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Informationen zum universitätsinternen Umgang mit der Corona-Pandemie

 

Amerikanische-flaggeInformation on dealing with the coronavirus 2019-nCoV – in English

 



Update | 27.10. | Kontaktdatenerfassung ab dem 2. November

Gemäß des Rahmenhygienekonzepts für Universitäten vom 17. September 2020 ist die Universität Regensburg angehalten, eine umfassende Kontaktdatenerfassung aller Teilnehmenden von Präsenz-Lehrveranstaltungen und aller sonstigen Aufenthalte (Bibliothek, Labor- und Praktikumsräume etc.) an der UR zu dokumentieren.

Um die Kontaktdaten bei einem positiven Covid-19-Fall an der UR für die zuständigen Gesundheitsämter verlässlich und schnell verfügbar zu machen, wird ein Verfahren mit Hilfe digitaler Erfassung eingesetzt. Das System stammt von darfichrein.de, einem Tochterunternehmen der Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (AKDB) und des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands (Bayerische Gastgeber AG). Die Datenspeicherung erfolgt auf sicheren Datenservern der AKDB. Den alleinigen Zugriff hat nur im Falle einer Covid-19-Erkrankung an der UR eine festgelegte Personengruppe im Referat V/3-Sicherheitswesen der Universitätsverwaltung. Von dort aus wird auch das zuständige staatliche Gesundheitsamt kontaktiert und dorthin die fallbezogenen Kontaktdaten übermittelt.

Antworten auf Fragen rund um die Einführung des Systems zur Kontaktdatenerfassung und seiner Funktionsweise haben wir auf folgender Seite zusammengestellt:

https://www.ur.de/interne-kommunikation/corona-infos/kontaktdatenerfassung/


Update | 27.10. | Aktualisierung des Maskenschutzkonzeptes

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen haben das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales das Maskenschutzkonzept für Behörden aktualisiert. Für die Universität allgemein sind folgende Punkte besonders hervorzuheben (der 7-Tage-Inzidenz-Wert für Regensburg liegt aktuell bei 61,4):

  • Bei Überschreitung des 7-Tage-Inzidenz-Werts von über 35 sind Besprechungen auf unaufschiebbare Veranstaltungen zu beschränken und vorzugsweise technische Möglichkeiten wie Video- oder Telefonkonferenzen zu nutzen.
  • Wo möglich sollte die Nutzung von Aufzügen unterbleiben. Wo die Nutzung von Aufzügen unumgänglich ist, sind die Mindestabstände von 1,5 Metern zwischen Personen einzuhalten. Bei einem 7-Tage-Inzidenz-Wert von über 35 muss in Aufzügen in jedem Fall eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
  • Mehrfachbelegungen von Räumen sind zu vermeiden. Bei einem 7-Tage-Inzidenz-Wert von über 35 muss in Büros mit Mehrfachbelegung in jedem Fall eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Bitte beachten Sie auch das vollständige Dokument "Hinweise für die Ergänzung von Arbeitsschutzkonzepten (Maskenschutzkonzept für Behörden)"; unter anderem finden sich Maßgaben speziell für Risikopersonen, Vorzimmer, Einrichtungen mit Publikumsverkehr, Postdienste, IT-Personal, Bibliothek/Registratur/Materialausgabe und Fahrdienst.


Update | 23.10. | 7-Tagesinzidenzwert für Regensburg über 50

Das RKI meldet für die Stadt Regensburg einen 7-Tagesinzidenzwert von 51,6 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Für Regensburg gelten seit dem 23. Oktober 2020, 0:00 Uhr, verschärfte Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bitte beachten Sie insbesondere die Beschränkung von privaten Kontakten auf zwei Hausstände oder maximal fünf Personen.

1. Maskenpflicht überall dort, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen, das heißt im Einzelnen:

  • auf Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle in allen öffentlichen und öffentlich zugänglichen Gebäuden sowie in Freizeiteinrichtungen (wie Freizeitparks) und Kulturstätten (wie Museen und Ausstellungen)
  • auch am Platz in allen Schulen, Hochschulen und Universitäten
  • auch am Platz bei Tagungen und Kongressen sowie in Theatern, Konzerthäusern, sonstigen Bühnen und Kinos und für die Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen
  • an bestimmten, stark frequentierten Plätzen (z.B. Fußgängerzonen, Marktplätze), die von der Kommune festzulegen sind. Die Stadt Regensburg ordnet demgemäß eine Maskenpflicht für die Fußgängerzonen, die zentralen Plätze und besonders belebte Gassen sowie die drei Donaubrücken im Altstadtbereich an, die jeweils von 6 bis 24 Uhr gilt.
    ⇒ Zur Meldung der Stadt Regensburg und Liste der betroffenen Straßen, Plätzen und Brücken
    ⇒ Zur Karte mit Geltungsbereichen der Maskenpflicht in Regensburg

2. Gastronomie & Alkohol

In der Gastronomie ist die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle von 22 Uhr bis 6 Uhr untersagt. Von 22 Uhr bis 6 Uhr darf an Tankstellen und durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste kein Alkohol verkauft werden. Auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, die von der Kommune festzulegen sind, besteht von 22 Uhr bis 6 Uhr ein Alkoholverbot. In Regensburg betrifft dies zunächst den Bismarckplatz, den Neupfarrplatz, den Domplatz, die Domstraße, den Krauterermarkt und den Haidplatz. Weitere Plätze werden geprüft.

3. Private Feiern und Treffen

Private Feiern (unabhängig, an welchem Ort sie stattfinden) und Kontakte im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken (auch in der Gastronomie) werden auf zwei Hausstände oder maximal fünf Personen beschränkt.

Weiterführende Informationen: 



Die neuesten Änderungen und Ergänzungen finden Sie in den tagesaktuellen Update-Reitern. In der folgenden Übersicht werden diese Aktualisierungen selbstverständlich ergänzt. Wenn Sie über neue Updates per Push-Benachrichtigung informiert werden möchten, können Sie unserem Corona-Info-Kanal auf der uni-internen Kollaborationsplattform chat.ur.de beitreten.

Bei Fragen zum Umgang mit dem Coronavirus bzw. den daraus resultierenden Maßnahmen an der UR wenden Sie sich bitte an die Mail-Adresse corona.faq@ur.de.


Schreiben des Präsidenten, Konzepte, Verordnungen, Verfügungen


Schreiben des Präsidenten der Universität Regensburg


Universität Regensburg

Rahmenhygienekonzept Universitäten

Rahmenhygienekonzept Universitäten


Rahmenprüfungsordnung Sommersemester 2020

Die von der Universitätsleitung initiierte und am 07.05.2020 in Kraft getretene Rahmenprüfungsordnung Sommersemester 2020 ermöglicht umfangreiche Abweichungen von sonst bestehenden Regelungen in Prüfungs- und Studienordnungen. Soweit dies möglich und vertretbar ist, soll auf Prüfungen ohne Präsenzform zurückgegriffen werden. Die Ordnung gilt bis zum 31. Oktober 2020.


Hinweisblätter zum Ablauf von schriftlichen Prüfungen

Hinweisblatt für Prüfer:innen und Aufsichten (PDF)

Hinweisblatt für Prüfungsteilnehmer:innen (PDF)


Aktualisiertes Maskenschutzkonzept

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen haben das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales das Maskenschutzkonzept für Behörden aktualisiert: "Hinweise für die Ergänzung von Arbeitsschutzkonzepten (Maskenschutzkonzept für Behörden)".


Informationen, Merkblätter und Plakate zum Arbeitsschutz

Das Referat Sicherheitswesen der Universität Regensburg hat auf seiner Webseite eine Übersicht mit Handlungshilfen sowie Informationen zum Arbeits- und Gesundheitschutz im Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zusammengestellt: https://www.uni-regensburg.de/technische-zentrale/abteilung-referate/sicherheitswesen-v-3/arbeitsschutz-coronavirus/


Empfehlung der Universitätsleitung zur Corona-Warn-App

Um die Nachverfolgung von Infektionsketten mit dem Coronavirus zu ermöglichen, empfiehlt die Universitätsleitung die Verwendung der vom RKI herausgegebenen Corona-Warn-App. Die App kann kostenfrei in den App-Stores für iOS- und Android-Smartphones heruntergeladen werden (Suchwort "Corona-Warn-App").


