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Informationen zum universitätsinternen Umgang mit der Corona-Pandemie

 

Amerikanische-flaggeInformation on dealing with the coronavirus 2019-nCoV – in English

 



Update | 05.03. | Öffnung der Lesesäle für 09.03. geplant

Ab 09.03.2021 werden alle Lesesäle der Teilbibliotheken sowie die Lehrbuchsammlung – zunächst nur für Studierende und Bedienstete der UR - wieder geöffnet. Die Öffnung erfolgt vorbehaltlich der entsprechenden Regelungen durch die in Kürze erscheinende 12. BayIfSMV.

Vorerst werden die Lesesäle nur während der Kernöffnungszeiten zugänglich sein. Die genauen Öffnungszeiten der einzelnen Lesesäle finden Sie auf der Webseite der UB. Sobald die Öffnungszeiten ausgeweitet werden können, wird auch der Zutritt für externe Nutzer:innen gemäß dem Stufenplan wieder möglich sein.

Um 12 Uhr am heutigen Freitags, 05.03.2021, wird das Bestellformular für die Ausleihe von Beständen aus den Lesesälen abgeschaltet werden. Angehörige der UR können ab 09.03.2021 wieder Bücher direkt aus den Lesesälen entleihen; Studierende der UR können maximal fünf Bücher aus den Lesesälen für 14 Tage ausleihen. Aus den jeweiligen Lesesälen entliehene Bücher können dort auch zurückgegeben werden.


Update | 01.03. | Ausleihe aus der Staatlichen Bibliothek

Ab dem 01.03.2021 können Angehörige der Universität Regensburg wieder Bestände der Staatlichen Bibliothek über den Regensburger Katalog plus bestellen und in der kontaktfreien Ausleihe der UB abholen (Abholzeiten: Montag - Freitag, 10:00 - 18:00 Uhr). Bitte kommen Sie erst zur kontaktfreien Ausleihe, wenn Sie per E-Mail benachrichtigt wurden, dass das von Ihnen bestellte Buch zur Abholung bereitliegt.



Die neuesten Änderungen und Ergänzungen finden Sie in den tagesaktuellen Update-Reitern. In der folgenden Übersicht werden diese Aktualisierungen selbstverständlich ergänzt. Wenn Sie über neue Updates per Push-Benachrichtigung informiert werden möchten, können Sie unserem Corona-Info-Kanal auf der uni-internen Kollaborationsplattform chat.ur.de beitreten.

Bei Fragen zum Umgang mit dem Coronavirus bzw. den daraus resultierenden Maßnahmen an der UR wenden Sie sich bitte an die Mail-Adresse corona.faq@ur.de.


Schreiben des Präsidenten, Konzepte, Verordnungen, Verfügungen


Schreiben und Videobotschaften des Präsidenten der UR


Universität Regensburg

Rahmenhygienekonzept Universitäten

Rahmenhygienekonzept Universitäten (Stand: 1. Februar 2021)


Hygienekonzept der Universitätsbibliothek

Hygienekonzept für die Universitätsbibliothek, (Stand: 7. Dezember 2020)


Lehre an der der UR im Corona-Semester

Im Juli 2020 wurde an der UR eine Evaluation zur digitalen Lehre im Sommersemester durchgeführt, um konkrete Handlungsempfehlungen für die Optimierung der virtuellen Lehre zu erarbeiten. Das Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsdidaktik (ZHW) hat die Umfrage ausgewertet und die Ergebnisse in einer Präsentation zusammengefasst:
Lehre an der UR im Corona-Semester (PDF)


Rahmenprüfungsordnungen 2020, 2021

Zur Ermöglichung und Durchführung von Prüfungen in der gegenwärtigen, durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bestimmten Situation wurden auf Initiative der Universitätsleitung neue Rahmenprüfungsordnungen erlassen.

Rahmenprüfungsordnung Sommersemester 2020 vom 6. Mai 2020

Rahmenprüfungsordnung Wintersemester 2020/21 vom 23. November 2020

Geänderte Rahmenprüfungsordnung für das Wintersemester 2020/21 vom 4. Februar 2021


Hinweisblätter zum Ablauf von schriftlichen Prüfungen

Hinweisblatt für Prüfer:innen und Aufsichten (PDF)

Hinweisblatt für Prüfungsteilnehmer:innen (PDF)


Aktualisiertes Maskenschutzkonzept

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen haben das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales das Maskenschutzkonzept für Behörden aktualisiert: "Hinweise für die Ergänzung von Arbeitsschutzkonzepten (Maskenschutzkonzept für Behörden)", Stand: 4. Februar 2021.


Informationen, Merkblätter und Plakate zum Arbeitsschutz

Das Referat Sicherheitswesen der Universität Regensburg hat auf seiner Webseite eine Übersicht mit Handlungshilfen sowie Informationen zum Arbeits- und Gesundheitschutz im Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zusammengestellt: https://www.uni-regensburg.de/technische-zentrale/abteilung-referate/sicherheitswesen-v-3/arbeitsschutz-coronavirus/


Empfehlung der Universitätsleitung zur Corona-Warn-App

Um die Nachverfolgung von Infektionsketten mit dem Coronavirus zu ermöglichen, empfiehlt die Universitätsleitung die Verwendung der vom RKI herausgegebenen Corona-Warn-App. Die App kann kostenfrei in den App-Stores für iOS- und Android-Smartphones heruntergeladen werden (Suchwort "Corona-Warn-App").


Stadt und Landkreis Regensburg

Trotz niedriger Corona-Inzidenzwerte in der Stadt Regensburg vorerst keine Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen

In einer Pressemitteilung vom 4. Februar 2021 informiert die Stadtverwaltung darüber, dass es in Regensburg trotz niedriger Inzidenzwerte vorerst keine Lockerungen der Maßnahmen der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geben wird.


Kinderspielplätze der Stadt bleiben geöffnet

Auch im Lockdown bleiben die Kinder- und Jugendspielplätze in Regensburg geöffnet. Anders als sonst müssen Kinder jedoch grundsätzlich von einem Erwachsenen begleitet werden. Sport und Bewegung unter freiem Himmel gelten als triftiger Grund, um tagsüber das Haus zu verlassen. Eltern sollen jedoch darauf achten, dass der Sicherheitsabstand zwischen den Kindern auf Spielplätzen eingehalten wird.


FFP2-Maskenpflicht auch auf Wochenmärkten

Laut der Verordnung zur Änderung der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11. BayIfSMV) vom 15. Januar 2021 müssen Bürgerinnen und Bürger FFP2-Masken nicht nur beim Einkaufen in Ladengeschäften und Supermärkten sowie im ÖPNV tragen, sondern auch beim Einkaufen auf Wochenmärkten.
Bedürftigen werden kostenfreie FFP2-Masken zur Verfügung gestellt.


Allgemeinverfügung Stadt Regensburg

21.01.2021: Allgemeinverfügung der Stadt Regensburg zum Alkoholkonsumverbot

17.12.2020: Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht

zu den Allgemeinverfügungen der Stadt Regensburg (Webseite mit PDF-Dateien zum Download) 


Corona-Testzentrum der Stadt Regensburg auf dem Dultplatz

Das Corona-Testzentrum auf dem östlichen Teil des Dultplatzes (Areal der Warendult) ist derzeit wochentags von 8 bis 17 Uhr geöffnet; dienstags schließt das Testzentrum bereits um 14 Uhr.

