch die Mitglieder der „Task Force Prüfungen“, gegebenenfalls nach Rücksprache mit den zuständigen Studiendekan:innen.

Semesterendprüfungen des Sommersemesters 2020 und weitere Prüfungen am Ende der Vorlesungszeit und zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit können frühestens am 18.05.2020 und müssen spätestens bis zum 05.06.2020 angezeigt werden. Die Rückmeldung, wann und wo die angezeigten Prüfungen stattfinden können, erfolgt bis zum 22.06.2020. Bei Überschneidungen oder im Fall von Kapazitätsüberschreitungen entscheidet auch hier die Universitätsleitung durch die Mitglieder der „Task Force Prüfungen“, gegebenenfalls nach Rücksprache mit den zuständigen Studiendekan:innen.

Schließlich wird darum gebeten, die Zahl der Präsenzprüfungen so niedrig wie möglich zu halten. Sollte für eine Lehrveranstaltung mehr als eine reguläre Prüfung vorgesehen sein, so sind davon abweichend im Sommersemester 2020 nur eine Prüfung sowie gegebenenfalls Wiederholungsprüfungen möglich.

Bitte beachten Sie als Prüfende das Schreiben des Präsidenten vom 6. Mai 2020, das über die Dekanate in den Fakultäten verteilt wurde.


Praxisveranstaltungen in besonderen Labor- und Arbeitsräumen

Anzeige von Praxisveranstaltungen, die besondere Labor- und Arbeitsräume an der Universität erfordern

Jede Praxisveranstaltung, die besondere Labor- und Arbeitsräume an der Universität erfordert, muss unter Beifügung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts per E-Mail an praxisveranstaltung-corona@ur.de angezeigt werden. In dieser Anzeige sollen die Anzahl der Teilnehmer:innen, der Betreuer:innen und die Dauer der Veranstaltung am Tag sowie der Zeitraum ihrer Durchführung angegeben werden.

Das beigefügte Konzept geht an die von der Universitätsleitung eingesetzte Task Force. Sollten die Absender:innen innerhalb eines Werktags nach Einreichung keine Nachricht von der Task Force erhalten haben, kann die angezeigte Praxisveranstaltung entsprechend durchgeführt werden. Alle Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte werden von der Universität Regensburg entsprechend den Vorgaben des Wissenschaftsministeriums nachrichtlich dem Gesundheitsamt Regensburg übersandt.

Bitte beachten Sie, dass es nicht möglich ist, Begleitveranstaltungen zu Praxisveranstaltungen wie Begleitvorlesungen, -seminare oder -übungen in Präsenzform durchzuführen. Es können nur solche Praxisveranstaltungen in Präsenzform stattfinden, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an der Universität zwingend erfordern.

Informationen, Materialien, Best-Practice-Vorschläge

Um Sie bei der Erstellung und Umsetzung der notwendigen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte zu unterstützen, finden Sie auf der Webseite des Referats Sicherheitswesen Arbeitsmaterialien und Best-Practice-Vorschläge, die Ihnen die vorbereitenden Maßnahmen erleichtern sollen.


digitale Lehre im Sommersemester 2020

RZ launcht neue Mediathek

Großer Meilenstein Richtung Semesterstart: Seit 15. April ist die neue Mediathek des Rechenzentrums online. Zunächst fällt die neue Gestaltung der Plattform ins Auge, deren Responsive Design eine optimale Darstellung auf unterschiedlichen Endgeräten sicherstellt. Darüber hinaus wurde auch die Leistungsfähigkeit der Mediathek verbessert: Zusätzliche Serverkapazitäten ermöglichen ab sofort mehrere hundert Streams gleichzeitig in Full HD-Qualität. Wer eigene Videos publizieren möchte, kann seine Inhalte auf der neuen Plattform selbständig hochladen und pflegen. Die Anbindung an die Moodle-Plattform GRIPS sowie an die Content Management-Systeme Typo3 und Imperia funktioniert wie gehabt, neu hinzugekommen ist die direkte Verwendung von Zoom-Medien.