Stadt und Landkreis Regensburg

Das RKI meldet für die Stadt Regensburg einen 7-Tagesinzidenzwert von über 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Daher gelten für Regensburg seit dem 23. Oktober 2020, 0:00 Uhr, verschärfte Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bitte beachten Sie insbesondere die Beschränkung von privaten Kontakten auf zwei Hausstände oder maximal fünf Personen.

1. Maskenpflicht überall dort, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen, das heißt im Einzelnen:

  • auf Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle in allen öffentlichen und öffentlich zugänglichen Gebäuden sowie in Freizeiteinrichtungen (wie Freizeitparks) und Kulturstätten (wie Museen und Ausstellungen)
  • auch am Platz in allen Schulen, Hochschulen und Universitäten
  • auch am Platz bei Tagungen und Kongressen sowie in Theatern, Konzerthäusern, sonstigen Bühnen und Kinos und für die Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen
  • an bestimmten, stark frequentierten Plätzen (z.B. Fußgängerzonen, Marktplätze), die von der Kommune festzulegen sind. Die Stadt Regensburg ordnet demgemäß eine Maskenpflicht für die Fußgängerzonen, die zentralen Plätze und besonders belebte Gassen sowie die drei Donaubrücken im Altstadtbereich an, die jeweils von 6 bis 24 Uhr gilt.
    ⇒ Zur Meldung der Stadt Regensburg und Liste der betroffenen Straßen, Plätzen und Brücken
    ⇒ Zur Karte mit Geltungsbereichen der Maskenpflicht in Regensburg

2. Gastronomie & Alkohol

In der Gastronomie ist die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle von 22 Uhr bis 6 Uhr untersagt. Von 22 Uhr bis 6 Uhr darf an Tankstellen und durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste kein Alkohol verkauft werden. Auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, die von der Kommune festzulegen sind, besteht von 22 Uhr bis 6 Uhr ein Alkoholverbot. In Regensburg betrifft dies zunächst den Bismarckplatz, den Neupfarrplatz, den Domplatz, die Domstraße, den Krauterermarkt und den Haidplatz. Weitere Plätze werden geprüft.

3. Private Feiern und Treffen

Private Feiern (unabhängig, an welchem Ort sie stattfinden) und Kontakte im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken (auch in der Gastronomie) werden auf zwei Hausstände oder maximal fünf Personen beschränkt.

Weiterführende Informationen: 


Corona-Testzentrum der Stadt Regensburg auf dem Dultplatz

Das Corona-Testzentrum auf dem östlichen Teil des Dultplatzes (Areal der Warendult) ist bis auf Weiteres immer wochentags von 8 bis 17 Uhr geöffnet.  Die Zufahrt ist ausgeschildert.

Bürgerinnen und Bürger, die ihren Wohnsitz im Stadtgebiet haben und keine Symptome einer möglichen Covid-19-Erkrankung zeigen, können sich dort in dieser Zeit kostenfrei, ohne Terminvereinbarung und anlassunabhängig auf COVID-19 testen lassen. Die Stadt weist darauf hin, dass Voraussetzung für das Betreten des Testgeländes das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist. Bitte beachten: Die Registrierung mittels eines Codes ist nur vor Ort möglich!

Im Normalfall wird der Befund innerhalb von 48 Stunden übermittelt. Eine Zustellung ist ausschließlich per E-Mail möglich.

Da in jeder kreisfreien Stadt und jedem Landkreis ein Testzentrum eingerichtet werden muss, bittet die Stadt Regensburg darum, dass sich jeder in seiner Heimatgemeinde testen lässt. Nur so können die bayernweiten Tests gut organisiert ablaufen. Dennoch muss – abhängig vom Andrang – mit Wartezeiten gerechnet werden.

Laut Vorgabe des Freistaats muss eine Stadt von der Größe Regensburgs eine Testkapazität für rund 300 bis 500 Personen pro Tag vorhalten. Das Testzentrum hat eine maximale Kapazität von 500 Tests pro Tag. Ist diese erreicht, schließt das Zentrum und öffnet erst wieder am nächsten Tag.

Weitere Informationen und FAQ zum Testzentrum unter www.regensburg.de/aktuelles/coronavirus/corona-testzentrum-am-dultplatz


Corona-Testzentrum des Landkreises Regensburg

Das Corona-Testzentrum des Landkreises Regensburg befindet sich als Drive-In-Station auf dem südlichen Besucherparkplatz des Landratsamtes. Das Testzentrum wird in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Regensburg des Bayerischen Roten Kreuzes betrieben und richtet sich in erster Linie an Reiserückkehrer:innen aus Risikogebieten. Diese Teststation stellt eine Ergänzung zu den bereits bestehenden und gut etablierten Testmöglichkeiten bei den örtlichen Hausärzten sowie über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Rufnummer 116 117) dar. Das neue Landkreis-Testzentrum ersetzt damit diese bewährten Strukturen nicht, sondern ist im Gegenteil nur ein weiteres aber nachrangiges Angebot.

Alle getesteten Personen werden von den MitarbeiterInnen des Testzentrums über das Testergebnis möglichst innerhalb von 24 Stunden telefonisch informiert. Wer positiv getestet wurde, erhält zusätzlich einen Anruf des Gesundheitsamtes, bei dem der Patient über den weiteren Ablauf informiert wird, insbesondere über die Verpflichtung zur Isolation. Das Gesundheitsamt ermittelt auch die Kontaktpersonen und gibt diesen die erforderlichen Handlungsanweisungen.


Bayerische Staatsregierung

Bayerische Staatregierung erlässt Maßnahmen zur Eindämmung der Neu-Infektionen

Die am 15. Oktober 2020 von der bayerischen Staatsregierung beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung von Corona-Neuinfektionen betreffen auch den Lehrbetrieb an den Universitäten:

In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen gilt spätestens ab einer 7-Tages-Inzidenz über 35 Neuinfektionen überall dort Maskenpflicht, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Das gilt insbesondere auf stark frequentierten Plätzen (z. B. Fußgängerzonen, Marktplätze), in allen öffentlichen Gebäuden, auf Begegnungs- und Verkehrsflächen (z. B. Fahrstühle, Kantinen, Eingangsbereich von Hochhäusern) sowie in den Schulen (außer Grundschulen) und anderen Bildungsstätten. Die Maskenpflicht gilt für die Universität in Lehrveranstaltungen, also in Vorlesungen, Seminaren etc.
Darüber hinaus gilt Maskenpflicht durchgängig auf Tagungen, Kongressen, Messen, für Publikum bei sportlichen Veranstaltungen und in Kulturstätten, auch am (Sitz-)Platz. Sperrstunde in der Gastronomie ist um 23 Uhr, dann darf auch an Tankstellen kein Alkohol verkauft werden. Auf öffentlichen Plätzen besteht ab 23 Uhr ein Alkoholverbot. Private Feiern und Kontakte werden auf zwei Hausstände oder maximal 10 Personen begrenzt.

Steigt die 7-Tages-Inzidenz über 50, gilt die Sperrstunde ab 22 Uhr und auf öffentlichen Plätzen besteht ab 22 Uhr ein Alkoholverbot. Private Feiern und Kontakte werden auf zwei Hausstände oder maximal 5 Personen begrenzt.

Kommt der Anstieg der Infektionszahlen nicht spätestens binnen 10 Tagen zum Stillstand, sollen weitere gezielte Beschränkungen öffentliche Kontakte weitergehend reduzieren.


Höchstbefristungsdauer für Qualifizierungen wird um weitere sechs Monate verlängert

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung verlängert durch Rechtsverordnung (WissBdVV) die Höchstbefristungsgrenzen für das wissenschaftliche und künstlerische Personal, das sich in seiner Qualifizierungsphase nach § 2 Abs. 1 des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) befindet, um weitere sechs Monate.

