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Einzelpublikationen


Vera Beyer

Sehen im Vergleich. Transformationen von Blicken in der persischen und westeuropäischen Buchmalerei

Berlin: Reimer Verlag, 2020

Vera Beyer vergleicht Transformationen von Blicken und Blickdispositiven in der persischen und westeuropäischen Buchmalerei vom 13. bis 16. Jahrhundert. Wie werden begehrliche Blicke legitimiert? Was sind die Bedingungen der Gottesschau? Wann ist Bildbetrachtung Götzenanbetung? Befragt werden Topoi, die in beiden Bildkulturen kursieren: Blicke auf die Schönheit des alttestamentlichen Joseph, den Vorhang vor dem Thron Gottes, das Portrait Alexanders des Großen, träumende Autoren und ungläubige Götzenanbeter.

Die Transformationen dieser Topoi konterkarieren Universalisierungen ebenso wie Essentialisierungen, etwa eines bilderfeindlichen Islams gegenüber einem bilderfreundlichen Christentum. In der Verbindung von transkultureller Kunstgeschichte und Bildwissenschaft erprobt das Buch so eine transkulturelle Blickkritik.


Francis Berrar und Christoph Wagner (Hrsg.)

Johannes Kühn: ...und schwebe ab in eine ganz andre Welt. Gedichte & Zeichnungen

München: Hirmer Verlag, 2020

Seine Lyrik besticht. Wortkombinationen, die eigen und doch so elementar verständlich scheinen: Johannes Kühn (*1934) zählt zu den führenden, lebenden Dichtern unserer Zeit, der seine Schriftkunst aus einer ungebrochenen Schrittlust im Überlandgehen schöpft. Der bibliophile Band vereint Gedichte der letzten beiden Jahrzehnte mit Kühns vielfach noch unbekanntem zeichnerischen Werk.

Schon lange wusste man, dass Johannes Kühn, der als Ausnahmedichter mittlerweile seinen Platz in der deutschen Literaturgeschichte gefunden hat und von Jean-Pierre Lefebvre in die prominente Bibliothèque de la Pléiade aufgenommen wurde, über viele Jahre hinweg auch gezeichnet hat. Doch blieb Kühns bildkünstlerisches Werk, das vor allem in der Zeit seines dichterischen Verstummtseins zwischen 1984 und 1992 entstand, einer breiteren Öffentlichkeit bislang unbekannt. Diese in mancherlei Hinsicht fragilen Werke, die seinen Gedichten in keiner Weise nachstehen, werden in Kürze ihren Platz neben dem dichterischen Werk im Deutschen Literaturarchiv Marbach finden. Aus dem Fundus von rund 3000 Zeichnungen, die in einem von Prof. Dr. Christoph Wagner initiierten Projekt am Institut für Kunstgeschichte der Universität Regensburg gesichtet, digitalisiert und erschlossen wurden,  werden in der vorliegenden Publikation 120 Zeichnungen und zudem 26 bislang unveröffentlichte Gedichte vorgestellt, getragen von der Überzeugung, dass der Zeichner Johannes Kühn gegenüber dem Dichter nicht verborgen bleiben sollte. Die vorliegende Publikation erschließt die literarisch-künstlerische Doppelbegabung Kühns und führt uns in einen Bildkosmos, der in seiner Entschiedenheit und Kraft überrascht und überwältigt. Francis Berrar und Christoph Wagner haben den lyrischen Werken die bildkünstlerischen gegenübergestellt, um bislang unbekannte Reibungsflächen zwischen Wort und Bild zu erkunden.

Aus unterschiedlichen Blickwinkeln führen die Autorinnen und Autoren in diesen künstlerischen und dichterischen Kosmos ein: Francis Berrar (Freischaffender Künstler), Barbara Muhr M.A. (Institut für Kunstgeschichte, Universität Regensburg), Prof. Dr. Benno Rech und Irmgard Rech, Prof. Dr. Jan Röhnert (Institut für Germanistik, TU Braunschweig), Prof. Dr.  Bernd Scherer (Haus der Kulturen der Welt, Berlin) und Prof. Dr.  Christoph Wagner (Lehrstuhl für Kunstgeschichte, Universität Regensburg).

Die Publikation wurde von folgenden Institutionen großzügig finanziell unterstützt:
Saarland-Sporttoto GmbH
Saarländisches Ministerium für Bildung und Kultur
Stiftung des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes e. V.
Gemeinde Tholey
Frisch-Stiftung


Dirk Steuernagel und Julian Jachmann (Hrsg.)