Die neue Mediathek ist über die URL https://mediathek2.uni-regensburg.de erreichbar – zunächst noch parallel zur früheren Version.
Für Rückmeldungen und Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an servicedesk@rz.uni-regensburg.de.
Weitere Infos (u.a. zur Funktionsweise der Mediathek) unter: 
https://www.ur.de/rechenzentrum/unterstuetzung-lehrangebote/mediathek/


Neuer GRIPS-Kurs "Lehren mit digitalen Medien"

Der in den vergangenen Tagen neu entwickelte Kurs "Lehren mit digitalen
Medien: Eine Einführung" vermittelt in 6 Modulen mediendidaktisches
Basiswissen in theoretischer und handlungsbezogener Hinsicht. Er richtet
sich spezifisch an Dozierende und ist offen zur Selbsteinschreibung in
GRIPS. Sie finden Ihn unter folgendem Link: https://elearning.uni-regensburg.de/course/view.php?id=42119

Betreut wird der Kurs von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der
Professur für Erziehungswissenschaft (Digitale Bildung in Schule und
Weiterbildung, Prof. Dr. Silke Schworm).


Support-Team für die Digitalisierung von Lehrveranstaltungen

Koordiniert von den Vizepräsident:innen Prof. Dr. Nikolaus Korber und Prof. Dr. Susanne Leist unterstützt ein Support-Team alle Lehrenden der Universität Regensburg bei der Digitalisierung von Lehrveranstaltungen. Ziel ist es, den Lehrenden - unabhängig davon, ob sie noch keine oder bereits umfangreiche Erfahrung in der Gestaltung digitaler Lernumgebungen haben - möglichst passgenaue Unterstützung anzubieten. Diese umfasst Beratung und Hilfestellungen zu allen damit verbundenen Arbeitsabläufen, angefangen von der Konzeption von Online-Lehre über die Auswahl geeigneter Materialien und Medien bis hin zur technischen Umsetzung.

Eine Übersicht über alle angebotenen Maßnahmen und Hilfestellungen finden Sie unter https://go.ur.de/digihelp

Für nähere Informationen und bei Fragen wenden Sie sich gerne direkt an das Support-Team für digitale Lehre (supportteam@ur.de). Ihre Ansprechpartner sind Florian Greiner (Rechenzentrum) und Dr. Regine Bachmaier (ZHW).


Unterstützungsfonds für digitale Lehre

Zur Unterstützung der digitalen Lehre im Sommersemester 2020 hat die Universitätsleitung im Rahmen der schon laufenden Umplanungen einen umfangreichen Unterstützungsfonds für digitale Lehre an der UR eingerichtet.
Ein Schreiben des Präsidenten mit weiteren Informationen ist zur Verteilung an alle Lehrenden an die Fakultäten verschickt worden.


Forschung: Hinweise zu Ausschreibungen

Informationen der DFG im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) veröffentlicht auf ihrer Homepage Informationen zu Änderungen bei der Antragstellung, zu Laufzeiten, Mehrkosten und allgemeinen Regelungen während der Corona-Krise. → zur Homepage der DFG


Horizont 2020: Neue Fragen und Antworten zu Covid-19 veröffentlicht

Die Europäische Kommission hat ihre „Fragen und Antworten“- Sammlung zu Covid-19 erweitert. Neue Antworten betreffen insbesondere Fälle, in denen eine Projektarbeit im Homeoffice nicht möglich ist, sowie Verzögerungen von
Arbeiten im letzten Projektabschnitt. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Europäischen Kommission.


Ausschreibungen und Fristverlängerungen von Förderanträgen

Newsletter (PDF) des Referates Forschungsförderung und Drittmittel mit Hinweisen zu internationalen und nationalen Ausschreibungen und Fristverlängerungen in Zusammenhang mit COVID-19.


Fristverlängerungen bei DFG-Ausschreibungen

Die DFG hat angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wissenschaften bei einer Reihe ihrer laufenden Ausschreibungen die Frist für Teilnahmen verlängert. Weitere Fristverlängerungen sollen bei Bedarf vorgenommen werden.

Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler finden hierzu laufend aktualisierte Informationen unter www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft und dort in den Einträgen der jeweiligen Ausschreibung.