Der Bundesrat hat dem WissBdVV in seiner Sitzung am 18. September 2020 zugestimmt. Die Regelung tritt am 1. Oktober 2020 in Kraft.

Bereits im Mai 2020 war das WissZeitVG aus Anlass der COVID-19-Pandemie angepasst und die gesetzliche Höchstbefristungsgrenze für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Qualifizierungsphase verlängert worden. Der Befristungsrahmen für Beschäftigungsverhältnisse nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestehen, verlängert sich dadurch um sechs Monate. Zugleich war im WissZeitVG eine Ermächtigung für das BMBF vorgesehen, im Falle fortbestehender Auswirkungen der COVID-19-Pandemie die zulässige Befristungsdauer durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates um höchstens weitere sechs Monate zu verlängern.
Hiervon macht das BMBF angesichts der weiterhin bestehenden erheblichen Einschränkungen des Wissenschafts- und Hochschulbetriebs nunmehr Gebrauch. Diese Verlängerung um sechs Monate gilt auch für Beschäftigungsverhältnisse, die zwischen dem 1. Oktober 2020 und dem 31. März 2021 begründet werden.

→ zur WissZeitVG-Befristungsdauer-Verlängerungs-Verordnung - WissBdVV


Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung (BayFEV) in Kraft gesetzt

Rückwirkend zum 20. April 2020 gelten für bayerische Universitäten und Hochschulen einheitliche Regelungen für Prüfungen, die elektronisch und ohne Vorgabe eines bestimmten Prüfungsortes durchgeführt werden. Die elektronische Fernprüfung soll laut Verordnung vom 16. September als zeitgemäße Prüfungsform erprobt werden. Sie kann auch als Alternative zu einer Präsenzprüfung angeboten werden, wenn und soweit diese als Folge von Einschränkungen und Hindernissen aufgrund einer Pandemie, Epidemie oder eines anderen erheblichen Infektionsgeschehens nicht oder nicht für alle Studierenden durchgeführt werden kann. Die Verordnung regelt u.a. Prüfungsformen, Modalitäten, Fragen der Authentifizierung und Datenverarbeitung, der Videoaufsicht und das Vorgehen bei technischen Störungen.

→ zur Bayerischen Fernprüfungserprobungsverordnung - BayFEV vom 16.09.2020


Quarantäne für Reiserückkehrer:innen

Die Einreise-Quarantäne-Verordnung - EQV wurde bis zum 8. November 2020 verlängert. Sie sieht vor, dass Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet* aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Während dieses Zeitraums ist es nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören.

Die von der Quarantäne betroffenen Personen sind verpflichtet, unverzüglich die für sie zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu kontaktieren und auf das Vorliegen der Verpflichtungen hinzuweisen. Falls Symptome auftreten, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen, muss unverzüglich die zuständige Kreisverwaltungsbehörde informiert werden.

*Als Risikogebiet gilt ein Staat oder eine Region außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht; maßgeblich ist die jeweils aktuelle Veröffentlichung des RKI über die Einstufung als Risikogebiet.

Hinweis für Bedienstete der UR: Die Führungskraft ist über den Verbleib in Quarantäne zu informieren.

Testpflicht für Reiserückkehrer:innen

Ergänzend zum freiwilligen Testangebot für alle Bürger*innen setzt Bayern seit 8. August 2020 die vom Bund beschlossene Testpflicht für Reiserückkehrende aus Risikogebieten um. An den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen werden alle Flugreisenden, die direkt aus einem Risikogebiet kommen und kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen können, bereits bei der Einreise zu der ärztlichen Untersuchung aufgefordert.

Für Reisende aus Risikogebieten, die auf andere Weise einreisen, gilt ebenso die Pflicht, auf Anforderung ein ärztliches Zeugnis vorzulegen. Diese Pflicht kann sowohl durch die Polizei bei Einreise, als auch nach der Einreise durch die örtlich zuständigen Gesundheitsämter stichprobenartig kontrolliert werden. Einreisende, die zum Beispiel mit dem Auto fahren, können sich innerhalb von 72 Stunden nach Einreise zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung testen lassen, zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen des bayerischen Testangebots zu Lasten des Freistaats Bayern.

Das ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein und sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat vorgenommen wurde, der auf einer Liste des Robert Koch-Instituts aufgelistet ist. Wer kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen kann, ist nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes verpflichtet, eine ärztliche Untersuchung, insbesondere eine molekularbiologische Testung einschließlich der Abstrichnahme, zur Gewinnung des Probenmaterials zu dulden.

Weiterführende Hinweise zu den Risikogebieten des Robert Koch Instituts (RKI)

Zur Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege



Hygieneregeln und Handlungshilfen


Maskenpflicht und Verhaltensregeln

  • Tragen Sie zum Schutz aller in den Gebäuden der Universität Regensburg eine Mund-Nasen-Bedeckung (Maskenpflicht) und halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten.
  • Die Maskenpflicht erstreckt sich auch auf die Lesesäle der Universitätsbibliothek und gilt auch für die dortigen Arbeitsplätze.
  • Solange der 7-Tage-Inzidenzwert für die Stadt Regensburg weiterhin über dem Signalwert von 35 liegt, ist die Mund-Nasen-Bedeckung auch in allen Lehrveranstaltungen zu tragen (sowohl von Studierenden als auch von Lehrenden).
  • Bei einem 7-Tage-Inzidenzwert in Regensburg über 35 sind Besprechungen auf unaufschiebbare Veranstaltungen zu beschränken und vorzugsweise technische Möglichkeiten wie Video- oder Telefonkonferenzen zu nutzen. Bei Tagungen und Kongressen in Präsenzform gilt Maskenpflicht (auch am Sitz-Platz).
  • Mehrfachbelegungen von Räumen sind zu vermeiden. Maskenpflicht gilt auch für den Arbeitsplatz, wenn sich mindestens eine weitere Person im Büro aufhält und Sie den Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig einhalten können. Die Räume sind vorzugsweise zeitversetzt und nicht zeitgleich zu nutzen. Um maximale Flexibilität zu bieten, hat die UR die zulässige Arbeitszeit von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr festgesetzt.
  • Wo möglich sollte die Nutzung von Aufzügen unterbleiben. Wo die Nutzung von Aufzügen unumgänglich ist, sind die Mindestabstände von 1,5 Metern zwischen Personen einzuhalten. Bei einem 7-Tage-Inzidenz-Wert von über 35 muss in Aufzügen in jedem Fall eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
  • Sorgen Sie bitte in regelmäßigen Abständen für Frischluft. Lüften Sie dazu am besten alle 20 Minuten für 3 bis 10 Minuten.
  • Verzichten Sie darauf, sich die Hände zu geben. Halten Sie eine gute Händehygiene ein und waschen Sie die Hände mit ausreichend Seife und Wasser - gründlich und regelmäßig.
  • Halten Sie die Husten-/Niesetikette ein (Armbeuge statt Hand). Verwenden Sie Taschentücher nur einmal und entsorgen Sie sie sicher.


Regeln für Veranstaltungen, Sitzungen, Berufungsverfahren

Veranstaltungs-, Versammlungs- und Ansammlungsverbot

Veranstaltungen außerhalb von Forschung und Lehre, Versammlungen und Ansammlungen sind an der Universität Regensburg untersagt. Dies umfasst insbesondere Feste, Feiern, Konzerte, Theateraufführungen, Informationstage, Messen und öffentliche Vorträge.

Sitzungen und Besprechungen

Von oben genanntem Verbot nicht erfasst sind Zusammenkünfte im Rahmen des unmittelbaren Dienstbetriebs, z. B. Sitzungen von Arbeitsgruppen, Gremien und Ausschüssen, soweit die Vorschriften zum Infektionsschutz eingehalten werden.