Bürgerinnen und Bürger, die ihren Wohnsitz im Stadtgebiet haben und keine Symptome einer möglichen Covid-19-Erkrankung zeigen, können sich dort in dieser Zeit kostenfrei, ohne Terminvereinbarung und anlassunabhängig auf COVID-19 testen lassen. Wer bereits Symptome hat, muss sich mit seinem Hausarzt bzw. den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) in Verbindung setzen. Die Stadt weist darauf hin, dass Voraussetzung für das Betreten des Testgeländes das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist. Bitte beachten: Die Registrierung mittels eines Codes ist nur vor Ort möglich!

Im Normalfall wird der Befund innerhalb von 48 Stunden übermittelt.

Weitere Informationen und FAQ zum Testzentrum unter www.regensburg.de/aktuelles/coronavirus/corona-testzentrum-am-dultplatz


Corona-Testzentrum des Landkreises Regensburg

Das Corona-Testzentrum des Landkreises Regensburg befindet sich als Drive-In-Station auf dem südlichen Besucherparkplatz des Landratsamtes (Altmühlstraße 3, 93059 Regensburg).

Eine Terminvereinbarung telefonisch (0941 4009-133) oder per E-Mail (testzentrum@lra-regensburg.de) möglich.

Öffnungszeiten: Mo – Fr von 8:30 - 11 Uhr sowie von 12 – 16:30 Uhr


Bayerische Staatsregierung

Regelungen zur individuellen Regelstudienzeit und zu Prüfungen sollen auch im Winter- und Sommersemester Gültigkeit haben

Wie im Wintersemester 2020/21 sollen auch im Sommersemester 2021 die angesichts der COVID-19-Pandemie für das Sommersemester 2020 getroffenen Regelungen zur individuellen Regelstudienzeit und zu Prüfungen im bayerischen Hochschulgesetz weiter Anwendung finden. Das gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler am 4. März 2021 anlässlich der Ersten Lesung der Änderung des Bayerischen Hochschulgesetzes, des sog. Corona-Eilgesetzes II, im Bayerischen Landtag in München bekannt:  „Studentinnen und Studenten sollen sowohl im Wintersemester 2020/2021 als auch im Sommersemester 2021 möglichst keine Nachteile entstehen, weder finanziell noch prüfungsrechtlich", so Sibler, "Studentinnen und Studenten sollen sich weiterhin keine Sorgen um BAföG-Bezug oder Fachsemestergebundene Regeltermine und Fristen machen müssen".

Quelle: https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/12159/nr-037-vom-04-03-2021.html


BayEQV

 BayEQV – Bayerische Einreise-Quarantäneverordnung.


Testnachweis von Einreisenden aus Risikogebieten

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (Allgemeinverfügung Testnachweis von Einreisenden) vom 15. Januar 2021, Az. G51o-G8000-2020/415-75 und vom 23.Februar 2021, Az. G51s-G8000-2021/505-9 - Konsolidierte Lesefassung (PDF)


Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung


Allgemeinverfügung zur Quarantäne von Kontaktpersonen, Verdachtspersonen und von positiv getesteten Personen

Allgemeinverfügung Isolation des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege zu "Quarantäne von Kontaktpersonen der Kategorie I und von Verdachtspersonen, Isolation von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen (AV Isolation)".

zur Allgemeinverfügung Isolation vom 2. Dezember 2020 


Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung (BayFEV) in Kraft gesetzt

Rückwirkend zum 20. April 2020 gelten für bayerische Universitäten und Hochschulen einheitliche Regelungen für Prüfungen, die elektronisch und ohne Vorgabe eines bestimmten Prüfungsortes durchgeführt werden. Die elektronische Fernprüfung soll laut Verordnung vom 16. September als zeitgemäße Prüfungsform erprobt werden. Sie kann auch als Alternative zu einer Präsenzprüfung angeboten werden, wenn und soweit diese als Folge von Einschränkungen und Hindernissen aufgrund einer Pandemie, Epidemie oder eines anderen erheblichen Infektionsgeschehens nicht oder nicht für alle Studierenden durchgeführt werden kann. Die Verordnung regelt u.a. Prüfungsformen, Modalitäten, Fragen der Authentifizierung und Datenverarbeitung, der Videoaufsicht und das Vorgehen bei technischen Störungen.

→ zur Bayerischen Fernprüfungserprobungsverordnung - BayFEV vom 16.09.2020



Hygieneregeln und Handlungshilfen


Informationen zur Impfung gegen SARS-CoV-2

Kein vorrangiger Anspruch auf eine Schutzimpfung für Hochschulpersonal

Mit der Änderung der Coronavirus-Impfverordnung vom 24. Februar 2021 wurden durch das Bundesgesundheitsministerium die § 3 und § 4 der Impfverordnung neu gefasst. Dort, wo vorher unter § 4 Nr. 7 von "Personen, die als Erzieher oder Lehrer tätig sind", gesprochen wurde und damit auch Hochschullehrende erfasst waren, wird nun präzisier von "Personen, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht von § 3 Absatz 1 Nummer 6a erfasst sind, tätig sind" gesprochen. Durch die Präzisierung durch den Bund entfällt die Einstufung des Hochschulpersonals in Gruppe 3 mit erhöhter Priorität.

Mit diesem Beschluss des Bundes wird dem Hochschulpersonal damit kein Impfangebot in einer höheren Prioritätsgruppe mehr gemacht.


Dossier zur Impfung gegen SARS-CoV-2

Das Informationsbedürfnis und die Unsicherheit über die Impfung gegen das Coronavirus ist in weiten Teilen der Bevölkerung groß. Ein Dossier aus den Reihen der interdisziplinären Kommission für Pandemieforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gibt auf unabhängiger und breiter Grundlage Antworten der Wissenschaft auf viel diskutierte Fragen: 


Maskenpflicht und Verhaltensregeln

  • Auf dem gesamten Campus-Gelände einschließlich der Parkplätze gilt seit dem 9. Februar die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (das heißt mindestens einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske). 
  • Für Prüfungen gilt die Pflicht, mindestens eine medizinische Maske zu tragen (FFP2-Masken sind ebenso möglich); für Staatsexamensprüfungen gelten ggf. abweichende Vorschriften.
  • Zu den Geschäften und zum Ausleihbereich der Universitätsbibliothek ist der Zutritt nur mit FFP2-Maske gestattet.
  • Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten.
  • Besprechungen und Zusammenkünfte sind auf unaufschiebbare Veranstaltungen zu beschränken und vorzugsweise technische Möglichkeiten wie Video- oder Telefonkonferenzen zu nutzen. Sind Besprechungen zwingend erforderlich, muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten und eine ausreichende Belüftung gewährleistet werden. Sofern der Besprechungsraum mit mehr als einer Person pro 10 Quadratmeter belegt ist, muss Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Die Beschäftigten sind in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen einzuteilen.
  • Wo Arbeit im Homeoffice nicht möglich ist und
    • die Anforderungen an die Raumbelegung nach der neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung nicht eingehalten werden können, oder
    • der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann oder
    • bei ausgeführten Tätigkeiten mit Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß zu rechnen ist,

stellt die Universität den Anforderungen entsprechende medizinische Gesichtsmasken gemäß DIN/EN 14683:2019 zur Verfügung, die von den Beschäftigten getragen werden müssen.

