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Prof. Dr. Jürgen Daiber

Sprechstunde in der Vorlesungszeit:
Mi, 13-14 Uhr
und nach Vereinbarung per E-Mail

Sprechstunden in der vorlesungsfreien Zeit:
Mi, 12.2.   /   Di, 3.3.   /   Mi, 25.3.   /   Mi, 15.4.   jeweils 14 Uhr


Vita

Geboren 1961 in Sinsheim. Dort Abitur 1980. Aufnahme eines Lehramtstudiums an der PH Heidelberg, dort Staatsexamen 1986; ab 1987 Studium der Germanistik und Linguistischen Datenverarbeitung in Heidelberg, Mannheim und Trier; Magister Artium 1992; ab 1992 Promotions-Stipendium des Landes Rheinland Pfalz, Promotion 1994; Mai 1995 bis 2001: Tätigkeit als Wissenschaftlicher Assistent für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Trier; ab WS 2001/02 bis SoSe 2003: Vertretung einer C 4-Professur in der NdL, Trier; ab WS 2003/04: Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg

Promotion: 1994

Habilitation: 2001


Publikationen

Monographien

  • Franz Kafka und der Lärm. Klanglandschaften der frühen Moderne. Münster 2015.

  • "Der Mittagsdämon": Zur literarischen Phänomenologie der Krise der Lebensmitte. Paderborn 2006.

  • "Experimentalphysik des Geistes“ - Novalis und das romantische Experiment. Göttingen 2001.

  • "Poetisierte Naturwissenschaft"; - Zur Rezeption naturwissenschaftlicher Theorien im Werk von Botho Strauß. Frankfurt a. Main 1996.

Editionen

  • "Du sollst nicht lärmen!" Gesammelte Proteste von Seneca bis Gernhardt. Stuttgart 2014 (Mitherausgeber: Rainer Barbey)

  • Fiktion, Wahrheit, Interpretation. Philologische und philosophische Perspektiven. Münster 2013. (Mitherausgeber: Eva-Maria Konrad / Thomas Petraschka / Hans Rott)

  • Understanding Fiction. Knowledge and Meaning in Literature. Münster 2012.
    (Mitherausgeber: Eva-Maria Konrad / Thomas Petraschka / Hans Rott)

  • „Das Ungenügen an der Normalität“ – Literatur als Gegenwelt. Symposion anlässlich des 65. Geburtstags von Lothar Pikulik. Paderborn 2002. (Mitherausgeber: Georg Guntermann / Gerhard Schaub)

  • Aurora : Jahrbuch der Eichendorff-Gesellschaft für die Klassisch-Romantische Zeit. (Mitherausgeber: Ursula Regener/Gunnar Och)

  • Naturwissen und Poesie in der Romantik. Aurora Sonderband 64. Tübingen 2004.

  • Regensburger Beiträge zur deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft (Mitherausgeber: Ursula Regener / Achim Geisenhanslüke). Bielefeld 2007.

Aufsätze

  • Ernst Jünger: Kriegstagebücher - "In Stahlgewittern". In: romanische studien, Beihefte 9: Ästhetiken des Schreckens. Der erste Weltkrieg in Literatur und Film. Hg. von Jochen Mecke und Marina Ortrud Hertrampf. München 2019, S. 161-188.

  • Therapeutisches Scheitern. Freud, das Kokain und die Literatur. In: Hofmannsthal Jahrbuch zur Europäischen Moderne 26/2018. Im Auftrag der Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft hg. von Maximilian Bergengruen, Alexander Honold, Gerhard Neumann (†), Ursula Renner, Günter Schnitzler, Gotthart Wunberg. Freiburg 2018, S. 261-307.

  • Der Dämon des Mittags. Zu einer kulturellen Krisenmetapher. In: Wind und Wetter. Kultur - Wissen - Ästhetik. Hg. von Georg Braungart und Urs Büttner. Paderborn 2018, S. 185-199.

  • Schreiben als Immunaktivität - das Paradigma des expressiven Schreibens am Beispiel von Wolfgang Herrndorfs "Arbeit und Struktur". In: Sich selbst erzählen. Autobiographie - Autofiktion - Autorschaft. Hg. von Christoph Jürgensen in Zusammenarbeit mit Sonja Arnold, Stephanie Catanie, Martina Wagner-Egelhaaf, Anita Gröger und Klaus Schenk. Kiel 2017, S. 61-77.