Bei Überschreitung des 7-Tage-Inzidenz-Werts von über 35 sind Besprechungen auf unaufschiebbare Veranstaltungen zu beschränken und vorzugsweise technische Möglichkeiten wie Video- oder Telefonkonferenzen zu nutzen. Über den 7-Tage-Inzidenz-Wert für die Stadt Regensburg können Sie sich auf folgenden Webseiten informieren: COVID-19-Dashboard des RKI sowie Bayerische Corona-Ampel: https://www.stmgp.bayern.de/

In Präsenzsitzungen müssen die allgemeinen Schutz-, Hygiene- und Verhaltensregeln des Bundes und der Länder sowie des Freistaats Bayern - insbesondere 1,5 bis 2 Meter Mindestabstand und Begrenzung der Personenzahl in Wartebereichen - eingehalten werden. Externe Teilnehmer:innen sollten unter Wahrung der Vertraulichkeit online an den Sitzungen teilnehmen. Wo möglich und sinnvoll, können Gremiensitzungen  als Videokonferenz mit Hilfe z. B. von ZOOM oder Jitsi abgehalten werden.

Vorstellungsvorträge im Rahmen von Berufungsverfahren

Vorstellungsvorträge im Rahmen von Berufungsverfahren können ab sofort als Teil einer Sitzung des jeweiligen Berufungsausschusses vor Ort in persona unter Einhaltung der unter Ziffer 8 der Richtlinien zum Vollzug der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung an den bayerischen Universitäten vorgeschriebenen, Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden. Der Ausschuss kann sich dazu zusammen mit dem/der jeweiligen Vortragenden unter Beachtung der geltenden Richtlinien im Hörsaal H24 oder im Großen Sitzungssaal des PT-Gebäudes zusammenfinden. Die Öffentlichkeit ist durch entsprechende Bekanntgabe der Zoom-Sitzungs-ID zu gewährleisten.


Handlunghilfe: positiver Coronafall bei Beschäftigen

Hinweise für Vorgesetzte:

Wenn Sie über das positive Testergebnis eine/r Ihrer Mitarbeiter/innen informiert werden, geben Sie diesen Einzellfall unter keinen Umständen konkretisiert an der Universität bekannt. In offensichtlichen Fällen von Kontaktpersonen der Kategorie I (z. B. Zwei-Personen-Büro) kann durch die Universität vorsorglich Telearbeit und subsidiär eine Freistellung vom Dienst verfügt werden. Die erforderlichen Maßnahmen müssen durch Sie, also den/die jeweilige/n Vorgesetzte/n „vor Ort“ beurteilt und veranlasst werden.


Hinweise für Beschäftigte: 

Sollten Sie als Beschäftigte/r der Universität Regensburg positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden sein, bleiben Sie bitte dem Campus bzw. Ihrer Arbeitsstätte an der der Universität fern und informieren Sie Ihre/n direkte/n Vorgesetzte/n. Wichtig: Eine konkretisierte Bekanntgabe des Einzelfalls an der Universität darf auf keinen Fall erfolgen. Grundsätzlich obliegt die Ermittlung von Kontaktpersonen dem Gesundheitsamt.

Das weitere Vorgehen bei einem positiven Testergebnis von Beschäftigten hängt davon ab, ob

  1. eine Quarantäne durch das Gesundheitsamt verhängt wurde bzw. die Isolation nach der Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege angeordnet ist (Quarantäne/Isolation ohne Symptome)
  2. oder Symptome vorliegen, die eine ärztliche Krankschreibung bedingen.


zu 1.) - Quarantäne / Isolation ohne Symptome

Bei einem positiven Testergebnis auf das Coronavirus SARS-CoV-2 verhängt das  Gesundheitsamt für die betroffene Person Quarantäne oder es ist aufgrund der Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege Isolation angeordnet. Das heißt, der oder die Beschäftigte kann nicht zum Dienst / zur Arbeit an der Universität erscheinen. Zeigt er oder sie keine Symptome, darf ein Arzt/eine Ärztin keine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung ausstellen, trotz positivem Testergebnis. Das heißt, der oder die Beschäftigte ist arbeitsfähig und muss Tele- oder Heimarbeit wahrnehmen. Die Einzelheiten sind mit den jeweiligen Vorgesetzten abzuklären.
Eine Freistellung vom Dienst unter Fortzahlung der Bezüge/des Entgelts kann nur gewährt werden, wenn keine Tele- bzw. Heimarbeitsmöglichkeit zur Verfügung steht. In diesem Fall ist es erforderlich, dass der/die Beschäftigte den behördlichen Bescheid über die Anordnung der Quarantäne bzw. das Formular über die häusliche Isolation über den/die Vorgesetzte/n bei der Personalabteilung einreicht. Über die Dauer der Quarantäne bzw. Isolation entscheidet das zuständige Gesundheitsamt.


zu 2.) - Quarantäne / Isolation mit Symptomen

Bei einer bestätigten Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und Krankheitssymptomen stellt der/die behandelnde Arzt/Ärztin eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung aus. Dann liegt Dienst- bzw. Arbeitsunfähigkeit vor.
Eine Verpflichtung zur Ableistung von Tele- oder Heimarbeit besteht nicht; eine Freistellung vom Dienst ist nicht erforderlich.
Es gilt dasselbe Verfahren wie bei jeder Arbeitsunfähigkeit aufgrund Krankheit:

  • Information des/der Vorgesetzten durch die/den Beschäftigte/n
  • Absendung der üblichen Krankmeldung durch die/den Vorgesetzte/n
  • Attest bei Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage (Arbeitnehmer/in) bzw. Arbeitstage (Beamte/Beamtinnen)
    Ein generelles Absehen von einer Pflicht zur Vorlage eines Attestes ist nicht möglich. Seit dem 19. Oktober 2020 sind telefonische Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden wieder möglich. Die Regelung gilt zunächst bis zum Jahresende. Die Krankschreibung kann für maximal sieben Tage ausgestellt werden, und per Telefon einmalig für sieben weitere Tage verlängert werden.
  • Nach Ablauf der Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung bei Wiederaufnahme des Dienstes ist die übliche Gesundmeldung abzusenden.

Über die Dauer der Quarantäne bzw. Isolation entscheidet das zuständige Gesundheitsamt.


Handlungshilfe: positiver Corona-Fall in einer Lehrveranstaltung

Für die Lehrenden hat die Universität Regensburg eine Handlungshilfe formuliert, die beschreibt, wie bei der Meldung eines positiven Covid-19-Falls unter den Teilnehmenden einer Lehrveranstaltung weiter vorzugehen ist. Ziel ist es, bereits ab der Meldung des positiven Testergebnisses an den oder die Lehrenden aktiv tätig zu werden.

Der folgende Handlungsablauf soll dazu dienen, Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen:

  • Ein Student oder eine Studentin meldet bei der oder dem Lehrenden, dass er bzw. sie positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Das positive Testergebnis wird von der Teststelle automatisch an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt.
  • Die oder der Lehrende informiert umgehend die universitäre Task Force per E-Mail an praxisveranstaltungen@ur.de. Von dort aus wird das Gesundheitsamt ebenfalls informiert.
  • Die oder der Lehrende setzt die Veranstaltung umgehend aus und
  • informiert alle Teilnehmenden der betroffenen Präsenzveranstaltung per E-Mail, dass ein positiver Covid-19-Fall in der Veranstaltung aufgetreten ist (Den Mustertext für die Info-Mail finden Sie in der PDF-Version des Handlungsleitfadens). 
  • Das Gesundheitsamt übernimmt die Federführung beim weiteren Ablauf, insbesondere in der Kontaktpersonennachverfolgung und Risikobewertung inkl. konkreter Anweisungen zur weiteren Vorgehens- bzw. Verhaltensweise.
  • Zur Unterstützung des Gesundheitsamts bei der Einschätzung des Infektionsrisikos für die Kontaktpersonen ist von dem oder der Lehrenden im Fall einer Praxisveranstaltung das Schutz- und Hygienekonzept vorzuhalten und ggf. vorzulegen.
  • Die Fortführung der Präsenzveranstaltung ist erst nach Freigabe durch das Gesundheitsamt möglich. Eine temporäre Umstellung der Veranstaltung auf ein Online-Format ist, falls realisierbar, wünschenswert.

Handlungshilfe inkl. Mustertext für Info-Mail als PDF-Dokument

Diese Handlungshilfe sowie weitere Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 finden Sie auch auf der Webseite des Referats Sicherheitswesen.