Homeoffice für UR-Beschäftigte, Gleitzeit

Homeoffice bleibt für das Wintersemester die empfohlene Option

Angesichts der aktuellen Entwicklungen in Bezug auf das Corona-Virus stellen sich viele Mitarbeiter:innen die Frage, wie es mit dem Homeoffice an der UR weitergeht.
Ziel der Ausweitung des Homeoffice war, das Infektionsrisiko vor Ort deutlich zu reduzieren und gleichzeitig für den Fall einer Infektion zu verhindern, dass ganze Arbeitsbereiche in Quarantäne gesandt werden und somit die Arbeitsfähigkeit der Universität in Gefahr geriete. Diese beiden Ziele gelten nach wie vor, da das Virus in der Welt ist und es weder ein Medikament noch einen Impfstoff gibt. Solange diese Situation anhält, wird das Homeoffice als bevorzugte Option beibehalten. So sehen auch die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vor, dass Büroarbeit nach Möglichkeit im Homeoffice auszuführen ist. Dies gilt weiterhin für das ganze Wintersemester 2020/21.

Sollte der weitere Verlauf der Pandemie es zulassen, ist zunächst eine Rückkehr aus dem Homeoffice auf freiwilliger Basis in die Arbeitsbereiche vorstellbar, in denen die Arbeit so organisiert werden kann, dass Mehrfachbelegungen von Räumen vermieden werden können bzw. ausreichende Schutzabstände gegeben sind. Eine solche Rückkehr wäre stets vorübergehend in Abhängigkeit von der allgemeinen Entwicklung der Pandemie. Das bedeutet z. B. für den Fall einer weiteren Infektionswelle, dass das Homeoffice wieder deutlich ausgeweitet werden muss.

Beschäftigte (sowohl im wissenschaftlichen als auch nichtwissenschaftlichen Bereich sowie Auszubildende) der Universität Regensburg sollen ihre Arbeitsleistung bis auf Widerruf flexibler erbringen, z. B. durch flexiblere Anwesenheiten über wechselnde Besetzung der Büros und die erweiterte Ermöglichung von Homeoffice. Nutzer:innen des Zeiterfassungssystems ZI Web können über die Web-Schnittstelle Beginn und Ende ihrer Arbeitszeit selbsttätig auch im Homeoffice erfassen. Eine Anmeldung über die Personalabteilung ist nicht notwendig. Zur dienstlichen Nutzung im Homeoffice besteht die Möglichkeit Dienst-Computer mitzunehmen (ausgenommen Bedienstete aus der Zentralen Verwaltung, die ihren Bedarf den unmittelbar Vorgesetzten mitteilen).


Gleitzeit: Ausweitung der Rahmenzeit bis 22:00 Uhr bleibt bis Ende des Wintersemesters bestehen

Für die der Gleitzeitregelung unterfallenden Beschäftigten bleibt die Ausweitung der Rahmenzeit bis 22:00 Uhr bis zum Ende des Wintersemesters 2020/21 am 31. März 2021 bestehen. Das heißt, Beschäftigte können ihre Arbeitsleistung vorübergehend weiterhin flexibel zwischen 06:00 Uhr morgens und 22:00 Uhr nachts erbringen. Bitte beachten Sie dabei die Einhaltung der Ruhezeit von mindestens elf Stunden (§ 5 ArbZG).

Am 1. Juli 2020 ist an der Universität Regensburg die neue Dienstvereinbarung zur gleitenden Arbeitszeit in Kraft getreten. Die Änderungen betreffen zum einen den Beginn der Rahmenzeit, der dauerhaft auf 6:00 Uhr morgens festgesetzt wird. Darüber hinaus gilt für das Arbeitszeitkonto: Am Stichtag, dem 31. Januar darf das Arbeitszeitguthaben nicht mehr als 40 Stunden betragen; das Gleitzeitkonto darf nicht überzogen sein, d.h. es muss mindestens auf Null stehen. Im laufenden Monat bleiben die jeweiligen Grenzen (Arbeitszeitguthaben: 100 Stunden; Arbeitszeitrückstand: 40 Stunden) unverändert.


Kollaborationsplattform chat.ur.de

Für die tägliche Zusammenarbeit im Homeoffice, für Teambesprechungen, für Videokonferenzen, Kurznachrichten oder den Austausch von Dateien können Uni-Angehörige "UR Chat", die Kollaborationsplattform der Universität Regensburg nutzen. Die Anmeldung erfolgt über den RZ-Account.