  • Wo möglich sollte die Nutzung von Aufzügen unterbleiben. Wo die Nutzung von Aufzügen unumgänglich ist, sind die Mindestabstände von 1,5 Metern zwischen Personen einzuhalten. In Aufzügen muss in jedem Fall ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Sorgen Sie bitte in regelmäßigen Abständen für Frischluft. Lüften Sie dazu am besten alle 20 Minuten für eine Zeitspanne von 3 bis 10 Minuten.
  • Verzichten Sie darauf, sich die Hände zu geben. Halten Sie eine gute Händehygiene ein und waschen Sie die Hände mit ausreichend Seife und Wasser - gründlich und regelmäßig.
  • Halten Sie die Husten-/Niesetikette ein (Armbeuge statt Hand). Verwenden Sie Taschentücher nur einmal und entsorgen Sie diese sicher.


Regeln für Veranstaltungen, Sitzungen, Berufungsverfahren

Veranstaltungs-, Versammlungs- und Ansammlungsverbot

Veranstaltungen außerhalb von Forschung und Lehre, Versammlungen und Ansammlungen sind an der Universität Regensburg untersagt. Dies umfasst insbesondere Feste, Feiern, Konzerte, Theateraufführungen, Informationstage, Messen und öffentliche Vorträge.

Sitzungen und Besprechungen

Von oben genanntem Verbot nicht erfasst sind Zusammenkünfte im Rahmen des unmittelbaren Dienstbetriebs, z. B. Sitzungen von Arbeitsgruppen, Gremien und Ausschüssen, soweit die Vorschriften zum Infektionsschutz eingehalten werden.

Besprechungen sind auf unaufschiebbare Veranstaltungen zu beschränken und vorzugsweise technische Möglichkeiten wie Video- oder Telefonkonferenzen zu nutzen. Sind Besprechungen zwingend erforderlich, muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten und eine ausreichende Belüftung gewährleistet werden. Sofern der Besprechungsraum mit mehr als einer Person pro 10 Quadratmeter belegt ist, muss Mund-Nasen-Schutz getragen werden (das heißt mindestens einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske).

Vorstellungsvorträge im Rahmen von Berufungsverfahren

Vorstellungsvorträge im Rahmen von Berufungsverfahren können ab sofort als Teil einer Sitzung des jeweiligen Berufungsausschusses vor Ort in persona unter Einhaltung der unter Ziffer 8 der Richtlinien zum Vollzug der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung an den bayerischen Universitäten vorgeschriebenen, Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden. Der Ausschuss kann sich dazu zusammen mit dem/der jeweiligen Vortragenden unter Beachtung der geltenden Richtlinien im Hörsaal H24 oder im Großen Sitzungssaal des PT-Gebäudes zusammenfinden. Die Öffentlichkeit ist durch entsprechende Bekanntgabe der Zoom-Sitzungs-ID zu gewährleisten.

Videokonferenzen

Im Zuge der COVID-19-Pandemie und den damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen ist die Kommunikation per Videokonferenz allgegenwärtig. Um einen respektvollen Umgang miteinander zu fördern, hat die Universitätsleitung Verhaltensempfehlungen für Lehrende und Studierende bei Videokonferenzen zusammengefasst (zur Netiquette für Videokonferenzen).


Dienstreisen, Einreise, Quarantäne für Reiserückkehrer

Dienstreisen

Dienstreisen können nur genehmigt werden, wenn sie dringend notwendig sind. Nach Möglichkeit sind Video- und Telefonkonferenzen durchzuführen. In „Risikogebiete“, „Hochinzidenzgebiete“ und "Virusvarianten-Gebiete“ entsprechend der aktuellen Ausweisung des RKI können keine Dienstreisen genehmigt werden.


Einreise nach Deutschland / Quarantäne für Reisende aus Risikogebieten

Bitte beachten Sie die Regelungen in der jeweils aktuellsten Fassung der BayEQV – Bayerische Einreise-Quarantäneverordnung.


Forschungsaufenthalte

Forschungsaufenthalte internationaler Gastwissenschaftler:innen an der UR sind möglich, sofern die entsprechenden Regeln an der UR zu Hygiene und Gesundheitsschutz eingehalten werden (können). Bitte beachten Sie dabei die aktuelleste Fassung der BayEQV – Bayerische Einreise-Quarantäneverordnung.


Auslandsaufenthalte

Wissenschaftler:innen, die sich aktuell im Ausland aufhalten, empfiehlt die Universität Regensburg, sich auf folgender Seite einzutragen: https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/login!form.action

Bitte folgen Sie auch allen Hinweisen, die Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amtes finden:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762


Handlunghilfe: positiver Coronafall bei Beschäftigen

Hinweise für Vorgesetzte:

Wenn Sie über das positive Testergebnis eine/r Ihrer Mitarbeiter/innen informiert werden, geben Sie diesen Einzellfall unter keinen Umständen konkretisiert an der Universität bekannt. In offensichtlichen Fällen von Kontaktpersonen der Kategorie I (z. B. Zwei-Personen-Büro) kann durch die Universität vorsorglich Telearbeit und subsidiär eine Freistellung vom Dienst verfügt werden. Die erforderlichen Maßnahmen müssen durch Sie, also den/die jeweilige/n Vorgesetzte/n „vor Ort“ beurteilt und veranlasst werden.


Hinweise für Beschäftigte: 

Sollten Sie als Beschäftigte/r der Universität Regensburg positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden sein, bleiben Sie bitte dem Campus bzw. Ihrer Arbeitsstätte an der der Universität fern und informieren Sie Ihre/n direkte/n Vorgesetzte/n. Wichtig: Eine konkretisierte Bekanntgabe des Einzelfalls an der Universität darf auf keinen Fall erfolgen. Grundsätzlich obliegt die Ermittlung von Kontaktpersonen dem Gesundheitsamt.

Das weitere Vorgehen bei einem positiven Testergebnis von Beschäftigten hängt davon ab, ob

  1. eine Quarantäne durch das Gesundheitsamt verhängt wurde bzw. die Isolation nach der Allgemeinverfügung Isolation des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege angeordnet ist (Quarantäne/Isolation ohne Symptome)
  2. oder Symptome vorliegen, die eine ärztliche Krankschreibung bedingen.


zu 1.) - Quarantäne / Isolation ohne Symptome

Bei einem positiven Testergebnis auf das Coronavirus SARS-CoV-2 verhängt das  Gesundheitsamt für die betroffene Person Quarantäne oder es ist aufgrund der Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege Isolation angeordnet. Das heißt, der oder die Beschäftigte kann nicht zum Dienst / zur Arbeit an der Universität erscheinen. Zeigt er oder sie keine Symptome, darf ein Arzt/eine Ärztin keine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung ausstellen, trotz positivem Testergebnis. Das heißt, der oder die Beschäftigte ist arbeitsfähig und muss Tele- oder Heimarbeit wahrnehmen. Die Einzelheiten sind mit den jeweiligen Vorgesetzten abzuklären.
Eine Freistellung vom Dienst unter Fortzahlung der Bezüge/des Entgelts kann nur gewährt werden, wenn keine Tele- bzw. Heimarbeitsmöglichkeit zur Verfügung steht. In diesem Fall ist es erforderlich, dass der/die Beschäftigte den behördlichen Bescheid über die Anordnung der Quarantäne bzw. das Formular über die häusliche Isolation über den/die Vorgesetzte/n bei der Personalabteilung einreicht. Über die Dauer der Quarantäne bzw. Isolation entscheidet das zuständige Gesundheitsamt.


zu 2.) - Quarantäne / Isolation mit Symptomen

Bei einer bestätigten Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und Krankheitssymptomen stellt der/die behandelnde Arzt/Ärztin eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung aus. Dann liegt Dienst- bzw. Arbeitsunfähigkeit vor.
Eine Verpflichtung zur Ableistung von Tele- oder Heimarbeit besteht nicht; eine Freistellung vom Dienst ist nicht erforderlich.
Es gilt dasselbe Verfahren wie bei jeder Arbeitsunfähigkeit aufgrund Krankheit:

  • Information des/der Vorgesetzten durch die/den Beschäftigte/n
  • Absendung der üblichen Krankmeldung durch die/den Vorgesetzte/n
  • Attest bei Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage (Arbeitnehmer/in) bzw. Arbeitstage (Beamte/Beamtinnen)
    Ein generelles Absehen von einer Pflicht zur Vorlage eines Attestes ist nicht möglich. Seit dem 19. Oktober 2020 sind telefonische Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden wieder möglich. Die Regelung gilt zunächst bis zum Jahresende. Die Krankschreibung kann für maximal sieben Tage ausgestellt werden, und per Telefon einmalig für sieben weitere Tage verlängert werden.
  • Nach Ablauf der Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung bei Wiederaufnahme des Dienstes ist die übliche Gesundmeldung abzusenden.