Handlungshilfe: Corona-Kontakt- oder Verdachtsperson

Alle Personen, bei denen der Verdacht auf COVID-19 besteht oder die in den vergangenen 14 Tagen engen Kontakt zu einem COVID-19-Fall hatten, sind auf Grund staatlicher Anordnung verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben – so lange, bis sicher ist, dass sie niemanden mit dem Coronavirus anstecken werden (vgl. auch das Infoblatt des Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege). Für Studierende und Mitarbeiter:innen der Universität Regensburg bedeutet das im Einzelnen: 


Kontaktpersonen
Personen, die in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einem COVID-19-Fall hatten, sind sogenannte Kontaktfälle. Kommen Sie in diesem Fall nicht an die Universität, sondern bleiben Sie zu Hause und begeben Sie sich in häusliche Isolation. Nehmen Sie Kontakt mit dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt auf.


Verdachtspersonen mit SARS-CoV-2-typischen Symptomen
Personen, bei denen SARS-CoV-2-typische Symptome auftreten (z.B. Erkältungszeichen wie Husten, Schnupfen, Atembeschwerden, Geschmackseinschränkungen, Fieber) bleiben bitte zu Hause und kommen nicht an den Arbeitsplatz oder allgemein an den Campus. Falls Sie Erkältungssymptome an sich feststellen, nehmen Sie bitte telefonisch mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin Kontakt auf. Er wird mit Ihnen die weiteren notwendigen Schritte besprechen (Beratung, Testung, ggfs. Meldung an das Gesundheitsamt, ggfs. häusliche Isolation etc.). Hinweis: Seit dem 19. Oktober 2020 sind telefonische Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden wieder möglich. Die Regelung gilt zunächst bis zum Jahresende. Die Krankschreibung kann für maximal sieben Tage ausgestellt werden, und per Telefon einmalig für sieben weitere Tage verlängert werden.

Mitarbeiter:innen und Student:innen, bei denen während des Aufenthalts am Campus SARS-CoV-2 typische Symptome auftreten, melden sich telefonisch bei der Führungskraft bzw. der für sie zuständigen Ansprechperson an der Universität arbeitsunfähig, verlassen sofort den Campus, begeben sich in häusliche Isolierung und wenden sich telefonisch direkt an ihren behandelnde Arztpraxis, die die weiteren Schritte veranlassen wird. Sie sind dazu verpflichtet, dem Campus so lange fernzubleiben, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.


Handlungshilfe: Unterstützung für Personen in schwierigen Situationen

Unterstützungsangebote für Personen in schwierigen Situationen

Tipps und Anlaufstellen bei Belastungen durch die Corona-Pandemie finden Sie auf der Homepage der Zentralen Studienberatung.

Außerdem finden alle Personen, für die die Beschränkungen in Zusammenhang mit der Coronakrise eine Gefahr darstellen oder die dadurch großen ökonomischen, sozialen und gesundheitlichen Unsicherheiten ausgesetzt sind, in folgendem PDF-Dokument eine Übersicht mit überregionalen Hilfsangeboten, die telefonisch oder auf elektronischem Weg erreichbar sind: Unterstützungsangebote in Belastungssituationen (PDF)


Öffnungszeiten und Einrichtungen


Öffnungszeiten

Die Gebäude am Campus sind wochentags (Mo - Fr) zwischen 6 und 22 Uhr geöffnet. An den Wochenenden bleiben die Gebäude geschlossen - Ausnahmen bestehen für diejenigen Gebäudeteile, in denen Präsenzveranstaltungen stattfinden oder in denen sich für den Publikumsverkehr geöffnete Lesesäle befinden (PT, Recht und Wirtschaft,  Zentralbibliothek).

Bitte beachten Sie beim Betreten der Gebäude und Geschäfte am Campus die Maskenpflicht.

Informationen zu den Öffnungszeiten der Geschäfte, Cafeterien und der Mensa am Campus finden Sie auf folgender Webseite: 

https://www.uni-regensburg.de/kontakt/oeffnungszeiten/index.html


Publikums- und Parteiverkehr eingestellt

Der Publikums- und Parteiverkehr an der UR ist eingestellt, die Einrichtungen sind  per Telefon und E-Mail erreichbar. Dies gilt insbesondere für Rechenzentrum, ZSK, Studentenkanzlei, Studienberatung, International Office, Koordinationsstelle für Chancengleichheit & Familie, Prüfungssekretariate, Fakultätsverwaltungen und Lehrstuhlsekretariate. Falls Sie unsicher sind, an welche Adresse Sie Ihre Nachricht schicken sollen, verwenden Sie bitte die allgemeine E-Mail-Adresse der Verwaltung: registratur@ur.de


Studentenkanzlei

Bei Fragen zu Rückmeldung u. ä. finden Sie Hinweise und Kontaktdaten zu Ansprechpartner:innen auf den Seiten der Studentenkanzlei.


Rechenzentrum und CIP-Pools

Die CIP-Pools am gesamten Campus sind geschlossen; der Infostand ist via E-Mail oder Telefon erreichbar, der Publikumsverkehr ist eingestellt. Anfragen von Studierende erreichen den Infostand per E-Mail an support@rz.uni-regensburg.de oder per Telefon (0941 943-4444).

Für Studierende, die keinen Zugang zu einem internetfähigen Endgerät wie PC, Notebook, Tablet oder Smartphone haben oder nicht über einen geeigneten Internetanschluss verfügen, stellt das Rechenzentrum eine Notfall-Option auf dem Campus zur Verfügung. Weitere Infos hierzu finden Sie im Reiter "Wo bekomme ich Hilfe" auf der Corona-Infoseite für Studierende.


Zentrum für Sprache und Kommunikation (ZSK)

Eingeschränkte Öffnung des ZSK-Service Points für Scheinausgabe mit Terminvereinbarung

Das Zentrum für Sprache und Kommunikation (ZSK) öffnet eingeschränkt den Servicepoint für die Scheinausgabe. Die Terminbuchung erfolgt online über die Homepage des ZSK.

Parallel werden Scheine in dringenden und begründeten Fällen weiterhin auf Anfrage per Post verschickt, wenn ein adressierter Rückumschlag für den Postversand hinterlegt wird.

Die Öffnungszeiten des Servicepoints sind bis auf Weiteres wie folgt:

Montag: 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Mittwoch: 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Freitag: 8:00 Uhr bis 10:00 Uhr

Anfragen per E-Mail senden Sie bitte an: Servicepoint.ZSK@zsk.uni-regensburg.de.


Universitätsarchiv

Das Universitätsarchiv bleibt bis auf weiteres geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an archiv@ur.de.


Universitätsbibliothek

Die Lesesäle der Universitätsbibliothek sind geöffnet, Services wie Ausleihe oder Fernleihe können sowohl von internen als auch externen Nutzer:innen in Anspruch genommen werden.  Die Regelungen im Einzelnen und neueste Entwicklungen finden Sie auf der Bibliotheks-Webseite, bitte informieren Sie sich in den FAQs der UB und den Corona-Updates der UB.

Bei Fragen können Sie über folgende Kanäle mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universitätsbibliothek in Kontakt treten: 

  • telefonische Auskunft: 0941 943-3990
    (erreichbar von Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr)
  • E-Mail-Auskunft
  • Chatauskunft für UR-Mitglieder: UR Chat (Rocket.Chat)
    (erreichbar von Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr;
    in der Suche den Benutzer "Auskunft UB" eingeben)


Informationen für Studierende

Tagesaktuelle Informationen für Studierende und FAQs zum Studium während der Corona-Pandemie finden Sie ab sofort auf folgender Webseite: 

https://www.ur.de/interne-kommunikation/corona-infos/studieren/


Informationen für Lehrende

Informationen für Lehrende zum Umgang mit der Corona-Pandemie sowie Links zu Materialien und Hilfestellungen für die Abhaltung von Lehrveranstaltungen digitaler wie in Präsenzform finden Sie ab sofort auf folgender Webseite: 

https://www.ur.de/interne-kommunikation/corona-infos/lehre/index.html



Informationen für die Forschung


WissZeitVG: Höchstbefristungsdauer verlängert

Höchstbefristungsdauer für Qualifizierungen wird um weitere sechs Monate verlängert

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung verlängert durch Rechtsverordnung (WissBdVV) die Höchstbefristungsgrenzen für das wissenschaftliche und künstlerische Personal, das sich in seiner Qualifizierungsphase nach § 2 Abs. 1 des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) befindet, um weitere sechs Monate.