Irrfahrt ins Wissen? Expedition und Tourismus - Künstlerreise und Grand Tour

REIHE REGENSBURGBER KLASSIKSTUDIEN BAND 4 Regensburg: Schnell & Steiner Verlag, 2019

Die in diesem Band versammelten Beiträge entstanden überwiegend im Rahmen einer Ringvorlesung des Zentrums für Klassikstudien an der Universität Regensburg. Auf der Schnittstelle von historischen, philologischen, archäologischen, kunst- und kulturwissenschaftlichen Fächern stand die Frage im Vordergrund, wie Praxis und Theorie des Reisens mit Wissenschaft und Literatur in Dialog treten können.

Ein Gelehrter, der in seiner eigenen Utopie Schiffbruch erleidet – ein Dichter auf der Flucht nach Italien – ein Botaniker, der auf Reisen in finsterer Nacht Pflanzen zusammenrafft. Ebenso vielfältig wie Art und Motivation, Erfolg und Misserfolg des Reisens sind die damit verbundenen Formen einer Generierung, Ordnung, Kommunikation oder Bestätigung von Wissen. Die in diesem Band versammelten Beiträge entstanden überwiegend im Rahmen einer interdisziplinär angelegten Ringvorlesung des Zentrums für Klassikstudien an der Universität Regensburg im Wintersemester 2017/18. Auf der Schnittstelle von historischen, philologischen, archäologischen, kunst- und kulturwissenschaftlichen Fächern stand die Frage im Vordergrund, wie Praxis und Theorie des Reisens mit Wissenschaft und Literatur in Dialog treten können.


Christoph Wagner und Nina Zimmer (Hrsg.)

Johannes Itten. Kunst als Leben. Bauhausutopien und Dokumente der Wirklichkeit

München: Hirmer Verlag, 2019

Der bedeutende Künstler und Bauhaus­-Lehrer Johannes Itten verfolgte zeitlebens die Idee, Kunst und Leben miteinander zu verbinden. Durch Einblicke in Ittens kunstvolle Tagebücher ermöglicht die reich bebilderte Publikation eine neue Sicht auf zentrale Leitmotive in Ittens Leben und Schaffen und offenbart unbekannte Facetten dieses vielseitigen Künstlers.

Johannes Ittens Tage- und Skizzenbücher legen ein faszinierendes Zeugnis ab über die künstlerischen, intellektuellen und weltanschaulichen Überlegungen eines der progressivsten Künstler, Pädagogen und Farbtheoretiker des 20. Jahrhunderts. In einer Zusammenschau mit wichtigen Schlüsselwerken aus den Schaffensjahren von 1912 bis 1938 gelingt es den Autoren dieser Publikation, die vielschichtigen Durchdringungen von künstlerischer Arbeit und Lebenserfahrungen aufzuzeigen und damit eine Neubewertung von Ittens ganzheitlicher Weltsicht vorzunehmen.

Pressestimmen:
"Im Katalog kommen die esoterischen Einflüsse, denen er sich leidenschaftlich aussetzte, zur Sprache.", Der Spiegel


2019 Stenner
Christiane Heuwinkel und Christoph Wagner

Hermann Stenner

REIHE JUNGE KUNST BAND 32 München: Klinkhardt & Biermann Verlag, 2019

Der Maler Hermann Stenner (1891–1914) gehört zu den herausragenden Talenten des 20. Jahrhunderts. Beeindruckend ist seine rasante künstlerische Entwicklung und eigenständige Bildsprache, zu der er in nur fünf Studien- und Schaffensjahren fand. Das erstaunlich umfangreiche Werk des im Ersten Weltkrieg früh gefallenen Künstlers gilt es heute neu zu entdecken.


2019 Cinemas
Christoph Wagner (Hrsg.)

Cinemas. From Babylon Berlin to La Rampa Havana

München: Hirmer Verlag, 2019 (deutsch/englisch)

In der DDR hießen sie verheißungsvoll Fortschritt-Lichtspiele oder Filmtheater Kosmos, in Kuba Riviera, Acapulco oder Florida – die Kinos, in denen Illusionen verkauft wurden. Auf Kuba erlebten die Filmtheater in den 1950er-Jahren unter amerikanischem Einfluss einen Boom. Margarete Freudenstadt dokumentiert mit ihrer Kamera, was heute von diesem Glanz geblieben ist, und nutzte Anfang der 1990er-Jahre die Chance, das Ost-Kino mitsamt seiner Architektur und Ästhetik festzuhalten, bevor es den modernen Multiplexen weichen musste. Der Band versammelt die beiden Fotoserien und zeigt, dass diesen teils verlassenen Orten trotzdem weiterhin die Magie des Kinos innewohnt.