Über die Dauer der Quarantäne bzw. Isolation entscheidet das zuständige Gesundheitsamt.


Handlungshilfe: positiver Corona-Fall in einer Lehrveranstaltung

Für die Lehrenden hat die Universität Regensburg eine Handlungshilfe formuliert, die beschreibt, wie bei der Meldung eines positiven Covid-19-Falls unter den Teilnehmenden einer Lehrveranstaltung weiter vorzugehen ist. Ziel ist es, bereits ab der Meldung des positiven Testergebnisses an den oder die Lehrenden aktiv tätig zu werden.

Der folgende Handlungsablauf soll dazu dienen, Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen:

  • Ein Student oder eine Studentin meldet bei der oder dem Lehrenden, dass er bzw. sie positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Das positive Testergebnis wird von der Teststelle automatisch an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt.
  • Die oder der Lehrende informiert umgehend die universitäre Task Force per E-Mail an praxisveranstaltung-corona@ur.de. Von dort aus wird das Gesundheitsamt ebenfalls informiert.
  • Die oder der Lehrende setzt die Veranstaltung umgehend aus und
  • informiert alle Teilnehmenden der betroffenen Präsenzveranstaltung per E-Mail, dass ein positiver Covid-19-Fall in der Veranstaltung aufgetreten ist (Den Mustertext für die Info-Mail finden Sie in der PDF-Version des Handlungsleitfadens). 
  • Das Gesundheitsamt übernimmt die Federführung beim weiteren Ablauf, insbesondere in der Kontaktpersonennachverfolgung und Risikobewertung inkl. konkreter Anweisungen zur weiteren Vorgehens- bzw. Verhaltensweise.
  • Zur Unterstützung des Gesundheitsamts bei der Einschätzung des Infektionsrisikos für die Kontaktpersonen ist von dem oder der Lehrenden im Fall einer Praxisveranstaltung das Schutz- und Hygienekonzept vorzuhalten und ggf. vorzulegen.
  • Die Fortführung der Präsenzveranstaltung ist erst nach Freigabe durch das Gesundheitsamt möglich. Eine temporäre Umstellung der Veranstaltung auf ein Online-Format ist, falls realisierbar, wünschenswert.

Handlungshilfe inkl. Mustertext für Info-Mail als PDF-Dokument

Diese Handlungshilfe sowie weitere Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 finden Sie auch auf der Webseite des Referats Sicherheitswesen.


Handlungshilfe: Betretungsverbot für Kontakt- / Verdachtspersonen

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat am 6. November 2020 eine Allgemeinverfügung Isolation veröffentlicht. Darin sind Vorschriften zu Quarantäne und Isolation von Kontakt- und Verdachtspersonen sowie zur Isolation von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen zu finden.

Die Quarantäne bzw. Isolation haben in einer Wohnung oder einem anderweitig räumlich abgrenzbaren Teil eines Gebäudes zu erfolgen. Während der Zeit der Quarantäne bzw. Isolation darf die Wohnung nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes verlassen werden. Der zeitweise Aufenthalt in einem zur Wohnung gehörenden Garten, einer Terrasse oder eines Balkons ist alleine gestattet. Verdachtspersonen dürfen die Wohnung für die vom Gesundheitsamt angeordnete Testung verlassen. In der gesamten Zeit der häuslichen Quarantäne bzw. Isolation muss eine räumliche oder zeitliche Trennung von anderen im Hausstand des Betroffenen lebenden Personen sichergestellt sein. Eine „zeitliche Trennung“ kann z. B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine „räumliche Trennung“ kann z. B. dadurch erfolgen, dass sich die betroffene Person in einem anderen Raum als die anderen Hausstandsmitglieder aufhält. Während der Quarantäne bzw. Isolation darf die betroffene Person keinen Besuch durch Personen, die nicht zum selben Hausstand gehören, empfangen.

Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise, Hygieneregeln und Maßnahmen in der  Allgemeinverfügung Isolation vom 2. Dezember 2020.


Bitte beachten Sie als Studierende oder Mitarbeiter:innen der Universität Regensburg:


Kontaktpersonen

Personen, die in den letzten 14 Tagen wissentlich Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19 Erkrankten hatten, sind vom Betreten der Hochschule ausgeschlossen (siehe Rahmenhygienekonzept der bayerischen Universitäten vom 1. Dezember 2020).

Zwei Situationen haben ein besonders hohes Risiko für Übertragungen:

  1. Ein Kontakt bei einem Gespräch oder einer vergleichbaren sozialen Situation von Angesicht zu Angesicht über eine Entfernung von weniger als 1,5 Metern (Übertragung durch Tröpfchen).
  2. Ein gemeinsamer Aufenthalt in einem nicht gut gelüfteten Raum (mögliche Übertragung durch ein Aerosol).

Nach den Regeln des Robert-Koch-Instituts gilt im Alltag ein Kontakt von Angesicht zu Angesicht dann als besonders übertragungsträchtig, wenn er länger als 15 Minuten dauert und keiner der Beteiligten eine Mund-Nase-Bedeckung benutzt hat. Ein übertragungsträchtiger Kontakt im gleichen Raum liegt bei einem Aufenthalt von mehr als 30 Minuten vor, wenn dort mit einer hohen Aerosolbelastung gerechnet werden muss – z. B. mit einer schwer atmenden, laut sprechenden infizierten Person in einem kleinen Raum ohne Lüftung.

Diese Kontakte werden als sogenannte K1-Kontakte eingestuft, eine Quarantäne wird vom Gesundheitsamt angeordnet. Falls ein solcher Kontakt in den letzten 14 Tagen erfolgt und erinnerlich ist, darf die Universität Regensburg nicht betreten werden, auch wenn eine Quarantäne noch nicht angeordnet wurde. Kontaktpersonen der Kategorie I müssen sich unverzüglich nach der Mitteilung des Gesundheitsamtes und bis zum Ablauf des 14. Tags nach dem vom Gesundheitsamt mitgeteilten letzten Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Fall in Quarantäne begeben, sofern keine anderweitige Anordnung des Gesundheitsamtes erfolgt. Das Gesundheitsamt nimmt die Kontaktdaten auf und belehrt die Kontaktpersonen unverzüglich schriftlich oder elektronisch über die einzuhaltenden Maßnahmen.