Der Bundesrat hat dem WissBdVV in seiner Sitzung am 18. September 2020 zugestimmt. Die Regelung tritt am 1. Oktober 2020 in Kraft.

Bereits im Mai 2020 war das WissZeitVG aus Anlass der COVID-19-Pandemie angepasst und die gesetzliche Höchstbefristungsgrenze für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Qualifizierungsphase verlängert worden. Der Befristungsrahmen für Beschäftigungsverhältnisse nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestehen, verlängert sich dadurch um sechs Monate. Zugleich war im WissZeitVG eine Ermächtigung für das BMBF vorgesehen, im Falle fortbestehender Auswirkungen der COVID-19-Pandemie die zulässige Befristungsdauer durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates um höchstens weitere sechs Monate zu verlängern.
Hiervon macht das BMBF angesichts der weiterhin bestehenden erheblichen Einschränkungen des Wissenschafts- und Hochschulbetriebs nunmehr Gebrauch. Diese Verlängerung um sechs Monate gilt auch für Beschäftigungsverhältnisse, die zwischen dem 1. Oktober 2020 und dem 31. März 2021 begründet werden.

→ zur WissZeitVG-Befristungsdauer-Verlängerungs-Verordnung - WissBdVV


Dienstreisen / Quarantäne / Forschungsaufenthalte an der UR

Dienstreisen

Die Universitätsleitung weist darauf hin, dass Dienstreisen innerhalb Deutschlands und in EU-Staaten, für die die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes aufgehoben sind, bis auf Weiteres generell wieder möglich sind. Nach Möglichkeit sind aber Video- und Telefonkonferenzen durchzuführen. Auch für Dienstreiserückkehrende gilt die Einreisequarantäneverordnung des Freistaates Bayern.

Für alle internationalen Dienstreisen gilt: Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes sind grundsätzlich immer zu beachten. Bitte bedenken Sie auch, dass in Ihrem Zielland Reisebeschränkungen gelten könnten (z. B. Quarantäne für Einreisende). Bitte beachten Sie daher unbedingt vor Abreise alle Reise- und Teilreisewarnungen des Auswärtigen Amtes sowie die jeweiligen länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für Ihr Zielland:  https://www.auswaertiges-amt.de/de
Zusätzlich empfehlen wir, sich über nationale offizielle Webseiten und lokale Medien Ihres Ziellandes über eventuelle Einschränkungen zu informieren.


Forschungsaufenthalte

Forschungsaufenthalte internationaler Gastwissenschaftler:innen an der UR sind möglich, sofern die entsprechenden Regeln an der UR zu Hygiene und Gesundheitsschutz eingehalten werden (können). Bitte beachten Sie dabei die Einreise-Quarantäne-Verordnung - EQV zur Bekämpfung des Coronavirus.


Hinweise für Reiserückkehrer:innen aus Risikogebieten

  • Quarantäne für Reiserückkehrer:innen

    Die Einreise-Quarantäne-Verordnung - EQV wurde bis zum 8. November 2020 verlängert. Sie sieht vor, dass Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet* aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Während dieses Zeitraums ist es nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören.

    Die von der Quarantäne betroffenen Personen sind verpflichtet, unverzüglich die für sie zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu kontaktieren und auf das Vorliegen der Verpflichtungen hinzuweisen. Falls Symptome auftreten, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen, muss unverzüglich die zuständige Kreisverwaltungsbehörde informiert werden.

    *Als Risikogebiet gilt ein Staat oder eine Region außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht; maßgeblich ist die jeweils aktuelle Veröffentlichung des RKI über die Einstufung als Risikogebiet.

    Hinweis für Bedienstete der UR: Die Führungskraft ist über den Verbleib in Quarantäne zu informieren.


  • Testpflicht für Reiserückkehrer:innen

    Ergänzend zum freiwilligen Testangebot für alle Bürger*innen setzt Bayern seit 8. August 2020 die vom Bund beschlossene Testpflicht für Reiserückkehrende aus Risikogebieten um. An den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen werden alle Flugreisenden, die direkt aus einem Risikogebiet kommen und kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen können, bereits bei der Einreise zu der ärztlichen Untersuchung aufgefordert.

    Für Reisende aus Risikogebieten, die auf andere Weise einreisen, gilt ebenso die Pflicht, auf Anforderung ein ärztliches Zeugnis vorzulegen. Diese Pflicht kann sowohl durch die Polizei bei Einreise, als auch nach der Einreise durch die örtlich zuständigen Gesundheitsämter stichprobenartig kontrolliert werden. Einreisende, die zum Beispiel mit dem Auto fahren, können sich innerhalb von 72 Stunden nach Einreise zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung testen lassen, zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen des bayerischen Testangebots zu Lasten des Freistaats Bayern.

    Das ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein und sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat vorgenommen wurde, der auf einer Liste des Robert Koch-Instituts aufgelistet ist. Wer kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen kann, ist nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes verpflichtet, eine ärztliche Untersuchung, insbesondere eine molekularbiologische Testung einschließlich der Abstrichnahme, zur Gewinnung des Probenmaterials zu dulden.

    Weiterführende Hinweise zu den Risikogebieten des Robert Koch Instituts (RKI)

    Zur Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

Wissenschaftler:innen, die sich aktuell im Ausland aufhalten, empfiehlt die Universität Regensburg, sich auf folgender Seite einzutragen:

https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/login!form.action

Bitte folgen Sie auch allen Hinweisen, die Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amtes finden:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762


Hinweise zur Forschungförderung

Informationen der DFG im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) veröffentlicht auf ihrer Homepage Informationen zu Änderungen bei der Antragstellung, zu Laufzeiten, Mehrkosten und allgemeinen Regelungen während der Corona-Krise. → zur Homepage der DFG


Horizont 2020: Neue Fragen und Antworten zu Covid-19 veröffentlicht

Die Europäische Kommission hat ihre „Fragen und Antworten“- Sammlung zu Covid-19 erweitert. Neue Antworten betreffen insbesondere Fälle, in denen eine Projektarbeit im Homeoffice nicht möglich ist, sowie Verzögerungen von
Arbeiten im letzten Projektabschnitt. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Europäischen Kommission.


Ausschreibungen und Fristverlängerungen von Förderanträgen

Newsletter (PDF) des Referates Forschungsförderung und Drittmittel mit Hinweisen zu internationalen und nationalen Ausschreibungen und Fristverlängerungen in Zusammenhang mit COVID-19.


Fristverlängerungen bei DFG-Ausschreibungen

Die DFG hat angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wissenschaften bei einer Reihe ihrer laufenden Ausschreibungen die Frist für Teilnahmen verlängert. Weitere Fristverlängerungen sollen bei Bedarf vorgenommen werden.

Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler finden hierzu laufend aktualisierte Informationen unter www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft und dort in den Einträgen der jeweiligen Ausschreibung.


Nachteilsausgleich für Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kind


Durch die Schließungen der Kindertagesstätten bzw. Schulen aufgrund der Corona-Pandemie und die damit verbundene zwangsweise Kinderbetreuung zu Hause sowie den gleichzeitigen Mehraufwand durch die Umstellung auf digitale Lehre haben zahlreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen in erheblichem Umfang Zeit für Forschung und wissenschaftliches Arbeiten verloren.

Durch diese Förderung unterstützt die UR junge Wissenschaftlerinnen bzw. Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kinderbetreuungspflichten gezielt die Finanzierung privat organisierter Kinderbetreuung. Die Maßnahme dient der schnellen Abmilderung entstandener Nachteile, indem sie ab sofort konkret bemessene Zeitkontingente für Forschung zur Verfügung stellt.