Fotografien von Margarete Freudenstadt und Beiträge von Gerald Dagit, Peter Krieger, Barbara Muhr, Michael M. Thoss und Christoph Wagner.


2018 Itten
Christoph Wagner

JOHANNES ITTEN

REIHE JUNGE KUNST BAND 28 München: Klinkhardt & Biermann Verlag, 2019

Als 1919 in Weimar das Staatliche Bauhaus eröffnete, wurde der Schweizer Maler und Kunsttheoretiker Johannes Itten (1888–1967) als einer der ersten Meister von Walter Gropius berufen. Itten prägte mit seinem Vorkurs maßgeblich die gestalterische Ausbildung am Bauhaus, bis heute setzen seine Erkenntnisse in der Farbenlehre Maßstäbe in der Kunstpädagogik und im Designbereich.


2018 Itten Eng
Christoph Wagner

JOHANNES ITTEN

München: Hirmer Publishers, 2019

WHEN THE STAATLICHES BAUHAUS opened in Weimar in , the Swiss painter and art theoretician Johannes Itten was one of the first masters to be appointed by Walter Gropius. With his preparatory course, Itten fundamentally shaped creative education at the Bauhaus. His insights into the theory of colours still set standards in art education and design. The acknowledged Itten expert Christoph Wagner introduces this highly cerebral artist and his work, which reflects Itten’s fascinating stylistic breadth.


2018 Itten Band1
Christoph Wagner

Johannes Itten. Werkverzeichnis, Band I. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen. 1907–1938

München: Hirmer Verlag, 2018

Der Schweizer Künstler Johannes Itten (1888–1967) war nicht nur ein wegweisender Kunsttheoretiker und prominenter Meister am Bauhaus, sondern er hinterließ auch ein umfangreiches und bis heute lediglich in Ausschnitten bekanntes, vielfältiges Werk. Die gesamte Bandbreite seines künstlerischen Œuvres wird in dem opulent bebilderten Werkverzeichnis umfassend erschlossen und gewürdigt.Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Textilien und Möbel – Johannes Itten war ein außergewöhnlich vielseitiger Künstler, der während seiner sechs Jahrzehnte dauernden Schaffenszeit auch eine der bedeutendsten Farbenlehren des 20. Jahrhunderts hervorbrachte. Sein künstlerisches Werk wird erstmals wissenschaftlich auf der Basis von 120 000 biografischen Dokumenten und Quellen erschlossen und gegenüber dem Werkverzeichnis von 1972 um mehr als 1000 Werke aus allen Schaffensperioden erweitert. Das dreibändige Werkverzeichnis gibt mit aktuellster Provenienzforschung, Ausstellungs- und Literaturverzeichnis erstmals einen vollständigen Überblick über den künstlerischen Kosmos von Johannes Itten.


2018 Itten Band1 Eng
Christoph Wagner

Johannes Itten. Catalogue raisonné Vol. I. Paintings, Watercolors, Drawings. 1907-1938

München: Hirmer Publishers, 2018

The Swiss artist Johannes Itten (1888–1967) was not only a pioneering art theorist and a prominent teacher at the Bauhaus, but he also left an extensive and wideranging oeuvre which is only known in part today. The lavishly illustrated catalogue raisonné covers comprehensively and presents an appropriate appreciation of the entire range of his artistic oeuvre.Paintings, graphic works, sculptures, textiles and furniture – Johannes Itten was an unusually versatile artist who during the six decades of his creative career also produced one of the most important works on the theory of colours in the twentieth century. His artistic work is examined here for the first time scientifically on the basis of 120,000 biographical documents and sources and is being expanded in comparison with the catalogue raisonné of 1972 by more than 1,000 works from all creative periods.The three-volume catalogue raisonné includes the latest provenance research, an index of exhibitions and literature and provides for the first time a complete overview of the artistic cosmos of Johannes Itten.


Purrmann U1 U4 Proof Neu
Felix Billeter, Christoph Wagner (Hrsg.)