Bei einem kürzeren Kontakt, also einer Situation Angesicht zu Angesicht mit einer an SARS-CoV-2 erkrankten Person von weniger als 15 Minuten oder einem gemeinsamen Aufenthalt in einem gar nicht oder schlecht durchlüfteten Raum von weniger als 30 Minuten oder bei Kontakt von weniger als 1,5 m und konsequenter Benutzung einer Mund-Nase-Bedeckung durch die infizierte und die exponierte Person ist eine Übertragung eher unwahrscheinlich. Diese Kontakte werden als sogenannte K2-Kontakte eingestuft. Aufgrund der an der Universität Regensburg bestehenden Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmenkonzepte wird das Infektionsrisiko als gering eingeschätzt. Im Zweifelsfall wird eine Reduktion der Kontakte zu anderen Personen für die Dauer vom 14 Tagen empfohlen, sofern dies im universitären Betrieb (Präsenzlehre, Praxisveranstaltungen, Prüfungen, Forschungsbetrieb und Verwaltung) möglich ist.



Verdachtspersonen mit SARS-CoV-2-typischen Symptomen
Personen, bei denen SARS-CoV-2-typische Symptome auftreten (z.B. Erkältungszeichen wie Husten, Schnupfen, Atembeschwerden, Geschmackseinschränkungen, Fieber) bleiben bitte zu Hause und kommen nicht an den Arbeitsplatz oder allgemein an den Campus. Falls Sie Erkältungssymptome an sich feststellen, nehmen Sie bitte telefonisch mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin Kontakt auf. Er wird mit Ihnen die weiteren notwendigen Schritte besprechen (Beratung, Testung, ggfs. Meldung an das Gesundheitsamt, ggfs. häusliche Isolation etc.). Hinweis: Seit dem 19. Oktober 2020 sind telefonische Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden wieder möglich. Die Regelung gilt zunächst bis zum Jahresende. Die Krankschreibung kann für maximal sieben Tage ausgestellt werden, und per Telefon einmalig für sieben weitere Tage verlängert werden.

Mitarbeiter:innen und Student:innen, bei denen während des Aufenthalts am Campus SARS-CoV-2 typische Symptome auftreten, melden sich telefonisch bei der Führungskraft bzw. der für sie zuständigen Ansprechperson an der Universität arbeitsunfähig, verlassen sofort den Campus, begeben sich in häusliche Isolierung und wenden sich telefonisch direkt an ihren behandelnde Arztpraxis, die die weiteren Schritte veranlassen wird. Sie sind dazu verpflichtet, dem Campus so lange fernzubleiben, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.


Handlungshilfe: Psychische Gesundheit während Corona

Selbsthilfe-Übungen zur Förderung der psychischen Gesundheit

Die Psychotherapeut:innen der Hochschulambulanz für Psychotherapie an der UR haben auf ihrer Webseite verschiedene Selbsthilfe-Intervention zusammengestellt, die dazu beitragen können, das psychische Befinden während des Corona-Lockdowns zu verbessern bzw. stabil zu halten.

zur Webseite mit Selbsthilfe-Übungen


Unterstützungsangebote für Personen in schwierigen Situationen

Tipps und Anlaufstellen bei Belastungen durch die Corona-Pandemie finden Sie auf der Homepage der Zentralen Studienberatung.

Außerdem finden alle Personen, für die die Beschränkungen in Zusammenhang mit der Coronakrise eine Gefahr darstellen oder die dadurch großen ökonomischen, sozialen und gesundheitlichen Unsicherheiten ausgesetzt sind, in folgendem PDF-Dokument eine Übersicht mit überregionalen Hilfsangeboten, die telefonisch oder auf elektronischem Weg erreichbar sind: Unterstützungsangebote in Belastungssituationen (PDF)


Öffnungszeiten, Präsenz- und Online-Veranstaltungen


Öffnungszeiten

Die Gebäude am Campus sind wochentags (Mo - Fr) zwischen 6 und 19 Uhr geöffnet. An den Wochenenden bleiben die Gebäude geschlossen.

Notwendige Öffnungen für Gebäudeteile, in denen am Wochenende z. B. Prüfungen stattfinden, werden individuell geregelt.

In dringenden Fällen ist die Bereitschaft der Technischen Zentrale rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0941 943-3333 zu erreichen. Bitte beachten Sie beim Betreten des Campus die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (das heißt mindestens einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske). In den Geschäften und der Ausleihe der Universitätsbibliothek ist eine FFP2-Maske zu tragen.

Informationen zu den Öffnungszeiten der Geschäfte, Cafeterien und der Mensa am Campus finden Sie auf folgender Webseite: https://www.uni-regensburg.de/kontakt/oeffnungszeiten/index.html


Informationen zu Prüfungen

Die Universitätsleitung hat im Zusammenhang mit der beginnenden Prüfungsphase des Wintersemesters 2020/21 beschlossen, die Aussetzung schriftlicher Präsenzprüfungen nicht über den 13. Februar 2021 hinaus zu verlängern, vorausgesetzt es gelten bis dahin keine anders lautenden übergeordneten Rechtsvorschriften.

Um einen bestmöglichen Gesundheitsschutz für alle am Prüfungsgeschehen in Präsenzform beteiligten Personen zu gewährleisten, ist es angesichts der anhaltenden Infektionssituation nach wie vor unabdingbar, dass die Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu jedem Zeitpunkt und überall auf dem Campus sowie auch bereits bei der Anreise zu Prüfungen strikt eingehalten werden.

Auf dem gesamten Campus-Gelände einschließlich der Parkplätze gilt ab sofort die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (das heißt mindestens einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske). Für Prüfungen gilt die Pflicht, mindestens eine medizinische Maske zu tragen (FFP2-Masken sind ebenso möglich); für Staatsexamensprüfungen gelten ggf. abweichende Vorschriften.

Unabhängig von der Möglichkeit zur Durchführung von Präsenzprüfungen sind alle Lehrenden weiterhin aufgefordert, von den bekannten Optionen zu anderen Prüfungsformaten und zu digitalen Prüfungen Gebrauch zu machen.

Hinweise und Informationen für Studierende zum Ablauf von schriftlichen Prüfungen im Wintersemester 2020/21

PDF-Datei
Hinweise für Studierende mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf zur Durchführung von Prüfungen im Wintersemester 2020/21 PDF-Datei

Anleitung für schriftliche IT-basierte Fernprüfungen für Prüfungsteilnehmer:innen im Wintersemester 2020/21

Instructions for written IT-based remote exams for examination candidates: WiSe 2020–21

PDF-Datei

PDF-Document


Rahmenprüfungsordnung Wintersemester 2020/21: Wiedereinführung des freien Prüfungsversuchs

Die Änderungssatzung der Rahmenprüfungsordnung Wintersemester 2020/21 ist vergangene Woche in Kraft getreten. Die wichtigste Änderung betrifft die Wiedereinführung des freien Prüfungsversuchs (siehe § 9 Abs. 1). Im Gegensatz zur Regelung aus der Rahmenprüfungsordnung für das Sommersemester 2020 wurde der freie Prüfungsversuch allerdings eingeschränkt; folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit er greift:

  1. Zeitliche Geltung: Es sind nur Prüfungen betroffen, die zwischen dem 20.01.2021 und dem 30.04.2021 angetreten werden.
  2. Inhaltliche Geltung: Es sind nur schriftliche Prüfungen betroffen.
    Unter "schriftlichen Prüfungen" werden alle schriftlichen Prüfungsformen bzw. -arten, v .a. die in der Satzung in den §§ 4, 6 und 7 genannten, verstanden. Damit fallen konkret insbesondere folgende Prüfungsformen darunter:
    1. schriftliche Präsenzprüfung (Klausur)
    2. Präsenz e-Prüfung
    3. schriftliche elektronische Fernprüfung (schriftliche Online-Distanzprüfung, Fernklausur)
    4. Take-Home-Prüfung
    5. Hausarbeit

Ausgenommen sind damit nur mündliche und praktische Prüfungen sowie Abschlussarbeiten und alle Fälle der Täuschung/des Unterschleifs (vgl. § 9 Abs. 1 Satz 4).