Hardware-Beschaffung

Das Rechenzentrum weist darauf hin, dass die Beschaffung von größeren IT-Geräten für dienstliche Zwecke (Notebooks, PCs, Tablets, Monitore etc.) auch derzeit über den IT-Einkauf des Rechenzentrums abgewickelt werden muss. Den Webshop des RZ erreichen Sie über folgende Adresse: https://webshop.uni-regensburg.de/


Kinderbetreuung / Schwangere und Stillende / Pflege

Nachteilsausgleich für Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kindern

An der Universität Regensburg gibt es ein neues Unterstützungsprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kindern als Nachteilsausgleich aufgrund der Corona-Pandemie: Nachwuchswissenschaftlerinnen können darin ein Stundenkontingent für eine pädagogische Hilfskraft für Kinderbetreuung zu Hause, am Campus oder als Hol- und Bringdienst von der bzw. zur Kindertagesstätte oder Schule beantragen. Die Höhe des Stundenkontingents beträgt maximal 50 Stunden und kann in sechs Monaten genutzt werden.
Anträge sind jederzeit möglich. Entscheidungstermine sind vorerst der 15.07.2020 sowie der 31.08.2020. Genaue Informationen finden Sie unter www.go.ur.de/coronaausgleichkinder


Regelungen für schwangere Mitarbeiterinnen nach Aufhebung der Ausgangsbeschränkung

Allen schwangeren Beschäftigten, die nicht ausschließlich im Homeoffice tätig sein konnten, wurde für die Dauer der Ausgangsbeschränkung ein betriebliches Beschäftigungsverbot ausgesprochen. Da die Ausgangsbeschränkung seit dem 06.05.2020 aufgehoben ist, endet grundsätzlich auch das betriebliche Beschäftigungsverbot. Das bedeutet, dass unter Einhaltung der üblichen anzuwendenden Regelungen und ermittelten Maßnahmen des Arbeitsschutzes (Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung einschließlich Wirksamkeitskontrolle) eine schwangere Frau grundsätzlich auch wieder an der Universität vor Ort beschäftigt werden kann.

Im Einzelfall kann es dennoch erforderlich sein, ein betriebliches Beschäftigungsverbot vor Ort auszusprechen, wenn die Gefährdungsbeurteilung für die Tätigkeit vor Ort der schwangeren Frau ergibt, dass die Maßnahmen des Arbeitsschutzes in der notwendigen Form nicht vollständig gewährleistet werden könnten und eine ausschließliche Homeoffice-Tätigkeit nicht möglich ist.

Hierzu ist zwingend eine Gefährdungsbeurteilung für die Tätigkeit der Schwangeren am Arbeitsplatz zu erstellen bzw. die vorhandene Gefährdungsbeurteilung um die Gefährdung durch das Corona-Virus zu erweitern.

Die für die UR zur Verfügung stehenden Gefährdungsbeurteilungsbögen zum Mutterschutz wurden um einen Anhang ergänzt, der die Aspekte des Coronavirus berücksichtigt. Die Gefährdungsbeurteilungsbögen finden Sie auf der Webseite des Referats Sicherheitswesen.

Alle betroffenen Vorgesetzten werden gebeten, das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung mitzuteilen. Bei Beratungsbedarf wenden Sie sich bitte an das Referat Sicherheitswesen.

Weitere Hinweise für Schwangere und Stillende

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) hat eine Seite mit FAQs zur FAQs zu mutterschutzrechtlichen Bewertungen von Gefährdungen durch SARS-CoV-2 zusammengestellt: zur BAFzA-Homepage


Ersatz von Elternbeiträgen in der Kindertagesbetreuung

Die Staatsregierung wird Eltern, die wegen des Betretungsverbots aufgrund der Coronavirus-Pandemie keine Kindertagesbetreuung oder Mittagsbetreuung in Anspruch nehmen können, für drei Monate von den Kosten entlasten. Dazu sollen den Trägern in der Kindertagesbetreuung und in der Mittagsbetreuung die Elternbeiträge im April, Mai und Juni 2020 pauschal ersetzt werden. Im Gegenzug müssen die Träger für diese Zeit auf die Elternbeiträge verzichten. Der Freistaat Bayern macht den Trägern damit ein sehr attraktives Angebot, um die Eltern von Beiträgen zu entlasten.
Eltern von Kindern in der Notbetreuung leisten grundsätzlich weiterhin ihre Elternbeiträge.