Neue Wege zu Hans Purrmann

Berlin: Gebrüder Mann Verlag, 2016

Der Maler Hans Purrmann arbeitete in den wichtigen Kunstmetropolen München, Berlin und Paris, später in Rom, Florenz und der italienischen Schweiz. So entwickelte er sich zu einem Künstler von europäischem Format. Die Ortswechsel waren für Purrmanns künstlerische Praxis bedeutsam und ließen ihn zugleich zum Akteur in verschiedenartigen Kultur- und Künstlerkreisen werden. Die Publikation gibt einen umfassenden, von zahlreichen Quellen gespeisten Überblick über alle Schaffensphasen des Künstlers.

Mit Beiträgen von Karin Althaus, Felix Billeter, Nils Büttner, Ina Ewers-Schultz, Kirsten Fitzke, Eva Fritz, Walter Grasskamp, Katharina Hadding, Anja Heuß, Oliver Jehle, Julie Kennedy, Lisa Kern, Rudolf Koella, Peter Kropmanns, Philipp Kuhn, Maria Leitmeyer und Adolf Leisen, Miriam-Esther Owesle, Karen Purrmann, Carla Schulz-Hoffmann, Barbara Stark, Ute Strimmer, Christoph Wagner und Anne Wiegand.

Pressestimmen:
"Der lange Spaziergang durch das Purrmannsche Werk jedenfalls, den das Buch anbietet, verliert an keiner Stelle seine Spannung.", Gottfried Knapp, Süddeutsche Zeitung

"...ein sehr anschauliches, wissenschaftlich fundiertes, aber keineswegs trockenes Lese- und Bilderbuch, das den Maler mit neuen Facetten zeigt. Und das hat Hans Purrmann mehr als verdient.", Martina Conrad, SWR 2

"Dieser umfangreiche Sammelband ermöglicht 50 Jahre nach dem Tod Purrmanns neue Perspektiven auf den Künstler. (...) Der Band liefert viele spannende Zusammenhänge und verbindet auf anregende Weise verschiedene Zugänge zu Hans Purrmann. Obwohl es sich um wissenschaftliche Texte handelt, sind diese nicht trocken, sondern sehr anschaulich geschrieben. (...) Ein anregender und wichtiger Sammelband zu einem bedeutenden, aber leider etwas in Vergessenheit geratenen Künstler." Yvonne de Andrés


2014 Skulptur Pur
Ulrike Lorenz, Stefanie Patruno, Christoph Wagner (Hrsg.)

SKULPTUR PUR

Heidelberg: Kehrer Verlag, 2014

Wie werden Skulpturen wahrgenommen? Wie verändern sie Räume? Über diese und weitere Fragen ist während des interdisziplinären Symposiums Skulptur pur im Rahmen der Ausstellung Nur Skulptur! in der Kunsthalle Mannheim diskutiert worden. Veranstaltet von der Kunsthalle Mannheim, gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Universität Regensburg und dem Themenverbund Sehen und Verstehen wurde am Beispiel von Werken aus der Sammlung des Museums über aktuelle Forschungen zu Plastik und Skulptur aus dem Blickwinkel der Kunstgeschichte, Medien- und Bildwissenschaft sowie Psychologie diskutiert. Die gesammelten wissenschaftlichen Beiträge der Tagung eröffnen neue Perspektiven und Erkenntnisse im Hinblick auf die Präsentation, Wahrnehmung und Vermittlung von Werken der Bildhauerkunst.

Mit Beiträgen von Thierry Dufrêne, Mark William Greenlee, Arie Hartog, Petra Jansen, Ulrike Lorenz, Johannes Myssok, Stefanie Patruno, Peter Schneemann, Christoph Wagner, Monika Wagner, Christian Wolff und Christoph Zuschlag.


2012 Itten - Klee
Christoph Wagner, Monika Schäfer, Matthias Frehner, Gereon Sievernich (Hrsg.)

Itten - Klee. Kosmos Farbe

Regensburg: Schnell & Steiner Verlag, 2012

Erstmals kann gezeigt werden, dass nicht nur Klee Itten, sondern auch Itten Klee inspirierte und dass beide aus gemeinsamen Quellen schöpften. Zu den großen Ausstellungen im Kunstmuseum Bern und im Martin-Gropius-Bau Berlin erscheint eine umfangreiche – von Prof. Dr. Christoph Wagner betreute – wissenschaftliche Publikation, der die künstlerischen Konzepte zur Farbe erschließt, kunsthistorisch einordnet und neue Quellenfunde aus den kunsttheoretischen Tagebüchern beider Künstler dokumentiert. Es ist die erste große vergleichende Gesamtdarstellung zur künstlerischen Auseinandersetzung von Johannes Itten und Paul Klee mit dem Thema der Farbe.