Im Übrigen gelten die Bestimmungen vom Sommersemester 2020 auch jetzt:

  • Bestandene Prüfungen zählen;
  • es ist kein Notenverbesserungsversuch möglich;
  • der freie Prüfungsversuch gilt nicht für Abschlussarbeiten und auch nicht bei Täuschung/Unterschleif.

Der freie Prüfungsversuch gilt zudem sowohl für Prüfungen im Erstversuch als auch für Wiederholungsprüfungen.

Im Sommersemester war erlaubt, von der Prüfung fernzubleiben, ohne dass Konsequenzen gedroht haben (siehe § 8 Abs. 1 Rahmenprüfungsordnung Sommersemester 2020). Dies ist in der aktuellen Rahmenprüfungsordnung Wintersemester 2020/21 nicht mehr der Fall. Daher: Wenn man zu einer angemeldeten Prüfung grundlos nicht erscheint, dann handelt es sich um ein Versäumnis, welches gewertet wird. Die Regelungen zum Prüfungsrücktritt bleiben unberührt.

Vollversion der geänderten Rahmenprüfungsordnung für das Wintersemester 2020/21 (PDF)


Verkürzung der Ankündigungsfrist für geänderte Prüfungsformate und -umfänge (§ 2 Abs. 5)
Die Bekanntgabe von auf Grundlage der RahmenPO geänderter Prüfungsformate und -umfänge muss weiterhin frühzeitig, spätestens jedoch eine Woche vor der Prüfung erfolgen.


Keine Präsenzveranstaltungen mehr

Seit dem 1. Dezember 2020 finden an den Hochschulen generell keine Präsenzveranstaltungen mehr statt.

Ausnahmen regelt die Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.


Publikums- und Parteiverkehr eingestellt

Der Publikums- und Parteiverkehr an der UR ist eingestellt, die Einrichtungen sind  per Telefon und E-Mail erreichbar. Falls Sie unsicher sind, an welche Adresse Sie Ihre Nachricht schicken sollen, verwenden Sie bitte die allgemeine E-Mail-Adresse der Verwaltung: registratur@ur.de


Studentenkanzlei

Bei Fragen zu Rückmeldung u. ä. finden Sie Hinweise und Kontaktdaten zu Ansprechpartner:innen auf den Seiten der Studentenkanzlei.


Rechenzentrum und CIP-Pools

Der Parteiverkehr am Rechenzentrum ist eingeschränkt, für Services wie die Ausgabe von Bestellungen, Reparaturen oder Druckerzeugnissen gibt es konktaktfreie Möglichkeiten. Der Support für Mitarbeiter:innen und der Infostand für Studierende sind per E-Mail oder Telefon erreichbar. Alle Infos hierzu finden Sie auf der Webseite der Rechenzentrums: https://www.ur.de/rechenzentrum/aktuelles/it-corona/index.html#content_toggle_1

Die CIP-Pools am Campus sind geschlossen; für Studierende, die keinen Zugang zu einem internetfähigen Endgerät wie PC, Notebook, Tablet oder Smartphone haben oder nicht über einen geeigneten Internetanschluss verfügen, stellt das Rechenzentrum eine Notfall-Option am Campus zur Verfügung. Weitere Infos hierzu finden Sie im Reiter "Wo bekomme ich Hilfe" auf der Corona-Infoseite für Studierende.


Zentrum für Sprache und Kommunikation (ZSK)

Eingeschränkte Öffnung des ZSK-Service Points für Scheinausgabe mit Terminvereinbarung

Das Zentrum für Sprache und Kommunikation (ZSK) öffnet eingeschränkt den Servicepoint für die Scheinausgabe. Die Terminbuchung erfolgt online über die Homepage des ZSK.

Parallel werden Scheine in dringenden und begründeten Fällen weiterhin auf Anfrage per Post verschickt, wenn ein adressierter Rückumschlag für den Postversand hinterlegt wird.

Anfragen per E-Mail senden Sie bitte an: Servicepoint.ZSK@zsk.uni-regensburg.de.


Universitätsarchiv

Das Universitätsarchiv bleibt bis auf weiteres geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an archiv@ur.de.


Universitätsbibliothek

Voraussichtliche Öffnung der Lesesäle ab 9. März 2021

Ab 09.03.2021 werden alle Lesesäle der Teilbibliotheken sowie die Lehrbuchsammlung – zunächst nur für Studierende und Bedienstete der UR - wieder geöffnet. Die Öffnung erfolgt vorbehaltlich der entsprechenden Regelungen durch die in Kürze erscheinende 12. BayIfSMV.

Vorerst werden die Lesesäle nur während der Kernöffnungszeiten zugänglich sein. Die genauen Öffnungszeiten der einzelnen Lesesäle finden Sie in Kürze auf der Webseite der UB. Sobald die Öffnungszeiten ausgeweitet werden können, wird auch der Zutritt für externe Nutzer:innen gemäß dem Stufenplan wieder möglich sein.

Angehörige der UR können ab 09.03.2021 wieder Bücher direkt aus den Lesesälen entleihen; Studierende der UR können maximal fünf Bücher aus den Lesesälen für 14 Tage ausleihen. Aus den jeweiligen Lesesälen entliehene Bücher können dort auch zurückgegeben werden.


Kontaktfreie Ausleihe

Die kontaktfreie Ausleihe bleibt weiterhin in Betrieb: Universitätsangehörige (inklusive Studierende) können Bestände aus dem Magazin sowie Fernleihbestellungen und Bestellungen der Bestände aus der Staatlichen Bibliothek über die kontaktlose Ausleihschleuse in der Zentralbibliothek ausleihen. 

Die Bestellung der Bestände aus dem Magazin, der Staatlichen Bibliothek sowie Fernleihen können von Universitätsangehörigen über den Regensburger Katalog plus getätigt werden. 

Die kontaktfreie Ausleihe ist von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Sie werden wie gewohnt per E-Mail informiert, sobald die von Ihnen bestellten Medien in der kontaktfreien Ausleihe bereitliegen. Bitte kommen Sie erst zum Ausleihbereich, nachdem Sie eine entsprechende E-Mail erhalten haben.

Der Zutritt zum Ausleihbereich ist gemäß den aktuellen Beschlüssen nur mit FFP2-Maske möglich. Zudem bitten wir Sie, im Wartebereich auf den Mindestabstand zu anderen Personen zu achten.

Rückgaben sind ebenfalls wieder möglich (im Ausleihbereich stehen blaue Kisten dafür bereit).

Bestellungen von Beständen aus der OTH sind über den Regensburger Katalog für Universitätsangehörige vorerst weiterhin nicht möglich. Auch eine Abholung der Bestände vor Ort in der OTH ist für Universitätsangehörige nicht möglich.


Informationen und Anlaufstellen

Informationen über neueste Entwicklungen im Bezug auf die UBR finden Sie auf der Bibliotheks-Webseite, bitte informieren Sie sich in den FAQs der UB und den Corona-Updates der UB.

