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Pressemitteilungen

Willkommen an der Universität Regensburg

Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel begrüßt die Erstsemester 23/24


25. Oktober 2023

Am Montagabend begrüßte Präsident Prof. Dr. Udo Hebel im Audimax der Universität Regensburg die neuen Studierenden zum Wintersemester 2023/24. „Wir freuen uns, dass Sie sich für Ihr Studium für die Universität Regensburg entschieden haben. Es ist immer ein sehr schöner Moment, wenn sich so viele junge Menschen, bei so vielen Möglichkeiten für ein Studium in ganz Deutschland, für die Universität Regensburg entscheiden“, hieß der Präsident die rund 900 anwesenden Neu- und Ersteinschreiber*innen willkommen. 

Rund 900 Erstsemester haben am Montag den Weg zur Begrüßung in das Audimax der Universität Regensburg gefunden. © Julia Dragan/Universität Regensburg


Insgesamt konnte die UR zum Semesterbeginn des Wintersemesters 2023/24 (Stand 23.10.2023) 4199 Erst- und Neueinschreiber verzeichnen. Das sind 133 Neueinschreibungen mehr als zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr (4066, Stand 17.10.2022). Gleiches gilt für die zum Semesterbeginn eingeschriebenen 1. Hochschulsemester. Hier stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 148 auf 3155 an. Insgesamt sind für das Wintersemester 23/24 damit 20691 Studierende an der UR eingeschrieben. 
Einen großen Anteil an dieser positiven Entwicklung hat der Beginn des Lehrbetriebs der beiden Bachelorstudiengänge Informatik und Data Science an der Fakultät für Informatik und Data Science. Beide Studiengänge verbinden innovative Lehrkonzepte mit Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Cyber-Sicherheit und Bioinformatik. Die Resonanz auf die Bachelorstudiengänge an Bayerns jüngster Informatik-Fakultät ist groß: Aktuell haben sich 89 Studierende für Informatik und weitere 41 Studierende für Data Science eingeschrieben.

Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel bei der Begrüßung der Erstsemester. © Julia Dragan/Universität Regensburg


Für die aktuell 20691 Studierenden bietet die Universität Regensburg an zwölf Fakultäten mehr als 200 größere und kleinere Studiengänge an. „Sich in dieser Vielfalt zurecht zu finden, gehört sowohl zum Reiz als auch zur Herausforderung des Studienbeginns. Ich wünsche Ihnen allen daher viel Mut, Entdeckerfreude und Spaß bei allem, was Sie jetzt angehen“, so Prof. Hebel. Zudem legte er den Studienanfänger*innen das vielfältige außercurriculare Angebot der Universität Regensburg ans Herz. „Natürlich sind Sie jetzt dabei sich in Ihr Studium hineinzufinden, aber auch die verschiedenen Orchester, die diversen Theatergruppen oder die Sportangebote gehören zur Universität Regensburg dazu. Das Studium ist die Zeit, in der Sie sich Wissen und Kompetenzen aneignen, aber es ist aber auch eine wichtige Zeit, in der Sie neue Lebenserfahrungen machen und sich persönlich weiterentwickeln werden, daher gehen Sie auch zu den angebotenen Feiern. Auch die gehören dazu.“ Abschließend forderte Prof. Hebel die anwesenden Studierenden auf, sich aktiv an der Gestaltung der persönlichen Zukunft und der Gestaltung der Zukunft der Universität Regensburg zu beteiligen. Die Studierendenvertretung sei hierfür ein entscheidendes Gremium „Es ist Ihre Entscheidung überhaupt zu studieren, es ist Ihre Entscheidung, was Sie studieren, und es ist Ihre Entscheidung, wie Sie studieren. Das ist es, was Universität ausmacht. Machen Sie für sich das Beste draus.“ 