Mit Beiträgen von Michael Baumgartner, Lorenz Dittmann, Matthias Frehner, Oliver Jehle, Robin Rehm, Ulrich Röthke, Monika Schäfer, Gereon Sievernich, Georg W. Stahl und Christoph Wagner.


2018-05-29blick In Die Wissenschaft
Thomas Strothotte, Christoph Wagner (Hrsg.)

Verstehen und Sehen (Blick in die Wissenschaft 25/12)

Regensburg: Universitätsverlag Regensburg, 2012

Ausgehend vom Bildbegriff der Moderne und der Naturforschung seit 1800 nimmt die Bildwissenschaft verschiedene Versuchsanordnungen in den Blick, die herausragende Schauplätze für die Entstehung moderner Wissenschaften sind: vom Menschenversuch bis zu den Lebenswissenschaften, von physiologischen Experimenten bis zur epistemischen Erprobung einer neuen Empirie. So lassen sich verschiedene – wissenschafts-, medien- und kulturhistorische – Perspektiven auf die Experimentalkultur gewinnen. Dabei werden Bilder als Teil einer Kulturtechnik thematisiert, wobei mit dem Begriff Kulturtechnik sowohl die apparative Technik im engeren Sinne, als auch die nicht-apparativen Verfahren und Methoden der Arbeit am Bild, der Bilderstellung und -interpretation angesprochen werden.

Sehen und Verstehen ist ein seit dem Jahre 2008 an der Universität Regensburg bestehender bildwissenschaftlicher Verbund aus geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächern der drei philosophischen Fakultäten. Dieses Bündnis wird ergänzt um die Forschergruppe Regulation und Pathologie von homöostatischen Prozessen der visuellen Funktion der Fakultät für Biologie und vorklinische Medizin sowie der Fakultät für Medizin und den bildtheologisch ausgerichteten Wissenschaftlern der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Regensburg und dem Institut für Wissensmedien in Tübingen (iwm).

Mit Beiträgen von Jürgen Daiber, Birgit Eiglsperger, Mark W. Greenlee, Hans Gruber, Daniel Hartenstein, Udo J. Hebel, Petra Jansen, Oliver Jehle, Eva-Maria Konrad, Christian Kunze, Bernhard Löffler, Thomas Petraschka, Hans Rott, Olaf Strauß, Ernst R. Tamm, Christoph Wagner, Christiana Werner und Christian Wolff.


2011 Br _cke Und Exotismus
Ralph Melcher, Christoph Wagner (Hrsg.)

Die "Brücke" und der Exotismus: Bilder des Anderen

Berlin: Gebrüder Mann Verlag, 2011

12 Autorinnen und Autoren beleuchten die kunsthistorischen und kulturhistorischen Aspekte der Südseefaszination der Brücke-Maler. Sie diskutieren auf der Basis neuer Quellen, unter welchen weltanschaulichen Vorzeichen sich die Maler der Südsee zugewandt haben. Kritisch analysiert werden die Konstruktionen, die in den künstlerischen Utopien des Exotischen zu beobachten sind. Zugleich wird in den Beiträgen auch deutlich, wie die Künstler die Fiktion des Exotischen in ihrer Malerei anschaulich umgesetzt haben.

Mit Beiträgen von Volkmar Billig, Lorenz Dittmann, Sandra Duhem, Kathrin
Elvers-Švamberk, Gabriele Genge, Meike Hoffmann, Oliver Jehle, Ralph Melcher, Barbara Nierhoff, Caroline von Saint-George, Aya Soika und Christoph Wagner.