Bei Fragen können Sie über folgende Kanäle mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universitätsbibliothek in Kontakt treten: 

  • telefonische Auskunft: 0941 943-3990
    (erreichbar von Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr)
  • E-Mail-Auskunft
  • Chatauskunft für UR-Mitglieder: UR Chat (Rocket.Chat)
    (erreichbar von Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr;
    in der Suche den Benutzer "Auskunft UB" eingeben)


Informationen für Studierende

Tagesaktuelle Informationen für Studierende und FAQs zum Studium während der Corona-Pandemie finden Sie ab sofort auf folgender Webseite: 

https://www.ur.de/interne-kommunikation/corona-infos/studieren/


Informationen für Lehrende

Informationen für Lehrende zum Umgang mit der Corona-Pandemie sowie Links zu Materialien und Hilfestellungen für die Abhaltung von Lehrveranstaltungen digitaler wie in Präsenzform finden Sie ab sofort auf folgender Webseite: 

https://www.ur.de/interne-kommunikation/corona-infos/lehre/index.html



Informationen für Beschäftigte in der Forschung und im wissenschaftsstützenden Bereich


Maskenpflicht am Arbeitsplatz / Arbeitsschutz

  • Auf dem gesamten Campus-Gelände einschließlich der Parkplätze gilt ab sofort die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (das heißt mindestens einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske). In den Geschäften und im Ausleihbereich der Universitätsbibliothek ist eine FFP2-Maske zu tragen. Für Prüfungen gilt die Pflicht, mindestens eine medizinische Maske zu tragen (FFP2-Masken sind ebenso möglich); für Staatsexamensprüfungen gelten ggf. abweichende Vorschriften.
  • Halten Sie stets mindestens 1,5 m Abstand zu anderen Personen.
  • Maskenpflicht gilt auch für den Arbeitsplatz, wenn sich mindestens eine weitere Person im Büro aufhält und Sie den Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig einhalten können. Sofern sich eine Person allein in einem Büro aufhält, muss keine Maske getragen werden.
  • Mehrfachbelegungen von Räumen sind zu vermeiden. Sofern dies nicht möglich ist, sollte der Abstand zwischen den Arbeitsplätzen möglichst groß sein und die Mindestfläche von 10 Quadratmetern für jede im Raum befindliche Person nicht unterschritten werden. Sollte auch das nicht möglich sein, sind Abtrennungen zwischen den Arbeitsplätzen und ausreichende Lüftungsmaßnahmen vorzunehmen. Anderenfalls ist von den betroffenen Beschäftigten ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Räume sind vorzugsweise zeitversetzt und nicht zeitgleich zu nutzen. Um maximale Flexibilität zu bieten, hat die UR die zulässige Arbeitszeit von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr festgesetzt.
  • Wo möglich sollte die Nutzung von Aufzügen unterbleiben. Wo die Nutzung von Aufzügen unumgänglich ist, sind die Mindestabstände von 1,5 Metern zwischen Personen einzuhalten. In Aufzügen muss in jedem Fall ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden
  • Besprechungen sind auf unaufschiebbare Veranstaltungen zu beschränken und vorzugsweise sind technische Möglichkeiten wie Video- oder Telefonkonferenzen zu nutzen. Sind Besprechungen zwingend erforderlich, muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten und eine ausreichende Belüftung gewährleistet werden. Sofern der Besprechungsraum mit mehr als einer Person pro 10 Quadratmeter belegt ist, muss Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Sorgen Sie in regelmäßigen Abständen für Frischluft. Lüften Sie dazu am besten alle 20 Minuten für 3 bis 10 Minuten.
  • Verzichten Sie darauf, sich die Hände zu geben. Halten Sie eine gute Händehygiene ein und waschen Sie die Hände mit ausreichend Seife und Wasser - gründlich und regelmäßig.
  • Halten Sie die Husten-/Niesetikette ein (Armbeuge statt Hand). Verwenden Sie Taschentücher nur einmal und entsorgen Sie diese sicher.

Bitte informieren Sie sich im kürzlich aktualisierten Dokument "Hinweise für die Ergänzung von Arbeitsschutzkonzepten (Maskenschutzkonzept für Behörden)" über Maßgaben speziell für Risikopersonen, Vorzimmer, Einrichtungen mit Publikumsverkehr, Postdienste, IT-Personal, Bibliothek/Registratur/Materialausgabe und Fahrdienst.


Homeoffice für UR-Beschäftigte, Gleitzeit

Homeoffice bleibt für das Sommersemester 2021 die empfohlene Option

Angesichts der aktuellen Entwicklungen in Bezug auf das Corona-Virus wird die aktuelle Homeoffice-Regelung bis 30. September 2021 verlängert, das Arbeiten im Homeoffice bleibt die empfohlene Option.

Sollte der weitere Verlauf der Pandemie es zulassen, ist zunächst eine Rückkehr aus dem Homeoffice auf freiwilliger Basis in die Arbeitsbereiche vorstellbar, in denen die Arbeit so organisiert werden kann, dass Mehrfachbelegungen von Räumen vermieden werden können bzw. ausreichende Schutzabstände gegeben sind. Eine solche Rückkehr wäre stets vorübergehend in Abhängigkeit von der allgemeinen Entwicklung der Pandemie.

Beschäftigte (sowohl im wissenschaftlichen als auch nichtwissenschaftlichen Bereich sowie Auszubildende) der Universität Regensburg sollen ihre Arbeitsleistung bis auf Widerruf flexibler erbringen, z. B. durch flexiblere Anwesenheiten über wechselnde Besetzung der Büros und die erweiterte Ermöglichung von Homeoffice. Nutzer:innen des Zeiterfassungssystems ZI Web können über die Web-Schnittstelle Beginn und Ende ihrer Arbeitszeit selbsttätig auch im Homeoffice erfassen. Eine Anmeldung über die Personalabteilung ist nicht notwendig. Zur dienstlichen Nutzung im Homeoffice besteht die Möglichkeit Dienst-Computer mitzunehmen (ausgenommen Bedienstete aus der Zentralen Verwaltung, die ihren Bedarf den unmittelbar Vorgesetzten mitteilen).


Gleitzeit: Ausweitung der Rahmenzeit bis 22:00 Uhr bleibt bis Ende des Sommersemesters 2021 bestehen

Für die der Gleitzeitregelung unterfallenden Beschäftigten bleibt die Ausweitung der Rahmenzeit bis 22:00 Uhr bis zum Ende des Sommersemesters 2021 am 30. September 2021 bestehen. Das heißt, Beschäftigte können ihre Arbeitsleistung vorübergehend weiterhin flexibel zwischen 06:00 Uhr morgens und 22:00 Uhr nachts erbringen. Bitte beachten Sie dabei die Einhaltung der Ruhezeit von mindestens elf Stunden (§ 5 ArbZG).


Kollaborationsplattform chat.ur.de

Für die tägliche Zusammenarbeit im Homeoffice, für Teambesprechungen, für Videokonferenzen, Kurznachrichten oder den Austausch von Dateien können Uni-Angehörige "UR Chat", die Kollaborationsplattform der Universität Regensburg nutzen. Die Anmeldung erfolgt über den RZ-Account.


Schwangerschaft, Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen

Regelungen für schwangere Mitarbeiterinnen

Allen schwangeren Beschäftigten können unter Einhaltung der üblichen anzuwendenden Regelungen und ermittelten Maßnahmen des Arbeitsschutzes (Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung einschließlich Wirksamkeitskontrolle) grundsätzlich an der Universität vor Ort beschäftigt werden.

Im Einzelfall kann es dennoch erforderlich sein, ein betriebliches Beschäftigungsverbot vor Ort auszusprechen, wenn die Gefährdungsbeurteilung für die Tätigkeit vor Ort der schwangeren Frau ergibt, dass die Maßnahmen des Arbeitsschutzes in der notwendigen Form nicht vollständig gewährleistet werden könnten und eine ausschließliche Homeoffice-Tätigkeit nicht möglich ist.