Im anschließenden Gespräch vertieften Prof. Dr. Nikolaus Korber, Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung, Madeleine Schneider, Vorsitzende des studentischen Konvents und Clemens Hochstädter, Vorsitzender des Fachschaftenrats und stellvertretender Vorsitzender des studentischen Konvents, das Thema des studentischen Engagements in der akademischen Selbstverwaltung. „Die Universität hat den Vorteil, dass wir das Recht der Selbstverwaltung haben, und daran sind alle Statusgruppen und damit wesentlich auch die Studierenden beteiligt“, erklärte Prof. Korber den Anwesenden. Studierende können sich in den studentischen Konvent und den Fakultätsrat wählen lassen oder können beispielsweise in den Berufungsausschüssen bei der Suche nach neuen Professor*innen mitarbeiten. „Ihre Stimme zählt in diesen Gremien genauso viel, wie die Stimme der Professor*innen. Das ist uns an der UR besonders wichtig.“ In anderen Gremien können Studierende über die Studienzuschüsse mitentscheiden. „Hier haben die Studierenden sogar ein paritätisches Stimmgewicht“, so der Vizepräsident. 

v.li.: Prof. Dr. Nikolaus Korber, Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung, Clemens Hochstädter, Vorsitzender des Fachschaftenrats und stellvertretender Vorsitzender des studentischen Konvents und Madeleine Schneider, Vorsitzende des studentischen Konvents. © Julia Dragan/Universität Regensburg


Madeleine Schneider und Clemens Hochstädter gaben im Anschluss einen Einblick in die praktischen Aufgaben und ihren persönlichen Werdegang in den verschiedenen Gremien. „Jeder von Euch hat jedes Jahr die Möglichkeit den studentischen Konvent, das Studierendenparlament, zu wählen und sich selbst wählen zu lassen“, wandte sich  Madeleine Schneider an die anwesenden Erstsemester. Clemens Hochstädter brach eine Lanze für die Fachschaften der Universität, die ihm persönlich zum Beginn seines Studiums sehr geholfen haben. „Egal welche Fragen ihr zum Studienleben habt, geht zu den Fachschaften, die kennen sich mit all diesen Fragen aus und helfen immer gerne weiter.“  

Prof.in Isabella von Treskow, Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst und Dr. Birgit Bockschweiger, Referentin für Antidiskriminierung und Diversity und Ansprechperson für Fälle sexueller Belästigung und sexualisierter Gewalt, stellten Ihre jeweiligen Anlaufstellen für die Studierenden vor. „Als Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst bin ich verantwortlich für die Realisierung der Geschlechtergerechtigkeit an der UR. Dies umfasst das Aufgabengebiet von der Einzelberatung bis hin zu den großen strategischen Programmen, beispielsweise bei der Besetzung von Ausschüssen, Gremien oder den Berufungsverfahren von Professoren und Professorinnen. Sie sind daher bei Bedarf alle herzlich eingeladen, sei es für eine Beratung oder wenn Sie eine gute Idee haben und etwas Beitragen wollen“, so Prof.in von Treskow. Als „direktere Ansprechpersonen“ nannte von Treskow die jeweiligen Fakultätsgleichstellungsbeauftragten für Frauen in Wissenschaft und Kunst.

v. li.: Dr. Birgit Bockschweiger, Referentin für Antidiskriminierung und Diversity und Ansprechperson für Fälle sexueller Belästigung und sexualisierter Gewalt und Prof.in Isabella von Treskow, Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst. © Julia Dragan/Universität Regensburg


Auch Dr. Birgit Bockschweiger stellte sich und ihren Aufgabenbereich vor. „Ich kümmere mich um alle Menschen, die aufgrund von Diversitätsmerkmalen Bedarfe haben. In der Antidiskriminierungsstelle bin ich zuständig für Menschen, die von der Diskriminierungsdimension ethnische und nationale Herkunft betroffen sind, die Dimension soziale Herkunft spielt eine große Rolle, ich behandle das Themenfeld Gender- und sexuelle Orientierung, Elternschaft, Lebensalter, Behinderung, chronische Krankheiten, Weltanschauung und Religion. Wir behandeln über alle Statusgruppen hinweg alle Merkmale, die diskriminierungskritisch sind.“ Als wichtiges Unterscheidungskriterium zu den fakultätsinternen Ansprechpersonen nannte Frau Dr. Bockschweiger ihre Unabhängigkeit von allen universitären Organisationseinheiten, wie beispielsweise den Fakultäten. „Dies kann sehr wichtig sein, wenn es zum Beispiel um Probleme geht, die mit der Leistungsbewertung zusammenhängen. In diesen Fällen bin ich Ihre Ansprechperson“, so Dr. Bockschweiger. Zudem ist sie die neutrale Ansprechperson für alle Fälle sexueller Belästigung und sexualisierter Gewalt. „In all diesen Themenfeldern bin ich für alle Statusgruppen und alle Geschlechter zuständig“, betonte Dr. Bockschweiger. Des Weiteren bietet sie Sensibilisierungsmaßnahmen und Workshops zu den Themen Gendersensibilisierung, Rassismussensibilisierung und Diversitysensibilisierung an, die in der Regel mit Leistungspunkten in das Studium eingebracht werden können. „Es ist nicht zu leugnen, dass Diversität eine Herausforderung für die Gesellschaft und damit auch für die Universität Regensburg ist, aber wir stellen uns dieser Herausforderung und ich bin mit der Antidiskriminierungsstelle ein Teil dieses Prozesses. Nehmt das gerne in Anspruch und kommt jederzeit auf uns zu.“