  • Lärmhölle und verweigertes Trauma. Zu Rolle und Funktion der Klangwelten in Ernst Jüngers "Kriegstagebüchern" und "In Stahlgewittern". In: Scienta Poetica. Jahrbuch für Geschichte der Literatur und der Wissenschaften. Band 19/2015, S. 63-87.

  • Fiktionalität verstehen. Wissen und Bedeutung in der Literatur. In: Blick in die Wissenschaft. Forschungsmagazin der Universität Regensburg 25 (2012), S. 45-47. (Mitautoren: Daniel Hartenstein, Eva-Maria Konrad, Thomas Petraschka, Hans Rott, Christina Werner)

  • Otfried Preußlers Krabat - Zu einer "kindgerechten" Ästhetik des Bösen. In: Klassiker der internationalen Jugendliteratur. Hg. von Anita Schilcher. Regensburg 2012, S.161-185.

  • "[A]lle diese Abscheulichkeiten, und nichts zu sehen, als rundum den Himmel" - Narrative Konstruktionen des urbanen Raumes in Heinrich von Kleists Briefen aus Paris. In: Aurora. Jahrbuch der Eichendorff-Gesellschaft 70/71 (2010/11), S. 113-126.

  • Der Dämon des Mittags. In: Atmosphären. Wetter und Klima: Kultur - Wissen - Ästhetik. Interdisziplinäres Symposion Tübingen 2009.

  • "Schlimm, dass bei uns nur die Wahl zwischen Ehe und Einsamkeit ist". Romantische Konzepte der Paarbeziehung am Beispiel von Friedrich Schlegels Lucinde. In: Familie und Identität in der deutschen Literatur. Hg. von Thomas Martinec / Claudia Nitschke. Frankfurt am Main 2009, S. 79-91.

  • "Missverständnisse der Selbstbeobachtung". Zum Problem der Letztbegründung in den Tagebüchern Franz Kafkas. In: Ignoranz. Nichtwissen, Vergessen und Missverstehen in Prozessen kultureller Transformationen Bielefeld 2008, S. 35-61.

  • "Täuschende Ordnungen des Wissens". Kleist und die Naturwissenschaften. In: Kleist oder die Ordnung der Welt. Hg. vom Kleist-Museum Frankfurt (Oder). Verlag Theater der Zeit (Recherchen 57), 2008, S. 77-87.

  • "Ließ ich mich als schwarzer Ritter mahlen [...]". Zur Geschlechterdarstellung bei Eichendorff. In: Eichendorff wiederfinden. Hg. von Anne Bohnenkamp und Ursula Regener. Frankfurt am Main 2007, S. 32-52.

  • Wissenspoetologie: Experimente am eigenen Körper. Heinrich von Kleist und die Experimen­talkulturen der Romantik. In: Blick in die Wissenschaft. Forschungsmagazin der Universität Regensburg 18 (2006), S. 48-55.

  • Experimenting with your own body - A romantic self-experiment. In: Introspective Self-Rapports. Shaping ethical and aesthetic concepts. Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte 2006 (erscheint bei Wallstein Ende 2006).

  • "Im dunkeln Orakel der körperlichen Schöpfung verkündigt" - Die Anthropologie des jungen Schillers. In: Schiller neu denken. Hg. von Peter Philipp Riedl. Regensburg 2006, S. 51-69.

  • "Nichts Drittes [...] in der Natur?"; Heinrich von Kleists Dichtung im Spiegel romantischer Selbstexperimentation. In: Kleist-Jahrbuch 2005, S. 45-66.

  • "Experimentieren mit dem Tode"; Zur spezifischen Form und Praxis romantischer Selbstexperimente. In:. Literarische Experimentalkulturen. Poetologien des Experiments im 19. Jahrhundert. Hg. von Marcus Krause/Nicolas Pethes. Würzburg 2005, S. 103-123.

  • Fenster-Metaphorik. Zum historischen Spannungsfeld der Text-Bild-Relation. DFG-Symposion Grenzen der Germanistik. Rephilologisierung oder Erweiterung? . Hg. von Walter Erhart. Stuttgart 2004, S. 392-410.

  • Digitale Literatur - Kulturelles Phantasma und technologische Wirklichkeit. In: Deutsche Bücher. Forum für Literatur 4 (2003), S. 277-289.

  • Der Dichter und sein "Mittagsdämon". Justinus Kerners „Seherin von Prevorst“ und die Krise der Lebensmitte. In: Aurora. Jahrbuch der Eichendorff-Gesellschaft 63 (2003), S. 17-34.

  • Individualpsychologische Diagnose und literarische Therapie: Zum Symptom der Schreibhemmung bei Robert Musil. In: Musil-Forum 27 (2001/2002), S. 210-242.