Zielgruppe / Antragsberechtigte sind Doktorandinnen, Postdoktorandinnen, Habilitandinnen, Privatdozentinnen und Professorinnen der UR mit befristeten Arbeits- oder Dienstverträgen zur Qualifikation oder Stipendien mit Kind(ern) bis zu 12 Jahren. Das Kind oder die Kinder müssen im Haushalt der Antragstellerin leben. Anträge können jederzeit gestellt werden.

Genaue Informationen finden Sie unter www.go.ur.de/coronaausgleichkinder


Informationen für Beschäftigte


Maskenpflicht am Arbeitsplatz / Arbeitsschutz

  • In den Gebäuden der Universität Regensburg herrscht derzeit Maskenpflicht. Halten Sie stets mindestens 1,5 m Abstand zu anderen Personen.
  • Mehrfachbelegungen von Räumen sind zu vermeiden. Maskenpflicht gilt auch für den Arbeitsplatz, wenn sich mindestens eine weitere Person im Büro aufhält und Sie den Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig einhalten können. Die Räume sind vorzugsweise zeitversetzt und nicht zeitgleich zu nutzen. Um maximale Flexibilität zu bieten, hat die UR die zulässige Arbeitszeit von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr festgesetzt.
  • Wo möglich sollte die Nutzung von Aufzügen unterbleiben. Wo die Nutzung von Aufzügen unumgänglich ist, sind die Mindestabstände von 1,5 Metern zwischen Personen einzuhalten. Bei einem 7-Tage-Inzidenz-Wert von über 35 muss in Aufzügen in jedem Fall eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
  • Bei einem 7-Tage-Inzidenzwert in Regensburg über 35 sind Besprechungen auf unaufschiebbare Veranstaltungen zu beschränken und vorzugsweise technische Möglichkeiten wie Video- oder Telefonkonferenzen zu nutzen.
  • Sorgen Sie in regelmäßigen Abständen für Frischluft. Lüften Sie dazu am besten alle 20 Minuten für 3 bis 10 Minuten.
  • Verzichten Sie darauf, sich die Hände zu geben. Halten Sie eine gute Händehygiene ein und waschen Sie die Hände mit ausreichend Seife und Wasser - gründlich und regelmäßig.
  • Halten Sie die Husten-/Niesetikette ein (Armbeuge statt Hand). Verwenden Sie Taschentücher nur einmal und entsorgen Sie sie sicher.

Bitte informieren Sie sich im kürzlich aktualisierten Dokument "Hinweise für die Ergänzung von Arbeitsschutzkonzepten (Maskenschutzkonzept für Behörden)" über Maßgaben speziell für Risikopersonen, Vorzimmer, Einrichtungen mit Publikumsverkehr, Postdienste, IT-Personal, Bibliothek/Registratur/Materialausgabe und Fahrdienst.


Homeoffice für UR-Beschäftigte, Gleitzeit

Homeoffice bleibt für das Wintersemester die empfohlene Option

Angesichts der aktuellen Entwicklungen in Bezug auf das Corona-Virus stellen sich viele Mitarbeiter:innen die Frage, wie es mit dem Homeoffice an der UR weitergeht.
Ziel der Ausweitung des Homeoffice war, das Infektionsrisiko vor Ort deutlich zu reduzieren und gleichzeitig für den Fall einer Infektion zu verhindern, dass ganze Arbeitsbereiche in Quarantäne gesandt werden und somit die Arbeitsfähigkeit der Universität in Gefahr geriete. Diese beiden Ziele gelten nach wie vor, da das Virus in der Welt ist und es weder ein Medikament noch einen Impfstoff gibt. Solange diese Situation anhält, wird das Homeoffice als bevorzugte Option beibehalten. So sehen auch die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vor, dass Büroarbeit nach Möglichkeit im Homeoffice auszuführen ist. Dies gilt weiterhin für das ganze Wintersemester 2020/21.

Sollte der weitere Verlauf der Pandemie es zulassen, ist zunächst eine Rückkehr aus dem Homeoffice auf freiwilliger Basis in die Arbeitsbereiche vorstellbar, in denen die Arbeit so organisiert werden kann, dass Mehrfachbelegungen von Räumen vermieden werden können bzw. ausreichende Schutzabstände gegeben sind. Eine solche Rückkehr wäre stets vorübergehend in Abhängigkeit von der allgemeinen Entwicklung der Pandemie. Das bedeutet z. B. für den Fall einer weiteren Infektionswelle, dass das Homeoffice wieder deutlich ausgeweitet werden muss.

Beschäftigte (sowohl im wissenschaftlichen als auch nichtwissenschaftlichen Bereich sowie Auszubildende) der Universität Regensburg sollen ihre Arbeitsleistung bis auf Widerruf flexibler erbringen, z. B. durch flexiblere Anwesenheiten über wechselnde Besetzung der Büros und die erweiterte Ermöglichung von Homeoffice. Nutzer:innen des Zeiterfassungssystems ZI Web können über die Web-Schnittstelle Beginn und Ende ihrer Arbeitszeit selbsttätig auch im Homeoffice erfassen. Eine Anmeldung über die Personalabteilung ist nicht notwendig. Zur dienstlichen Nutzung im Homeoffice besteht die Möglichkeit Dienst-Computer mitzunehmen (ausgenommen Bedienstete aus der Zentralen Verwaltung, die ihren Bedarf den unmittelbar Vorgesetzten mitteilen).


Gleitzeit: Ausweitung der Rahmenzeit bis 22:00 Uhr bleibt bis Ende des Wintersemesters bestehen

Für die der Gleitzeitregelung unterfallenden Beschäftigten bleibt die Ausweitung der Rahmenzeit bis 22:00 Uhr bis zum Ende des Wintersemesters 2020/21 am 31. März 2021 bestehen. Das heißt, Beschäftigte können ihre Arbeitsleistung vorübergehend weiterhin flexibel zwischen 06:00 Uhr morgens und 22:00 Uhr nachts erbringen. Bitte beachten Sie dabei die Einhaltung der Ruhezeit von mindestens elf Stunden (§ 5 ArbZG).

Am 1. Juli 2020 ist an der Universität Regensburg die neue Dienstvereinbarung zur gleitenden Arbeitszeit in Kraft getreten. Die Änderungen betreffen zum einen den Beginn der Rahmenzeit, der dauerhaft auf 6:00 Uhr morgens festgesetzt wird. Darüber hinaus gilt für das Arbeitszeitkonto: Am Stichtag, dem 31. Januar darf das Arbeitszeitguthaben nicht mehr als 40 Stunden betragen; das Gleitzeitkonto darf nicht überzogen sein, d.h. es muss mindestens auf Null stehen. Im laufenden Monat bleiben die jeweiligen Grenzen (Arbeitszeitguthaben: 100 Stunden; Arbeitszeitrückstand: 40 Stunden) unverändert.


Kollaborationsplattform chat.ur.de

Für die tägliche Zusammenarbeit im Homeoffice, für Teambesprechungen, für Videokonferenzen, Kurznachrichten oder den Austausch von Dateien können Uni-Angehörige "UR Chat", die Kollaborationsplattform der Universität Regensburg nutzen. Die Anmeldung erfolgt über den RZ-Account.


Hardware-Beschaffung

Das Rechenzentrum weist darauf hin, dass die Beschaffung von größeren IT-Geräten für dienstliche Zwecke (Notebooks, PCs, Tablets, Monitore etc.) auch derzeit über den IT-Einkauf des Rechenzentrums abgewickelt werden muss. Den Webshop des RZ erreichen Sie über folgende Adresse: https://webshop.uni-regensburg.de/


Schwangerschaft, Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen

Regelungen für schwangere Mitarbeiterinnen

Allen schwangeren Beschäftigten können unter Einhaltung der üblichen anzuwendenden Regelungen und ermittelten Maßnahmen des Arbeitsschutzes (Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung einschließlich Wirksamkeitskontrolle) grundsätzlich an der Universität vor Ort beschäftigt werden.

Im Einzelfall kann es dennoch erforderlich sein, ein betriebliches Beschäftigungsverbot vor Ort auszusprechen, wenn die Gefährdungsbeurteilung für die Tätigkeit vor Ort der schwangeren Frau ergibt, dass die Maßnahmen des Arbeitsschutzes in der notwendigen Form nicht vollständig gewährleistet werden könnten und eine ausschließliche Homeoffice-Tätigkeit nicht möglich ist.