Hierzu ist zwingend eine Gefährdungsbeurteilung für die Tätigkeit der Schwangeren am Arbeitsplatz zu erstellen bzw. die vorhandene Gefährdungsbeurteilung um die Gefährdung durch das Corona-Virus zu erweitern.

Die für die UR zur Verfügung stehenden Gefährdungsbeurteilungsbögen zum Mutterschutz wurden um einen Anhang ergänzt, der die Aspekte des Coronavirus berücksichtigt. Die Gefährdungsbeurteilungsbögen finden Sie auf der Webseite des Referats Sicherheitswesen.

Alle betroffenen Vorgesetzten werden gebeten, das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung mitzuteilen. Bei Beratungsbedarf wenden Sie sich bitte an das Referat Sicherheitswesen.

Weitere Hinweise für Schwangere und Stillende

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) hat eine Seite mit FAQs zur FAQs zu mutterschutzrechtlichen Bewertungen von Gefährdungen durch SARS-CoV-2 zusammengestellt: zur BAFzA-Homepage


Telearbeit/Dienstbefreiung für die Kinderbetreuung bzw. Pflege

Beschäftigten (= Beamt:innen und Arbeitnehmer:innen) wird Heimarbeit und – falls diese nicht möglich ist – subsidiär Freistellung vom Dienst (unter Fortzahlung der Bezüge) für die Gesamtdauer der Schließung der Schulen und sonstigen Betreuungseinrichtungen gewährt, sofern ein geordneter Dienstbetrieb die Heimarbeit bzw. die Freistellung zulässt und die Heimarbeit bzw. die Freistellung wegen der Betreuung der Kinder notwendig ist.

Aufgrund der Beschlüsse der Bayerischen Staatsregierung vom 16.04.2020 gelten die Regelungen für die Beschäftigten, die betreuungsbedürftige Kinder haben, unverändert fort. Das bedeutet insbesondere, dass es keine Begrenzung auf ein 20-Tages-Kontingent gibt, solange Schulen und Kitas allgemein oder für ganze Jahrgangsstufen geschlossen sind. Die Regelungen sind zeitlich nicht befristet. Sie gelten jedoch nicht für die Betreuung von Schulkindern während der Schulferien.

Es gibt keine feste Altersgrenze. Die Dienstbefreiung erfordert jedoch eine tatsächliche Betreuungsnotwendigkeit, die konkret dargelegt werden muss. Das gilt vor allem bei Kindern, die über 14 Jahre alt sind. Eine Freistellung kann nur gewährt werden, wenn die/der Beschäftigte ansonsten trotz Ausschöpfung aller Möglichkeiten keine Betreuung sicherstellen kann. Nicht erforderlich ist aber, dass Personen über 60 Jahre um die Übernahme der Betreuung gebeten werden.
Beschäftigte werden gebeten, im Falle der Kinderbetreuung ihre/n Vorgesetzte/n zu informieren und nach Wiederaufnahme des Dienstes die Freistellung auf der Urlaubskarte zu beantragen verbunden mit einer dienstlichen Erklärung, dass und inwieweit eine Betreuungsnotwendigkeit bestanden hat.

Eine Freistellung muss nicht am Stück genommen, sondern kann auch für einzelne Tage in Anspruch genommen werden. Ausnahmsweise ist auch eine Freistellung für halbe Tage möglich.


Beschluss der Bundesregierung zur Akuthilfe für pflegende Angehörige

Etwa 2,5 Millionen Berufstätige pflegen Angehörige zu Hause. Um sie bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf während der Corona-Krise zu unterstützen, hat die Bundesregierung eine Akuthilfe für pflegende Angehörige beschlossen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.


Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen

Tele- oder Heimarbeit und subsidiär Freistellung vom Dienst werden auch gewährt, wenn dies zur Betreuung eines/einer pflegebedürftigen Angehörigen zwingend notwendig und die Betreuung nicht anderweitig möglich ist. Die Betreuungsnotwendigkeit muss konkret dargelegt werden. Das gilt vor allem, wenn die Angehörigen nicht zu Hause gepflegt werden. Beschäftigte werden gebeten, in diesem Falle ihre/n Vorgesetzte/n zu informieren und nach Wiederaufnahme des Dienstes die Freistellung auf der Urlaubskarte zu beantragen – verbunden mit einer dienstlichen Erklärung, dass und inwieweit eine Betreuungsnotwendigkeit bestanden hat.


Nachteilsausgleich für Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kind


Durch die Schließungen der Kindertagesstätten bzw. Schulen aufgrund der Corona-Pandemie und die damit verbundene zwangsweise Kinderbetreuung zu Hause sowie den gleichzeitigen Mehraufwand durch die Umstellung auf digitale Lehre haben zahlreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen in erheblichem Umfang Zeit für Forschung und wissenschaftliches Arbeiten verloren.

Durch diese Förderung unterstützt die UR junge Wissenschaftlerinnen bzw. Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kinderbetreuungspflichten gezielt die Finanzierung privat organisierter Kinderbetreuung. Die Maßnahme dient der schnellen Abmilderung entstandener Nachteile, indem sie ab sofort konkret bemessene Zeitkontingente für Forschung zur Verfügung stellt.

Zielgruppe / Antragsberechtigte sind Doktorandinnen, Postdoktorandinnen, Habilitandinnen, Privatdozentinnen und Professorinnen der UR mit befristeten Arbeits- oder Dienstverträgen zur Qualifikation oder Stipendien mit Kind(ern) bis zu 12 Jahren. Das Kind oder die Kinder müssen im Haushalt der Antragstellerin leben. Anträge können jederzeit gestellt werden.

Genaue Informationen finden Sie unter www.go.ur.de/coronaausgleichkinder


WissZeitVG: Höchstbefristungsdauer verlängert

Höchstbefristungsdauer für Qualifizierungen wird um weitere sechs Monate verlängert

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung verlängert durch Rechtsverordnung (WissBdVV) die Höchstbefristungsgrenzen für das wissenschaftliche und künstlerische Personal, das sich in seiner Qualifizierungsphase nach § 2 Abs. 1 des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) befindet, um weitere sechs Monate.

Der Bundesrat hat dem WissBdVV in seiner Sitzung am 18. September 2020 zugestimmt. Die Regelung tritt am 1. Oktober 2020 in Kraft.

Bereits im Mai 2020 war das WissZeitVG aus Anlass der COVID-19-Pandemie angepasst und die gesetzliche Höchstbefristungsgrenze für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Qualifizierungsphase verlängert worden. Der Befristungsrahmen für Beschäftigungsverhältnisse nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestehen, verlängert sich dadurch um sechs Monate. Zugleich war im WissZeitVG eine Ermächtigung für das BMBF vorgesehen, im Falle fortbestehender Auswirkungen der COVID-19-Pandemie die zulässige Befristungsdauer durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates um höchstens weitere sechs Monate zu verlängern.
Hiervon macht das BMBF angesichts der weiterhin bestehenden erheblichen Einschränkungen des Wissenschafts- und Hochschulbetriebs nunmehr Gebrauch. Diese Verlängerung um sechs Monate gilt auch für Beschäftigungsverhältnisse, die zwischen dem 1. Oktober 2020 und dem 31. März 2021 begründet werden.

→ zur WissZeitVG-Befristungsdauer-Verlängerungs-Verordnung - WissBdVV

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