2011 Pictorial Cultures
Udo J. Hebel, Christoph Wagner (Hrsg.)

Pictorial Cultures and Political Iconographies: Approaches, Perspectives, Case Studies from Europe and America

Berlin: De Gruyter Verlag, 2011

The pictorial turn in the humanities and social sciences has emphasized the political power of images and the extent to which historical, political, social, and cultural processes and practices are shaped visually. The volume gathers original articles by visual culture studies experts in the fields of Art History, American Studies, History, and Political Science from Europe and the United States. The collection explores the political function and cultural impact of images and how political iconographies interpret norms of actions, support ideological formations, and enhance moral concepts. Visual rhetorics are understood as active players in the construction and contestation of the political realm and public space. Individual essays address concepts and theories for a politics of art and perception, investigate national(ist) forms of political representation on both sides of the Atlantic, and interpret the iconographic repertoires of specific cultures and political systems from the eighteenth century to the immediate present.

With Contributions by Klaus von Beyme, Astrid Böger, Wolfgang Brückle, Claudia Bruns, Volker Depkat, Gottfried Gabriel, Ingrid Gessner, Mick Gidley, Udo J. Hebel, Ulrich Heinen, Oliver Jehle, Liam Kennedy, Bettina Mielke, Christian Wolff, Miles Orvell, Wolfram Pyta, Eric Sandeen, Kerstin Schmidt, Peter J. Schneemann, Pablo Schneider, Klara-Stephanie Szlezák, Mark Thistlethwaite and Christoph Wagner.


2010 Kunst Auf Dem Campus
Christoph Wagner (Hrsg.)

Kunst auf dem Campus

Regensburg: Universitätsverlag Regensburg, 2010

19 Autorinnen und Autoren untersuchen in 47 monografischen Beiträgen über 120 Kunstwerke aus den letzten vier Jahrzehnten im öffentlichen Raum der Universität Regensburg. Darunter befinden sich künstlerische Arbeiten von Horst Antes, HAP Grieshaber, Johannes Itten, Fritz Koenig, Florian Lechner, Adolf Luther, Robert Schad oder Wilhelm Uhlig. In kurzen Essays und Fotografien von Walter Ziegler entsteht so ein exemplarisches Bild der Hauptströmungen der Nachkriegs- und Gegenwartskunst und eine Problemgeschichte der Kunst im öffentlichen Raum.

Mit Beiträgen von Sabrina Beiderbeck, Eva Buchberger, Maria Bücklein, Hans-Christoph Dittscheid, Birgit Eiglsperger, Thomas Hartmann, Oliver Jehle, Julia Jonk, Johanna Kreis, Klemens Martin, Eva Müller, Wolfgang Neiser, Barbara Oettl, Elisabeth Otto, Heidi-Marie Rester, Laura Ritter, Ines Rödl, Peter Schmitt und Christoph Wagner.


2018-05-29furtmeyr
Christoph Wagner, Klemens Unger (Hrsg.)

Furtmeyr - Meisterwerke der Buchmalerei und die Regensburger Kunst der Spätgotik und Renaissance

Regensburg: Schnell & Steiner Verlag, 2010

Berthold Furtmeyr, 1470–1501 in Regensburg nachweisbar, zählt zu den bedeutendsten Buchmalern seiner Zeit. Mit ihm verbindet sich in Regensburg vor Albrecht Altdorfer der Aufbruch in die Epoche der Renaissance. Erstmals wird sein kostbares, bislang wenig bekanntes Werk umfassend erschlossen, im Kontext seiner Zeit dargestellt und aufwendig präsentiert. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse verbinden sich mit der Bewunderung für die schöpferische Kraft der Furtmeyrschen Bildwelt. Die Publikation ist die erste große Gesamtdarstellung Berthold Furtmeyrs und seines Werkes in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.

Die Publikation begleitet eine Ausstellung mit über 200 Exponaten internationaler und nationaler Leihgeber sowie aus den Beständen Regensburger Museen und Bibliotheken. In jedem Bildmoment wird sein herausragendes Gespür für lebenssatte Darstellungen religiöser und profaner Themen deutlich. Deren Erzählcharakter wird prägend für die Tafelmalerei Regensburgs.

Mit Beiträgen von Nils Büttner, Harald Buchinger, Magdalena Bushart, Lorenz Dittmann, Christoph Dohmen, Günther Hägele, Béatrice Hernad, Achim Hubel, Oliver Jehle, Eberhard König, Bernhard Lübbers, Bernd Monhaupt, Thomas Noll, Wolfgang Neiser, Pia Rudolph, Daniel Spanke, Christoph Wagner, Heinrich Wanderwitz, Harald Wolter von dem Knesebeck und Karin Zimmermann.


  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften

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Institut für Kunstgeschichte
Universitätsstraße 31
93053 Regensburg

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