Hierzu ist zwingend eine Gefährdungsbeurteilung für die Tätigkeit der Schwangeren am Arbeitsplatz zu erstellen bzw. die vorhandene Gefährdungsbeurteilung um die Gefährdung durch das Corona-Virus zu erweitern.

Die für die UR zur Verfügung stehenden Gefährdungsbeurteilungsbögen zum Mutterschutz wurden um einen Anhang ergänzt, der die Aspekte des Coronavirus berücksichtigt. Die Gefährdungsbeurteilungsbögen finden Sie auf der Webseite des Referats Sicherheitswesen.

Alle betroffenen Vorgesetzten werden gebeten, das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung mitzuteilen. Bei Beratungsbedarf wenden Sie sich bitte an das Referat Sicherheitswesen.

Weitere Hinweise für Schwangere und Stillende

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) hat eine Seite mit FAQs zur FAQs zu mutterschutzrechtlichen Bewertungen von Gefährdungen durch SARS-CoV-2 zusammengestellt: zur BAFzA-Homepage


Telearbeit/Dienstbefreiung für die Kinderbetreuung bzw. Pflege

Beschäftigten (= Beamt:innen und Arbeitnehmer:innen) wird Heimarbeit und – falls diese nicht möglich ist – subsidiär Freistellung vom Dienst (unter Fortzahlung der Bezüge) für die Gesamtdauer der Schließung der Schulen und sonstigen Betreuungseinrichtungen gewährt, sofern ein geordneter Dienstbetrieb die Heimarbeit bzw. die Freistellung zulässt und die Heimarbeit bzw. die Freistellung wegen der Betreuung der Kinder notwendig ist.

Aufgrund der Beschlüsse der Bayerischen Staatsregierung vom 16.04.2020 gelten die Regelungen für die Beschäftigten, die betreuungsbedürftige Kinder haben, unverändert fort. Das bedeutet insbesondere, dass es keine Begrenzung auf ein 10-Tages-Kontingent gibt, solange Schulen und Kitas allgemein oder für ganze Jahrgangsstufen geschlossen sind. Die Regelungen sind zeitlich nicht befristet. Sie gelten jedoch nicht für die Betreuung von Schulkindern während der Schulferien.

Es gibt keine feste Altersgrenze. Die Dienstbefreiung erfordert jedoch eine tatsächliche Betreuungsnotwendigkeit, die konkret dargelegt werden muss. Das gilt vor allem bei Kindern, die über 14 Jahre alt sind. Eine Freistellung kann nur gewährt werden, wenn die/der Beschäftigte ansonsten trotz Ausschöpfung aller Möglichkeiten keine Betreuung sicherstellen kann. Nicht erforderlich ist aber, dass Personen über 60 Jahre um die Übernahme der Betreuung gebeten werden.
Beschäftigte werden gebeten, im Falle der Kinderbetreuung ihre/n Vorgesetzte/n zu informieren und nach Wiederaufnahme des Dienstes die Freistellung auf der Urlaubskarte zu beantragen verbunden mit einer dienstlichen Erklärung, dass und inwieweit eine Betreuungsnotwendigkeit bestanden hat.

Eine Freistellung muss nicht am Stück genommen, sondern kann auch für einzelne Tage in Anspruch genommen werden. Ausnahmsweise ist auch eine Freistellung für halbe Tage möglich.


Beschluss der Bundesregierung zur Akuthilfe für pflegende Angehörige

Etwa 2,5 Millionen Berufstätige pflegen Angehörige zu Hause. Um sie bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf während der Corona-Krise zu unterstützen, hat die Bundesregierung eine Akuthilfe für pflegende Angehörige beschlossen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.


Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen

Tele- oder Heimarbeit und subsidiär Freistellung vom Dienst werden auch gewährt, wenn dies zur Betreuung eines/einer pflegebedürftigen Angehörigen zwingend notwendig und die Betreuung nicht anderweitig möglich ist. Die Betreuungsnotwendigkeit muss konkret dargelegt werden. Das gilt vor allem, wenn die Angehörigen nicht zu Hause gepflegt werden. Beschäftigte werden gebeten, in diesem Falle ihre/n Vorgesetzte/n zu informieren und nach Wiederaufnahme des Dienstes die Freistellung auf der Urlaubskarte zu beantragen – verbunden mit einer dienstlichen Erklärung, dass und inwieweit eine Betreuungsnotwendigkeit bestanden hat.


Dienstreisen

Dienstreisen

Die Universitätsleitung weist darauf hin, dass Dienstreisen innerhalb Deutschlands und in EU-Staaten, für die die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes aufgehoben sind, bis auf Weiteres generell wieder möglich sind. Nach Möglichkeit sind aber Video- und Telefonkonferenzen durchzuführen. Auch für Dienstreiserückkehrende gilt die Einreisequarantäneverordnung des Freistaates Bayern.

Für alle internationalen Dienstreisen gilt: Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes sind grundsätzlich immer zu beachten. Bitte bedenken Sie auch, dass in Ihrem Zielland Reisebeschränkungen gelten könnten (z. B. Quarantäne für Einreisende). Bitte beachten Sie daher unbedingt vor Abreise alle Reise- und Teilreisewarnungen des Auswärtigen Amtes sowie die jeweiligen länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für Ihr Zielland:  https://www.auswaertiges-amt.de/de
Zusätzlich empfehlen wir, sich über nationale offizielle Webseiten und lokale Medien Ihres Ziellandes über eventuelle Einschränkungen zu informieren.


Hinweise für Reiserückkehrer:innen aus Risikogebieten

  • Quarantäne für Reiserückkehrer:innen

    Die Einreise-Quarantäne-Verordnung - EQV wurde bis zum 8. November 2020 verlängert. Sie sieht vor, dass Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet* aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Während dieses Zeitraums ist es nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören.

    Die von der Quarantäne betroffenen Personen sind verpflichtet, unverzüglich die für sie zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu kontaktieren und auf das Vorliegen der Verpflichtungen hinzuweisen. Falls Symptome auftreten, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen, muss unverzüglich die zuständige Kreisverwaltungsbehörde informiert werden.

    *Als Risikogebiet gilt ein Staat oder eine Region außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht; maßgeblich ist die jeweils aktuelle Veröffentlichung des RKI über die Einstufung als Risikogebiet.

    Hinweis für Bedienstete der UR: Die Führungskraft ist über den Verbleib in Quarantäne zu informieren.


  • Testpflicht für Reiserückkehrer:innen

    Ergänzend zum freiwilligen Testangebot für alle Bürger*innen setzt Bayern seit 8. August 2020 die vom Bund beschlossene Testpflicht für Reiserückkehrende aus Risikogebieten um. An den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen werden alle Flugreisenden, die direkt aus einem Risikogebiet kommen und kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen können, bereits bei der Einreise zu der ärztlichen Untersuchung aufgefordert.

    Für Reisende aus Risikogebieten, die auf andere Weise einreisen, gilt ebenso die Pflicht, auf Anforderung ein ärztliches Zeugnis vorzulegen. Diese Pflicht kann sowohl durch die Polizei bei Einreise, als auch nach der Einreise durch die örtlich zuständigen Gesundheitsämter stichprobenartig kontrolliert werden. Einreisende, die zum Beispiel mit dem Auto fahren, können sich innerhalb von 72 Stunden nach Einreise zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung testen lassen, zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen des bayerischen Testangebots zu Lasten des Freistaats Bayern.

    Das ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein und sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat vorgenommen wurde, der auf einer Liste des Robert Koch-Instituts aufgelistet ist. Wer kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen kann, ist nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes verpflichtet, eine ärztliche Untersuchung, insbesondere eine molekularbiologische Testung einschließlich der Abstrichnahme, zur Gewinnung des Probenmaterials zu dulden.

    Weiterführende Hinweise zu den Risikogebieten des Robert Koch Instituts (RKI)

    Zur Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege
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