  • Miss Latex, Harry Potter und der verrückte Affe - oder: Zum (noch) ungeordneten Verhältnis von digitaler Literatur und Literaturwissenschaft. In: Literatur.digital. Formen und Wege einer neuen Literatur. Hg. von Roberto Simanowski. München 2002 (dtv), S. 55-66.

  • Medien der Erfindung: Bild und Schrift - "Bilderschrift" - Hypertext. Zu einem historischen Spannungsverhältnis. In: Anthropologie und Literatur. Tübingen 2002.

  • "Ut pictura poesis"? - Ars poetica und Hyperfiction. In: Autoren, Automaten, Audiovisionen. Neue Ansätze der Medienästhetik und Tele-Semiotik. Hg. von Ernest W.B. Hess-Lüttich. Wiesbaden 2001, S. 103-120.

  • Die Suche nach der Urformel. Zur Verbindung von romantischer Naturforschung und Dichtung. In: Aurora 60 (2000), S. 75-103.

  • "Pluralistisches Chaos" oder "Artistik des Bewußtseins". Spuren der Postmoderne im Werk von Botho Strauß. In: Scientia Poetica. Jahrbuch für Geschichte der Literatur und der Wissenschaften. Bd. 4 (2000), S. 165-178.

  • Wandel der Wahrnehmungsperspektive: Von der aufklärerischen Naturexperimentation zur romantischen Selbstexperimentation. In: Aisthesis. Die Wahrnehmung des Menschen. Gottessinn. Menschensinn. Kunstsinn. Ein interdisziplinäres Symposion. Hg. von Harald Schwaetzer/Henrieke Stahl Schwaetzer. Regensburg 1999, S. 185-200.

  • Experimentalphysik des Geistes - Novalis als Experimentator an Außen- und Innenwelt. In: Colloquia Academica 1999. Hg. von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, Sektion Geisteswissenschaften, S. 5-33.

  • Literatur und Nicht-Linearität: Ein Widerspruch in sich? In: Jahrbuch für Computerphilologie 1999. Hg. von Karl Eibl und Fotis Jannidis. Mentis Verlag Paderborn, S. 21-39. Online-Version: www.computerphilologie.uni-muenchen.de

  • "Alles Wesen ist in Wahrheit bildlos" - Zur Rolle elektronischer Medien im Werk von Botho Strauß. In: Studia theodisca VI (1999). Istituto di Germanistica Università degli Studi di Milano. Hg. von Fausto Cercignani. Mailand 1999, S.9-37.

  • Die Autofaszination des Blickes - Ein Motivkomplex im Erzählwerk E.T.A Hoffmanns. In: EUPHORION 4/99, S.485-496.

  • "Der elektrisierte Physiker". Zu Johann Wilhelm Ritter. In: DIE ZEIT. Nr. 37. 3.09.1998, S. 55.

  • Selbstexperimentation: Zu einer romantischen Versuchspraxis. In: Aurora 58 (1998), S. 49-69.

  • Berührungspunkte zwischen Wissen und Poesie - Die Analogie als Erkenntnisform im Werk von Botho Strauß. In: Weimarer Beiträge 2 (1998), S. 276-283.

  • Poetisches Produkt oder politisches Pamphlet? - Zu Peter Handkes Gerechtigkeit für Serbien. In: Lettres Allemandes. Publications du Centre Universitaire Luxembourg X (1997), S. 89-101.

  • "Der Dichtern nöthge Geist, der Möglichkeiten dichtet" - Zur poetischen Konzeption Lessings im Drama Nathan der Weise. In: Lessing Yearbook XXIX (1997), S. 1-55.

  • "Bio-Präparator und Poet" - Zu Angelas Kleider von Botho Strauß. In: Zeitschrift für Germanistik, 3/97, S. 612-617.

  • Lessing und das naturwissenschaftliche Experiment: In: Lichtenberg Jahrbuch 1996, S. 171-179.

  • Fiktive Autobiographie und autobiographische Fiktion: Friedrich Dürrenmatts Stoffe. In: Wirkendes Wort, Heft 3/96, S. 446-454.

Online-Publikationen

Rezensionen (Auswahl)

  • Thomas Assheuer: Tragik der Freiheit. Von Remscheid nach Ithaka. Radikalisierte Sprachkritik bei Botho Strauß. In: Arbitrium 37(1) (2019), S. 1-4.

  • Bettina Hey'l: Das Ganze der Natur und die Differenzierung des Wissens. Alexander von Humboldt als Schriftsteller. In: Germanistik 49 (2008). Heft 1-2, S.297f.