Kinderbetreuung und Arbeit in Forschung und Lehre

Angesichts des Ausfalls der regulären Kinderbetreuung in Kitas und Schulen stehen viele Eltern an der UR vor der Herausforderung, zeitgleich mit der Kinderbetreuung zu Hause ihre Aufgaben im Studium sowie in Forschung und Lehre zu erfüllen. Die Universitätsfrauenbeauftragte und die Koordinationsstelle für Chancengleichheit & Diversity haben ein Dokument mit Anregungen und Hilfestellungen für Eltern in Studium, Forschung und Lehre zusammengestellt: 

PDF-Dokument "Kinderbetreuung und Studium bzw. Arbeit in Forschung und Lehre"


Telearbeit/Dienstbefreiung für die Kinderbetreuung bzw. Pflege

Beschäftigten (= Beamt:innen und Arbeitnehmer:innen) wird Heimarbeit und – falls diese nicht möglich ist – subsidiär Freistellung vom Dienst (unter Fortzahlung der Bezüge) für die Dauer der Schließung der Schulen und sonstigen Betreuungseinrichtungen gewährt, sofern ein geordneter Dienstbetrieb die Heimarbeit bzw. die Freistellung zulässt und die Heimarbeit bzw. die Freistellung wegen der Betreuung der Kinder notwendig ist.

Aufgrund der Beschlüsse der Bayerischen Staatsregierung vom 16.04.2020 gelten die Regelungen für die Beschäftigten, die betreuungsbedürftige Kinder haben, unverändert fort. Das bedeutet insbesondere, dass es keine Begrenzung auf ein 10-Tages-Kontingent gibt, solange Schulen und Kitas allgemein oder für ganze Jahrgangsstufen geschlossen sind. Die Regelungen sind zeitlich nicht befristet. Sie gelten, solange der Schulbetrieb insgesamt oder für komplette Jahrgangsstufen ausgesetzt ist.

Es gibt keine feste Altersgrenze. Die Dienstbefreiung erfordert jedoch eine tatsächliche Betreuungsnotwendigkeit, die konkret dargelegt werden muss. Das gilt vor allem bei Kindern, die über 14 Jahre alt sind. Eine Freistellung kann nur gewährt werden, wenn die/der Beschäftigte ansonsten trotz Ausschöpfung aller Möglichkeiten keine Betreuung sicherstellen kann. Nicht erforderlich ist aber, dass Personen über 60 Jahre um die Übernahme der Betreuung gebeten werden.
Beschäftigte werden gebeten, im Falle der Kinderbetreuung ihre/n Vorgesetzte/n zu informieren und nach Wiederaufnahme des Dienstes die Freistellung auf der Urlaubskarte zu beantragen verbunden mit einer dienstlichen Erklärung, dass und inwieweit eine Betreuungsnotwendigkeit bestanden hat.

Eine Freistellung muss nicht am Stück genommen, sondern kann auch für einzelne Tage in Anspruch genommen werden. Ausnahmsweise ist auch eine Freistellung für halbe Tage möglich.


Beschluss der Bundesregierung zur Akuthilfe für pflegende Angehörige

Etwa 2,5 Millionen Berufstätige pflegen Angehörige zu Hause. Um sie bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf während der Corona-Krise zu unterstützen, hat die Bundesregierung eine Akuthilfe für pflegende Angehörige beschlossen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.


Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen

Tele- oder Heimarbeit und subsidiär Freistellung vom Dienst werden auch gewährt, wenn dies zur Betreuung eines/einer pflegebedürftigen Angehörigen zwingend notwendig und die Betreuung nicht anderweitig möglich ist. Die Betreuungsnotwendigkeit muss konkret dargelegt werden. Das gilt vor allem, wenn die Angehörigen nicht zu Hause gepflegt werden. Beschäftigte werden gebeten, in diesem Falle ihre/n Vorgesetzte/n zu informieren und nach Wiederaufnahme des Dienstes die Freistellung auf der Urlaubskarte zu beantragen – verbunden mit einer dienstlichen Erklärung, dass und inwieweit eine Betreuungsnotwendigkeit bestanden hat.

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