Prof. Dr. Andreas Roider, Beauftragter der Universitätsleitung für Nachhaltigkeit und Ann-Kathrin Roßner, Green Office. © Julia Dragan/Universität Regensburg


Abschließend stellten Prof. Dr. Andreas Roider, Beauftragter der Universitätsleitung für Nachhaltigkeit und Ann-Kathrin Roßner, Green Office, den Studierenden dann das Nachhaltigkeitsbüro der Universität sowie verschiedene Wege der Teilhabe der Studierenden vor. Das Green Office unterstützt Studierende und Mitarbeiter*innen der Universität als Nachhaltigkeitsbüro dabei, das Thema Nachhaltigkeit in verschiedenen Dimensionen, sowohl ökologisch und ökonomisch, als auch sozial zu beleuchten und die nachhaltige Entwicklung ganzheitlich anzugehen. Dabei dient es als Schnitt- und Koordinationsstelle für alle Nachhaltigkeitsbestrebungen. Seit April diesen Jahres ist zudem Prof. Dr. Andreas Roider der Beauftragte der Universitätsleitung für Nachhaltigkeit. Mit der Einrichtung dieser Stelle erhöht die Universitätsleitung den Stellenwert des Themas Nachhaltigkeit und fördert den Aufbau zusätzlicher Strukturen in diesem Bereich. So soll Nachhaltigkeit in allen Bereichen der Universität an Bedeutung gewinnen, besonders auch im Bereich der „Governance“, also der Organisation der Universität. „Noch in diesem Semester verabschiedet die Universität ihre Nachhaltigkeitsstrategie“, kündigt Prof. Roider diesbezüglich an. Für den Bereich der Lehre erklärt er, dass man einerseits an einer besseren Sichtbarkeit des bereits bestehenden Angebots und andererseits an einer Erhöhung der Anzahl der Lehrveranstaltungen zu Nachhaltigkeitsthemen arbeite. Aktuell sei man beispielsweise dabei einen für alle Studienrichtungen offenen „Zertifikatsstudiengang Nachhaltigkeit“ einzurichten. Dies werde künftig jedem Studierenden den Erwerb dieser Zusatzqualifikation ermöglichen. 

„ReLoco Crew“, das Streetdance-Ensemble des Hochschulsports der UR. © Julia Dragan/Universität Regensburg


Zwischen den jeweiligen Gesprächsrunden stellte sich die Universität Regensburg ihren neuen Studierenden mittels kurzer Filme vor, die den Erstsemestern bildlich die wichtigsten Einrichtungen, Orte und Servicestellen an der UR, sowie die Stadt Regensburg und ihr Umfeld näherbrachten. Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Tanzeinlage der „ReLoco Crew“, einem Streetdance-Ensemble des Hochschulsports. 


Wichtige Ansprechpartner:
Antidiskriminierungsstelle: https://www.uni-regensburg.de/diversity/antidiskriminierungsstelle/index.html

Die Beauftragten für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst und Koordinationsstelle: www.uni-regensburg.de/chancengleichheit/frauenbeauftragte/index.html#content_toggle_1

Green Office: www.uni-regensburg.de/universitaet/nachhaltigkeit/startseite/index.html

Studentischer Sprecher*innenrat: www.uni-regensburg.de/universitaet/sprecherrat/aktuelles/index.html

Studentischer Konvent: www.uni-regensburg.de/universitaet/studentischer-konvent-1/index.html


Informationen/Kontakt

Abteilung Kommunikation und Marketing
Universität Regensburg
Tel.: +49 (0)941 943-5566
E-Mail: presse@ur.de
 

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