  • Astrid Herbold: Eingesaugt & rausgepresst. Verschriftlichungen des Körpers und Verkörperlichungen der Schrift. In: Germanistik 4 (2006)

  • Stephan Porombka: Hypertext. Zur Kritik eines digitalen Mythos. In: Deutsche Bücher 35/1 (2005).

  • Rüdiger Campe: Spiel der Wahrscheinlichkeit. Literatur und Berechnung zwischen Pascal und Kleist. In: Germanistik 1 (2004).

  • Rüdiger Görner: Grenzen, Schwellen, Übergänge. Zur Poetik des Transistorischen. In: Arbitrium 2 (2003), S. 128-131.

  • Fergus Roy Henderson: Novalis's idea of "Experimentalphilosophie". A study of Romantic science in its context. International Archives for the History of Ideas. Kluwer Academic Publishers. Dordrecht 2001. In: http: iasl.uni-muenchen.de.

  • "Die Puppe als Geliebte in E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann." Zu Matthias Freises gleichnamigem Aufsatz. In: L'homme machine? Anthropologie im Umbruch. Ein interdisziplinäres Symposion. Hg. von Harald Schwaetzer und Henrieke Stahl-Schwaetzer. Hildesheim 1999, S. 135-147.

  • Der einsame Mittelpunkt im einsamen Kreis. Zur Neu-Edition der Briefe Heinrich von Kleists. In: Luxemburger Wort, 8.07.1999.

Projektleitung

Leitungsteam/Projekt:

  • Sprache und Identität. Franz Kafka im mitteleuropäischen sprachlichen und kulturellen Kontext. Gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung

  • Leitung der Schreibwerkstatt der Universität Regensburg

  • Seit WS 2003/04: Koordinator des Austauschprogramms der Universität Regensburg mit dem German Department der Arizona State University

  • Fortführung der Hyperfiction-Werkstatt gegründet an der Univ. Trier / http://www.uni-trier.de/uni/fb2/germanistik/ndl_links.html

  • Koordinator der Module Literatur und Neue Medien/Literatur und Beruf für den MasterStudiengang Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg

  • Leiter des DAAD-Austauschprogramm Trier-Katowice an der Universität Trier von 2001 bis zum Wechsel nach Regensburg im WS 2003/04.

Preise

  • Literaturpreis der Tuchfabrik Trier 1990 ( Trierer Literaturplakat )

  • Pegasus'98 (Internet-Literaturpreis von DIE ZEIT/IBM/ARD)

  • Juni 2002: Verleihung des Oskar-Seidlin-Preises der Eichendorff Gesellschaft in Heidelberg

Mitgliedschaften

  • ab Dezember 2004: Vorstandsmitglied des Deutschen Germanistenverbands/Bayern (DGV)

  • ab Sommer 2002: Vorstandsmitglied der Eichendorff-Gesellschaft in D-40883 Ratingen; Mitherausgeber der Aurora , des Jahrbuchs der Eichendorff-Gesellschaft für die Klassisch-Romantische Zeit

  • Fachreferent "Literatur und Naturwissenschaft" der Initiative Rezensionswesen der Universität München: www.rezensionen.uni-muenchen.de (Leitung Prof. Georg Jäger)

  • Redakteur des Online- Verzeichnisses der deutschen Hochschulgermanisten/innen im Internet (Sitz Erlangen-Nürnberg): www.phil.uni-erlangen.de

  • Ständiges Jurymitglied des von T-Online und dem Deutschen Taschenbuch Verlag ausgeschriebenen Internet-Literaturpreises Literatur.digital ( http://www.t-online.de/literaturpreis/index/jurlwx001.htm


Webmaster Germa


Forschung

Schwerpunkte in Lehre und Forschung

Rezeption naturwissenschaftlicher Theorien in der Literatur (Aufklärung, Romantik [Oskar-Seidlin-Preis der Eichendorff-Gesellschaft 2002], Moderne), Literatur und Neue Medien, Literaturtheorie, Romantik, Gegenwartsliteratur

Aktuelle Projekte

DFG-Projekt: Wissen + Bedeutung in der Literatur; Projekt: Bayrische Akademie des Schreibens; Monographie: "Kafka und der Lärm". Geräuschphänomene in der Frühen Moderne.



  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  2. Institut für Germanistik

Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft

Prof. Dr.

Jürgen Daiber

Prof. Dr. Jürgen Daiber

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Telefon +49 941 943-3445
Telefon +49 941 943-3454 (Sekretariat)
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